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Die Veränderung des abstrakten demokratischen Raumes durch den Globalisierungsprozess

Título: Die Veränderung des abstrakten demokratischen Raumes durch den Globalisierungsprozess

Trabajo de Seminario , 2009 , 10 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Andreas Kremer (Autor)

Política - Filosofía política e historia de las ideas
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Die folgende Seminararbeit greift einen der zentralen Begriffe des Seminars „Politik und Raum“ auf, nämlich den des demokratischen Herrschaftsraumes. Auf Grundlage des Aufsatzes „Demokratie braucht Raum. Zur realen und metaphorischen Räumlichkeit demokratischer Herrschaft“ von Karl G. Kick soll anhand seiner Aussagen untersucht werden, in wie weit der Raum der europäischen Union als demokratischer Raum geeignet ist. Dazu soll zunächst herausgestellt werden, was Kick unter dem Verhältnis von Demokratie und Herrschaft versteht und des Weitern der demokratische Raumbegriff bei Kick geklärt werden. Methodisch wird hier vorwiegend deskriptiv vorgegangen. Der Schwerpunkt der Arbeit besteht darin, die von Kick aufgestellten Kriterien auf den europäischen Raum zu projizieren. Dazu werden identifizierte Demokratiedefitzite der EU herangezogen, welche als Ansatz dienen sollen, Kicks Prämissen zu hinterfragen. Ziel der Arbeit soll es sein, die Forderung Kicks nach „Raum für Demokratie“ auf die Europäische Union anzuwenden. Die Ausarbeitung endet mit einer kurzen persönlichen Stellungnahme.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der demokratische Raumbegriff bei Karl G. Kick

2.1. Demokratie und Herrschaft

2.2. Der demokratische Herrschaftsraum

3. Die Europäische Union als demokratischer Raum

4. Persönliche Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht auf Basis des Aufsatzes „Demokratie braucht Raum“ von Karl G. Kick, inwieweit die Europäische Union die Kriterien für einen demokratischen Herrschaftsraum erfüllt. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob die EU unter Anwendung von Kicks Prämissen – insbesondere hinsichtlich der Territorialität und der Existenz eines klar abgrenzbaren Demos – als demokratischer Raum eingestuft werden kann.

  • Analyse des demokratischen Raumbegriffs nach Karl G. Kick
  • Verhältnis von Demokratie, Herrschaftsausübung und Raum
  • Untersuchung der demokratischen Defizite der Europäischen Union
  • Bedeutung von Identität und territorialer Abgrenzung für den Demos
  • Kritische Bewertung der EU als demokratischer Herrschaftsraum

Auszug aus dem Buch

2.2. Der demokratische Herrschaftsraum

Moderne Staatlichkeit fußt laut Kick vor allem auf der Raumbezogenheit staatlicher Herrschaft und der Prämisse von Territorialität. Die Entstehung des Territorialstaates per se umschreibt Kick als Entwicklung aus den feudalen Herrschaftsgefügen des Mittelalters hinaus bis hin pluralistischen Staatenwelt im HRRDN. Zentral soll hier jedoch die Frage nach dem demokratischen Herrschaftsraum sein.

Zum einen begründet Herrschaft Raum. Durch ein begrenztes Territorium werde ein Herrschaftsraum aufgespannt, in dem Rechtsgleichheit und Rechtssicherheit für den einzelnen sowie ein (vertraglich) festgelegter Souverän herrscht. Satzung und Amtsmäßigkeit spielen dabei eine große Rolle. Diese schaffen durch die Berechenbarkeit der Herrschaft Gleichheit und Freiheit für den einzelnen. Es entstehen somit ein realer Raum (durch den umgrenzten Territorialstaat), sowie ein virtueller Raum der Rechtssicherheit. Durch die Fusion dieser beiden Räume geht laut Kick der eigentliche (begrenzte) Herrschaftsraum hervor.

