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Emily Apter - Twenty theses on translation

Nothing or everything is translatable?

Titre: Emily Apter - Twenty theses on translation

Essai , 2010 , 4 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Susanne Hahn (Auteur)

Science de Langue / Linguistique (interdisciplinaire)
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Innerhalb des Essays wird zunächst darauf eingegangen, warum Übersetzungen im Laufe unserer Menschheitsgeschichte unverzichtbar geworden sind und inwieweit, obwohl es auf den erstn Blick nicht so zu sein scheint, Übersetzungen einer gewissen Problematik unterliegen. Kernpunkt des Essays sind Emily Apters zwanzig Thesen über die Übersetzbarkeit, durch die sie versucht die Problematik von Übersetzungen zu beschreiben und zu spezifizieren.Innerhalb des Essays wird hierbei an den wichtigsten ihrer Thesen herausgearbeitet, welchem Aufbau ihre zwanzig Thesen unterliegen und wie ihre Thesen zu interpretieren sind, um die Frage beantworten zu können, ob im Speziellen ihre erste oder ihre letzte These - d.h. ob alles oder nichts übersetzbar ist- der Wahrheit entsprechen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Emily Apter – Twenty theses on translation

1. Einleitung und Problemstellung der Übersetzung

2. Analyse der Thesen zur Übersetzbarkeit

2.1 Herausforderungen bei der Übersetzung von Metaphern

2.2 Übersetzungsprobleme in der Poetik

2.3 Sprachliche Vielfältigkeit als Übersetzungshindernis

2.4 Redewendungen und die Grenzen der Wort-für-Wort-Übersetzung

3. Synthese der Thesen und Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld der Übersetzbarkeit anhand von Emily Apters Werk "The Translation Zone - A New Comparative Literature". Ziel ist es, die scheinbar widersprüchlichen Thesen "Nothing is translatable" und "Everything is translatable" zu analysieren und deren Vereinbarkeit im Kontext praktischer und theoretischer Übersetzungsprobleme zu erörtern.

  • Grundlagen der Übersetzung und Definitionsproblematiken
  • Die Rolle von Metaphern und literarischen Stilmitteln
  • Einfluss sprachlicher Vielfältigkeit auf die Genauigkeit
  • Grenzen der idiomatischen Übersetzung von Redewendungen
  • Synthese von theoretischer Unübersetzbarkeit und praktischer Notwendigkeit

Auszug aus dem Buch

Die Problematik der Übersetzung in der Poetik

Der Aspekt, dass es beinah nie möglich ist, etwas sinn- und wortgemäß zu übersetzen, ist genau der Grund, wieso Apter zunächst behauptet, dass nichts übersetzbar sei. Denn, egal für welche Art der Übersetzung man sich entscheidet, entweder der Sinn oder einzelne Wörter bleiben auf der Strecke. Sichtbar wird das besonders bei der Übersetzung von Gedichten. Hierbei ist vor allem das Problem, dass es schwer ist, bei Gedichten, die einen Reim beinhalten, eine gute Übersetzung zu liefern, da für jede einzelne Sprache neue Reime entstehen müssen und in den seltensten Fällen es eintritt, dass eine Sprache B den gleichen sinn- und wortgemäßen Reim erstellen kann, wie eine Sprache A.

Ein Beispiel dafür wäre der einfache Reim „Die kleine Maus sieht traurig aus“. Wenn man diesen reimenden Satz ins Englische übertragen will, entdeckt man das Problem bei der Übersetzung, da dieser Satz wortgemäß im Englischen „The little mouse looks sad“ lauten würde. Demzufolge muss man als Übersetzer, um die Form des Reimes zu erhalten, anderweitig nach Worten suchen und verliert dann meist die Anzahl und Reihenfolge der Wörter im Original.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung und Problemstellung der Übersetzung: Einführung in die Relevanz von Übersetzungen im Kontext kultureller Vielfalt und Vorstellung von Emily Apters Thesenwerk.

Analyse der Thesen zur Übersetzbarkeit: Detaillierte Untersuchung der Hürden wie Metaphorik, poetische Form und sprachliche Mehrdeutigkeit, die einer perfekten Übersetzung entgegenstehen.

Synthese der Thesen und Schlussbetrachtung: Zusammenführende Betrachtung, dass "Nichts" und "Alles" übersetzbar ist, je nachdem, ob man den Fokus auf den Verlust der Originalgestalt oder die praktische Kommunikationsmöglichkeit legt.

Schlüsselwörter

Übersetzung, Übersetzbarkeit, Emily Apter, Translatio, Metaphern, Poetik, Sprachwissenschaft, Sprachvielfalt, Redewendungen, Kommunikation, Digitale Formate, Textanalyse, Sprachphilosophie, Wortverlust, Interkulturalität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Thesen der Literaturwissenschaftlerin Emily Apter zur Übersetzbarkeit von Texten und Sprache.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Grenzen der Übersetzung, die Problematik von Metaphern, der Verlust von poetischer Form sowie die Herausforderung bei der Übertragung von Redewendungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, wie die gegensätzlichen Behauptungen "Nichts ist übersetzbar" und "Alles ist übersetzbar" verstanden und miteinander in Einklang gebracht werden können.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die Apters Thesen anhand praktischer Beispiele aus der Literatur und dem Alltag untersucht.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil befasst sich mit der Unmöglichkeit makelloser Übersetzungen, illustriert durch Beispiele aus der Poetik und der Semantik verschiedener Sprachen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Übersetzbarkeit, Sprachphilosophie, Textverlust, Metaphernanalyse und kulturelle Kommunikation geprägt.

Warum stellt die Übersetzung von Gedichten eine besondere Herausforderung dar?

Gedichte sind durch komplexe stilistische Mittel und Reime gebunden, deren exakte Übertragung in eine andere Sprache meist zum Verlust der ursprünglichen Struktur oder des Inhalts führt.

Wie löst die Autorin den Widerspruch zwischen "nichts" und "alles" ist übersetzbar auf?

Sie differenziert zwischen einer "makellosen" (1:1) Übersetzung, die theoretisch unmöglich ist, und einer funktionalen Übertragung, die den Austausch von Inhalten in der Praxis jederzeit ermöglicht.

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Résumé des informations

Titre
Emily Apter - Twenty theses on translation
Sous-titre
Nothing or everything is translatable?
Université
University of Erfurt
Cours
Übersetzbarkeit
Note
1,3
Auteur
Susanne Hahn (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
4
N° de catalogue
V158603
ISBN (ebook)
9783640744701
ISBN (Livre)
9783640745159
Langue
allemand
mots-clé
Emily Apter Emily Apter Twenty Theses Translation Essay
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Susanne Hahn (Auteur), 2010, Emily Apter - Twenty theses on translation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/158603
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Extrait de  4  pages
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