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Heideggers Stimmungswandel. Wie Hölderlins Dichtungen Heideggers Stimmungskonzeption beeinflussten

Título: Heideggers Stimmungswandel. Wie Hölderlins Dichtungen Heideggers Stimmungskonzeption beeinflussten

Trabajo Escrito , 2024 , 16 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Filosofía - Otras
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Die Hausarbeit untersucht den Einfluss von Friedrich Hölderlins Dichtungen auf die Entwicklung von Martin Heideggers philosophischem Stimmungsbegriff. Ausgangspunkt ist Heideggers frühes Werk „Sein und Zeit“, in dem Stimmungen eine zentrale Rolle für die existenziale Struktur des Daseins spielen. Dabei wird insbesondere die Angst vor dem Tod als Grundstimmung des „Sein-zum-Tode“ analysiert. Nach Heideggers philosophischer Kehre verlagert sich sein Fokus jedoch von der existenziellen Analyse hin zur seinsgeschichtlichen Betrachtung. In dieser späteren Phase, beeinflusst durch Hölderlins Dichtkunst, entwickelt Heidegger das Konzept der „heiligen Trauer“ als neue Grundstimmung, die über die individuelle Existenz hinausweist und eine tiefere Verbindung zwischen Mensch, Welt und Sein eröffnet. Die Arbeit zeigt, wie sich Heideggers Denken von einer existenzialen Konfrontation mit der Endlichkeit hin zu einer poetischen, welterschließenden Grundstimmung wandelt, in der Dichtung zur Offenbarung des Seins wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

HÖLDERLIN UND DAS WESEN DER DICHTUNG

DIE FÜNF LEITWORTE

HEIDEGGERS KONZEPTION VON STIMMUNG IN „SEIN UND ZEIT“

DIE UNTERSCHEIDUNG ZWISCHEN STIMMUNG UND BEFINDLICHKEIT

BEFINDLICHKEIT

DREI WESENSCHARAKTERE DER BEFINDLICHKEIT

GEWORFENHEIT UND ABKEHR

ERSCHLOSSENHEIT UND INTENTIONALITÄT

ANGEWIESENHEIT

STIMMUNGEN

DIE ANGST VOR DEM TOD

HEIDEGGERS KONZEPTION DER STIMMUNG NACH DER KEHRE

DIE DREI WESENTLICHEN MOMENTE DES STIMMUNGSPHÄNOMENS

DIE GRUNDSTIMMUNG DES DICHTERS

ÜBERBLICK: HEIDEGGERS STIMMUNGSWANDEL

VON DER ANGST VOR DEM TOD ZUR HEILIGEN TRAUER?

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung von Martin Heideggers Stimmungskonzeption unter dem prägenden Einfluss von Friedrich Hölderlins Dichtungen. Zentrale Forschungsfrage ist dabei der Übergang von der existenzialanalytischen Deutung der „Angst vor dem Tod“ in „Sein und Zeit“ hin zur seinsgeschichtlich geprägten Grundstimmung der „heiligen Trauer“.

  • Heideggers philosophische Rezeption Hölderlins
  • Befindlichkeit und Stimmung in „Sein und Zeit“
  • Der Einfluss der „Kehre“ auf das Stimmungsverständnis
  • Die Struktur des Stimmungsphänomens als entrückend-einrückendes Geschehen
  • Die „heilige Trauer“ in der Hymne „Germanien“

Auszug aus dem Buch

Die drei wesentlichen Momente des Stimmungsphänomens

Zur Stimmung gehört einmal Jenes, was stimmt, das Stimmende, sodann Jenes, das in der Stimmung gestimmt ist, und schließlich das gestimmte und stimmende wechselweise Bezogensein beider aufeinander. (...) die Stimmung und ihr Hinauf- oder Hinabkommen ist das Ursprüngliche und nimmt erst je in ihrer Weise das Objekt in die Stimmung und macht das Subjekt zum Gestimmten.

Hierbei könnte fälschlich angenommen werden, dass es zunächst zwei vorhandene Dinge gäbe, die nachträglich aufeinander bezogen würden. Denn Subjekt und Objekt kommen ursprünglich nie allein vor, die Stimmung stiftet anfänglich den Bezug. Das gemeinhin angenommene Subjekt-Objekt-Verhältnis ist hierbei nicht hinreichend, um das Wesen der Stimmung nachvollziehen zu können, da dieses Verhältnis nicht phänomenologisch gedacht wurde, sondern in Rückbezug auf die vorgestellte Beziehung zwischen den beiden Instanzen.

