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Merkmale und Konzepte der Plankostenrechnung

Titre: Merkmale und Konzepte der Plankostenrechnung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2010 , 29 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Kathrin B. (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Einführung der Plankostenrechnung stellte für viele Unternehmen eine große Bereicherung der Kostenrechnungssysteme dar. Sie ist als Kern des traditionellen Controllings zu betrachten. Allerdings war die traditionelle Kostenrechnung in den vergangenen Jahren im-mer wieder Gegenstand heftiger Kritik gewesen. Die Komplexität der Systeme im Verhältnis zu den Kosten und die mangelnde Anpassung an neue Gegebenheiten führten zur Unzufriedenheit in den Unternehmen. Durch das Aufkommen neuer Controlling-Systeme wurde der Fokus immer mehr auf die strategische Planung des Unternehmens gelegt. Unter dem Begriff „Beyond Budgeting“ entstand eine Bewegung, die speziell die Planung und Budgetierung anmahnte. Das Controlling im Fertigungsbereich hat sich aufgrund der immer größeren Automatisierung zunehmend komplexeren Fragestellungen zu bedienen. Dagegen wird das Augenmerk mehr auf die indirekten Bereiche und Dienstleistungsbereiche gelegt. Die Ausrichtung nach einem internationalen Rechnungswesen hatte zur Folge, dass neue Controlling-Systeme zur Anwendung kamen.
Nichtsdestotrotz kam es zu keiner radikalen Abwehr der Plankostenrechnung; sie kam, unabhängig ihrer Kritik, in der Praxis zum Einsatz. Aktuell wird ihr sogar wieder eine größere Bedeutung zugewiesen. Die Frage ist, welche Gründe zum Erhalt der PKR geführt haben und welchen Stellenwert sie in den Unternehmen heutzutage hat.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Gang der Untersuchung

2. Entstehung und Aufgaben der Plankostenrechnung

3. Die Systeme der Plankostenrechnung

3.1. Die starre Plankostenrechnung

3.2. Die flexible Plankostenrechnung

3.2.1. Die flexible Plankostenrechnung auf Vollkostenbasis

3.2.2. Die flexible Plankostenrechnung auf Teilkostenbasis

3.3. Die Grenzplankostenrechnung

3.3.1. Entstehung und Einführung der Grenzplankostenrechnung

3.3.2. Vor- und Nachteile der Grenzplankostenrechnung

3.3.3. Entwicklung und Perspektiven der Grenzplankostenrechnung

4. Die Kostenkontrolle

4.1. Grundsätze der Kostenkontrolle

4.2. Die Abweichungsanalyse in der Grenzplankostenrechnung

4.2.1. Die Analyse der variablen Kosten

4.2.2. Die Analyse der Fixkosten

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verfahren der Plankostenrechnung mit einem Fokus auf die Grenzplankostenrechnung, um deren Aufgaben, theoretische Umsetzung sowie die Rolle der Kostenkontrolle zu beleuchten und deren aktuelle Bedeutung sowie Zukunftsperspektiven in Unternehmen aufzuzeigen.

  • Entstehung und grundlegende Aufgaben der Plankostenrechnung.
  • Differenzierung der Plankostenrechnungssysteme (starr, flexibel, Grenzplankostenrechnung).
  • Methodik der Kostenkontrolle und Abweichungsanalyse.
  • Anwendung der Grenzplankostenrechnung im Kontext betrieblicher Entscheidungen.
  • Entwicklungen und Modifizierungen der Grenzplankostenrechnung in der Praxis.

Auszug aus dem Buch

3.3.1. Entstehung und Einführung der Grenzplankostenrechnung

Die erste Anwendung in der Praxis fand die Grenzplankostenrechnung in den USA. Dort wird auch noch heute vom „Direct Costing“ gesprochen. In Deutschland war es Hans Georg Plaut, der die Entwicklung und Einführung der Grenzplankostenrechnung in den 50er Jahren geprägt hat. Er verband zum ersten Mal die Idee der Plankostenrechnung mit der Idee der Grenzkostenrechnung, woraus sich der Name der Grenzplankostenrechnung bildete. Zusammen mit H.G. Plaut wird auch Wolfgang Kilger als Begründer der GPKR gesehen. Unter Grenzkosten versteht man die Kosten, die durch eine zusätzliche Produktionseinheit anfallen. In der PKR wird ein linearer Gesamtkostenverlauf unterstellt (Linearitätsprämisse), sodass die variablen Stückkosten und die Grenzkosten übereinstimmen und der Begriff der Grenzplankostenrechnung gerechtfertigt ist. Mit der GPKR wollten die Konzipienten ein System entwickeln, das sowohl der Entscheidungsfindung als auch der Kontrolle dient. Für Plaut ist die „Grenzplankostenrechnung nichts weiter als eine logische, vernünftige Weiterentwicklung der flexiblen Plankostenrechnung.“ Zudem weist er auf die falsche Vorstellung hin, dass die PKR ein Gegensatz zur Istkostenrechnung sei. Die Istkosten werden in der GPKR für die Kostenkontrolle benötigt und spielen somit eine wichtige Rolle, da ohne deren Ermittlung keine Kontrolle stattfinden könnte.

