Als organisierte Lebenswirklichkeit und als Gegenstand vielfältiger rechtlicher Regelungen erschließt sich der komplexe Bereich SPORT am schnellsten und übersichtlichsten durch eine alphabetische Abfolge von einzelnen Begriffen und Stichworten, die jeweils in einem glossar-typischen Umfang näher erläutert werden.
Die vorliegende (über 200 Titel umfassende) Auswahl
- stellt die im Sportbereich tätigen Verbände (mitsamt ihren jeweiligen Fächern) vor;
- beschreibt die verschiedenen sportlichen Arten und Disziplinen;
- benennt sportbezogene Einrichtungen und Institutionen;
- skizziert die Grundsätze einer Schadensersatzhaftung des Sportlers im Wettkampf;
- behandelt die Verkehrspflichten der Organisatoren und Veranstalter von Sportwettkämpfen;
- erklärt spezielle Rechtsregeln im Verbands- und Vereinsbereich;
- liefert Informationen zu sportrelevanten Normen sowie zu allgemeinen Rechtsinstituten.
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung
A
Amateur/Vertragsspieler/Lizenzspieler (Fußball)
Aufnahmezwang
Ausgliederung
B
Basketball
BDR e.V.
Berufsbildung Sport
Betriebssport
Bildnisschutz (Recht am eigenen Bild)
Bob- und Schlittenverband für Deutschland e.V.
Bob- und Rodelsport
Bosman-Urteil/Kienass-Urteil
BSD e.V.
Bund Deutscher Radfahrer e.V.
C
CAS
Club
Court of Arbitration for Sport
D
DAV e.V.
DBB e.V.
DBSV e.V.
DEB e.V.
DEU e.V.
DFB e.V. (Fechter)
DFB e.V. (Fußball)
DFL e.V.
DFL GmbH
Deutsche Eislauf-Union e.V.
Deutsche Fußball Liga (DFL) e.V.
Deutsche Fußball Liga (DFL) GmbH
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.
Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) e.V.
Deutscher Alpenverein e.V.
Deutscher Basketball Bund e.V.
Deutscher Betriebssportverband e.V.
Deutscher Eishockey-Bund e.V.
Deutscher Fechter-Bund e.V.
Deutscher Fußball-Bund (DFB) e.V.
Deutscher Golf Verband e.V.
Deutscher Handballbund e.V.
Deutscher Hockey-Bund e.V.
Deutscher Kanu-Verband e.V.
Deutscher Leichtathletik-Verband e.V.
Deutscher Olympischer Sportbund e.V.
Deutscher Ruderverband e.V.
Deutscher Schwimm-Verband e.V.
Deutscher Segler-Verband e.V.
Deutscher Skiverband e.V.
Deutscher Sportbund e.V.
Deutscher Tennis Bund e.V.
Deutscher Tischtennis-Bund e.V.
Deutscher Turner Bund e.V.
DFB e.V. (Fechter)
DFB e.V. (Fußball)
DFB Schiri GmbH
DFL e.V.
DFL GmbH
DGUV e.V.
DGV e.V.
DHB e.V. (Handball)
DHB e.V. (Hockey)
Diskriminierungsverbot
Disqualifizierung
DKV e.V.
DLV e.V.
Doping
Dopingopfer-Hilfegesetz (DOHG)
DOSB e.V.
Dritte (3.) Liga
DRV e.V.
DSB e.V.
DSH
DSV e.V. (Schwimm-Verband)
DSV e.V. (Segler)
DSV e.V. (Skiverband)
DTB e.V. (Tennis)
DTB e.V. (Turner)
DTTB e.V. (Tischtennis)
E
Eingetragener Verein
Eintrittskarten
Eishockey
Eiskunstlaufen
Esport
E.V.
