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Beeinflussung nachhaltiger Konsumentenentscheidungen durch den Digital Product Passport

Chancen und Barrieren ausgehend von bestehenden Verbraucherinformationsangeboten

Título: Beeinflussung nachhaltiger Konsumentenentscheidungen durch den Digital Product Passport

Tesis de Máster , 2024 , 87 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Alina Wershoven (Autor)

Medios / Comunicación - Economía de los medios, manejo de los medios
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Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Arbeit untersucht, ob der Digitale Product Passport Einfluss auf Konsumentenentscheidungen nehmen kann. Der Fokus liegt dabei auf bestehenden Verbraucherinformationsangeboten. Diese werden hinsichtlich ihres Erfolges und Misserfolges analysiert und bilden die Grundlage für die Beantwortung der Forschungsfragen. Außerdem wurde in der vorliegenden Arbeit eine qualitative Methodik verwenden und dafür sechs leitfadengestützte Interviews mit Experten durchgeführt. Die Interviews wurden mithilfe der Software MAXQDA ausgewertet und codiert. Die Arbeit gibt einen Einblick in den nachhaltigen Konsum sowie allgemeinen Konsumentenentscheidungen. Darüber hinaus werden bestehende Verbraucherinformationsangebote präsentiert. Die nachfolgenden Kapitel thematisieren die Erfolge und Misserfolge von den Angeboten und Bilden durch das Heranziehen von unterschiedlichen Studien bildet das Kapitel somit Grundlage für die Diskussion dieser Arbeit. Als weiteres Thema wird der Digital Product Passport und dessen Komponenten präsentiert. Durch die Analyse der Verbraucherinformationsangebote wurde deutlich, dass es momentan ein zu großes Angebot gibt, welches die Konsumenten überfordert. Außerdem haben Konsumenten oft kein Vertrauen in die Angebote, wodurch die Beeinflussung gehemmt wird. Des Weiteren weisen die Konsumenten erhebliche Wissensdefizite auf. Es wurden im Rahmen der Arbeit vier Chancen und drei Barrieren für den Digital Product Passport identifiziert: die verständliche Darbietung von Informationen, Aufklärung, Vertrauen (als Chance und Barriere), Standardisierung, das Datenmanagement und die Vorbereitung des Unternehmens.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche Eingrenzungen

2.1 Nachhaltiger Konsum

2.2 Konsumenten und ihre Entscheidungen/Konsumentenverhalten

2.3 Prinzipal-Agent-Theorie

2.4 Möglichkeiten der Nachhaltigkeitskommunikation

3 Digital Product Passport

3.1 Ecodesign for Sustainable Product Regulations

3.2 Konzept des DPP

4 Verbraucherinformationsangebote

4.1 Ernährung

4.2 Textilien

4.3 Energie und Allgemein

5 Methodik

5.1 Forschungsdesign

5.1.1 Legitimation der Expertenauswahl

5.1.2 Begründung der Interviewfragen und Interviewablauf

5.2 Datenauswertung

6 Präsentation der Ergebnisse

6.1 Experteninterviews

6.2 Analyse der Verbraucherinformationsangebote

7 Diskussion

8 Fazit

Zielsetzung & Forschungsthemen

Diese Masterarbeit untersucht, inwiefern der Digitale Produktpass (DPP) als Informationsinstrument Verbraucherentscheidungen beeinflussen kann, indem bestehende Verbraucherinformationsangebote hinsichtlich ihrer Erfolge und Hindernisse analysiert werden, um daraus Potenziale für den DPP als Kommunikationsmittel abzuleiten.

  • Analyse der Wirksamkeit bestehender Nachhaltigkeitssiegel und Labels.
  • Untersuchung von Barrieren wie Informationsüberflutung und mangelndem Vertrauen.
  • Konzeptionelle Einordnung des Digitalen Produktpasses (DPP) im Rahmen der Kreislaufwirtschaft.
  • Qualitative Evaluierung durch Experteninterviews zu Chancen und Herausforderungen für Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

2.3 Prinzipal-Agent-Theorie

Die Prinzipal-Agent-Theorie, handelt übergeordnet von „opportunistische[n] Verhaltensstrukturen unter der Annahme, dass die Akteure eigennutzenorientiert handeln und Informationen asymmetrisch verteilt sind. Eine Beziehung zwischen einem Prinzipal und einem Agenten kommt zustande, wenn ein Prinzipal einem Agenten einen Auftrag erteilt. Dafür bekommt der Agent gewisse Entscheidungsfreiheiten, den Auftrag für den Prinzipal durchzuführen. Der Agent führt den Auftrag im Rahmen der Möglichkeiten aus und erhält dafür eine Zahlung des Prinzipals. Die Prinzipal-Agent Beziehung beschreibt demnach einmal den Auftraggeber, als Prinzipal und einmal den Auftragnehmer, als Agenten. Es ist anzunehmen, dass beide den höchstmöglichen Nutzen anstreben, aber letzterer führt die Aufträge lediglich in seinem eigenen Interesse aus.

