Aufbau und Gliederung einer Bilanz nach § 266 (Unterrichtsunterweisung für Studenten der BWL)


Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2009
17 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Gliederung

1. Thema der Unterweisung
1.1 Zusammenhang des Themas mit der Ausbildung
1.2 Dauer der Unterweisung

2. Ausgangssituation
2.1 Ausgangssituation an der Hochschule
2.2 Persönliche Ausgangssituation des Studenten
2.2 Vorhandene Grundkenntnisse
2.3 Vorhandenes Fachwissen
2.4 Zu vermittelndes Fachwissen

3. Operationalisiertes Lernziel
3.1 Richtlernziele
3.2 Groblernziele
3.3 Feinlernziele

4. Ausbildungsmittel

5. Unterweisungmethode

6. Schlüsselqualifikationen
6.1 Fachkompetenz
6.2 Methodenkompetenz
6.3 Sozialkompetenz

7. Arbeitsgliederung

8. Lernzielkontrolle
8.1 Kognitiver Lernbereich
8.2 Affektiver Lernbereich

9. Anhang
9.1 Tafelbild 1
9.2 Tafelbild 2
9.3 Auszug aus dem Handelsgesetzbuch (§266)
9.4 Auszug aus dem Handelsgesetzbuch (§247)
9.5 Arbeitsblatt
9.6 Lösungen Arbeitsblatt
9.7 Overheadfolien

1. Thema der Unterweisung

Diese Unterweisung ist darauf ausgerichtet den Studenten oder Auszubildenden den Aufbau und die Gliederung einer Bilanz nach § 266 HGB zu erläutern.

1.1 Zusammenhang des Themas mit der Ausbildung

Im Rahmen des Studiums der Betriebswirtschaftslehre im Bachelor Studiengang sieht die Prüfungsordnung das Fach Buchführung im ersten Trimester vor. Der Aufbau, sowie die Gliederung der Bilanz, ist inhaltlicher Bestandteil der Buchführungsvorlesung. Die Note der + Buchführungsklausur wird mit einer Gewichtung von 5 Creditpoints in die Gesamtnote des Abschlusszeugnisses eingerechnet.

1.2 Dauer der Unterweisung

Die Dauer der Unterweisung beträgt ca. 20 Minuten.

2. Ausgangssituation

2.1. Ausgangssituation an der Hochschule

Die SRH Hochschule Heidelberg ist eine staatlich anerkannte, privatrechtlich geführte Hochschule mit der Rechtsform der gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH).

Die Hochschule hat ihren Sitz in der Ludwig- Guttmann- Straße 6 in 69123 Heidelberg und e beschäftigt rund 120 Lehrbeauftragte. Darunter sind Festangestellte Professoren und Privatdozenten, sowie externe Lehrbeauftragte. Zurzeit studieren ca. 1700 Studenten an der Hochschule. Nach meinem Studienabschluss der Betreibswirtschaftslehre an der Universität Mannheim war ich 10 Jahre als Controller in großen Unternehmen tätig. Im Jahr 2002 folgte ich dem Ruf an die SRH Hochschule Heidelberg und bin seitdem als lehrbeauftragter Privatdozent in den Fächern Buchführung, Bilanzierung und Kosten- und Leistungsrechnung tätig. Gewöhnlich sprechen sich Studierende und Dozenten mit „Sie“ an.

2.2. Persönliche Ausgangssituation des Studenten

Die Studentin Helena Müller ist 20 Jahre alt, hat im Jahr 2008 die allgemine Hochschulreife erworben und studiert im ersten Trimester Betriebswirtschaftslehre an der SRH Hochschule Heidelberg. Gegenüber Dozenten und Kommilitonen zeigt sich Frau Müller stets freundlich und aufgeschlossen. Im Unterricht zeichnet sich Frau Müller durch ihre Wissbegierigkeit aus und kann neu erlerntes schnell in die Tat umsetzen. Auch die Verknüpfung von Theorie und Praxis stellt für Frau Dörr kein Problem dar. Heute besucht Frau Dörr die Buchführungsvorlesung zum neunten Mal. Dozent und Studentin kennen sich bereits aus der Einführungswoche, sowie aus den vergangenen gemeinsamen Vorlesungen.

Frau Müller hat bereits erfolgreich das einführende Planspiel absolviert und besucht zurzeit außerdem die Vorlesungen „Einführung in die Betriebswirtschaftslehre“, „Wirtschaftsmathematik“ und „Business English“.

