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Aktienanleihen und Discountzertifikate

Titre: Aktienanleihen und Discountzertifikate

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2009 , 21 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Matthias Bohn (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Anlagezertifikate erfreuen sich in Deutschland in den letzten Jahren einer wachsenden Beliebtheit. Mit aktuell ca. 170.000 Anlagezertifikaten und Aktienanleihen ist zwar ein Rückgang im Vergleich zur „Vor-Lehmann-Ära“ (ca. 200.000) zu verzeichnen, diese Wertpapiere stellen aber immer noch ein Vielfaches der Anzahl der gehandelten Underlyings dar. Aktienanleihen und Discountzertifikate
stellen dabei den größten Part dieser Finanzprodukte. Unabhängig von steuerlichen Gesichtspunkten, die einem steten Wandel unterliegen
und eher ordnungspolitischen als wirtschaftlichen Motiven folgen, stellt sich bei Discountzertifikaten und Aktienanleihen die Frage nach der Daseinsberechtigung und damit eng verbunden die Frage nach den zugrundeliegenden Bausteinen und deren Bewertung. Ziel dieser Arbeit ist es somit, in einem ersten Schritt detailliert diese Wertpapiere zu charakterisieren und gegenüberzustellen und im Folgenden Beweggründe des Emittenten und auch des Anlegers zu beleuchten und der Frage näher zu treten, ob es nicht einfacher wäre, die in den Wertpapieren verbrieften Strategien selbst nachzubilden („Make“) oder einfach das verbriefte Know-How zu kaufen („Buy“).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Funktionsweise von Discountzertifikaten

2.1. Vertragsparteien und rechtliche Rahmenbedingungen

2.2. Gewinn- / Verlustprofil

2.3. Preisbildung

3. Funktionsweise von Aktienanleihen

3.1. Vertragsparteien und rechtliche Rahmenbedingungen

3.2. Gewinn- / Verlustprofil

3.3. Preisbildung

4. Aktienanleihe / Discountzertifikat - eine Gegenüberstellung

4.1. Aus Sicht des Emittenten

4.2. Aus Sicht des Anlegers

5. Make or Buy

5.1. Verbriefte Optionsstrategie

5.2. Ausländische Börsenplätze

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Funktionsweise, Bewertung und Daseinsberechtigung von Aktienanleihen und Discountzertifikaten. Dabei wird untersucht, inwiefern diese Finanzprodukte lediglich verbriefte Optionsstrategien darstellen und ob für Anleger ein Mehrwert gegenüber einer eigenständigen Nachbildung dieser Strategien besteht.

  • Charakterisierung und Gegenüberstellung von Discountzertifikaten und Aktienanleihen
  • Analyse der zugrunde liegenden Optionsstrategien und deren Bewertung
  • Betrachtung der Beweggründe von Emittenten und Anlegern
  • Diskussion der "Make or Buy"-Entscheidung bei verbrieften Produkten
  • Untersuchung internationaler Marktgegebenheiten und Handelsplätze

Auszug aus dem Buch

2.3. Preisbildung

Um einen fairen Marktpreis für ein Discountzertifikat zu ermitteln, ist eine Strukturierung und Zerlegung in seine Einzelbestandteile hilfreich. Da es sich um einen bedingten Kauf des zugrundeliegenden Basiswertes auf Termin handelt, sind zum einen der Erwerb des Basiswertes und zum anderen die Bedingung, die sich hier als Stillhalterposition des Zertifikateerwerbers darstellt, gesondert zu betrachten.

Der eigentliche Kauf des Basiswertes wird zum Cap am Einlösungstag erfolgen, wenn der Basiswert unterhalb oder auf diesem Cap notiert. Die Bewertung dieser Komponente erfolgt durch eine einfache Abzinsung des Gegenwertes auf den Tag des Erwerbs des Discountzertifikats (vergleichbar mit einer Longposition in einem Zerobond).

Die verbriefte Bedingung ist dagegen nach den einschlägigen Optionspreismodellen (Binomialmodell, Black/Scholes-Modell) zu bewerten. Da nicht der Anleger, sondern der Emittent des Zertifikats das Wahlrecht ausüben kann, geht der Anleger eine sogenannte Stillhalterposition ein. Da es sich um das Recht zum Verkauf des Basiswertes handelt, handelt es sich um eine Verkaufsposition (Put). Der Emittent des Zertifikats erhält somit das Wahlrecht, den Basiswert zu einem in den Zertifikatsbedingungen festgelegten Preis (Cap) an den Erwerber des Discountzertifikats zu veräußern. Für dieses Recht muss er dem Käufer des Zertifikats eine Prämie zahlen. Diese Prämie wird mit der Long Position des Zerobonds verrechnet. Als Ergebnis erhält man damit den fairen Preis des Discountzertifikats zum Zeitpunkt des Erwerbs.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz von Anlagezertifikaten ein und definiert das Ziel, die Wertpapiere zu charakterisieren und deren Nutzen gegenüber einer eigenständigen Strategienachbildung zu prüfen.

