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Social Entrepreneurship. Unternehmerische Kompetenzen und Geschäftsmodellentwicklung im wissenschaftlichen Diskurs

Titre: Social Entrepreneurship. Unternehmerische Kompetenzen und Geschäftsmodellentwicklung im wissenschaftlichen Diskurs

Devoir expédié , 2025 , 27 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Lynn Matthay (Auteur)

Economie politique - Relations économiques Internationales
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Unternehmerpersönlichkeit ist im Social Entrepreneurship ein zentraler Erfolgsfaktor. Neben Eigenschaften wie Risikobereitschaft, Innovationsfähigkeit und Zielstrebigkeit zeichnen sich Social Entrepreneurs besonders durch soziale Motivation, Empathie und Werteorientierung aus. Gesellschaftliche Herausforderungen unternehmerisch zu lösen, ist das Ziel.

Schumpeter (1934) betont die Rolle des Unternehmers als Innovator und beschreibt: „The function of entrepreneurs is to reform or revolutionize the pattern of production by exploiting an invention or, more generally, an untried technological possibility for producing a new commodity or producing an old one in a new way, by opening up a new source of supply of materials or a new outlet for products, by reorganizing an industry, and so on“.
Damit wird deutlich, dass Entrepreneurs nicht nur wirtschaftliche, sondern vor allem gesellschaftliche Entwicklungen aktiv gestalten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Abkürzungsverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • 1 Unternehmerpersönlichkeit und Erfolgsfaktoren
    • 1.1 Das Fallbeispiel
    • 1.2 Social Entrepreneurship: Eine Einführung
    • 1.3 Social Entrepreneurship – Merkmale erfolgreicher Entrepreneure
    • 1.4 Abgrenzung: Intrapreneurship im Vergleich zu Social Entrepreneurship
  • 2 Konkretisierung der Geschäftsidee: Das Geschäftsmodell
    • 2.1 Das Geschäftsmodell: Definition und Bedeutung
    • 2.2 Die Bausteine eines Geschäftsmodells
    • 2.3 Die Business Model Canvas – ein praxisnahes Konzept
      • 2.3.1 Ausgestaltung der Bausteine
      • 2.3.2 Vorgehensweise zur konkreten Ausarbeitung eines Geschäftsmodells
    • 2.4 Geschäftsmodelle der Fallbeispiele anhand der Business Model Canvas
      • 2.4.1 Deutsches Social Business: Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.
      • 2.4.2 Internationales soziales Innovationsprojekt: Unilever Sustainable Living Plan
    • 2.5 Auswirkungen auf die Gründung sozialer Unternehmen
    • 2.6 Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse
  • 3 Dokumentation des Geschäftsmodells: Der Businessplan
    • 3.1 Der Businessplan: Begriff, Zielsetzung und Bedeutung
    • 3.2 Grundregeln für einen erfolgreichen Businessplan
    • 3.3 Der Inhalt des Businessplans: Der Verbalteil
    • 3.4 Der Inhalt des Businessplans: Die Finanzplanung
    • 3.5 Dos & Don'ts des Businessplans
  • 4 Die Finanzierung
    • 4.1 Grundsätzliche Überlegungen – Finanzierungsformen
    • 4.2 Eigenkapitalfinanzierung
    • 4.3 Crowdfunding & Crowdinvesting
      • 4.3.1 Crowdfunding
      • 4.3.2 Crowdinvesting
      • 4.3.3 Chancen und Risiken
    • 4.4 Finanzierungsphasen junger Unternehmen
    • 4.5 Ablauf einer Venture-Capital-Finanzierungsrunde
      • 4.5.1 Die Beteiligungsverhandlungen
      • 4.5.2 Vorvertragliche Vereinbarungen
      • 4.5.3 Due Diligence
      • 4.5.4 Mögliche Strukturen einer Beteiligung
    • 4.6 Öffentliche Fördermittel
    • 4.7 Beispiel: Finanzierung unter Ausnutzung von Fördermitteln
      • 4.7.1 Ausgangssituation
      • 4.7.2 Finanzierungsmix
      • 4.7.3 Ablauf und Vorteile
      • 4.7.4 Erfolgsfaktoren
  • 5 Rechtliche Aspekte und Standortwahl
    • 5.1 Rechtliche Aspekte
      • 5.1.1 Gewerberecht
      • 5.1.2 Überwachungsbedürftige und erlaubnispflichtige Gewerbe
      • 5.1.3 Besondere Rechtsvorschriften
      • 5.1.4 Eintrag ins Handelsregister
      • 5.1.5 Arbeits- und Versicherungsrecht
    • 5.2 Standortwahl
      • 5.2.1 Wichtige Standortfaktoren
      • 5.2.2 Systematische Standortanalyse
      • 5.2.3 Standortwechsel und Internationalisierung
  • 6 Unternehmenswachstum und Skalierung
    • 6.1 Wachstumsstrategien
    • 6.2 Skalierung des Geschäftsmodells
    • 6.3 Herausforderungen des Wachstums
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit Social Entrepreneurship und untersucht, welche unternehmerischen Kompetenzen für den Erfolg im sozialen Bereich entscheidend sind und wie die Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle im wissenschaftlichen Diskurs verankert ist. Das primäre Ziel ist es, ein strukturiertes Verständnis für die Anforderungen und Instrumente im Social Entrepreneurship zu schaffen, von der Ideenfindung über die Finanzierung bis hin zu Wachstum und Skalierung, mit besonderem Fokus auf die Erzeugung gesellschaftlicher Wirkung.

