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„Vereint in Bewegung“: Vernetzung zwischen Sport- und Sozialverbänden. Netzwerk und Bedarf

Titre: „Vereint in Bewegung“: Vernetzung zwischen Sport- und Sozialverbänden. Netzwerk und Bedarf

Thèse de Bachelor , 2010 , 82 Pages

Autor:in: Melanie Wegele (Auteur)

Sport - Economie du sport, Management du sport
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Thema Netzwerke hat in den letzten Jahren eine unglaubliche Popularität erfahren. Es sind nicht nur die sozialen Netzwerke im Internet, welche eine immer größere Verbreitung in der Gesellschaft erleben, vielmehr gibt es mittlerweile fast keinen gesellschaftlichen Teilbereich mehr, welcher von der Netzwerkdiskussion ausgeschlossen bleibt. Netzwerke „reichen von Nachbarschaftsnetzwerken, Wirtschaftsförderungsnetzwerken über Wissenschafts- und Gesundheitsnetzwerke, Frauennetzwerke, Antidiskriminierungsnetzwerke bis hin zu solchen Netzwerken, die gemeinhin als problematisch gelten, wie Schleuser- und kriminelle Beschaffungsnetzwerke“ (Hollstein& Straus, 2006, S.37). Diese vielfältigen Erscheinungsformen von Netzwer-ken zeigen, welchen Stellenwert Netzwerke haben. Es scheint Bedarf an einer neuen Form der Interaktion, Kooperation und Handlungskoordination entstanden zu sein und Netzwerke scheinen die Lösung für diesen Bedarf darzustellen. Laut Frerichs und Wiemert werden durch Netzwerke Verknüpfungen zwischen Personen, Gruppen, Organisationen oder Institutionen hergestellt und flexibel „stabilisiert“. Dieser Organi-sationsform der Kooperation wird ein großes Problemlösungspotential zugesprochen, womit sich die vielfältige Verbreitung von Netzwerken erklären lässt (vgl. Frerichs& Wiemert, 2002, S. 11). So ist auch im Jahre 2008 das bayernweite Netzwerkprojekt „Vereint in Bewegung“ ins Leben gerufen worden, welches zum Inhalt hat, an seinen Modellstandorten eine bessere Vernetzung zwischen Sport- und Sozialverbänden zu schaffen. Bei dieser Initiative sollen durch die Organisationsform Netzwerk die vier Themen Integration, Gesundheitsförderung sowie Gewalt- und Suchtprävention erfolgreicher angegangen werden. Die Projektidee fordert eine größere Wirkung durch eine bessere Vernetzung. Dargestellt am Modellstandort Schweinfurt untersucht diese Arbeit sowohl die Ziele, als auch die Einstellung und das Interesse der Netzwerkpartner gegenüber dem Projekt „Vereint in Bewegung“. Besteht bei den potentiellen Netzwerkteilnehmern Interesse und Bedarf, sich dieser Organisationsform anzuschließen? Sind in Schweinfurt die Voraussetzungen gegeben, das durch das Netzwerk mögliche Problemlösungspotenzial auszuschöpfen, etwas zu bewegen und ein erfolgreiches Netzwerk zu konstituieren? In dieser Arbeit soll diese Organisationsform „Netzwerk“ am Projekt „Vereint in Bewegung“ am Modellstandort Schweinfurt dargestellt und untersucht werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und forschungsleitende Fragestellungen

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Netzwerktheorie

2.1.1 Definition und Einordnung des Netzwerkbegriffs

2.1.2 Konstitutive Merkmale von Netzwerken

2.1.3 Erfolgsfaktoren von Netzwerken

2.1.4 Leistungen von Netzwerken

2.2 Das Projekt „Vereint in Bewegung“

2.2.1 Die Projektidee

2.2.2 Die Projektträger

2.2.3 Der Modellstandort Schweinfurt

2.3 Beschäftigungsverhältnisse der Netzwerkpartner

3 Empirischer Teil

3.1 Methodisches Vorgehen

3.2 Forschungsleitende Hypothesen

3.3 Darstellung der Ergebnisse

3.3.1 Umstände bei der mündlichen Befragung

3.3.2 Demografische Daten und Fakten der Netzwerkpartner

3.3.3 Ziele der Netzwerkpartner und ihrer Organisationen

3.3.3.1 Einfluss der Institutionalisierungsform auf die Ziele der Netzwerkpartner

3.3.3.2 Verweigerungen und Institutionalisierungsform

3.3.4 Einfluss des Beschäftigungsverhältnisses auf die Auseinandersetzung mit dem Netzwerk

3.3.5 Erhoffter Mehrwert der Netzwerkpartner

3.4 Interpretation der Ergebnisse

3.4.1 Ziele der Netzwerkpartner

3.4.2 Einfluss des Beschäftigungsverhältnisses auf die Auseinandersetzung mit dem Netzwerk

3.4.3 Konstitution des Netzwerkes „Vereint in Bewegung“ am Modellstandort Schweinfurt

4 Abschließendes Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Netzwerkprojekt „Vereint in Bewegung“ am Modellstandort Schweinfurt, um zu klären, inwieweit die Konstitution der Netzwerkpartner (Institutionalisierungsform und Beschäftigungsverhältnis) deren Auseinandersetzung mit dem Netzwerk beeinflusst und welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Netzwerkbildung gegeben sind.