2. Funktionsweise von Discountzertifikaten: Dieses Kapitel erläutert die rechtliche Konstruktion, das Gewinn-/Verlustprofil sowie die Methoden der Preisbildung bei Discountzertifikaten.

3. Funktionsweise von Aktienanleihen: Hier werden die Vertragsparameter und die Bewertung von Aktienanleihen dargelegt, wobei die strukturelle Ähnlichkeit zu Discountzertifikaten hervorgehoben wird.

4. Aktienanleihe / Discountzertifikat - eine Gegenüberstellung: Die Gegenüberstellung analysiert aus Emittenten- und Anlegersicht, ob eine Präferenz zwischen den beiden Gattungen aus rein wirtschaftlicher Sicht gerechtfertigt ist.

5. Make or Buy: Dieses Kapitel untersucht, ob Anleger durch eine direkte Umsetzung der hinter den Produkten stehenden Optionsstrategien Kosten und Risiken reduzieren können.

6. Zusammenfassung: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse gebündelt und der Mehrwert sowie die zukünftige Daseinsberechtigung dieser verbrieften Finanzprodukte kritisch reflektiert.

Schlüsselwörter

Aktienanleihen, Discountzertifikate, Finanzprodukte, Optionsstrategien, Preisbildung, Emittentenrisiko, Schuldverschreibung, Basiswert, Long-Position, Short-Put, Short-Call, Put-Call-Parität, Strukturierte Produkte, Finanzmarkt, Anlegerverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich von zwei verbreiteten strukturierten Finanzprodukten: Aktienanleihen und Discountzertifikaten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die rechtliche Ausgestaltung, die mathematische Preisbildung mittels Optionspreistheorie, die vergleichende Analyse der Produkte sowie die Frage der wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit ihrer Verbriefung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, diese Wertpapiere detailliert zu charakterisieren und zu prüfen, ob die in ihnen verbrieften Strategien für Anleger durch Eigenkonstruktion (Make) oder Kauf (Buy) effizienter umgesetzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Strukturierung und Zerlegung der Finanzprodukte in ihre Einzelbestandteile (wie Zerobonds und Optionen) vorgenommen, ergänzt durch eine theoretische Gegenüberstellung und die Anwendung von Optionspreismodellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Funktionsbeschreibung beider Produkttypen, einen Vergleich aus Sicht der Marktteilnehmer und eine kritische Diskussion zur Notwendigkeit der Verbriefung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Aktienanleihen, Discountzertifikate, strukturierte Produkte, Optionsstrategien, Preisbildung und das Emittentenrisiko.

Inwiefern ist ein Discountzertifikat mit einer Aktienanleihe verwandt?

Die Arbeit zeigt auf, dass beide Produkte identische Gewinn-/Verlustprofile aufweisen und technisch gesehen lediglich verbriefte Optionsstrategien darstellen; ein Discountzertifikat kann dabei als eine Form der Nullkupon-Aktienanleihe verstanden werden.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen "Make" und "Buy" eine so große Rolle?

Die Differenzierung ist zentral, da der Anleger abwägen muss, ob er die Kosten und Risiken der Verbriefung (z.B. Emittentenrisiko, Kosten des Primärhandels) akzeptiert oder die zugrunde liegende Strategie durch den direkten Handel an der Terminbörse selbst nachbildet.

Welche Rolle spielen ausländische Börsenplätze in der Analyse?

Die Untersuchung internationaler Börsen zeigt, dass das Angebot dieser Produkte nicht durch technisches Know-how, sondern primär durch zielgruppenspezifische Marketingstrategien der Investmentbanken geprägt ist.

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Résumé des informations

Titre
Aktienanleihen und Discountzertifikate
Université
University of Hagen
Note
1,7
Auteur
Matthias Bohn (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
21
N° de catalogue
V159418
ISBN (ebook)
9783640728589
ISBN (Livre)
9783640729036
Langue
allemand
mots-clé
Aktienanleihe Discountzertifikat Optionsstrategie Diskontzertifikat Discount-Zertifikat
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Matthias Bohn (Auteur), 2009, Aktienanleihen und Discountzertifikate, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159418
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Extrait de  21  pages
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