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Geschlechtersensible Mädchenarbeit in der Kooperation von Schule und Jugendhilfe. Gelingensbedingungen und Herausforderungen

Titel: Geschlechtersensible Mädchenarbeit in der Kooperation von Schule und Jugendhilfe. Gelingensbedingungen und Herausforderungen

Seminararbeit , 2025 , 15 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit - Kinder- und Jugendhilfe
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Welche Gelingensbedingungen und Herausforderungen bestehen bei der Umsetzung geschlechtersensibler Mädchenarbeit im Rahmen der Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe?

Das Kapitel zwei beleuchtet die Offene Kinder- und Jugendarbeit als zentrales Handlungsfeld der Jugendhilfe und deren Schnittstelle zur Schule. Im Kapitel drei werden die zentralen theoretische Perspektiven vorgestellt, darunter Genderpädagogik, feministische Pädagogik, intersektionale Ansätze sowie subjekt- und partizipationsorientierte Zugänge. Das Kapitel vier widmet sich der Analyse empirischer Studien zur Kooperation von Schule und Jugendhilfe mit Fokus auf geschlechtersensible Mädchenarbeit. Dabei werden zentrale Gelingensfaktoren und Herausforderungen identifiziert und systematisiert. Kapitel fünf fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, leitet daraus pädagogische Implikationen ab und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungs- und Handlungsfelder.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA)

2.1 Mädchenarbeit in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

2.2 Kooperation von Schule und Jugendhilfe

3. Theoretische Grundlagen

3.1 Genderpädagogik

3.2 Feministische Pädagogik

3.3 Intersektionalität in der Mädchenarbeit

3.4 Subjektorientierung und Partizipation

4. Praxis der Umsetzung geschlechtersensibler Mädchenarbeit

4.1 Angebotsformen geschlechtersensible Mädchenarbeit

4.2 Gelingensfaktor

4.3 Herausforderungen und Lösungsansätze

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedingungen und Herausforderungen für eine gelingende geschlechtersensible Mädchenarbeit innerhalb der Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, worauf Mädchenarbeit in diesem Kooperationsrahmen aktuell den Fokus richten sollte, um Mädchen als handelnde Subjekte unter Berücksichtigung intersektionaler Perspektiven zu unterstützen.

  • Theoretische Fundierung durch Genderpädagogik, feministische Pädagogik und Intersektionalitätsansätze.
  • Analyse der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) als zentraler Lern- und Lebensort.
  • Identifikation von Gelingensfaktoren für die institutionelle Zusammenarbeit.
  • Systematisierung von Herausforderungen in der praktischen Umsetzung geschlechtersensibler Angebote.
  • Ableitung pädagogischer Implikationen für eine chancengerechte Bildungsarbeit.

Auszug aus dem Buch

4.1 Angebotsformen geschlechtersensible Mädchenarbeit

In der Praxis geschlechtersensibler Mädchenarbeit haben sich verschiedene Angebotsformate bewährt, die sich an den Interessen, Bedürfnissen und Lebenswelten von Mädchen orientieren. Besonders häufig kommen Empowerment-Workshops zum Einsatz, deren Ziel es ist, das Selbstwertgefühl sowie soziale und personale Handlungskompetenzen der Teilnehmer*innen zu stärken. Empowerment wird dabei als pädagogisches Konzept verstanden, das junge Menschen dazu befähigt, ihre Lebensbedingungen aktiv zu gestalten und gesellschaftliche Machtverhältnisse kritisch zu reflektieren (Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2014, S. 120). Die Workshops thematisieren unter anderem Körperbilder, Schönheitsideale, digitale Medien, Sexualität und Selbstbehauptung, wobei stets die subjektiven Lebenswelten der Mädchen im Zentrum stehen (LAG Mädchen*arbeit NRW, 2017, S. 12). Diese Formate zielen darauf ab, Mädchen als handelnde Subjekte zu stärken, ihnen Handlungskompetenz im Umgang mit gesellschaftlichen Erwartungen zu vermitteln und ihre Selbstwahrnehmung zu fördern (Deinet et al., 2017, S. 31). Dabei steht nicht nur Wissensvermittlung im Vordergrund, sondern auch das Erleben von Selbstwirksamkeit und Anerkennung innerhalb eines geschützten Rahmens. Kulturelle und kreative Projekte, etwa in Form von Theater, Tanz, Fotografie oder kreativem Schreiben, eröffnen vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten und bieten Mädchen Gelegenheit, sich losgelöst sprachlicher oder mentaler Herausforderungen mit gesellschaftlichen Rollenbildern auseinanderzusetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz geschlechtersensibler Mädchenarbeit ein und benennt die Forschungsfrage zur Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe.

2. Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA): Das Kapitel definiert die OKJA als Handlungsfeld der Jugendhilfe und beleuchtet deren Stellenwert sowie die Schnittstelle zur Schule.

3. Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Konzepte wie Genderpädagogik, feministische Pädagogik und Intersektionalität als theoretischer Rahmen der Arbeit dargestellt.

4. Praxis der Umsetzung geschlechtersensibler Mädchenarbeit: Dieses Kapitel analysiert konkrete Angebotsformen, Gelingensfaktoren sowie Herausforderungen in der praktischen Umsetzung und Kooperation.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und formuliert Empfehlungen für die Weiterentwicklung der geschlechtersensibler Arbeit.

Schlüsselwörter

Mädchenarbeit, Jugendhilfe, Schule, Kooperation, Genderpädagogik, Intersektionalität, Empowerment, Partizipation, Subjektorientierung, Sozialraumorientierung, Bildungsarbeit, Geschlechtersensibilität, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Lebensweltorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der geschlechtersensiblen Mädchenarbeit an der Schnittstelle zwischen Schule und Jugendhilfe.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung durch Gender- und feministische Pädagogik, die praktische Gestaltung von Mädchenarbeit in der OKJA sowie die strukturellen Voraussetzungen für eine gelingende Kooperation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Welche Gelingensbedingungen und Herausforderungen bestehen bei der Umsetzung geschlechtersensibler Mädchenarbeit im Rahmen der Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf der Auswertung aktueller Fachliteratur und empirischer Studien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Perspektiven (Kapitel 3) sowie die praktische Umsetzung, Gelingensfaktoren und bestehende Herausforderungen in der Kooperation von Schule und Jugendhilfe (Kapitel 4).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie Mädchenarbeit, Intersektionalität, Empowerment, Kooperation und Partizipation charakterisiert.

Welche Rolle spielt die intersektionale Perspektive?

Die intersektionale Perspektive ist essenziell, um die Vielfalt der Lebenslagen von Mädchen zu erfassen und zu verhindern, dass Mädchen als homogene Zielgruppe missverstanden werden.

Warum ist die Kooperation von Schule und Jugendhilfe so schwierig?

Die Schwierigkeiten resultieren laut der Arbeit aus unterschiedlichen institutionellen Denkmustern, unklaren Zuständigkeiten und divergierenden Zielen zwischen dem schulischen Bildungsauftrag und dem Hilfeauftrag der Jugendhilfe.

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Details

Titel
Geschlechtersensible Mädchenarbeit in der Kooperation von Schule und Jugendhilfe. Gelingensbedingungen und Herausforderungen
Veranstaltung
Seminar: Kooperation von Jugendhilfe und Schule
Note
1,5
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2025
Seiten
15
Katalognummer
V1594621
ISBN (PDF)
9783389136010
ISBN (Buch)
9783389136027
Sprache
Deutsch
Schlagworte
offene Kinder und Jugendarbeit Theoretische Grundlagen Praxis der Umsetzung geschlechtersensible Mädchenarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2025, Geschlechtersensible Mädchenarbeit in der Kooperation von Schule und Jugendhilfe. Gelingensbedingungen und Herausforderungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1594621
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Leseprobe aus  15  Seiten
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