Da der Kostendruck immer weiter steigt, und gleichzeitig die Margen immer mehr sinken wünschen sich die Maschinen- und Anlagenbetreiber zuverlässige Hochleistungsprodukte mit einem maximalen ökonomischen Nutzen über die komplette Betriebsdauer. Hierfür eignet sich das Life Cycle Costing für eine Wirtschaftlichkeitsberechnung sehr gut, da die während der Nutzungsdauer anfallenden Kosten berücksichtig werden. Bei der Beschaffung von neuen Maschinen und Anlagen werden oft die Kosten für die Anschaffung überbewertet, während Folgekosten, wie Betriebskosten in die Investitionsentscheidung nicht im vollen Umfang einfließen. Ziel jeder Investition ist es aber, einen optimalen Return on Invest zu erreichen. Dies wiederum ist nur möglich, wenn der Betreiber/Investor alle während der Nutzungsdauer anfallenden Kosten und Erträge kennt. Somit kann er mithilfe des Life Cycle Costing eine objektive Entscheidung treffen und die Kosten minimierend beeinflussen.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Problemstellung
- Ziel der Ausarbeitung
- Life-Cycle-Cost
- Definition am Beispiel der Investitionsgüterbeschaffung
- Kostenbestandteile im Nutzungszeitraum eines Investitionsgutes
- Anwendungsbereiche und Risiken
- Abgrenzung Total Cost of Ownership - Life Cycle Costing
- Aufwand und Nutzen von LCC
- Beschaffung von Haushalts-, Investitionsgütern unter Anwendung von Life-Cycle-Costing
- Kostenanalyse am Beispiel Tiefkühltruhe
- Gegenüberstellung der technischen Daten und sämtlicher Kosten
- Ergebnis und Kaufentscheidung
- Kostenvergleich bei der Beschaffung eines Monolaserdruckers
- Erfassen aller relevanten Daten und Kosten
- Kostenauswertung der beiden Wettbewerber und anschließende Kaufentscheidung
- Beispiel Beschaffung einer Waschmaschine
- Erfassen aller relevanten Daten und Kosten
- Vergleich der Gesamtkosten und Kaufentscheidung
- Kraftfahrzeugkostenermittlung und Kaufentscheidung am Beispiel eines Vergleichs von 3 Neuwagen
- Erfassung und Gegenüberstellung sämtlicher Kosten
- Auswertung der Gesamtkosten und Kaufentscheidung
- Fazit und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Ausarbeitung befasst sich mit der Anwendung des Life Cycle Costing (LCC) in der Beschaffung von Investitionsgütern. Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass der Anschaffungspreis nur ein Teil der Gesamtkosten ist und dass die Berücksichtigung aller Kosten über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts eine fundiertere Kaufentscheidung ermöglicht.
- Definition und Anwendungsbereiche des LCC
- Kostenbestandteile im Nutzungszeitraum eines Investitionsgutes
- Praxiserfahrungen und Anwendungsbeispiele des LCC
- Bedeutung des LCC im Kontext steigender Rohstoff- und Energiekosten
Zusammenfassung der Kapitel
- Einführung: Die Einleitung stellt die Problemstellung des steigenden Kostendrucks und der Notwendigkeit einer ökonomischen Optimierung über die gesamte Betriebsdauer von Investitionsgütern dar. Das LCC wird als Instrument zur Bewältigung dieser Herausforderung vorgestellt.
- Life-Cycle-Cost: Dieses Kapitel definiert den Begriff LCC und erläutert seine Anwendung in der Investitionsgüterbeschaffung. Es werden die Kostenbestandteile im Nutzungszeitraum eines Investitionsgutes beschrieben, Anwendungsbereiche und Risiken des LCC beleuchtet und Abgrenzungen zu anderen Kostenmodellen vorgenommen.
- Beschaffung von Haushalts-, Investitionsgütern unter Anwendung von Life-Cycle-Costing: Der Fokus dieses Kapitels liegt auf praktischen Beispielen, die die Anwendung des LCC in der Beschaffung von Haushalts- und Investitionsgütern verdeutlichen. Es werden konkrete Fallstudien mit Tiefkühltruhen, Monolaserdruckern, Waschmaschinen und Kraftfahrzeugen vorgestellt.
Schlüsselwörter
Die Kernthemen der Ausarbeitung sind Life Cycle Costing, Investitionsgüterbeschaffung, Kostenanalyse, Kostenoptimierung, Gesamtkosten, Nutzungszeitraum, Betriebskosten, Anschaffungspreis, Kaufentscheidung, Rohstoffkosten, Energiekosten.
- Arbeit zitieren
- Markus Schneider (Autor:in), 2009, Life-Cycle-Cost in der Beschaffung und Logistik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159323