  • Die Rolle der Unternehmerpersönlichkeit und spezifischer Erfolgsfaktoren im Social Entrepreneurship.
  • Konzept und Bedeutung von Geschäftsmodellen, insbesondere der Business Model Canvas, für soziale Unternehmen.
  • Strategien zur Finanzierung von Social Businesses, einschließlich Eigenkapital, Crowdfunding und Fördermitteln.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und die strategische Bedeutung der Standortwahl für Gründer.
  • Methoden und Herausforderungen des Unternehmenswachstums und der Skalierung von Geschäftsmodellen im sozialen Sektor.

Auszug aus dem Buch

2 Konkretisierung der Geschäftsidee: Das Geschäftsmodell

Die Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells ist auch im Social Entrepreneurship ein zentraler Schritt im Gründungsprozess. Im Unterschied zu klassischen Start-ups beschreibt das Geschäftsmodell eines Social Business nicht nur, wie ein Unternehmen Wert schafft, vermittelt und erfasst (Osterwalder & Pigneur, 2010), sondern legt besonderen Wert darauf, gesellschaftlichen oder ökologischen Mehrwert zu generieren. Die systematische Strukturierung aller wesentlichen Elemente von der Zielgruppe bis zur Wirkungsmessung – bildet die Grundlage für nachhaltigen sozialen und wirtschaftlichen Erfolg (Teece, 2010).

2.1 Das Geschäftsmodell: Definition und Bedeutung

Ein Geschäftsmodell beschreibt die grundlegende Logik, wie eine Organisation Werte für ihre Zielgruppen schafft und diese in nachhaltige Einnahmen oder gesellschaftliche Wirkung umwandelt (Magretta, 2002). Im Social Entrepreneurship steht dabei nicht nur die finanzielle Wertschöpfung im Mittelpunkt, sondern insbesondere die Lösung gesellschaftlicher oder ökologischer Herausforderungen. Im Unterschied zur klassischen Unternehmensstrategie liegt der Fokus stärker auf der operativen Umsetzung und Wertschöpfungsarchitektur (Zott, Amit & Massa, 2011). Osterwalder und Pigneur (2010) definieren ein Geschäftsmodell als die rationale Darstellung, wie eine Organisation Werte schafft, vermittelt und erfasst – im sozialen Bereich umfasst dies sowohl ökonomische als auch gesellschaftliche Werte. Auch Amit und Zott (2001) betonen die Bedeutung der Wertschöpfungslogik und der Integration verschiedener Organisationsfunktionen.

