Ob man den Menschen gemäß der östlichen Tradition eher als ein dreifältiges energetisches Kontinuum oder gemäß der westlichen als ein dreifältiges geistig-psycho-somatisches betrachtet, wenn sich ein Pol verändert hat das Konsequenzen auf den anderen interdependenten,komplementären Pol. Wie bei einer Achse mit zwei Rädern, die ihre Funktion nicht mehr erfüllt, wenn ein Rad blockiert oder zwei Armen, die keine ordentliche Arbeit mehr verrichten können, wenn sie nicht mehr im Gehirn koordiniert sind,können somit Dysfunktionen im Individuum und der Gesellschaft entstehen.
Inhaltsverzeichnis
KULTUR UND KOSMOS
Ein energetisch-quantisches Kulturmodell
Zielsetzung und Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines energetisch-quantischen Kulturmodells, das auf der polaren Integration des Individuums als essenzielle Voraussetzung für interkulturelle Bewusstseinsarbeit basiert. Die Arbeit untersucht dabei das Spannungsfeld zwischen der physisch-irdischen Ebene und der metaphysisch-geistigen Dimension des Menschen im Kosmos.
- Die polare Integration als Grundlage für interkulturelle Bewusstseinsarbeit
- Die Interdependenz von irdischer (Mutter Erde) und transzendentaler (Himmel) Anbindung
- Kritik an der Entfremdung von natürlichen Ressourcen durch materialistische Zivilisationen
- Das Sino-Western Culture and Cosmology Modell als integrativer Ansatz
- Die Bedeutung der Bewusstseinsqualität für die globale interkulturelle Verständigung
Auszug aus dem Buch
KULTUR UND KOSMOS
Der Entwurf eines energetisch-quantischen Kulturmodells, auf das ich schrittweise hinarbeiten möchte, bezieht sich im wesentlichen auf die polare Integration des Individuums als Voraussetzung für die interkulturelle Bewusstseinsarbeit.
In dem lateinischen Grundwort des Begriffes Kultur, der „cultura“ lautet, sind verschiedene Sinngehalte angelegt. Zum einen deutet ein Pfeil dieses Begriffes auf die Erde, die Mutter Erde, hin. Der Mensch ist aus Erde und was aus der Erde stammt wird dorthin zurückkehren. Die Erde ist also des Menschen Geschick. Physisch betrachtet ist diese Erde, die wir nicht von ungefähr in vielen Sprachen als unsre Mutter betrachten die, die der leiblichen Mutter, von der alle Menschen geboren werden, voransteht. Selbst die Mütter sind Kinder der Mutter Erde. Doch diese Mutterschaft bedingt auch eine komplementäre Vaterschaft. Sie sind untrennbar interdependent. Dazu mehr nach der Erörterung des gegenwärtigen Pols der Mutter Erde.
In traditionellen Kulturen, wie die Afrikas und der Indios sowie in Teilen Asien spielt dieser Pol noch eine größere Rolle als in der urbanisierten, technisierten Welt, in der die Natur teilweise auf ganzen Quadratkilometern und wenn man die Straßennetze, die Flughäfen, mit ihren immer längeren Landebahnen für sich immer weiter und schneller von der Erde entfernenden und mehr Erde überbrückenden Jets und die Weltstädte miteinbezieht, so ist bald ein größerer Teil der Erde versiegelt als offen. Wir scheinen den Bezug zur Erde, insbesondere den geistigen, mehr und mehr zu verlieren und ersetzen ihn durch technische Artefakte. Nur in Enklaven wie Parks, botanischen Gärten und Reservaten können wir sie noch fühlen, wenn wir in den demographisch dicht besiedelten Teilen, und nicht in den Agrar- und Waldgebieten der Welt leben. Doch selbst dort entscheidet man aus ökonomischem Kalküle heraus gegen die natürliche, wohlwissende Intuition der Menschen, ganze Landstriche, seit Generationen ertragreiche Landstriche vom Ausmaß einer Kleinstadt einzubetonieren, wie es beispielsweise auch hierzulande auf Betreiben der Automobilindustrie geschehen ist.
Zusammenfassung der Kapitel
KULTUR UND KOSMOS: Einleitung in die Grundkonzepte des energetisch-quantischen Kulturmodells und die philosophische Herleitung des Kulturbegriffs.
Ein energetisch-quantisches Kulturmodell: Vertiefung der polaren Triade (Erde-Mensch-Himmel) und Darstellung der Notwendigkeit einer bewussten Integration beider Pole zur Vermeidung gesellschaftlicher und individueller Dysfunktionen.
Schlüsselwörter
energetisch-quantisches Kulturmodell, Interkulturalität, polare Integration, Mutter Erde, Transzendenz, Bewusstseinsarbeit, Sino-Western Integration, REN, XI RO, kulturelle Optik, Menschheitsfamilie, transkulturelles Management, ganzheitliche Kontextualisierung, globales Bewusstsein
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Werk grundsätzlich?
Das Buch skizziert ein Modell, das Kultur aus einem energetisch-quantischen Blickwinkel betrachtet und die Notwendigkeit einer bewussten Ausbalancierung menschlicher Existenz zwischen irdischen und geistigen Polen hervorhebt.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Themen umfassen interkulturelle Bewusstseinsarbeit, die ökologische Entfremdung des modernen Menschen und die Bedeutung der Triade Erde-Mensch-Himmel für ein gelingendes Zusammenleben.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die Arbeit fragt danach, wie durch die Integration der polaren energetischen Prinzipien im Individuum ein strukturell-funktionelles Gleichgewicht erreicht werden kann, das als Basis für fruchtbare interkulturelle Begegnungen dient.
Welche methodischen Ansätze werden verfolgt?
Der Autor nutzt kulturwissenschaftliche, philosophische und energetische Analysemethoden, um ein transkulturelles Integrationsmodell zu entwickeln, das insbesondere für das globale Management relevant ist.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Störung des Gleichgewichts zwischen maskulinen und femininen Prinzipien, die Folgen für Ökologie und Gesellschaft sowie das Sino-Western Integrationsmodell.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Zu den prägenden Begriffen gehören die polare Integration, das energetisch-quantische Kulturmodell, die REN-XI-RO-Achse sowie der Bewusstseinsdeterminismus.
Was bedeutet das Konzept der „REN – XI RO Achse“?
Es beschreibt das Ideal einer ganzheitlichen Integration, bei der die östliche Komponente (REN) und die westliche Komponente (XI RO) harmonisch verbunden werden, um den Menschen als Mittler zwischen Himmel und Erde zu positionieren.
Welchen Einfluss hat die „moderne technisch-materialistische Weltkultur“ laut dem Autor?
Der Autor argumentiert, dass diese Kultur durch eine einseitige Betonung des Yang-Prinzips zu einer Abkoppelung von spirituellen Werten und einer rücksichtslosen Ausbeutung der natürlichen Ressourcen führt.
- Quote paper
- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Author), 2010, Kultur und Kosmos: Ein energetisch-quantisches Kulturmodell, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159160