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Über Machiavellis "Il Principe"

Título: Über Machiavellis "Il Principe"

Trabajo Escrito , 2006 , 27 Páginas , Calificación: 2.0

Autor:in: Martin Teichmann (Autor)

Política - Generalidades y teorías de la política internacional
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Niccolò Machiavelli war einer der bekanntesten politikwissenschaftlichen Theoretiker. Er erlangte mit seinen Schriften, vor allem mit seinem Werk „Il Principe“ / „Der Fürst“, mit dem sich die vorliegende Arbeit ausschließlich befasst, große Weltgeltung.
Seine Ansichten wurden inzwischen durch die Bezeichnung „Machiavellismus“ untrennbar mit seinem Namen verbunden. Dieser aus den Lehren seines Werkes „Der Fürst“ später hervorgegangene und geprägte Begriff bezeichnet den rücksichtslosen Gebrauch der Macht oder auch Staatsgewalt und relativiert damit die vom Herrscher oder den Herrschenden ausgeübten Grausamkeiten als ein legitimes Mittel zur Gewinnung oder Erhaltung der Herrschaft. „Machiavelli“ und „Machiavellismus“ sind geradezu zum Schimpfwort geworden.
Ein aus dem achtzehnten Kapitel des Fürsten (welches auch als das verrufenste Kapitel gilt) entnommenes Zitat steht zusammenfassend für den Begriff des Machiavellismus und die ausgelöste Empörung über sein Werk: „Man muss nämlich einsehen, dass ein Fürst, zumal ein neu zur Macht gekommener, nicht all das befolgen kann, dessentwegen die Menschen für gut gehalten werden, da er oft gezwungen ist – um seine Herrschaft zu behaupten – gegen die Treue, die Barmherzigkeit, die Menschlichkeit und die Religion zu verstoßen.“
So ist es auch kein Wunder, dass Machiavelli aufgrund seiner Lehren viel Kritik entgegen schlug. Die römisch-katholische Kirche setzte beispielsweise seine Werke auf den Index und er selbst erlebte den Druck seiner Schriften nicht mehr, „Il Principe“ erschien erst knapp 200 Jahre nach seinem Tod.
Friedrich der Große versuchte mit seinem „Anti-Machiavel“ die Menschlichkeit, die er durch Machiavelli gefährdet sah, zu verteidigen.
Dadurch kommt auch eine Frage auf, mit deren Klärung ich mich ebenso in dieser Arbeit beschäftigen möchte: Kann man unter diesen Voraussetzungen Machiavelli als einen Atheisten bezeichnen? Oder bezeichnet sich Machiavelli gar selbst als einen?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung und Einführung in die Thematik
  • Das Leben des Niccolò Machiavelli
  • Florenz als Zentrum der Renaissance sowie die historischen Umstände zu Machiavellis Zeiten
  • Niccolò Machiavellis Menschenbild
  • Der Aufbau und die Gliederung des Werks „II Principe“
  • Das Werk „II Principe“
    • Die Schlüsselbegriffe virtù und occasione
    • Machiavellis Ansichten und Lehre
    • Der Schlüsselbegriff Fortuna
    • Machiavellis Verständnis von Macht und Staat
    • Über den Begriff der Staatsräson
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Hausarbeit analysiert Niccolò Machiavellis Werk „Il Principe“ (Der Fürst). Im Zentrum der Analyse steht die Erforschung der Machtanalyse Machiavellis und die Untersuchung seines Menschenbildes, insbesondere in Bezug auf die Schlüsselbegriffe virtù, occasione, fortuna und Staatsräson.

  • Machiavellis Menschenbild und seine Vorstellung vom idealen Herrscher
  • Die Bedeutung der Schlüsselbegriffe virtù und occasione
  • Machiavellis Theorie von Fortuna und die Rolle des Schicksals in der Politik
  • Die Konzeption von Macht und Staat bei Machiavelli
  • Das Konzept der Staatsräson und seine ethischen Implikationen

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt die Problematik und Relevanz von Machiavellis „Il Principe“ in den Kontext der politischen Theorie dar. Das zweite Kapitel behandelt das Leben Machiavellis und seine politische Karriere in Florenz. Kapitel drei befasst sich mit den historischen und gesellschaftlichen Bedingungen der Renaissance, insbesondere mit der Bedeutung von Florenz als politisches und kulturelles Zentrum. Kapitel vier untersucht Machiavellis Menschenbild und die Bedeutung des Prinzips für den Erhalt der Macht. Kapitel fünf betrachtet den Aufbau und die Struktur von „Il Principe“. Kapitel sechs analysiert die zentralen Themen des Werks, wie virtù, occasione, fortuna und Staatsräson.

Schlüsselwörter

Die Hauptaugenmerke der Arbeit liegen auf den Begriffen virtù (Tugend), occasione (Gelegenheit), fortuna (Schicksal), Staatsräson und Machtanalyse. Machiavelli untersucht in seinem Werk „Il Principe“ das Spannungsfeld zwischen individueller Macht und dem Gemeinwohl, und die ethischen Dimensionen der Politik im Kontext der Machterhaltung.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet der Begriff „Machiavellismus“?

Der Begriff steht für den rücksichtslosen Gebrauch von Macht und die Auffassung, dass zur Erhaltung der staatlichen Ordnung auch moralisch fragwürdige Mittel legitim sein können.

Was versteht Machiavelli unter „virtù“?

Virtù bezeichnet bei Machiavelli nicht christliche Tugend, sondern die Tatkraft, Klugheit und Entschlossenheit eines Herrschers, die notwendig sind, um politische Gelegenheiten (occasione) zu nutzen.

Welche Rolle spielt „Fortuna“ in Machiavellis Theorie?

Fortuna steht für das Schicksal oder den Zufall. Machiavelli argumentiert, dass ein fähiger Herrscher durch seine virtù versuchen muss, den Einfluss von Fortuna zu bändigen oder zu lenken.

Was ist das Konzept der „Staatsräson“?

Staatsräson besagt, dass das Wohl und der Fortbestand des Staates oberste Priorität haben und im Zweifelsfall über den Interessen des Einzelnen oder moralischen Geboten stehen.

War Machiavelli ein Atheist?

Diese Frage ist umstritten. Während er die Kirche als politische Institution oft kritisierte und religiöse Gebote der Machtpolitik unterordnete, bleibt seine persönliche religiöse Überzeugung Gegenstand wissenschaftlicher Debatten.

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Detalles

Título
Über Machiavellis "Il Principe"
Universidad
University of Marburg  (Politikwissenschaft)
Calificación
2.0
Autor
Martin Teichmann (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
27
No. de catálogo
V159757
ISBN (Ebook)
9783640726783
ISBN (Libro)
9783640727544
Idioma
Alemán
Etiqueta
Machiavellis Principe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Martin Teichmann (Autor), 2006, Über Machiavellis "Il Principe", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159757
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