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Der pathologische Bereich von "Arbeit" und dessen Folgen. Prophylaxe, Intervention und andere Maßnahmen

Salutogenese vs. Pathogenese

Title: Der pathologische Bereich von "Arbeit" und dessen Folgen. Prophylaxe, Intervention und andere Maßnahmen

Thesis , 2024 , 32 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: C. Klinger-Zänker (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Was ist Krankheit im Kontext zur Gesundheit? Was löst Krankheiten aus? Wenn es Belastungsmomente sind, wie werden diese definiert, und gibt es diese nur als negativ krankheitsbedingte Elemente oder auch in anderer Form? Was kann dagegen getan werden? Kann Arbeit dauerhaft krank machen?
All diese Fragen sind Bestandteil der vorliegenden Arbeit und finden hier mehr oder weniger Beantwortung. Das Aufgreifen dieser Fragen ist natürlich im Kontext Gesundheit und Pflege statthaft, da dies der Theorieausschnitt zur Betrachtung ist und somit ein Fenster, welches zur Beobachtung und zur Beurteilung dieser „Fakten“ herangezogen wird.
Ich habe versucht, einen roten Faden innerhalb der Arbeit durch die Abfolge chronologisch auftretender und zu den endgültigen Geschehnissen führender Situationen mit ihren bedingenden Indikatoren – sichtbar durch die Theorieausschnitte der angewandten Modelle zu Krankheit und Gesundheit – einzuflechten.
Es ist der Komplexität dieser Thematik geschuldet, keine Vollständigkeit erreicht zu haben.
Diese Arbeit erhebt weder Anspruch auf Vollständigkeit, noch ist sie in sich absolut; es handelt sich um eine Möglichkeit der Betrachtungsweise – als ein Ausschnitt unter vielen. Theoriegeschuldet, als „Filter“ vor dem „Okular“ zur erwählten Betrachtungsweise, die Ergebnisse bedingend.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vorgedanke zur Definition und Abgrenzung des pathologischen Bereichs

2.1 Definition Gesundheit

2.2 Definition Krankheit

3 Schnittmengen und Differenzierung Gesundheit vs. Krankheit

4 Themengebiet Krankheit: 5 Modelle und deren theoretischer Rahmen

4.1 Abfolge, Ordnung, Härtekriterien: Häufigkeit, Korrelation – pflegetypisch/ relevant

4.2 Genese – Präkondition: Krank durch Stress, psychosoziale Belastung in der Pflege/ Betreuung

5 Stressverarbeitungsmodelle, Vorklärung Stressoren- Bildung

6 Generelle Verfahren zur Endknüpfung Reiz- Reaktion/ Exstinktion

7 Kategorisierung der Belastungsgeschehen im Kontext zur Arbeit

7.1 Folgen, akut und chronische Erscheinungen durch dauerhafte Belastungen

7.2 Sonderform des Ergebnisses dauerhafter Belastung, Burnout

8 Professionelle Ansätze zur Bewältigung berufsbezogener Aufgaben – Stress

9 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen beruflicher Belastung in der Pflege und der Entstehung von Krankheit. Ziel ist es, durch die Anwendung verschiedener wissenschaftlicher Modelle aufzuzeigen, wie Arbeit krank machen kann, welche präventiven oder intervenierenden Maßnahmen existieren und wie eine professionelle Stressbewältigung zur Aufrechterhaltung der Gesundheit beitragen kann.

  • Grundlagen der Definition von Gesundheit und Krankheit
  • Analyse von Stressverarbeitungsmodellen in der Pflege
  • Kategorisierung berufsbezogener psychosozialer Belastungsfaktoren
  • Einfluss akuter und chronischer Belastungen auf die Gesundheit
  • Professionelle Coping-Strategien und präventive Ansätze

Auszug aus dem Buch

7 Kategorisierung der Belastungsgeschehen im Kontext zur Arbeit

Hier sind sechs häufige psychosoziale Belastungen, Stressoren, denen Pflege- und Betreuungskräfte häufig ausgesetzt sind.

Emotionale Belastung: Pflegekräfte können täglich mit emotional belastenden Situationen konfrontiert sein, wie dem Leiden von Patienten, dem Tod von Patienten, familiären Konflikten und schwierigen Entscheidungen im Zusammenhang mit der Pflege.

Körperliche Belastung: Die körperliche Arbeit in der Pflege und Betreuung kann zu Erschöpfung, Muskel-Skelett-Erkrankungen und anderen körperlichen Beschwerden führen. Heben, Umlagern von Patienten und lange Arbeitszeiten können zu körperlicher Ermüdung beitragen.

Arbeitsbelastung: Die hohe Arbeitsbelastung in der Pflege und Betreuung, einschließlich Zeitdruck, Personalengpässen und hohen Arbeitsanforderungen, kann zu Stress und Überlastung führen.

Soziale Isolation: Pflegekräfte können sich aufgrund von Schichtarbeit, lange Arbeitszeiten und hohe Arbeitsbelastung sozial isoliert fühlen. Sie haben möglicherweise wenig Zeit für soziale Interaktionen außerhalb der Arbeit und könnten Schwierigkeiten haben, Zeit für Freunde und Familie zu finden.