  • Analyse der Netzwerktheorie und ihrer Anwendung auf soziale Interorganisationen
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Organisationsformen und Zielsetzungen
  • Evaluation des Einflusses von hauptamtlichen vs. ehrenamtlichen Beschäftigungsverhältnissen
  • Identifikation von Gelingensbedingungen für die Konstitution lokaler Netzwerke
  • Empirische Fallstudie am Modellstandort Schweinfurt

Auszug aus dem Buch

1. Gemeinsame Ziele und Visionen

Die zentrale Voraussetzung für den Aufbau eines Netzwerkes besteht darin, dass die Netzwerkteilnehmer gemeinsame Zielvorstellungen und Visionen haben, denn ohne ein gemeinsames Basisinteresse wird die Zusammenarbeit nicht funktionieren. Die Entwicklung gemeinsamer Zielvorstellungen ist wichtig und dafür muss sich zunächst jeder einzelne Netzwerkpartner über seine eigenen Ziele bewusst werden, welche wiederum zuerst in der jeweiligen Organisation, welcher er angehört, abgestimmt werden müssen (vgl. Endres, o. D., o. S.). Letztendlich verfolgt jeder Netzwerkteilnehmer ein Ziel und einen erhofften Nutzen, ansonsten würde er nicht an dem Netzwerk teilnehmen. Die Schwierigkeit besteht darin, Gemeinsamkeiten in diesen Zielen und Visionen der Netzwerkteilnehmer herauszuarbeiten und sie dann gewinnbringend umzusetzen (vgl. Aderhold, Meyer& Wetzel, 2005, S. 63). Wenn es gelingt, die verschiedenen Erwartungshaltungen und Interessen unter einen Hut zu bringen und es bilden sich im Laufe der Zeit keine Interessenskonflikte, entsteht ein Netzwerk, welches sich durch gemeinsame Handlungen oder Projekte über Jahre hinweg festigen kann (vgl. Aderhold, Meyer& Wetzel, 2005, S. 38).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Themas Netzwerke im Kontext aktueller gesellschaftlicher Anforderungen sowie Einführung in das Projekt „Vereint in Bewegung“.

2 Theoretische Grundlagen: Erarbeitung des theoretischen Rahmens durch Netzwerktheorien, Definitionen, Erfolgsfaktoren und die Vorstellung der Projektträger und Rahmenbedingungen.

3 Empirischer Teil: Detaillierte Darstellung des methodischen Vorgehens, der Datenerhebung sowie Auswertung der Ergebnisse hinsichtlich Zielsetzungen und Einflussfaktoren.

4 Abschließendes Fazit: Zusammenführende Betrachtung der Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfragen zur Konstitution von Netzwerken.

Schlüsselwörter

Netzwerktheorie, Sportmanagement, Verein, Hauptamt, Ehrenamt, Schweinfurt, Vereint in Bewegung, Interorganisationale Kooperation, Sozialverbände, Organisationsentwicklung, Zielformulierung, Netzwerkanalyse, Institutionalisierung, Prävention, Netzwerkkonstitution

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Vernetzungsdynamiken innerhalb des Projekts „Vereint in Bewegung“ am Modellstandort Schweinfurt und untersucht, wie unterschiedlich organisierte Partner zusammenarbeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Integration, Gesundheitsförderung, sowie Gewalt- und Suchtprävention im sozialen und sportlichen Bereich.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ergründen, ob und wie die Institutionalisierungsform und das Beschäftigungsverhältnis der Netzwerkpartner deren Engagement und Zielsetzungen im Netzwerk beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein qualitativ-quantitativer Methodenmix angewandt, bestehend aus 16 mündlichen Interviews und schriftlichen Fragebögen bei den Netzwerkpartnern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Netzwerktheorien und die empirische Analyse, in der demografische Daten, Zielsetzungen und Einstellungsunterschiede untersucht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Netzwerktheorie, interorganisationale Kooperation, Ehrenamtlichkeit vs. Hauptamtlichkeit und organisationskulturelle Rahmenbedingungen.

Welchen Einfluss hat die Institutionalisierungsform auf die Ziele der Partner?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Vereine und Organisationen des privaten Rechts einen höheren Vernetzungsbedarf zur Zielerreichung haben als Gebietskörperschaften, die bereits stärker in Netzwerke eingebunden sind.

Wie unterscheidet sich das Engagement von Haupt- und Ehrenamtlichen?

Obwohl sich in den Zielformulierungen Unterschiede zeigen, konnte kein signifikanter Unterschied in der generellen Einstellung zum Netzwerkprojekt oder der Bereitschaft zur Einbringung festgestellt werden.

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Résumé des informations

Titre
„Vereint in Bewegung“: Vernetzung zwischen Sport- und Sozialverbänden. Netzwerk und Bedarf
Université
University of Tubingen  (Institut für Sportwissenschaft)
Auteur
Melanie Wegele (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
82
N° de catalogue
V159241
ISBN (ebook)
9783640733521
ISBN (Livre)
9783640734160
Langue
allemand
mots-clé
Größere Wirkung Vernetzung Vernetzungsbedarf Auseinandersetzung Netzwerk Abhängigkeit Beschäftigungsverhältnis Institutionalisierungsform Netzwerkpartner Dargestellt Netzwerkprojekt Bewegung“ Modellstandort Schweinfurt
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Melanie Wegele (Auteur), 2010, „Vereint in Bewegung“: Vernetzung zwischen Sport- und Sozialverbänden. Netzwerk und Bedarf, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159241
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