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Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge

Title: Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 23 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christoph Aretz (Author)

Business economics - General
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Seminararbeit „Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge“ im
Rahmen des Seminars „Financial Planning“ befasst sich mit dem System der Altersvorsorge
in Deutschland.
„Auf Grund der demographischen Entwicklung kann der Staat die Rentenzahlungen im Umlageverfahren
nicht im bisherigen Umfang aufrechterhalten. Das Versorgungsniveau wird
zurückgehen. Mit dem vorliegenden Gesetz eröffnet der Staat die Möglichkeit, privat vorzusorgen,
und gewährt hierfür Förderungen. Es ist der Einstieg in die so genannte private
kapitalgedeckte Altersvorsorge, bei der der Bürger nur für sich selbst spart.“1
Ziel der Seminararbeit ist es, den Leser für die komplexe Problematik der Altersvorsorge zu
sensibilisieren. Es sollen Denkanstöße gegeben und mögliche Lösungsansätze für ein ausgewogenes
Altersvorsorgeportefeuille aufgezeigt werden.
In Kapitel 2 wird erklärt, aus welchen Komponenten sich die Altersvorsorge in Deutschland
zusammensetzt. Die Änderungen des Altersvermögensgesetzes und die Rentenreform 2002
werden in Kapitel 3 erläutert. In Kapitel 4 wird die Altersvorsorge in Deutschland dargestellt
und diese anhand von Beispielen auf Chancen und Risiken untersucht. Abschließend werden
in Kapitel 5 die gewonnenen Erkenntnisse dargestellt.

1 Bundesverband deutscher Banken: Private Altersvorsorge. Berlin, 3. Auflage 2002–Firmenschrift.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Altersvorsorge in Deutschland

2.1 Die erste Säule: Die gesetzliche Altersvorsorge

2.2 Die zweite Säule: Die betriebliche Altersvorsorge

2.3 Die dritte Säule: Die private Altersvorsorge

3 Die Rentenreform 2002

3.1 Kosequenzen für die private Altersvorsorge

3.2 Welcher Personenkreis profitiert von der Reform

4 Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge

4.1 Kapitaldeckungsverfahren und Umlageprinzip

4.2 Der Anleger als Risikofaktor

4.3 Aktie vs. Eigenheim

5 Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit analysiert das deutsche Altersvorsorgesystem vor dem Hintergrund demografischer Veränderungen und der Rentenreform 2002. Das Hauptziel besteht darin, den Leser für die Komplexität der Altersvorsorge zu sensibilisieren und Lösungsansätze für ein ausgewogenes Vorsorgeportefeuille unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken aufzuzeigen.

  • Struktur und Funktionsweise des Drei-Säulen-Modells der Altersvorsorge
  • Auswirkungen der Rentenreform 2002 und staatliche Fördermaßnahmen
  • Vergleich zwischen Kapitaldeckungsverfahren und Umlageprinzip
  • Psychologische und verhaltensökonomische Faktoren bei Anlageentscheidungen
  • Eignung von Aktien versus Immobilien als Instrumente der Altersvorsorge

Auszug aus dem Buch

4.3 Aktie vs. Eigenheim

Die Anlage in Wertpapieren. Die Aktie oder der Aktienfonds verspricht mit großen Renditen eine ideale Altersvorsorge zu sein, allerdings läuft der Anleger hierbei schnell Gefahr, Informationen falsch zu interpretieren.

Um Fehler zu vermeiden, ist Grundlegendes zu beachten. So sollte vor allem auf das Können und die Erfahrung von Profis gesetzt werden und nicht in Einzelwerte sondern in breit gestreute Fonds investiert werden. Das weit verbreitete Phänomen der Overconfidence gibt dem Kleinanleger den Glauben, seine Entscheidungen und Stock-Picking-Fähigkeiten seien besser als die des Fachmanns. Der typische Kleinaktionär steht sich bei seinen Anlageentscheidungen nur selbst im Wege. Sein Hauptfehler: Mental Accounting. Das bedeutet, er führt in seinem Kopf für jede Anlage ein Konto, der Einstandspreis ist hier fest verankert und der Kaufkurs wird zum entscheidenden Bezugspunkt. Verluste vergrößern sich, wenn der Anleger zu spät verkauft, da er sich selbst keinen Fehler eingestehen will. Kursgewinne werden zu schnell realisiert, der Gewinn dadurch selten maximiert.