Gefährdung durch Gewalt und Aggression: Pflegekräfte können mit verbaler, körperlicher oder emotionaler Gewalt von Patienten oder deren Angehörigen konfrontiert sein. Dies kann zu Traumata, Angstzuständen und anderen psychischen Belastungen führen. Auch nachhaltig kann eine Beeinflussung des durch empfinden regulierte Verhalten am Arbeitsplatz die Folge sein.

Ethik- und Moralsche Belastung: Pflegekräfte können sich in ethisch herausfordernden Situationen befinden, in denen sie schwierige Entscheidungen treffen müssen, die im Konflikt mit ihren persönlichen oder beruflichen Werten stehen. Dies kann zu moralischem Stress und inneren Konflikten führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung ein, inwieweit Arbeit krank machen kann und stellt den roten Faden der theoretischen Auseinandersetzung dar.

2 Vorgedanke zur Definition und Abgrenzung des pathologischen Bereichs: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Konzepte von Gesundheit und Krankheit aus biomedizinischer und salutogenetischer Sicht.

3 Schnittmengen und Differenzierung Gesundheit vs. Krankheit: Es wird die Abgrenzung sowie die prozesshafte Natur von Gesundheit und Krankheit im biopsychosozialen Modell diskutiert.

4 Themengebiet Krankheit: 5 Modelle und deren theoretischer Rahmen: Vorstellung und Einordnung von fünf relevanten Modellen zur Untersuchung von Gesundheit und Krankheit im Kontext der Pflege.

5 Stressverarbeitungsmodelle, Vorklärung Stressoren- Bildung: Analyse der Entstehung von Stressreaktionen basierend auf dem transaktionalen Stressmodell.

6 Generelle Verfahren zur Endknüpfung Reiz- Reaktion/ Exstinktion: Erläuterung verhaltenstherapeutischer Ansätze zur Lösung von Reiz-Reaktions-Ketten.

7 Kategorisierung der Belastungsgeschehen im Kontext zur Arbeit: Systematische Darstellung der spezifischen psychosozialen Belastungsfaktoren in der Pflege und deren kurz- sowie langfristige Folgen.

8 Professionelle Ansätze zur Bewältigung berufsbezogener Aufgaben – Stress: Überblick über präventive, akute und rehabilitative Strategien zur Stressbewältigung in der professionellen Pflege.

9 Resümee: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfrage und Fazit zur Notwendigkeit präventiver Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Pflege, Stress, Gesundheit, Krankheit, Burnout, Psychosoziale Belastung, Stressbewältigung, Coping-Strategien, Salutogenese, Psychohygiene, Prävention, Arbeitsbelastung, Emotionale Belastung, Biopsychosoziales Modell, Verhaltenstherapie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die gesundheitlichen Auswirkungen von berufsbedingten Stressoren im Pflege- und Betreuungssektor.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Gesundheit und Krankheit, der Analyse von Stressfaktoren und der Vorstellung von Bewältigungsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen Arbeitsbelastung und Krankheit aufzuzeigen und Lösungsansätze zur Erhaltung der Mitarbeitergesundheit zu validieren.

Welche wissenschaftliche Methodik kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Anwendung etablierter Modelle aus Psychologie, Soziologie und Medizin.

Was sind die wesentlichen Inhalte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Kategorisierung spezifischer Stressoren im Pflegealltag sowie eine detaillierte Darstellung von Coping-Strategien.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben Stress, Coping und Burnout vor allem die biopsychosozialen Modelle sowie die Bedeutung der Psychohygiene im Berufsalltag.

Welche konkreten psychischen Belastungsfaktoren werden für Pflegekräfte identifiziert?

Die Arbeit listet unter anderem emotionale Belastungen, soziale Isolation sowie ethische Konflikte und die Gefährdung durch Gewalt als primäre Stressoren auf.

Wie unterscheidet der Autor zwischen kurzfristigen und langfristigen Folgen von Arbeitsstress?

Der Autor unterscheidet diese über Faktoren wie Zeitdauer und das Bestehen von Ursachen, wobei der Übergang von akuten Symptomen zu chronischen Zuständen wie dem Burnout-Syndrom hervorgehoben wird.

Welche Rolle spielt die Supervision bei der Bewältigung von Stress?

Supervision wird als wichtiges Instrument zur Reflexion und Professionalisierung angeführt, das dazu beiträgt, emotionale Belastungen aus dem Arbeitsgeschehen zu lösen.

Warum wird das Burnout-Syndrom als Sonderform behandelt?

Burnout wird als das Resultat dauerhafter, nicht bewältigter Belastungen definiert, das den kompletten Ausstieg aus dem Arbeitsumfeld erzwingen kann.

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Details

Title
Der pathologische Bereich von "Arbeit" und dessen Folgen. Prophylaxe, Intervention und andere Maßnahmen
Subtitle
Salutogenese vs. Pathogenese
Grade
1.7
Author
C. Klinger-Zänker (Author)
Publication Year
2024
Pages
32
Catalog Number
V1592437
ISBN (PDF)
9783389134696
ISBN (Book)
9783389134702
Language
German
Tags
Salutogenese Pathogenese Sozialpsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
C. Klinger-Zänker (Author), 2024, Der pathologische Bereich von "Arbeit" und dessen Folgen. Prophylaxe, Intervention und andere Maßnahmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1592437
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