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Hedonistischer Glücksbegriff (Utilitarismus)

Título: Hedonistischer Glücksbegriff (Utilitarismus)

Trabajo de Seminario , 2010 , 19 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Sebastian Weins (Autor)

Economía de las empresas - Ética de los negocios, ética económica
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Schon seit jeher wird das Glück als zentraler Gegenstand der Philosophie betrachtet, weshalb diese über Jahrhunderte als Lehre vom und Anweisung zum glücklichen Leben verstanden wurde. Es ist allgemein anerkannt, dass Glück das höchste durch eigenständiges Handeln erreichbare Gut darstellt und deshalb als Endzweck menschlichen Handelns anzusehen ist.

Hierauf wurde schon vor gut 2300 Jahren von Aristoteles in seiner Nikomachischen Ethik hingewiesen. Allerdings existierten damals wie heute unterschiedlichste Vorstellungen von der genauen Bedeutung des Glücks. Aristoteles entwickelte den sog. eudämonistischen Glücksbegriff. Seiner Meinung nach steht das Glück in enger Verbindung mit Autarkie. Es besteht in einem genügsamen Leben, das keine Mängel offenbart. Er wendet sich gegen ein Streben nach mehr Gütern beziehungsweise weniger Leid, da das Glück durch das Zuviel oder das Zuwenig zerstört wird.

Eine vergleichsweise moderne Interpretation des Glücksbegriffes erfolgte im Rahmen der utilitaristischen Ethik.
Ziel der Arbeit ist es, ausgehend von den Grundlagen des Utilitarismus den utilitaristischen Glücksbegriff im Sinne der beiden Hauptvertreter dieser Ethik, Jeremy Bentham und John Stuart Mill, auszuarbeiten und kritisch zu betrachten. Abschließend werden Gemeinsamkeiten zwischen dem Utilitarismus und der Ökonomie dargestellt

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die utilitaristische Ethik

2.1 Grundmerkmale des Utilitarismus

2.1.1 Definition des Utilitarismus

2.1.2 Wesentliche Merkmale des Utilitarismus

2.1.3 Richtungen des Utilitarismus

2.2 Der utilitaristische Glücksbegriff nach Jeremy Bentham

2.2.1 Kurzbiographie Jeremy Bentham

2.2.2 Der quantitative Utilitarismus

2.3 Der utilitaristische Glücksbegriff nach John Stuart Mill

2.3.1 Kurzbiographie John Stuart Mill

2.3.2 Der qualitative Utilitarismus

2.4 Kritische Würdigung

3 Das Verhältnis von utilitaristischer Ethik und Ökonomie

3.1 Nutzenverständnis

3.2 Wohlfahrtsökonomie

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, ausgehend von den philosophischen Grundlagen des Utilitarismus, den hedonistischen Glücksbegriff der Hauptvertreter Jeremy Bentham und John Stuart Mill detailliert auszuarbeiten und einer kritischen Betrachtung zu unterziehen, um abschließend die konzeptionellen Gemeinsamkeiten zur ökonomischen Disziplin aufzuzeigen.

  • Grundlegende Charakteristika und teleologische Ausrichtung des Utilitarismus
  • Gegenüberstellung des quantitativen Glücksbegriffs bei Bentham und des qualitativen Ansatzes bei Mill
  • Kritische Analyse der Messbarkeit von Freude, Leid und Präferenzen
  • Darstellung der utilitaristischen Einflüsse auf die ökonomische Nutzentheorie und Wohlfahrtsökonomie

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Der qualitative Utilitarismus

John Stuart Mill übernimmt in seinen Schriften Bentham`s utilitaristische Ethik und verteidigt diese umfassend gegen Kritiker. Dazu werden allerdings einige Modifizierungen seitens Mill vorgenommen. Die Formulierung des Nutzenprinzips erfolgt analog zu Jeremy Bentham, die Interpretation Mills weicht von seinem Lehrmeister ab. Mill sieht Glück als Lust bzw. Freisein von Unlust, Unglück als Unlust bzw. das Fehlen von Lust an. Die Lust respektive die Abwesenheit von Unlust stellen für Mill das höchste Gut dar. Dinge sind wünschenswert, weil sie selbst lustvoll sind oder Mittel zur Beförderung von Lust und zur Vermeidung von Unlust sind. Somit ist es nicht verwunderlich, dass einer der Hauptkritikpunkte, denen der Utilitarismus ausgesetzt ist, die übermäßige Betonung der Lust als einzigen Lebenszweck darstellt. Vor diesem Hintergrund bezeichnen Kritiker den Utilitarismus spöttisch als Ethik eines Genussmenschen, die lediglich der Ansicht eines Schweins würdig ist.