Plaut führte sein System der GPKR im Rahmen seiner Unternehmensberatungsgesellschaft, der Plaut-AG, innerhalb weniger Jahre in vielen Unternehmen ein. Im Hinblick auf die Kostenrechnungssysteme ist die GPKR die letzte Entwicklungsstufe und außerdem das überwiegend angewandte System der Plankostenrechnungssysteme. Sie wird als das bestentwickelte Teilkostenrechnungssystem gesehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Bedeutung der Plankostenrechnung im Controlling und definiert den Untersuchungsrahmen dieser Arbeit mit Schwerpunkt auf der Grenzplankostenrechnung.

2. Entstehung und Aufgaben der Plankostenrechnung: Erläutert die theoretischen Grundlagen der Plankostenrechnung als zukunftsorientiertes Planungs- und Kontrollsystem sowie deren operative Zielsetzungen.

3. Die Systeme der Plankostenrechnung: Analysiert die Unterschiede und Einsatzgebiete von starrer, flexibler sowie Grenzplankostenrechnung als Teilkostenrechnungssystem.

4. Die Kostenkontrolle: Detailliert die Prinzipien der Kostenüberwachung durch Soll-Ist-Vergleiche und Abweichungsanalysen, insbesondere innerhalb der Grenzplankostenrechnung.

5. Fazit: Reflektiert die historische Bedeutung und die moderne Weiterentwicklung der Grenzplankostenrechnung als dynamisches Instrument des Kostenmanagements.

Schlüsselwörter

Plankostenrechnung, Grenzplankostenrechnung, Kostenkontrolle, Soll-Ist-Vergleich, Abweichungsanalyse, Fixkosten, variable Kosten, Kostenstellenrechnung, Leistungsrechnung, Controlling, Teilkostenrechnung, Vollkostenrechnung, Grenzkosten, Planung, Betriebsabrechnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den verschiedenen Systemen der Plankostenrechnung und analysiert insbesondere das Konzept der Grenzplankostenrechnung als Instrument für Planung und Kontrolle in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Plankostenrechnung, der Unterscheidung zwischen starren, flexiblen und Grenzplankostenrechnungssystemen sowie der praktischen Umsetzung der Kostenkontrolle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Einblick in das Verfahren der Grenzplankostenrechnung zu gewähren, ihre Konzeption zu beleuchten und ihre Bedeutung für die heutige Unternehmenssteuerung sowie die Kostenkontrolle zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Seminararbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse basiert und die Zusammenhänge anhand von Modellen und Definitionen erläutert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der verschiedenen Plankostenrechnungssysteme, die detaillierte Konzeption der Grenzplankostenrechnung sowie die Analyse von Kostenabweichungen zur Kontrolle der Wirtschaftlichkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Plankostenrechnung, Grenzplankostenrechnung, Kostenkontrolle, Abweichungsanalyse und betriebliches Controlling definiert.

Warum wird in der Arbeit die Abspaltung von Preisabweichungen vorgenommen?

Die Abspaltung ist notwendig, da Kostenstellenleiter keine Verantwortung für externe Marktpreisänderungen tragen können; durch die Bewertung mit Planpreisen werden diese Einflüsse isoliert.

Welche Bedeutung haben Nutzkosten und Leerkosten in der Analyse?

Diese Begriffe dienen zur Fixkosten-Analyse; sie zeigen auf, inwieweit Kapazitäten tatsächlich genutzt wurden (Nutzkosten) oder ungenutzt blieben (Leerkosten), um die Auslastungssituation zu beurteilen.

Wie unterscheidet sich die Grenzplankostenrechnung von der Vollkostenrechnung?

Im Gegensatz zur Vollkostenrechnung werden in der Grenzplankostenrechnung bei der Plankalkulation nur die variablen Kosten berücksichtigt, während Fixkosten gesondert behandelt werden.

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Résumé des informations

Titre
Merkmale und Konzepte der Plankostenrechnung
Université
Albstadt-Sigmaringen University
Note
1,3
Auteur
Kathrin B. (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
29
N° de catalogue
V160015
ISBN (ebook)
9783640731305
ISBN (Livre)
9783640731251
Langue
allemand
mots-clé
Merkmale Konzepte Plankostenrechnung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Kathrin B. (Auteur), 2010, Merkmale und Konzepte der Plankostenrechnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160015
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Extrait de  29  pages
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