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Der Gesundheitsfonds

Der Deckel zur Deckelung

Título: Der Gesundheitsfonds

Trabajo de Seminario , 2009 , 28 Páginas , Calificación: 1,1

Autor:in: Rebecca Kuhn (Autor)

Trabajo social
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Im Rahmen der Gesundheitsreform 2007 wurde das Konzept zur Neufinanzierung der gesetzlichen Krankenversicherungen erarbeitet; Die Wettbewerbssteigerung der Krankenkassen erhielt hierbei einen äußerst hohen Stellenwert. Mit dem einheitlichen Beitragssatz, welchen jeder gesetzlich Versicherte seit dem ersten Januar 2009 in den Gesundheitsfonds, unabhängig der gewählten Krankenkasse, bezahlt, soll die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und ein solidarisches Finanzierungsprinzip erreicht werden.
Jenes solidarische Finanzierungsprinzip wurde im Rahmen der Novellierung des Risikostrukturausgleichs auch auf die Auszahlungen an die gesetzlichen Krankenversicherungen übertragen. Seit Beginn des laufenden Kalenderjahres wird der Risikostrukturausgleich schwerpunktmäßig anhand der Morbidität der Mitglieder ermittelt.
Im Rahmen dieser Arbeit erläutert die Verfasserin zunächst die Schwerpunkte der neuen Finanzierungsordnung der gesetzlichen Krankenversicherungen, bevor sie anschließend die Berechnung und Festlegung des einheitlichen Beitragssatzes unter Gesichtspunkten der öffentlichen Meinung darstellt und diskutiert.
Im abschließenden Teil dieser Arbeit stellt die Verfasserin die erste Bilanz seit der Einführung des Gesundheitsfonds und des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs unter politischen und lobbyistischen Gesichtspunkten dar und erläutert die Auswirkungen der neuen Finanzierungsordnung auf Heilberufe und die Soziale Arbeit im Gesundheitswesen unter ethischen und ökonomischen Aspekten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Der Gesundheitsfonds und dessen Einführung im Rahmen der öffentlichen Diskussion

2.1 Abriss der neuen Finanzierungsordnung

2.2 Die Festlegung des Beitragssatzes unter Gesichtspunkten der öffentlichen Meinung

3.0 Die Veränderung der Wettbewerbsfähigkeit und der Bürokratisierung der gesetzlichen Krankenversicherungen

3.1 Die Wettbewerbssteigerung unter Gesichtspunkten der öffentlichen Meinung

3.2 Die „Entbürokratisierung“ des Gesundheitssystems

4.0 Die Ausschüttung der Gelder aus dem Gesundheitsfonds und die Novellierung des Risikostrukturausgleichs

4.1 Die Einführung des Risikostrukturausgleichs

4.2 Die Entwicklung zum morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich

4.3 Der Risikostrukturausgleich im Rahmen der Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds

4.4 Das Prospektive Modell

5.0 Die erste Bilanz nach Einführung des Gesundheitsfonds in Verbindung mit dem morbiditätsorientieren Risikostrukturausgleich unter Gesichtspunkten der öffentlichen Meinung

5.1 Die Bilanzierung der Politiker und Lobbyisten

5.2 Die Bilanzierung aus Sicht des Verfassers

5.3 Die Auswirkungen der neuen Finanzierungsordnung der gesetzlichen Krankenversicherungen auf Heilberufe und die Soziale Arbeit im Gesundheitswesen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Gesundheitsreform 2007, insbesondere die Einführung des Gesundheitsfonds und des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA). Zentrale Fragestellung ist dabei, ob das System die angestrebte Wettbewerbsfähigkeit und Entbürokratisierung fördert oder ob es – wie von Kritikern angemerkt – zu einer Fehlsteuerung führt, die sowohl die Versorgungsqualität als auch die ethischen Grundlagen der Heilberufe gefährdet.

  • Struktur und Funktionsweise des Gesundheitsfonds sowie des einheitlichen Beitragssatzes.
  • Kritische Analyse des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs und der Auswahl der relevanten Krankheitsgruppen.
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Anreize für Krankenkassen und der daraus resultierenden Folgen für die Patientenversorgung.
  • Diskussion über Bürokratieabbau vs. Verwaltungsaufwand innerhalb des neuen Systems.
  • Auswirkungen der Finanzierungsordnung auf Heilberufe und die Soziale Arbeit unter ethischen Gesichtspunkten.

Auszug aus dem Buch

4.3 Der Risikostrukturausgleich im Rahmen der Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds

In vorangegangenen Teilen dieser Arbeit hat der Verfasser die Beitragszahlungen der Versicherten in den Gesundheitsfonds genauer erläutert; im folgenden Teil dieser Arbeit zeigt der Verfasser nun einige Details zu den Zuweisungen zur Finanzierung der Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen unter Berücksichtigung des Morbi-RSA auf.