F
Fechtsport
Federation Internationale de Football Association (FIFA)
Federation Internationale de Skiing
Feldhockey
FIFA
FIS
FIS-Regeln
Fünfzig plus Eins (50+1)-Regel/Fußball
Fußballsport
Futsal
G
Gemeinnützigkeit
German Cycling
Golfsport
H
Haftpflicht/Haftpflichtversicherung
Haftung
Hallenhandball
Handgeldabrede
Hausrecht/Hausverbot
Hockeysport
I
Insolvenz
International Olympic Committee
IOC
J
Jugendarbeitsschutz
Jugendschutz
K
Kanusport
Koppelungsverkauf
Kurzberichterstattung (Sportereignisse)
L
Leichtathletik
Legionär
Lizenz
Lizenzliga/Lizenzverein/Lizenzclub/Lizenzvertrag/Lizenzspieler (Fußball)
Lizenzspieler
M
Machtmissbrauch im Sport
Merchandising
N
NADA
Nationale Anti-Doping Agentur Deutschland
Nationales Olympisches Komitee für Deutschland
NOK
O
Olympiade
Olympische Spiele
P
Persönlichkeitsschutz
Polizeikosten (Hochrisikospiele)
R
Radsport
Reitsport
Relegation (Fußballbundesligen)
Rudersport
S
Schachsport
Schiedsgericht/Vereins-/Verbandsgericht
Schiedsrichter (Spielleiter/Unparteiischer)
Schiedsrichtereinsatz (Profiligen Fußball)
Schulsport/Sportunterricht
Schwimmsport
Segelsport
Skisport
SMK
Sparring
Spenden
Spielerberater (Fußball)
Spielergewerkschaft
Spielervermittler Fußball)
Sponsoring
Sport
Sportarten
Sportarzt/Sportmedizin
Sportbetrug/Sportwettbetrug
Sportdisziplinen
Sportdoping
Sportförderung (öffentliche)
Sportgerichtsbarkeit
Sportkartellrecht
Sportlärm und Nachbarschutz
Sportler als Arbeitnehmer
Sportlerhaftung
Sportmanagement/Sportmanager
Sportministerkonferenz
Sportpresse
Sportrecht
Sportrechte
Sportsoldaten
Sportstätten
Sportunfallversicherung
Sportunterricht (freiberuflich/gewerblich)
Sportverein/Sportverband
Sportversicherung
Sportwetten
Sportwettenbetrug (vor Geltung des § 265c StGB)
Staatsferne
Stadionverbot
Stalking
Steuern im Sportverein
Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH)
T
Talentförderungsverträge
Tennissport
Tickets
Tischtennissport
Transfer
Transferentschädigung (Profifußball)
Transgeschlechtliche/Intergeschlechtliche Personen
Turnen
U
UEFA
Umwandlung
Umwertung (Spielergebnis)
Unfallversicherung
Union of European Football Association (UEFA)
V
Verband
Verbandsgeldbuße
Verbandspyramide/Ein-Verband-Prinzip
Verbandsregeln
Vereins-/Verbandsautonomie
Vereins-/Verbandsstrafen
Verfassungsstatus
Verkehrssicherungspflicht/Verkehrspflicht
Vertragsspieler
W
WADA
WADC
Wettbewerbsregeln
World Anti-Doping Agency
World Anti-Doping Code
Z
Zuschauerausschreitungen
Zuschauervertrag
Zweckbetrieb
Zielsetzung & Themen
Dieses Werk bietet eine systematische und leicht verständliche Aufarbeitung der komplexen rechtlichen Rahmenbedingungen im Bereich Sport, indem es zentrale Begriffe, Strukturen und Institutionen alphabetisch erläutert und deren rechtliche Einordnung präzise darlegt.
- Struktur und Organisation der Sportverbände und Vereine
- Sportrechtliche Aspekte der Sportlerhaftung und Arbeitnehmerstellung
- Regulierung von Doping, Wettbetrug und Disziplinarmaßnahmen
- Förderung des Breitensports und staatliche Rahmenbedingungen
- Schutzrechte wie Bildnisschutz und Persönlichkeitsrechte im Sport
Auszug aus dem Buch
BOSMAN-URTEIL / KIENASS-Urteil
Die auf Art. 48 EG-Vertrag (Freizügigkeit) gestützte Entscheidung des EuGH v. 15.12.1995 (NJW 1996, 505) bedeutete das Ende der Praxis einer Zahlung von Ablösesummen für den Wechsel eines Fußball-Profispielers (von einem EU-Staat in einen anderen) auch nach dem Ablauf seines Arbeitsvertrages – außerdem hat das Urteil die seinerzeitige Ausländerregelung für ungültig erachtet worden, wonach nur eine bestimmte Anzahl von Ausländern in einer Mannschaft eingesetzt werden durfte, soweit Spieler aus den EU-Staaten betroffen waren – infolge dieser Entscheidung wurde der Profi-Fußballsport globalisiert und damit grundlegend verändert (Steiner BRV-Nachrichten Nr. 1/April 2007, S. 12. 14).
