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John Maynard Keynes: The General Theory of Employment, Interest and Money - Konsumfunktion und Multiplikator

Título: John Maynard Keynes: The General Theory of Employment, Interest and Money - Konsumfunktion und Multiplikator

Trabajo de Seminario , 2010 , 14 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Markus Figiel (Autor)

Economía - Teoría y política monetaria
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Am 24. Oktober 1929, dem sogenannten "Schwarzen Freitag" brach die New Yorker Börse zusammen. Dieser folgenschwere Tag war der Beginn der "Great Depression", die den historischen Hintergrund für die "General Theory of Employment, Interest and Money" von John Maynard Keynes legte. Die Great Depression beherrschte die Jahre 1929 bis 1933, in denen die weltweite Produktion massiv einbrach und Arbeitslosigkeit ein kollektives Phänomen war. Die damals vorherrschende ökonomische Theorie der Klassiker vertraute auf die selbststabilisierenden Kräfte der Wirtschaft und propagierte Enthaltsamkeit seitens der Politik. Nach, der damals dominierenden Meinung der Klassiker, würden sinkende Löhne und Preise eine Gegentendenz auslösen, die letztendlich die Wirtschaft wieder in ihr Gleichgewicht bei Vollbeschäftigung bringt. Diese Voraussetzungen waren in der Weltwirtschaftskrise erfüllt, Preise und Löhne sanken im großen Umfang, jedoch war eine Tendenz zur Rückkehr zur Vollbeschäftigung nicht erkennbar. Keynes folgerte vor diesem Hintergrund, dass sich die in einer Krise automatisch ausgelöste Tendenz zur Rückkehr zum Gleichgewicht, wenn überhaupt vorhanden, nur sehr langsam und "schmerzhaft" vollzog. Dies verlangte, laut Keynes, nach einer neuen Theorie, die die wahren Gründe der Arbeitslosigkeit beschrieb und zugleich den Weg aus der Krise aufzeigte. Keynes leitendes Interesse bestand darin eine Theorie zu entwickeln, welche die Realität der Krise abbildete und der Wirtschaftspolitik praktische Ratschläge lieferte, wie eine Krise bewältigt werden konnte. Diese Arbeit widmet sich zwei zentralen Gegenständen der "General Theory", nämlich dem Konsum und dem Multiplikator.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE KONSUMNEIGUNG

2.1 Bedeutung in Bezug auf die effektive Nachfrage und die Beschäftigung

2.2 Die objektiven Einflussfaktoren

2.3 Die subjektiven Einflussfaktoren

3. DER MULITPLIKATOR

3.1 Entwicklung der Multiplikatortheorie

3.2 Die marginale Konsumneigung und der Multiplikator nach Keynes

3.3 Probleme und Kritik im Hinblick auf die Multiplikatortheorie

4. FAZIT

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert die zentralen Konzepte der Konsumfunktion und des Multiplikators innerhalb von John Maynard Keynes' "General Theory of Employment, Interest and Money", um deren Bedeutung für die Bewältigung von Wirtschaftskrisen und die Sicherung der effektiven Nachfrage zu untersuchen.

  • Die Determinanten des Beschäftigungsvolumens
  • Objektive und subjektive Einflussfaktoren des Konsumverhaltens
  • Die historische Entwicklung der Multiplikatortheorie
  • Keynesianische Ansätze zur Beeinflussung des Volkseinkommens
  • Kritische Würdigung der praktischen Anwendbarkeit antizyklischer Wirtschaftspolitik

Auszug aus dem Buch

3.1 Entwicklung der Multiplikatortheorie

Die ersten Multiplikatortheorien entstanden in Verbindung mit der Kritik an der "klassischen Theorie". Diese lässt keinen Raum für kumulative Prozesse, da jede Störung des Gleichgewichts nur eine Pendelbewegung auslöst die letztendlich wieder im Gleichgewicht zur Ruhe kommt. Bereits Marx deutete darauf hin, dass wirtschaftliche Depressionen eine kumulative Tendenz aufweisen, die zu einer Verschärfung der Depressionen führt und letztendlich zu einem kompletten Kollaps einer gesamten Volkswirtschaft.