Um diesen Vorwurf zu entkräften, ergänzt Mill die utilitaristische Ethik um eine qualitative Komponente. Ausgangspunkt von Mills Abwandlung liegt in der Natur des Menschen. Der Mensch erhebt sich von den Tieren durch seine höheren Fähigkeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Bedeutung des Glücks als philosophisches Endziel ein und leitet zum modernen utilitaristischen Ansatz über.

2 Die utilitaristische Ethik: Dieses Kapitel definiert den Utilitarismus als teleologische Ethik, erläutert die Ansätze von Bentham und Mill und bietet eine kritische Würdigung der utilitaristischen Prinzipien.

3 Das Verhältnis von utilitaristischer Ethik und Ökonomie: Es wird die Verbindung zwischen ethischem Nutzenverständnis und ökonomischen Denkansätzen wie der Nutzentheorie und Wohlfahrtsökonomie untersucht.

4 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die Kernpunkte und diskutiert die Übertragbarkeit des Utilitarismus als moralisches Prinzip auf die heutige globalisierte Welt.

Schlüsselwörter

Utilitarismus, Glücksbegriff, Jeremy Bentham, John Stuart Mill, Nützlichkeitsprinzip, Hedonismus, quantitative Ethik, qualitative Ethik, Nutzenkalkül, Wohlfahrtsökonomie, Präferenzutilitarismus, Moralphilosophie, Teleologie, Ethik, Gerechtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den hedonistischen Glücksbegriff innerhalb der utilitaristischen Ethik und deren philosophische sowie ökonomische Implikationen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Kernfelder umfassen die Definition des Utilitarismus, die Unterschiede zwischen quantitativem und qualitativem Utilitarismus sowie die methodische Verbindung zur Ökonomie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Ausarbeitung und kritische Analyse der Glücksauffassungen von Bentham und Mill sowie die Darstellung ihrer Bedeutung für das Verhältnis zwischen Ethik und Wirtschaft.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die deskriptive und analytische Methode der Philosophie, um Theorien zu interpretieren, gegenüberzustellen und kritisch zu hinterfragen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen, die detaillierte Analyse der Ansätze von Bentham und Mill, eine kritische Diskussion und die Untersuchung ökonomischer Berührungspunkte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie Glücksmaximierung, Nutzensumme, Präferenzen, Nützlichkeitsprinzip und Gerechtigkeit geprägt.

Inwiefern unterscheidet sich der Ansatz von Mill von dem Benthams?

Während Bentham Glück rein quantitativ durch ein hedonistisches Kalkül bewertete, erweiterte Mill den Ansatz um eine qualitative Komponente, die geistige Freuden höher gewichtet als bloße körperliche Lust.

Warum wird der Utilitarismus kritisch hinsichtlich der Gerechtigkeit diskutiert?

Die Kritik basiert darauf, dass eine reine Glücksmaximierung nach dem Utilitarismus theoretisch die Unterdrückung von Minderheiten tolerieren könnte, wenn dadurch der Gesamtnutzen der Bevölkerung gesteigert wird.

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Detalles

Título
Hedonistischer Glücksbegriff (Utilitarismus)
Universidad
University of Ulm
Calificación
1,3
Autor
Sebastian Weins (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
19
No. de catálogo
V159407
ISBN (Ebook)
9783640720163
ISBN (Libro)
9783640720620
Idioma
Alemán
Etiqueta
Utilitarismus Jeremy Bentham John Stuart Mill Utilitarismus und Ökonomie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sebastian Weins (Autor), 2010, Hedonistischer Glücksbegriff (Utilitarismus), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159407
Leer eBook
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