Praktisch dient das Geschäftsmodell im Social Entrepreneurship nicht nur der internen Orientierung, sondern auch als Kommunikationsinstrument gegenüber Förderern, Partnern und Mitarbeitenden (Chesbrough & Rosenbloom, 2002). Es ermöglicht die systematische Analyse und Weiterentwicklung sozialer Geschäftsideen und bildet die Grundlage für die Skalierung und nachhaltige Entwicklung von Social Businesses.

2.2 Die Bausteine eines Geschäftsmodells

Geschäftsmodelle werden in der Literatur unterschiedlich strukturiert, wobei sich drei Ansätze besonders etabliert haben: das Drei-Bausteine-Modell von Stähler, das Fünf-Bausteine-Modell von Müller-Stewens & Lechner und das Neun-Bausteine-Modell (Business Model Canvas) von Osterwalder & Pigneur.

Drei Bausteine (Stähler, 2002):

  • Wertschöpfung (Nutzenversprechen für den Kunden)
  • Wertschöpfungsarchitektur (Realisierung des Nutzens)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Unternehmerpersönlichkeit und Erfolgsfaktoren: Dieses Kapitel beleuchtet die entscheidenden Merkmale und Kompetenzen von Social Entrepreneurs, die über klassische Unternehmerattribute hinausgehen, und grenzt Social Entrepreneurship von Intrapreneurship ab.

2 Konkretisierung der Geschäftsidee: Das Geschäftsmodell: Es wird die Bedeutung eines tragfähigen Geschäftsmodells im Social Entrepreneurship erläutert, die Business Model Canvas als zentrales Tool vorgestellt und deren Anwendung an Fallbeispielen verdeutlicht.

3 Dokumentation des Geschäftsmodells: Der Businessplan: Dieses Kapitel beschreibt den Businessplan als unverzichtbares Instrument für Social Businesses, seine Zielsetzung, grundlegende Regeln sowie detaillierte Inhalte für den Verbal- und Finanzteil.

4 Die Finanzierung: Hier werden verschiedene Finanzierungsformen für Social Start-ups, darunter Eigenkapital, Crowdfunding und öffentliche Fördermittel, vorgestellt und deren Anwendung sowie die Abläufe von Venture-Capital-Finanzierungsrunden erläutert.

5 Rechtliche Aspekte und Standortwahl: Das Kapitel behandelt die vielfältigen rechtlichen Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen und die strategische Bedeutung der Standortwahl, inklusive wichtiger Faktoren und Analysen.

6 Unternehmenswachstum und Skalierung: Es werden Wachstumsstrategien, die Skalierung von Geschäftsmodellen und die damit verbundenen Herausforderungen für nachhaltigen Unternehmenserfolg im sozialen Sektor diskutiert.