Bereits im Jahr 1873 beschreibt Walter Bagehot wie sich ein Rückgang der effektiven Nachfrage durch alle Industrien einer Volkswirtschaft vervielfacht ("multiplies through all"). Falls die effektive Nachfrage in Industrie A sinkt, werden die Industrien B, C und D, die an A liefern, auch einen Nachfragerückgang erleiden. Dieser ursprüngliche Impuls wird sich "durch das ganze Alphabet" ziehen und sobald dieser Impuls bei Industrie Z (Nachfrager von Industrie A) ankommt, startet ein neuer Zyklus durch alle Industrien. Bagehot erwähnt nicht wie oft sich dieser Zyklus wiederholen wird, er zeigt lediglich auf, dass ein einzelner Nachfragerückgang in einer Industrie sich auf alle Industrien in einem Wirtschaftssystem auswirken wird, das durch eine hohe Spezialisierung und Interaktion der einzelnen Industrien gekennzeichnet ist. Als Gegenbeispiel zeigt er auf, dass im Fall einer vollständigen Autarkie jedes Wirtschaftssubjektes ein einzelner Nachfragerückgang keine weiteren Auswirkungen mit sich bringen würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung des historischen Kontextes der Weltwirtschaftskrise und Erläuterung der Zielsetzung, die Konsum- und Multiplikatortheorie von Keynes zu untersuchen.

2. DIE KONSUMNEIGUNG: Analyse der objektiven und subjektiven Faktoren, die das Konsumverhalten bestimmen, sowie deren Einordnung in die keynesianische Gesamttheorie.

3. DER MULITPLIKATOR: Untersuchung der historischen Entwicklung der Multiplikatortheorie und deren Anwendung durch Keynes zur Steuerung des Beschäftigungsniveaus durch staatliche Investitionen.

4. FAZIT: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über die Relevanz der "General Theory" für die moderne Wirtschaftspolitik und deren Grenzen in der praktischen Umsetzung.

Schlüsselwörter

Keynes, General Theory, Konsumfunktion, Multiplikator, effektive Nachfrage, Beschäftigungsvolumen, Investitionen, Wirtschaftskrise, Konsumneigung, Sparquote, antizyklische Wirtschaftspolitik, Staatsausgaben, Kaufkraft, Einkommensverteilung, Zeitverzögerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den ökonomischen Kernkonzepten von John Maynard Keynes, insbesondere der Konsumneigung und der Multiplikatortheorie, im Kontext seiner "General Theory".

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Analyse der Konsumfaktoren, die Entstehung und Wirkungsweise des Multiplikatoreffekts sowie die theoretische Fundierung antizyklischer Maßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu erklären, wie Konsum und Investitionen das Beschäftigungsniveau beeinflussen und warum staatliche Eingriffe in Krisenzeiten theoretisch als wirksam erachtet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse ökonomischer Theoriegeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Schriften von John Maynard Keynes.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Einflussfaktoren des Konsums differenziert, gefolgt von einer historischen Entwicklung der Multiplikatortheorie und einer kritischen Auseinandersetzung mit der keynesianischen Politik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Multiplikatoreffekt, effektive Nachfrage, Konsumneigung, Keynes, Beschäftigung und Wirtschaftskrise geprägt.

Wie unterscheidet sich Keynes' Sichtweise auf das Sparen von der klassischen Schule?

Während die Klassiker Sparen als notwendige Investitionsquelle sahen, interpretiert Keynes Sparen in Krisenzeiten primär als Nichtkonsum, der die Nachfragelücke vergrößert.

Warum wird die praktische Anwendbarkeit der Theorie kritisiert?

Die Kritik fokussiert sich auf Zeitverzögerungen (Lags) bei politischen Maßnahmen, die Gefahr einer prozyklischen Wirkung und die Schwierigkeit, staatliche Ausgaben bei Bedarf wieder zu restriktieren.

Welche Rolle spielt das fundamentale psychologische Gesetz bei Keynes?

Es besagt, dass bei steigendem Einkommen der Konsum zwar ebenfalls steigt, jedoch nicht im gleichen Maße wie das Einkommen selbst, was Auswirkungen auf die Multiplikatorgröße hat.

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Detalles

Título
John Maynard Keynes: The General Theory of Employment, Interest and Money - Konsumfunktion und Multiplikator
Universidad
University of Hohenheim
Calificación
2,0
Autor
Markus Figiel (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
14
No. de catálogo
V160111
ISBN (Ebook)
9783640730421
ISBN (Libro)
9783640730605
Idioma
Alemán
Etiqueta
John Maynard Keynes General Theory Employment Interest Money Konsumfunktion Multiplikator
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Markus Figiel (Autor), 2010, John Maynard Keynes: The General Theory of Employment, Interest and Money - Konsumfunktion und Multiplikator, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160111
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