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Es wird die Forschungsfrage sowie der Aufbau der Untersuchung dargelegt, die Heideggers Auseinandersetzung mit Hölderlin und die Entwicklung seines Stimmungsbegriffs nachzeichnet.

HÖLDERLIN UND DAS WESEN DER DICHTUNG: Dieses Kapitel identifiziert die fünf zentralen Leitworte, durch die Heidegger den Status Hölderlins als „Dichter des Dichtens“ begründet.

HEIDEGGERS KONZEPTION VON STIMMUNG IN „SEIN UND ZEIT“: Hier wird der Stimmungsbegriff innerhalb der existenzialen Analytik analysiert, wobei insbesondere Befindlichkeit, Angst und deren Rolle für die Erschlossenheit des Daseins im Fokus stehen.

HEIDEGGERS KONZEPTION DER STIMMUNG NACH DER KEHRE: Das Kapitel behandelt die Verschiebung des Stimmungsverständnisses in Heideggers späterem Denken, hin zu einer seinsgeschichtlichen Betrachtung, illustriert anhand der „heiligen Trauer“ aus der Hymne „Germanien“.

ÜBERBLICK: HEIDEGGERS STIMMUNGSWANDEL: Zusammenfassend wird aufgezeigt, wie die Wandlung des Stimmungsbegriffs den Übergang von einer subjektzentrierten Angstkonzeption zu einer gemeinschafts- und seinsbezogenen Trauerkonzeption darstellt.

Schlüsselwörter

Martin Heidegger, Friedrich Hölderlin, Stimmung, Befindlichkeit, Sein und Zeit, Kehre, Dichtung, Grundstimmung, heilige Trauer, Angst, Sein-zum-Tode, Germanien, Existenzial, Seinsgeschichte, Mitsein.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Veränderung des Stimmungsbegriffs bei Martin Heidegger, ausgehend von seinem Frühwerk bis zu seiner späteren Hinwendung zur Dichtung Hölderlins.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Wesentliche Felder sind die ontologische Struktur der Stimmung, der Einfluss Hölderlins auf Heideggers Denken sowie der Kontrast zwischen existenzialer Angst und historischer Grundstimmung.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Untersuchung zielt darauf ab, zu klären, wie Hölderlins Dichtungen die Stimmungskonzeption Heideggers beeinflussten und ob die „heilige Trauer“ das frühere Angstkonzept ablöste.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Textanalyse und komparative Untersuchung, die primär auf Heideggers Vorlesungen und seine frühen Hauptwerke stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Befindlichkeit in „Sein und Zeit“ sowie eine Untersuchung der Stimmungsphänomene nach der Kehre unter Rückgriff auf die Hymne „Germanien“.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Stimmungsphänomen, ontologische Differenz, Hölderlin-Rezeption, Seinsverständnis und die Entwicklung von der Angst zur Trauer beschreiben.

Wie unterscheidet Heidegger in seinem Frühwerk zwischen „Stimmung“ und „Befindlichkeit“?

In „Sein und Zeit“ versteht Heidegger die „Befindlichkeit“ ontologisch als die Grundstruktur des Daseins, während die „Stimmung“ das ontische Pendant dazu darstellt, das das jeweilige Gestimmtsein anzeigt.

Was bedeutet das Dichten als „heilige Trauer“ in Bezug auf das Sein?

Die heilige Trauer fungiert als Grundstimmung, die den Menschen für die Geschichte des Seins öffnet und eine tiefe Verbundenheit mit dem Sein stiftet, statt den Menschen – wie die Angst – in seiner individuellen Endlichkeit zu isolieren.

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Detalles

Título
Heideggers Stimmungswandel. Wie Hölderlins Dichtungen Heideggers Stimmungskonzeption beeinflussten
Universidad
University of Tubingen  (Philosophisches Seminar)
Curso
Grundlagenmodul: Philosophie der Neuzeit
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
16
No. de catálogo
V1588025
ISBN (PDF)
9783389141526
ISBN (Libro)
9783389141533
Idioma
Alemán
Etiqueta
Heidegger Philosphie der Neuzeit Hölderlin
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2024, Heideggers Stimmungswandel. Wie Hölderlins Dichtungen Heideggers Stimmungskonzeption beeinflussten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1588025
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