Die zweite Begründung, welche Kick in seinem Aufsatz liefert geht davon aus, dass Raum zudem Herrschaft begründet. Jeder, der sich im Herrschaftsraum aufhalte, sei von dieser betroffen, jedoch auch gleichzeitig Teil der Ausübung der Herrschaft. Dabei sei der Demos laut Kick das tatsächlich in einem Herrschaftsgebiet herrschende Volk, welches (vordemokratisch) festgelegt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Fragestellung vor, ob die Europäische Union die Kriterien eines demokratischen Raumes gemäß Karl G. Kick erfüllt, und erläutert die methodische Vorgehensweise.

2. Der demokratische Raumbegriff bei Karl G. Kick: Dieses Kapitel erläutert Kicks Verständnis von demokratischer Herrschaft als Herrschaft des Volkes und definiert den Zusammenhang zwischen territorialer Begrenzung und der Entstehung eines Herrschaftsraumes.

3. Die Europäische Union als demokratischer Raum: Das Kapitel untersucht die identifizierten Demokratiedefizite der EU, wie das Fehlen eines europäischen Demos und die Problematik der territorialen Abgrenzung, im Kontext von Kicks Theorie.

4. Persönliche Stellungnahme: Hier wird resümiert, dass die EU die Anforderungen an einen demokratischen Herrschaftsraum nach Kick nur bedingt erfüllt und als ein labiler Raum mit unzureichender Legitimation betrachtet werden muss.

Schlüsselwörter

Demokratie, Herrschaftsraum, Karl G. Kick, Europäische Union, Demos, Territorialität, Legitimation, Partizipation, Demokratiedefizit, Souverän, Politische Theorie, Staatsangehörigkeit, Rechtsstaatlichkeit, Mehrheitswille, Europäische Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Geeignetheit der Europäischen Union als demokratischer Herrschaftsraum auf Grundlage der raumtheoretischen Überlegungen von Karl G. Kick.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themenfelder sind die Verbindung von Raum und politischer Herrschaft, die Bedeutung des Demos für die Demokratie sowie die Legitimationsdefizite und Partizipationsmöglichkeiten innerhalb der EU.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Anwendung der von Karl G. Kick aufgestellten Kriterien für einen „Raum für Demokratie“ auf die Europäische Union, um deren demokratischen Status kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine vorwiegend deskriptive und analytische Methode angewandt, bei der Kicks theoretische Prämissen auf die institutionelle und politische Realität der Europäischen Union projiziert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Kicks Konzepte von Demokratie und Herrschaftsraum erarbeitet und anschließend auf die EU angewandt, wobei insbesondere das Fehlen eines europäischen Demos und Probleme der Legitimation diskutiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Schlüsselwörtern gehören: Demokratie, Herrschaftsraum, Demos, Territorialität, Legitimation und Europäische Union.

Warum ist laut Kick die territoriale Abgrenzung für eine Demokratie essenziell?

Kick argumentiert, dass erst ein territorial begrenzter Raum ein abgrenzbares Kollektiv schafft, das Voraussetzung für demokratische Teilhabe und Rechtsgleichheit ist.

Wie bewertet der Autor die Rolle des EU-Parlaments im Hinblick auf die Partizipation?

Das Parlament wird als relativ schwach bewertet, da sowohl die Exekutive als auch politische Programme nicht in dem Maße wie auf nationaler Ebene durch das Volk bestimmt werden können, was zu einem Partizipationsdefizit führt.

Final del extracto de 10 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Veränderung des abstrakten demokratischen Raumes durch den Globalisierungsprozess
Universidad
University of the Federal Armed Forces München  (Institut für Politische Theorie)
Curso
Politik und Raum
Calificación
1,7
Autor
Andreas Kremer (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
10
No. de catálogo
V159965
ISBN (Ebook)
9783640727001
ISBN (Libro)
9783640727711
Idioma
Alemán
Etiqueta
Politische Theorie Periphere Moderne Herrschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Kremer (Autor), 2009, Die Veränderung des abstrakten demokratischen Raumes durch den Globalisierungsprozess, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159965
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