2.3 Vorhandene Grundkenntnisse

Die Grundkenntnisse ergeben sich aus der erworbenen allgemeinen Hochschulreife, sowie aus einem absolvierten vierwöchigen betrieblichen Praktikum.

2.4 Vorhandenes Fachwissen

Im einführenden Planspiel hat Frau Müller einen ersten Einblick in die Komplexität der betrieblichen Abläufe erhalten und hat gelernt, welche Steuerungsinstrumente in der berieblichen Praxis zur Verfügung stehen und wie sie wirkungsvoll eingesetzt werden können. Des Weiteren hat Frau Müller während des Planspiels erste grobe Einblicke in den Aufbau von Bilanzen erhalten.

In den Vergangenen acht Buchführungsvorlesungen wurde das buchhalterische Grundwissen vermittelt. Frau Müller kann eigenständig Buchungssätze bilden, kennt die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung, weiß was ein Inventar ist und wurde in die Begriffe Eigenkapital, Rückstellungen, Rechnungsabgrenzung und Verbindlichkeiten eingeführt. Praktisch kennt Frau Müller die einzelnen Inhalte einer Bilanz noch nicht und hat auch noch keine Bilanz selbstständig erstellt.

2.4. Zu vermittelndes Fachwissen

In der Unterweisung soll Frau Müller erlernen was eine ordnungsgemäß erstellte Bilanz enthalten muss und wie sie gegliedert ist. Des Weiteren soll Frau Müller den rechtlichen Hintergrund aus dem § 266 Handelsgesetzbuch kennenlernen.

3. Operationalsiertes Lernziel

Das operationalisierte Lernziel ist eine systematische Planung, Ausführung, Kontrolle und Steuerung des Ausbildungsprozesses. Eine genaue Lernbeschreibung ist hierbei unabdingbar. Das operationalsierte Lernziel hat dabei eine Dokumentationsfunktion. Es soll dokumentieren, welches Endverhalten nach der Unterweisung erwartet wird. Der Student sollte sich mit den sachlichen und rechltichen Rahmenbedingungen auseinandersetzen können und mit den zur Verfühung stehenden Hilfsmitteln arbeiten können.

Auf dieses Beispiel bezogen bedeutet das, dass der Student wissen muss, was eine ordnungsgemäß erstellte Bilanz enthalten muss.

3.1. Richtlernziele

Richtlernziele sind längerfristige Ziele, die der Student in einer Zeit von 1- 2 Monaten erlernen sollte. Richtlernziele sind Teile des Berufsbildes, aber nicht genau defniert. Sie sind eher allgemein gehalten und können daher unterschiedlich interpretiert werden.

Im Rahmen der Unterweisungen soll dem Studenten das System der doppelten Buchführung vermittelt werden.

3.2. Groblernziele

Groblernziele sind mittelfristige Lernziele und sollten dem Studenten innerhalb von einer Woche vermittelt werden. Die zu erlernenden Kenntnisse und Fähigkeiten werden gegenüber den Richtlernzielen genauer definiert.

Der Student soll erlernen, welche Rolle die Bilanz im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten spielt.

3.3. Feinlernziele

Feinlernziele sollten dem Studenten in einem Zeitraum von 10 - 30 Minuten vermittelt werden. Feinlernziele werden präzise bestimmt und schließen daher Alternativen zu den Vorstellungen und des Endergebnisses aus.

Nach der Unterweisung sollte der Student selbstständig eine Bilanz aufstellen können und mit einigen Fachbegriffen vertraut sein, sowie die dafür notwendigen rechtlichen Hintergründe des Handelsgesetzbuches kennen (§266 HGB).

[...]

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Aufbau und Gliederung einer Bilanz nach § 266 (Unterrichtsunterweisung für Studenten der BWL)
Hochschule
SRH Fachhochschule Heidelberg
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
17
Katalognummer
V158424
ISBN (eBook)
9783640746170
ISBN (Buch)
9783640746781
Dateigröße
434 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aufbau, Gliederung, Bilanz, Studenten, BWL)
Arbeit zitieren
Christoph Schuhmann (Autor), 2009, Aufbau und Gliederung einer Bilanz nach § 266 (Unterrichtsunterweisung für Studenten der BWL), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/158424

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