Der Theorie zufolge können die Beziehungen in vor und nach dem Vertragsabschluss unterschieden werden. Bevor der Prinzipal einen Agenten beauftragen kann, muss er den passenden Agenten für seinen Auftrag finden, wobei die Problematik besteht, dass die Eigenschaften des Agenten nicht sichtbar sind. Nachdem ein Vertrag zustande gekommen ist, „sind die Aktionen des Agenten durch den Prinzipal nicht beobachtbar oder zwar beobachtbar aber deren Angemessenheit nicht feststellbar. Demnach herrschen zwischen den beiden Akteuren Informationsasymmetrien, welche als Grundlage zunächst kein Problem darstellen. Sollte der Agent allerdings zu seinen Gunsten das Unwissen des Prinzipals ausnutzen, kann es zu Problemen führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zum Thema Klimawandel und Kreislaufwirtschaft, Darstellung der Forschungsrelevanz des Digitalen Produktpasses zur Unterstützung bewusster Kaufentscheidungen.

2 Begriffliche Eingrenzungen: Theoretische Fundierung der Begriffe nachhaltiger Konsum, Konsumentenverhalten und die Einführung der Prinzipal-Agent-Theorie als Analysemodell.

3 Digital Product Passport: Darstellung der gesetzgeberischen Grundlagen (Ecodesign-Verordnung) und Definition des Konzepts des DPPs sowie seiner zentralen Komponenten.

4 Verbraucherinformationsangebote: Analyse bestehender Label-Systeme in den Sektoren Ernährung, Textilien und Energie hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Akzeptanz.

5 Methodik: Beschreibung des qualitativen Forschungsdesigns mittels Experteninterviews und der Auswertungsmethode durch qualitative Inhaltsanalyse.

6 Präsentation der Ergebnisse: Darstellung der gewonnenen Expertenerkenntnisse und Ableitung relevanter Chancen und Herausforderungen für die Implementierung des DPPs.

7 Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse vor dem Hintergrund der Forschungsfragen und der theoretischen Rahmenbedingungen.

8 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen, Reflexion der Limitationen und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Digital Product Passport, DPP, Nachhaltiger Konsum, Kreislaufwirtschaft, Verbraucherentscheidungen, Nachhaltigkeitssiegel, Informationsasymmetrie, Greenwashing, Prinzipal-Agent-Theorie, Nachhaltigkeitskommunikation, Transparenz, Datenmanagement, Label, Experteninterviews, Konsumentenverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss der Digitale Produktpass auf die Entscheidungsfindung von Konsumenten haben kann und analysiert dabei bestehende Defizite in aktuellen Verbraucherinformationsangeboten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Kreislaufwirtschaft, das Konsumentenverhalten bei nachhaltigen Produkten, bestehende Kennzeichnungssysteme (Label/Siegel) und die technische Konzeption des DPP.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Ziel ist es zu ermitteln, ob und wie der DPP, basierend auf den Erkenntnissen aus bestehenden VIA, dazu beitragen kann, den Übergang zu einem nachhaltigeren Konsumverhalten zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt, bestehend aus der Analyse vorhandener wissenschaftlicher Studien sowie der Durchführung von sechs leitfadengestützten Experteninterviews.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der theoretischen Eingrenzung, der Vorstellung des DPP, der Evaluierung aktueller Informationsangebote für Verbraucher sowie der Auswertung und Diskussion der Expertenbefragung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Digital Product Passport, Kreislaufwirtschaft, Informationsasymmetrie, Greenwashing und Nachhaltigkeitskommunikation.

Welche Rolle spielt die Prinzipal-Agent-Theorie im Kontext des DPP?

Sie dient als theoretischer Rahmen, um die Informationsasymmetrie zwischen Händler (Agent) und Kunde (Prinzipal) zu verdeutlichen und zu zeigen, wie der DPP diese durch Transparenz potenziell reduzieren kann.

Warum betrachten die Experten den DPP kritisch hinsichtlich der Daten?

Die Experten identifizieren das Datenmanagement, die Qualität der Daten und die firmeninterne Entscheidung, welche Daten als "Geschäftsgeheimnis" geschützt werden sollen, als große operationale Barrieren.

Sind Konsumenten aktuell für den DPP bereit?

Zusammenfassend gehen die Experten davon aus, dass Konsumenten aktuell durch die "Siegelflut" und Informationsüberlastung überfordert sind, was die Notwendigkeit einer nutzerfreundlichen, standardisierten Aufbereitung des DPPs unterstreicht.

Final del extracto de 87 páginas  - subir

Detalles

Título
Beeinflussung nachhaltiger Konsumentenentscheidungen durch den Digital Product Passport
Subtítulo
Chancen und Barrieren ausgehend von bestehenden Verbraucherinformationsangeboten
Universidad
Fresenius University of Applied Sciences Köln
Calificación
1,7
Autor
Alina Wershoven (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
87
No. de catálogo
V1588106
ISBN (PDF)
9783389135259
ISBN (Libro)
9783389135266
Idioma
Alemán
Etiqueta
Digital Product Passport (DPP) Nachhaltiger Konsum Konsumentenverhalten  Verbraucherinformationsangebote Labels Circular Economy  KreislaufwirtschaftEcodesign for Sustainable Products Regulation Sustainable Consumption & Production (SDG 12)  Greenwashing Sustainable Supply‑Chain Information
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alina Wershoven (Autor), 2024, Beeinflussung nachhaltiger Konsumentenentscheidungen durch den Digital Product Passport, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1588106
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