Egal ob Unfälle, Naturkatastrophen, Kriege, Terrorismus oder Gewaltverbrechen. Es gibt unzählige traumatisierende Situationen und Umstände, in die jeder Mensch geraten kann, und deren psychische Belastung leicht die persönliche, natürliche Resilienz überschreiten kann. Manche trifft es nur leicht, andere wiederum werden von solchen Schicksalsschlägen schwer getroffen. Und ebenjene schweben in Gefahr, eine posttraumatische Belastungsstörung zu entwickeln. Ihnen ist diese Arbeit gewidmet.
Die heutige Psychologie weiß, dass Kinder und Jugendliche mit einer posttraumatischen Belastungsstörung sehr ähnliche Symptome zeigen. Daher gelten viele der folgend beschriebenen Informationen meistens für beide Altersgruppen, allerdings soll sich die Arbeit eher mit Kindern und Jugendlichen beschäftigen, die an einer solchen Störung leiden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was ist eine posttraumatische Belastungsstörung?
- Geschichtliche Hintergründe
- Ursachen und Entstehung
- Ursachen einer PTBS
- Risikofaktoren
- Prä-, peri- und posttraumatische Risikofaktoren
- Suchtmittel
- Symptome
- Wiedererleben
- Vermeidung
- Emotionale Taubheit und verkürzte Zukunftsperspektive
- Allgemein erhöhtes Erregungsniveau
- Komorbide Störungen
- Epidemiologie.
- Therapeutische Intervention
- Psychotherapie
- Psychopharmako-Therapie
- Schlusswort
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Sie beleuchtet die Entstehung, Symptome und Behandlung dieser Erkrankung. Der Fokus liegt darauf, den Betroffenen ein besseres Verständnis für die PTBS zu vermitteln und sie in ihrem Umgang mit der Störung zu unterstützen.
- Definition und Begriffserklärung der PTBS
- Historische Entwicklung des Krankheitsbildes
- Ursachen und Risikofaktoren für die Entwicklung einer PTBS
- Symptome und Erscheinungsformen der PTBS
- Therapeutische Ansätze zur Behandlung der PTBS
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der PTBS ein und stellt den Bezug zum Alltag sowie die Bedeutung des Themas für Kinder und Jugendliche her. Das zweite Kapitel definiert die PTBS und erklärt die einzelnen Begriffsbestandteile. Es beleuchtet die unterschiedlichen Klassifikationen der PTBS nach ICD-10 und DSM-IV.
Kapitel drei befasst sich mit der historischen Entwicklung des Krankheitsbildes und zeigt die verschiedenen Bezeichnungen und Konzepte auf, die im Laufe der Zeit für die PTBS verwendet wurden. Das vierte Kapitel widmet sich den Ursachen und Entstehungsmodellen der PTBS. Es unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Traumata und erläutert prä-, peri- und posttraumatische Risikofaktoren. Der Fokus liegt dabei auf den speziellen Merkmalen von Kindern und Jugendlichen.
Das fünfte Kapitel beschreibt die verschiedenen Symptome, die bei einer PTBS auftreten können. Es behandelt auch die Frage nach komorbiden Störungen, die häufig mit einer PTBS einhergehen.
Schlüsselwörter
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Trauma, Traumatisierung, Risikofaktoren, Symptome, Wiedererleben, Vermeidung, emotionale Taubheit, Erregungsniveau, Komorbidität, Therapie, Psychotherapie, Psychopharmakotherapie, Kinder, Jugendliche, ICD-10, DSM-IV, Geschichte, Entwicklung, Epidemiologie.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)?
Eine PTBS ist eine psychische Erkrankung, die als Reaktion auf ein extrem belastendes, traumatisches Ereignis (wie Unfälle, Gewalt oder Katastrophen) entsteht, wenn die natürliche Resilienz einer Person überschritten wird.
Welche Symptome sind typisch für eine PTBS bei Kindern?
Zu den Kernsymptomen gehören das Wiedererleben des Traumas (Flashbacks), Vermeidungsverhalten gegenüber Reizen, emotionale Taubheit, ein erhöhtes Erregungsniveau und oft eine verkürzte Zukunftsperspektive.
Was sind prä- und peritraumatische Risikofaktoren?
Prätraumatische Faktoren sind Umstände vor dem Ereignis (z.B. frühere Belastungen), während peritraumatische Faktoren die Schwere und Art des Traumas während des Geschehens selbst beschreiben.
Wie wird eine PTBS therapeutisch behandelt?
Die Behandlung erfolgt primär durch spezialisierte Psychotherapie. In einigen Fällen kann diese durch eine Psychopharmako-Therapie unterstützt werden, um Symptome wie schwere Schlafstörungen oder Depressionen zu lindern.
Was bedeutet Komorbidität im Zusammenhang mit PTBS?
Komorbidität bezeichnet das gleichzeitige Auftreten weiterer psychischer Störungen, wie Depressionen, Angststörungen oder Suchterkrankungen, die oft infolge der PTBS entstehen.
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- Tobias Heimpel (Author), 2009, Posttraumatische Belastungsstörung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159337