Die Gelder, welche die gesetzlichen Krankenversicherungen aus dem Gesundheitsfonds beziehen, unterscheiden sich in „Zuweisungen zur Deckung von Pflichtleistungen einer Krankenkasse“, in solche für „Satzungs- und Mehrleistungen“, in „Zuweisungen für Aufwendungen zur Entwicklung und Durchführung der strukturierten Behandlungsprogramme“ und „Zuweisungen zur Deckung von Verwaltungskosten“, wobei sich der erwähnte Morbi-RSA auf die „Zuweisungen zur Deckung von Pflichtleistungen“ bezieht, „um dem unterschiedlichen Versorgungsbedarf der Versicherten einer Krankenkasse Rechnung zu tragen.“

Die einzelne gesetzliche Krankenversicherung erhält demnach eine Grundpauschale, die sich aus den durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen richtet. Vor Auszahlung wird diese Grundpauschale jedoch modifiziert, das bedeutet, dass Zu- oder Abschläge mit eingerechnet werden. Neben den Zu- und Abschlägen des bisherigen Risikostrukturausgleichs, welche sich lediglich auf Alter, Geschlecht und Bezug einer Erwerbsminderungsrente bezog, können nun zusätzlich Morbiditätszuschläge aus einer Auswahl von 80 chronischen oder aufwändigen Krankheiten ausgezahlt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Neufinanzierung der gesetzlichen Krankenversicherungen durch die Gesundheitsreform 2007 ein und skizziert das Ziel, Wettbewerbsfähigkeit und Solidarität zu verbinden.

2.0 Der Gesundheitsfonds und dessen Einführung im Rahmen der öffentlichen Diskussion: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der neuen Finanzierungsordnung und die Festlegung des einheitlichen Beitragssatzes sowie die kritische Resonanz in der Öffentlichkeit.

3.0 Die Veränderung der Wettbewerbsfähigkeit und der Bürokratisierung der gesetzlichen Krankenversicherungen: Das Kapitel analysiert, wie die neue Struktur den Wettbewerb beeinflusst und ob das Versprechen einer Entbürokratisierung des Systems eingelöst werden konnte.

4.0 Die Ausschüttung der Gelder aus dem Gesundheitsfonds und die Novellierung des Risikostrukturausgleichs: Hier wird die Funktionsweise des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs und dessen Auswirkungen auf die Zuweisungen an die Krankenkassen detailliert dargelegt.

5.0 Die erste Bilanz nach Einführung des Gesundheitsfonds in Verbindung mit dem morbiditätsorientieren Risikostrukturausgleich unter Gesichtspunkten der öffentlichen Meinung: Den Abschluss bildet eine kritische Bestandsaufnahme aus Sicht von Politik, Lobbyisten und dem Verfasser unter Berücksichtigung ethischer Implikationen für Heilberufe.

Schlüsselwörter

Gesundheitsfonds, Risikostrukturausgleich, Morbi-RSA, Gesundheitsreform 2007, Krankenversicherung, Wettbewerbsfähigkeit, Morbidität, Zusatzbeitrag, Entbürokratisierung, Solidarprinzip, Heilberufe, Soziale Arbeit, Patientenversorgung, Pathologisierung, Finanzierungsordnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Gesundheitsreform 2007, speziell die Einführung des Gesundheitsfonds und des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs, auf das deutsche Krankenversicherungssystem.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Neufinanzierung durch einen einheitlichen Beitragssatz, die Umverteilung der Gelder anhand von Krankheitsdaten und die Auswirkungen auf den Wettbewerb der Krankenkassen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen den politischen Zielen der Reform (Wettbewerb, Fairness, Bürokratieabbau) und der tatsächlichen Umsetzung sowie deren Folgen für Patienten und Leistungserbringer kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die aktuelle gesundheitspolitische Dokumente und Berichte der Jahre 2007 bis 2009 in Bezug auf die Umsetzung der Gesundheitsreform auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Struktur des Gesundheitsfonds, der Funktionsweise des Morbi-RSA, der ökonomischen Logik hinter den Kassenzuweisungen und den Konsequenzen für die Qualität der medizinischen Versorgung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich, Gesundheitsfonds, Fehlkonstruktion, Pathologisierung und ethische Verantwortung der Heilberufe.

Inwiefern hat der neue Risikostrukturausgleich Auswirkungen auf die ärztliche Praxis?

Die Arbeit zeigt auf, dass der Fokus auf "lukrative Diagnosen" ärztliches Verhalten beeinflussen kann, was zu einer Pathologisierung führen könnte, statt den Fokus primär auf die Heilung oder Prävention zu legen.

Welche Kritik äußert der Verfasser an der „Entbürokratisierung“?

Der Verfasser argumentiert, dass das System durch die Fusionen und die komplexen Berechnungsmodelle des Morbi-RSA keinen echten Abbau, sondern teils eine Zunahme bürokratischer Strukturen erzeugt hat.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Gesundheitsfonds
Subtítulo
Der Deckel zur Deckelung
Universidad
University of Cooperative Education Stuttgart; Horb
Calificación
1,1
Autor
Rebecca Kuhn (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
28
No. de catálogo
V159133
ISBN (Ebook)
9783640725984
ISBN (Libro)
9783640726271
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gesundheitsfonds Deckel Deckelung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Rebecca Kuhn (Autor), 2009, Der Gesundheitsfonds , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159133
Leer eBook
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