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Ade Fremde - Eine Lösung der Dialektik des Eigen- und Fremdkulturellen

Titel: Ade Fremde - Eine Lösung der Dialektik des Eigen- und Fremdkulturellen

Studienarbeit , 2010 , 10 Seiten

Autor:in: D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dem Fremden und der Fremde ade sagen bekommt somit eine nuanciertere Bedeutung, nämlich deren Integration auf einer anderen, höheren oder fundamentaleren Ebene, wo die Fremde nicht mehr als eine die eigene kulturelle Fundamentierung und Identität behindernde Verbindlichkeit wirken kann. Somit kann man sich einerseits selbst treu bleiben und dennoch über einen transkulturellen Brückenschlag die Verbindung zu anderen kulturellen Ausformungen des Lebens nicht auflösen, denn das wäre wiederum nicht im Einklang mit dem Einheitsgedanken des Lebens, des Bewusstseins oder der Natur. Ein Disengagement, eine Befreiung von fremdkultureller Beeinträchtigung, die man als suboptimal wirkend auf der horizontalen Ebene wahrnimmt, kann also durch eine vertikale Bewegung des Geistes konstruktiv bewältigt werden. Und wenn alle dies erkennen, können die spezifischen kulturellen und existenziellen Erfordernisse gewahrt werden bei gleichzeitiger Wahrung der konstruktiven Beziehung zwischen den diversen, unvereinbar und sich gegenseitig zu behindern scheinenden kulturellen Prägungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. ADE FREMDE

1.1 EINE LÖSUNG DER DIALEKTIK DES EIGEN- UND DES FREMDKULTURELLEN

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Dialektik zwischen eigen- und fremdkulturellen Einflüssen durch eine neue, transkulturelle Perspektive zu überwinden. Der Autor untersucht, wie eine Rückbesinnung auf das individuelle und kollektive „Fundament“ sowie die Integration von Bewusstseinsebenen als universelle Lösung für kulturelle Herausforderungen und zur Wahrung der Identität in einer globalisierten Welt dienen kann.

  • Die untrennbare Verbindung von Identität, Heimat und Fundament.
  • Die Analyse der interkulturellen Integrationsdialektik als psychologisches und biologisches Phänomen.
  • Die Notwendigkeit einer transkulturellen Sichtweise zur Überwindung von kulturellen Konflikten.
  • Das Konzept des Bewusstseins als „Urgrund“ zur nachhaltigen Integration von Diversität.

Auszug aus dem Buch

EINE LÖSUNG DER DIALEKTIK DES EIGEN- UND DES FREMDKULTURELLEN

Ich bin meine Heimat. Habe ich sie nicht, so bin ich nicht. Ohne das geistig-körperliche Fundament meiner Heimat bin ich nicht; jedenfalls nicht, was ich aufgrund der Tatsache des in dieser Heimat Geborenseins sein sollte. Die Heimat ist Programm und man sagt zu Recht, dass wenn man nicht weiß, woher man kommt, auch nicht wissen kann, wohin man geht. Das durch die Heimat im Sinne der Gesamtheit der menschlichen Konditionierung gegebene Fundament bedingt die Optionen und Potentiale – den Weg. Sie ist das Maß für die Weite oder den Radius über den der Geist innerlich und äußerlich verfügt und bedingt den Horizont des Raumes in dem man sich bewegen kann. Es ist schwer, wenn überhaupt möglich, über die Möglichkeiten dieses Fundaments hinauszugehen, denn was würde einem dann tragen? Und wenn nichts mehr trägt, dann endet der Weg. Deshalb ist das Fundament, das heißt die Heimat und der Weg untrennbar miteinander verknüpft.

Im Umkehrschluss ist also die Fremde natürlich nicht die Heimat und kann somit nur bedingt ein Ersatzfundament, den im originären Fundament vorgezeichneten Weg bilden. Somit wird ein Abkommen vom Weg möglich. Das ist das Risiko der Fremde. Heimat, Fundament, Identität und Weg sind untrennbar miteinander verknüpft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. ADE FREMDE: Einführung in die fundamentale Dialektik zwischen dem Eigenen und dem Fremden, die als Ausgangspunkt für die gesamte Untersuchung dient.

1.1 EINE LÖSUNG DER DIALEKTIK DES EIGEN- UND DES FREMDKULTURELLEN: Detaillierte Darlegung des Lösungsansatzes, der über rein interkulturelle Konzepte hinausgeht und die Integration über eine transkulturelle bzw. noetische Bewusstseinsebene vorschlägt.

Schlüsselwörter

Heimat, Identität, Fundament, Dialektik, Fremde, Transkulturalität, Integration, Bewusstsein, Kulturforschung, Interkulturelle Kompetenz, Geist, Evolution, Ganzheit, Diversität, Adaptationsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik der kulturellen Identität im Kontext fremder Einflüsse und sucht nach einer stabilen, nachhaltigen Lösung für die Dialektik zwischen dem Eigenen und dem Fremden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Bedeutung des kulturellen Fundaments, die psychologische und biologische Integration von Fremdeinflüssen sowie die transkulturelle Ebene des menschlichen Bewusstseins.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie das Individuum oder ein Kollektiv eine dauerhafte Verbindung zur eigenen Identität wahren und gleichzeitig konstruktiv mit fremden Kulturen interagieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt einen interdisziplinären Ansatz, der Metaphern aus der Biologie (DNA/Genetik) und Physik mit philosophischen und noetischen (bewusstseinsorientierten) Betrachtungsweisen verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen der menschlichen Anpassungsfähigkeit, die Gefahren der Entfremdung und die Möglichkeiten, durch eine vertikale Bewusstseinsbewegung eine "echte" Integration zu erreichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Heimat, Fundament, Identität, Transkulturalität, Dialektik und Bewusstsein.

Warum ist die "Heimat" laut dem Autor so zentral für das Individuum?

Die Heimat wird als „Programm“ und Fundament verstanden, das die geistig-körperliche Konditionierung und den Handlungsradius (den „Weg“) des Menschen bestimmt; sie ist der Ankerpunkt für die eigene Identität.

Wie löst der Autor den Konflikt zwischen dem Eigenen und dem Fremden?

Er schlägt vor, den Herrschaftsbereich der mentalen Dialektik zu überschreiten und durch eine „transkulturelle“ oder noetische Ebene eine Einheit zu finden, in der Diversität ohne den Verlust der eigenen Basis integriert wird.

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Details

Titel
Ade Fremde - Eine Lösung der Dialektik des Eigen- und Fremdkulturellen
Veranstaltung
Interkulturelles Management
Autor
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
10
Katalognummer
V159441
ISBN (eBook)
9783640787012
ISBN (Buch)
9783640786893
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interkulturelles Management transkulturelles Management Diversitätsmanagement intercultural management transcultural management international diversity management
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in), 2010, Ade Fremde - Eine Lösung der Dialektik des Eigen- und Fremdkulturellen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159441
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