Betrachtet man die Aktienanlage für die Altersvorsorge, so sollte hinterfragt werden, ob sich die gezahlte Risikoprämie lohnt. Die Risikoprämie ist das Verhältnis zwischen Risiko und der zusätzlichen Rendite, die der Anleger als Belohnung für dieses Risiko erwarten kann und sie darf nicht mit der historischen Überrendite, die Aktien gegenüber Rentenpapieren ausweisen, verwechselt werden. Je nach Zeitraum und Branche liegt der Wert dieser Überrendite zwischen fünf und sieben Prozent. Bei der Risikoprämie handelt es sich um keine historische Größe, sondern es ist die aktuelle Prämie für das übernommene Risiko. Dies liegt zur Zeit bei nur etwa vier Prozent.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Problematik der Altersvorsorge ein, die durch demografische Entwicklungen und den Druck auf das Rentensystem geprägt ist.

2 Die Altersvorsorge in Deutschland: Dieses Kapitel erläutert das Drei-Säulen-Modell der Altersvorsorge, wobei der Fokus auf der gesetzlichen Rentenversicherung, der betrieblichen Altersvorsorge und der privaten Vorsorge liegt.

3 Die Rentenreform 2002: Die Auswirkungen der Reform werden diskutiert, insbesondere die staatlichen Förderungen und die Personengruppen, die am meisten von diesen Maßnahmen profitieren.

4 Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge: Das Kapitel untersucht kritisch die Anlagestrategien, vergleicht Kapitaldeckungs- und Umlageprinzip und beleuchtet die Rolle des Anlegers sowie die Wahl zwischen Aktien und Eigenheim.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Hinweis, dass für eine effektive Vorsorge Eigeninitiative und eine strategische Diversifikation der Anlageformen zwingend erforderlich sind.

Schlüsselwörter

Altersvorsorge, Rentenreform 2002, Riester-Rente, Generationenvertrag, Kapitaldeckungsverfahren, Umlageprinzip, Demografischer Wandel, Aktienfonds, Eigenheim, Finanzplanung, Risikoprämie, Diversifikation, Versorgungslücke, Altersarmut, Eigenverantwortung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Risiken privater Altersvorsorge im Kontext der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Analyse umfasst das Drei-Säulen-Modell der Altersvorsorge, die Auswirkungen der Rentenreform 2002 sowie die strategische Bewertung verschiedener Anlageformen.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Ziel ist es, den Leser für die Notwendigkeit privater Vorsorge zu sensibilisieren und Entscheidungshilfen für ein ausgewogenes Portfolio zu geben.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die Fachliteratur, Wirtschaftsdaten und statistische Untersuchungen zur Rentenproblematik auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden das System der Rentenversicherung, die Konsequenzen der Rentenreform und ein Vergleich verschiedener Vorsorgestrategien, wie Wertpapieranlagen und Immobilien, erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Riester-Rente, Diversifikation, Demografie, Kapitaldeckung und Altersvorsorgeportefeuille.

Welche Rolle spielt die psychologische Komponente des Anlegers?

Der Anleger wird als Risikofaktor identifiziert, da emotionale Entscheidungen und Phänomene wie 'Mental Accounting' zu Fehlern in der Altersvorsorgeplanung führen können.

Warum ist das Eigenheim ein spezifisch betrachteter Baustein?

Das Eigenheim dient als Sachkapitalanlage, die mietfreies Wohnen im Alter ermöglicht und damit einen wesentlichen Beitrag zur finanziellen Absicherung leistet.

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Details

Title
Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge
College
RWTH Aachen University  (ABWL)
Course
Hauptseminar zum BWL-Studium
Grade
2,0
Author
Christoph Aretz (Author)
Publication Year
2003
Pages
23
Catalog Number
V15927
ISBN (eBook)
9783638209144
Language
German
Tags
Chancen Risiken Altersvorsorge Hauptseminar BWL-Studium
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Aretz (Author), 2003, Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15927
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