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Inwiefern spiegelt die "Willkommenskultur" für Kinder den Nationalismus der AfD wider?

Titre: Inwiefern spiegelt die "Willkommenskultur" für Kinder den Nationalismus der AfD wider?

Dossier / Travail , 2021 , 12 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Isabell Stockinger (Auteur)

Sciences Sociales générales
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die AfD vertritt ein traditionelles und nationalistisches Familienbild, bei dem die Ehe zwischen Mann und Frau als das Leitbild angegeben wird. Andere Formen des Zusammenlebens, abseits der klassischen, heteronormativen Ehe, werden zwar toleriert, gelten aber nicht als gleichwertig und werden daher von der Partei nicht gefördert. Darunter fallen beispielsweise gleichgeschlechtliche Paare, aber auch Alleinerziehende und Patchworkfamilien. Die Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare wird ebenfalls nicht befürwortet,

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Nationalismus als Grundpfeiler des Weltbilds der AfD

3. Analyse:

3.1. Forderung einer „Willkommenskultur“ für Kinder, Neugeborene und Embryonen

3.2. Einbettung des Lebensschutz-Gedankens in die parteiliche Familienpolitik

3.3. Diskursiver Ausschluss gesellschaftlicher Minderheiten (z. B. Migrant*innen, Menschen mit Behinderung, etc.)

4. Synthese

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch, inwieweit die von der AfD propagierte „Willkommenskultur“ für Kinder und Ungeborene mit nationalistischen Weltbildern und exkludierenden politischen Ideologien verknüpft ist. Dabei wird analysiert, wie ein funktionalistisches Familienverständnis und der Schutzbegriff als Instrumente zur Ausgrenzung von Minderheiten und zur Durchsetzung einer bevölkerungspolitischen Agenda dienen.

  • Nationalistisches Familienbild und demografische Zielsetzungen
  • Die Instrumentalisierung des „Lebensschutzes“ in der Parteipolitik
  • Diskursiver Ausschluss von Migrant*innen durch exklusive Geburtenförderung
  • Diskriminierung von Menschen mit Behinderung im Kontext der Inklusionsdebatte
  • Verbindung von „Willkommenskultur“ mit nativistischer Ideologie

Auszug aus dem Buch

3.3 Diskursiver Ausschluss gesellschaftlicher Minderheiten:

Die postulierte „Willkommenskultur für Kinder und Neugeborene“, die die AfD betreibt bezieht sich allerdings nicht ausnahmslos auf alle Kinder. Die vermeintliche Unterstützung von Familien entpuppt sich somit als funktionalistisches Bild von Familienpolitik, welches das Erreichen einer möglichst homogenen Volksgruppe als Ziel hat. (Feiler, Hermes, & Suchomsky 2019, S.9). Erwünscht wären mehr Kinder aus „bildungsnahen, mittleren Einkommensschichten“ bzw. „Akademikerinnen“ (Kemper, 2016, S. 4). Entscheidend ist es dabei, dass sich die aktivierende Familienpolitik auf die „einheimische Bevölkerung“ bezieht (AfD Grundsatzprogramm, S. 41) während „die volkswirtschaftlich nicht tragfähige und konfliktträchtige Masseneinwanderung“ als Antwort auf den demografischen Wandel „kein geeignetes Mittel darstellt“ (ebd. S. 41). Ziel ist es das deutsche Volk, mit seiner Sprache, den Traditionen (AfD Wahlprogramm, 2021, S. 158-159) und vor allem durch die Reproduktion von deutschen Bürger*innen, zu bewahren, angetrieben von der stetigen Angst vor Überfremdung (Ruhose, 2019, S. 4).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Fragestellung der Arbeit ein und verortet die Untersuchung der afd-spezifischen „Willkommenskultur“ im Kontext des Seminars „Politik und Sozialpolitik“.

2. Nationalismus als Grundpfeiler des Weltbilds der AfD: Das Kapitel analysiert das traditionell-nationalistische Familienbild der Partei, das auf der heteronormativen Ehe basiert und als Kern der Gesellschaft protegiert wird.

3. Analyse: In diesem Hauptteil wird untersucht, wie Forderungen nach Kinderschutz und Lebensschutz politisch instrumentalisiert werden, um nativistische und ausgrenzende Ziele zu verfolgen.

4. Synthese: Dieses Kapitel verknüpft die Einzelerkenntnisse der Analyse zu einer Gesamtschau über die ideologische Ausrichtung der Partei.

5. Fazit: Das Fazit resümiert, dass die „Willkommenskultur“ der AfD primär ein Mittel zur Etablierung eines ethnisch homogenen Staatsvolkes ist und daher als hochgradig diskriminierend bewertet werden muss.

Schlüsselwörter

AfD, Nationalismus, Willkommenskultur, Familienpolitik, Lebensschutz, demografischer Wandel, Diskriminierung, Minderheiten, Inklusion, Homogenität, Bevölkerungspolitik, Rechtspopulismus, Migrationspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die politische Rhetorik der AfD im Hinblick auf den Begriff „Willkommenskultur“ und hinterfragt deren Übereinstimmung mit nationalistischen Zielen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Familienpolitik, demografischen Ideologien, dem Verständnis von Lebensschutz und dem Ausschluss gesellschaftlicher Minderheiten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Inwiefern spiegelt die „Willkommenskultur“ für Kinder den Nationalismus der AfD wider?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine inhaltsanalytische Untersuchung von Parteiprogrammen, Reden und politischem Begleitmaterial der AfD durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Instrumentalisierung des Lebensschutzes für Embryonen, die Abgrenzung zur Einwanderungspolitik und die Haltung gegenüber Menschen mit Behinderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Nationalismus, Bevölkerungspolitik, Heteronormativität, Diskriminierung und ethnische Homogenität.

Wie definiert die AfD laut der Arbeit das ideale Familienbild?

Das Ideal ist die heteronormative Ehe zwischen Mann und Frau mit mindestens drei Kindern, wobei das „deutsche Volk“ als biologische und kulturelle Einheit im Vordergrund steht.

Welche Rolle spielt die Inklusionsdebatte in der Argumentation der Partei?

Die AfD positioniert sich explizit gegen eine „Inklusion um jeden Preis“ und argumentiert, dass Kinder mit Beeinträchtigungen den Lernerfolg „normaler“ Kinder stören könnten, was zur Forderung nach Förderschulen führt.

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Résumé des informations

Titre
Inwiefern spiegelt die "Willkommenskultur" für Kinder den Nationalismus der AfD wider?
Université
University of Applied Sciences Nuremberg  (Soziale Arbeit)
Cours
Politik und Sozialpolitik
Note
1,0
Auteur
Isabell Stockinger (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
12
N° de catalogue
V1591767
ISBN (PDF)
9783389136447
ISBN (Livre)
9783389136454
Langue
allemand
mots-clé
Politik Politik in der Sozialen Arbeit Soziale Arbeit Hausarbeit AfD Nationalismus Abtreibung Schwangerschaftsabbruch Kinder rechte Politik Alternative für Deutschland Familienpolitik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Isabell Stockinger (Auteur), 2021, Inwiefern spiegelt die "Willkommenskultur" für Kinder den Nationalismus der AfD wider?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1591767
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Extrait de  12  pages
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