Schlüsselwörter

Social Entrepreneurship, Geschäftsmodell, Business Model Canvas, Finanzierung, Businessplan, Unternehmerische Kompetenzen, Skalierung, Fördermittel, Crowdfunding, Rechtliche Aspekte, Standortwahl, Innovation, Soziale Wirkung, Nachhaltigkeit, Start-up.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit untersucht die wesentlichen unternehmerischen Kompetenzen und die Entwicklung von Geschäftsmodellen im Kontext des Social Entrepreneurship, um ein tiefgehendes Verständnis für die Gründung und das Wachstum sozialer Unternehmen zu vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Unternehmerpersönlichkeit von Social Entrepreneurs, die Konkretisierung von Geschäftsideen durch Modelle wie die Business Model Canvas, die Erstellung von Businessplänen, Finanzierungsstrategien, rechtliche Rahmenbedingungen und Standortwahl sowie Fragen des Unternehmenswachstums und der Skalierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel der Arbeit ist es, die Erfolgsfaktoren für Social Entrepreneurs zu identifizieren und einen strukturierten Überblick über die Prozesse und Instrumente zur Entwicklung, Finanzierung und Skalierung von Social Businesses im wissenschaftlichen Diskurs zu geben, mit Fokus auf die Generierung gesellschaftlichen Mehrwerts.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und Diskussion bestehender Konzepte und Modelle aus dem wissenschaftlichen Diskurs im Bereich Social Entrepreneurship.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil der Arbeit behandelt detailliert die Merkmale erfolgreicher Social Entrepreneurs, die Definition und Bausteine von Geschäftsmodellen (insbesondere der Business Model Canvas), die Struktur und Bedeutung des Businessplans, verschiedene Finanzierungsformen und deren Abläufe, rechtliche und standortbezogene Aspekte sowie Strategien und Herausforderungen des Unternehmenswachstums.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Social Entrepreneurship, Geschäftsmodell, Business Model Canvas, Finanzierung, Businessplan, Unternehmerische Kompetenzen, Skalierung, Fördermittel, Crowdfunding, Rechtliche Aspekte, Standortwahl, Innovation, Soziale Wirkung, Nachhaltigkeit und Start-up.

Was ist die Business Model Canvas und warum ist sie im Social Entrepreneurship wichtig?

Die Business Model Canvas (BMC) ist ein visuelles Werkzeug zur Entwicklung und Darstellung von Geschäftsmodellen, das neun Bausteine umfasst. Im Social Entrepreneurship ist sie besonders wichtig, weil sie nicht nur wirtschaftliche, sondern auch die gesellschaftliche Wirkung systematisch integriert und die iterative Entwicklung wirkungsorientierter Geschäftsmodelle unterstützt.

Welche Besonderheiten weist ein Businessplan für ein Social Business auf?

Ein Businessplan für ein Social Business muss neben der wirtschaftlichen Tragfähigkeit auch klar darlegen, wie die soziale oder ökologische Wirkung erreicht und gemessen wird. Er dient als Kommunikationsinstrument gegenüber Förderern und Impact-Investoren und muss Annahmen zu Wirkung und Finanzen transparent belegen.

Welche Rolle spielen Fallbeispiele wie "Viva con Agua" bei der Darstellung von Geschäftsmodellen?

Fallbeispiele wie "Viva con Agua de Sankt Pauli e.V." und der "Unilever Sustainable Living Plan" dienen dazu, die praktische Anwendung der Business Model Canvas im Kontext des Social Entrepreneurship zu illustrieren und zu zeigen, wie Unternehmen soziale und wirtschaftliche Ziele miteinander verbinden.

Welche Finanzierungsformen eignen sich besonders für junge Social Businesses?

Für junge Social Businesses eignen sich oft eine Mischung aus Eigenkapital (z.B. von Business Angels), öffentlichen Fördermitteln (z.B. EXIST-Stipendien, KfW-Darlehen) sowie Crowdfunding und Crowdinvesting, da diese Modelle finanzielle Stabilität schaffen und gleichzeitig die soziale Mission unterstützen können.

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Résumé des informations

Titre
Social Entrepreneurship. Unternehmerische Kompetenzen und Geschäftsmodellentwicklung im wissenschaftlichen Diskurs
Université
SRH - Mobile University  (Hochschule)
Note
1,3
Auteur
Lynn Matthay (Auteur)
Année de publication
2025
Pages
27
N° de catalogue
V1597066
ISBN (PDF)
9783389138786
ISBN (Livre)
9783389138793
Langue
allemand
mots-clé
Concept Business Planning Entrepreneurship Entrepreneuer Intrapreneur Social
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lynn Matthay (Auteur), 2025, Social Entrepreneurship. Unternehmerische Kompetenzen und Geschäftsmodellentwicklung im wissenschaftlichen Diskurs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1597066
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Extrait de  27  pages
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