Diese Arbeit analysiert die Kampagne #heimkommen von Edeka im Hinblick auf ihre Glaubwürdigkeit im Kontext gesellschaftlicher Verantwortung. Anhand kommunikationswissenschaftlicher Theorien und des Konzepts von Purpose Marketing wird untersucht, ob die emotionale Ansprache mit authentischem sozialen Engagement übereinstimmt oder lediglich marketingstrategisch motiviert ist. Die Arbeit beleuchtet Konsumentenreaktionen, Medienkritik und die Wirkung der Kampagne auf das Markenimage von Edeka. Ideal für Leser:innen, die sich für Werbewirkung, Markenkommunikation und CSR im Einzelhandel interessieren.
Inhaltsverzeichnis
1. Situationsanalyse
1.1. Unternehmensvorstellung
1.2. Geschäftsmodell
1.3. Wettbewerber
1.4. Mission
1.5. Vision
1.6. Mission / Vision
1.7. Five Forces
1.7.1 Konkurrenz unter bestehenden Wettbewerbern
1.7.2 Bedrohung durch neue Marktteilnehmer
1.7.3 Verhandlungsmacht der Lieferanten
1.7.4 Verhandlungsmacht der Käufer
1.7.5 Bedrohungen durch Ersatzprodukte
2. Theoretische Vorgehensweise
2.1 Bluewashing
2.2 Framing-Modell
3. Zielgruppe / Ziele
3.1 Zielgruppe
3.2 Ziele
4. Maßnahme
5. Kontrolle
5.1 Reaktion
5.2 Resonanz
5.3 Kosten
6. Empfehlungen
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die Glaubwürdigkeit der Edeka-Weihnachtskampagne #heimkommen im Kontext gesellschaftlicher Verantwortung und prüft dabei den Vorwurf von "Bluewashing" mittels theoretischer Modelle.
- Unternehmensanalyse von Edeka (Situationsanalyse, Five-Forces-Modell)
- Theoretische Abgrenzung von Bluewashing und Framing
- Analyse der Zielgruppendefinition und Kommunikationsziele
- Evaluation der Kampagnenresonanz und gesellschaftlichen Wirkung
Auszug aus dem Buch
2.1 Bluewashing
Bluewashing ist eine Form der Unternehmenskommunikation, die sich auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein konzentriert. Es bezeichnet die Strategie, die ein Unternehmen verfolgt, um sein Image durch die Verwendung von positiven Begriffen wie „ökologisch“, „nachhaltig“ und „sozial“ zu verbessern, ohne diese Werte tatsächlich zu verfolgen. Der Unterschied zu Greenwashing besteht darin, dass beim Greenwashing Unternehmen ihre Produkte oder Dienstleistungen als ökologisch vorteilhaft darstellen, um auf Kosten der Umwelt einen wirtschaftlichen Vorteil zu erzielen und besser dazustehen. Bluewashing bezieht sich auf Unternehmen, die sich als sozial verantwortungsbewusst und ethisch darstellen, aber in Wirklichkeit ihre sozialen und ethischen Praktiken nicht einhalten. Bluewashing ist also eine Art der Täuschung, die Unternehmen nutzen, um ihre Produkte als sozial und ethisch verantwortlich darzustellen (Bendel, no date).
Durch das sogenannte „Framing“ kann nun geprüft werden, ob Bluewashing bei der online Kommunikation eingesetzt wurde.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Situationsanalyse: Vorstellung des Unternehmens Edeka, seines Geschäftsmodells und Einordnung der Wettbewerbssituation mittels Porters Five-Forces-Modell.
2. Theoretische Vorgehensweise: Definition und Abgrenzung der Begriffe Bluewashing und Framing zur theoretischen Fundierung der Analyse.
3. Zielgruppe / Ziele: Bestimmung der adressierten Zielgruppen sowie der kommunikativen und strategischen Zielsetzungen hinter der Weihnachtskampagne.
4. Maßnahme: Beschreibung der konkreten Umsetzung der #heimkommen-Kampagne als virales YouTube-Video.
5. Kontrolle: Analyse der quantitativen Reaktion (KPIs) und der qualitativen Resonanz auf die Kampagne sowie Untersuchung der Kostenaspekte.
6. Empfehlungen: Zusammenfassende Bewertung der Kampagnenglaubwürdigkeit und Einordnung in das breitere soziale Engagement von Edeka.
Schlüsselwörter
Edeka, #heimkommen, Weihnachtskampagne, Bluewashing, Framing, gesellschaftliche Verantwortung, CSR, Unternehmenskommunikation, Markenstrategie, Five-Forces, soziale Nachhaltigkeit, Kampagnenanalyse, Konsumentenbindung, Marketingethik, Unternehmenswerte
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?
Die Arbeit untersucht die Glaubwürdigkeit der Edeka-Weihnachtskampagne #heimkommen hinsichtlich der im Spot vermittelten gesellschaftlichen Verantwortung.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zentrale Themen sind die Analyse der Unternehmensstruktur, die theoretische Definition von Bluewashing und Framing sowie die praktische Auswertung einer viralen Marketingkampagne.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, zu prüfen, ob Edeka mit der Kampagne lediglich eine oberflächliche Imagepflege (Bluewashing) betreibt oder ob das vermittelte Bild mit den tatsächlichen CSR-Werten des Unternehmens korrespondiert.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?
Die Arbeit nutzt die Branchenstrukturanalyse nach Porter (Five-Forces), eine theoretische Analyse der Begriffe Bluewashing und Framing sowie eine Auswertung von Kampagnen-KPIs und öffentlicher Resonanz.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Unternehmensvorstellung, eine theoretische Herleitung der Analyseinstrumente, eine Darstellung der Kampagnenziele und -maßnahmen sowie eine abschließende Erfolgs- und Resonanzkontrolle.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit besonders?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie #heimkommen, CSR, Bluewashing, Framing, Markenstrategie und soziale Verantwortung geprägt.
Wie reagierten die Zuschauer auf den Spot #heimkommen?
Die Resonanz war weitgehend positiv und emotional, da viele Zuschauer den Spot als zeitlos und berührend empfanden, auch wenn vereinzelt Kritik bezüglich der geschmacklichen Eignung geäußert wurde.
Konnte Edeka mit der Kampagne Bluewashing nachgewiesen werden?
Nein, die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass Edeka kein Bluewashing betreibt, da das Unternehmen seine soziale Verantwortung aktiv durch vielfältige Projekte und in seinem Leitbild verankert.
- Citar trabajo
- Anonym (Autor), 2022, Edeka Weihnachtsclip #heimkommen. Eine Analyse der Glaubwürdigkeit der Kampagne bezüglich gesellschaftlicher Verantwortung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1596440