Unter Hinweis auf das EuGH-Urteil hat das BAG am 20.11.1996 entschieden (NJW 1997, 2065), dass eine Regelung gemäß Art. 12 Abs. 1 GG, § 138 BGB nichtig sei, wonach eine Transferentschädigung auch dann verlangt werden könne, wenn das Arbeitsverhältnis eines Berufs-Eishockeyspielers mit dem abgebenden Verein bereits beendet ist – die Entscheidung des BAG bildet das nationale Gegenstück zu dem EuGH-Urteil v. Dezember 1995 (Deuchler, S. 43).
Zusammenfassung der Kapitel
Amateur / Vertragsspieler / Lizenzspieler (Fußball): Erklärt die rechtlichen Status-Unterschiede im Fußball, die für die Anstellung und Vergütung der Spieler entscheidend sind.
Aufnahmezwang: Beleuchtet die rechtlichen Voraussetzungen, unter denen Sportvereine und Verbände zur Aufnahme neuer Mitglieder verpflichtet sein können.
Basketball: Bietet einen Überblick über die historische Entwicklung und die organisatorische Struktur des Basketballsports in Deutschland.
Betriebssport: Definiert den organisierten Betriebssport und klärt dessen sozialversicherungsrechtliche Relevanz, insbesondere hinsichtlich des Unfallschutzes.
Bildnisschutz / Recht am eigenen Bild: Analysiert das Persönlichkeitsrecht im Kontext von Sportlerbildnissen und die Grenzen der Veröffentlichung ohne Einwilligung.
Schlüsselwörter
Sportrecht, Sportverein, Sportverband, Doping, Haftung, Arbeitsverhältnis, Wettbetrug, Persönlichkeitsschutz, Gemeinnützigkeit, Lizenzspieler, Verbandsautonomie, Schiedsgericht, Transfer, Sportförderung, Stadionverbot
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?
Das Buch bietet einen strukturierten, alphabetisch sortierten Überblick über die zentralen rechtlichen Regelungen und Institutionen im Bereich Sport in Deutschland.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themen umfassen die Organisation von Sportvereinen und Verbänden, arbeitsrechtliche Fragen für Sportler, Haftungsfragen, Dopingbekämpfung sowie das Recht an sportlichen Bildnissen.
Was ist das Ziel des Werkes?
Das Ziel ist es, den komplexen Bereich des Sportrechts für Interessierte, Funktionäre und Praktiker durch eine übersichtliche und präzise Darstellung der Rechtslage zugänglich zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine juristische Fachdarstellung, die aktuelle Gesetzestexte, Verbandsstatuten und die einschlägige Rechtsprechung analysiert und zusammenfasst.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in ein Glossar, das von A bis Z wichtige Fachbegriffe wie „Aufnahmezwang“, „Sportförderung“, „Doping“ oder „Schiedsgerichtsbarkeit“ ausführlich rechtlich erläutert.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Begriffe wie „Sportrecht“, „Rechtspersönlichkeit“, „Verbandsautonomie“ und „Sorgfaltspflichten“ spiegeln den Kern der Arbeit wider.
Wie ist die rechtliche Stellung von Fußball-Lizenzspielern?
Lizenzspieler stehen in einem Vertragsverhältnis, das durch den Lizenzvertrag mit dem Verband und einen separaten Arbeitsvertrag mit dem Verein gekennzeichnet ist, wobei sie kein direktes Mitglied des Ligaverbandes sind.
Können Vereine für das Verhalten ihrer Fans haften?
Ja, Sportvereine haften in gewissem Umfang sportrechtlich für das Verhalten ihrer Anhänger, was zu Sanktionen wie Geldstrafen führen kann, um mäßigend auf die Fanbasis einzuwirken.
- Arbeit zitieren
- Wolfgang Neuefeind (Autor:in), 2025, Sport und Sportrecht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1599564