Anatomie – Physiologie – Psychologie der kulturellen Informationsprozesse könnte man dies auch nennen. Es sind anspruchsvolle Begriffe, vor allem, wenn sie von Kulturfachleuten und eher als Metaphern denn als experimentelle Forschung und validierte wissenschaftliche Praxis widerspiegelnde Begriffe verwendet werden. Aber sie zwingen uns über die Abstrakta der ziemlich theoretischen interkulturellen Forschung hinauszugehen, beziehungsweise in der Realität des menschlichen Körpers hinabzusteigen und uns dann wieder mit fundierterer Erkenntnis über das Verhältnis von Körper und Geist in Zusammenhang mit dem Bewusstsein in Bezug auf das Management der interkulturellen Informationsprozesse emporzuschwingen.
Inhaltsverzeichnis
- Anatomie und Physiologie des Quantenkulturbewusstseins
- Die Ebenen des menschlichen Nervensystems
- Die hierarchische Steuerung der kulturellen Konditionierung
- Das transkulturelle Diagnose- und Managementmodell
- Ebenen D1 Cosmics, D2 Noetik und D3 Operationalisierung
- Ebenen D4 Ethik und D5 Evolution
- Die noetische Dimension
- Der quantenkulturelle Bewusstseinseffekt
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text befasst sich mit der Anatomie und Physiologie des Quantenkulturbewusstseins, wobei er die Interaktion von Körper und Geist im Kontext interkultureller Informationsprozesse untersucht.
- Die hierarchische Steuerung des menschlichen Nervensystems und deren Einfluss auf die kulturelle Konditionierung
- Die Rolle der "dritten Ebene" der Steuerung im Management der kulturellen Konditionierung
- Das transkulturelle Diagnose- und Managementmodell als Instrument zur Analyse und Steuerung von Kulturbewusstsein
- Der quantenkulturelle Bewusstseinseffekt und die Integration von interkulturellen und transkulturellen Perspektiven
- Die Anwendung des Bohrschen Komplementaritätsprinzips auf das Kulturbewusstsein
Zusammenfassung der Kapitel
Der Text erörtert zunächst die Prinzipien der hierarchischen Steuerung im menschlichen Nervensystem, wobei er analogien zur kulturellen Konditionierung aufzeigt. Anschließend wird die Notwendigkeit einer "dritten Ebene" der Steuerung betont, die es ermöglicht, den Speicher der kulturellen Konditionierung zu steuern und negative Abwärtsspiralen von Werten zu regulieren.
Im weiteren Verlauf stellt der Text das transkulturelle Diagnose- und Managementmodell (Profiler) vor. Dabei werden die Ebenen D1 Cosmics, D2 Noetik und D3 Operationalisierung als die höchsten Steuerungs- und Integrationsebenen im globalen Managementkontext vorgestellt. Die Ebenen D4 Ethik und D5 Evolution dienen als Schnittstellen für den Zugang zu diesen höheren Ebenen.
Der Text betont die Bedeutung der noetischen Dimension als strategische Managementplattform, die die Integration von interkulturellen und transkulturellen Perspektiven ermöglicht. Dies wird als quantenkultureller Bewusstseinseffekt bezeichnet, der auf dem Bohrschen Komplementaritätsprinzip basiert.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen des Textes sind die Anatomie und Physiologie des Quantenkulturbewusstseins, die hierarchische Steuerung des menschlichen Nervensystems, die kulturelle Konditionierung, das transkulturelle Diagnose- und Managementmodell, der quantenkulturelle Bewusstseinseffekt, die Integration von interkulturellen und transkulturellen Perspektiven und das Bohrsche Komplementaritätsprinzip.
Häufig gestellte Fragen
Was ist quantisches Kulturbewusstsein?
Es beschreibt die Integration von interkulturellen und transkulturellen Perspektiven, basierend auf dem Bohrschen Komplementaritätsprinzip der Physik.
Wie beeinflusst das Nervensystem die kulturelle Konditionierung?
Die Arbeit zeigt auf, wie hierarchische Steuerungen im Gehirn kulturelle Muster speichern und wie eine "dritte Ebene" der Steuerung negative Konditionierungen regulieren kann.
Was ist das transkulturelle Diagnosemodell (Profiler)?
Ein Instrument zur Analyse und Steuerung von Kulturbewusstsein auf verschiedenen Ebenen, von der Operationalisierung bis hin zur Noetik und Ethik.
Welche Rolle spielt die noetische Dimension im Management?
Sie dient als strategische Plattform, um über rein technische Abläufe hinauszugehen und globale Managementprozesse geistig und ethisch zu integrieren.
Warum wird das Bohrsche Komplementaritätsprinzip verwendet?
Um zu verdeutlichen, dass scheinbar gegensätzliche kulturelle Perspektiven gleichzeitig wahr sein können und erst in ihrer Ergänzung ein vollständiges Bild ergeben.
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- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Author), 2010, Anatomie und Physiologie des quantischen Kulturbewusstseins, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159054