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Chancen und Grenzen des Teamteaching im Schulunterricht

Titre: Chancen und Grenzen des Teamteaching im Schulunterricht

Dossier / Travail , 2010 , 17 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anne Sandermann (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
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In der heutigen Zeit ist es noch immer üblich, dass eine Lehrperson für eine Klasse verantwortlich ist. Obwohl seit einiger Zeit die Kooperation unter Lehrkräften gefordert und auch schon praktiziert wird, halten viele Lehrer an der ihrer Alleinstellung im Unterrichtsalltag fest und stehen Neuerungen eher skeptisch gegenüber. Eine solche Neuerung stellt die Lehr-Lernform des Teamteachings (TT) dar. Unter dieser Kooperationsform ist weit mehr zu verstehen als die bloße Anwesenheit von zwei Lehrkräften. Mindestens zwei Personen arbeiten hier in einer gleichberechtigten Position im Unterricht zusammen. Sie tragen gemeinsame Verantwortung und entwickeln gemeinsam den Unterricht. Ist von TT im integrativen Unterricht die Rede, geht es vor allem darum, den Unterricht an die unterschiedlichen Lernbedürfnisse der Schüler auszurichten.

„Teamteaching ist im Rahmen integrativer heilpädagogischer Schulmodelle, in denen eine schulische Heilpädagogin und eine Regellehrperson zusammen arbeiten, etabliert“. Kommt eine solche Zusammenarbeit zustande, ist allerdings nicht immer gewährleistet, dass die Teams untereinander gut kooperieren (können). Dies kann die verschiedensten Ursachen haben. Um ein erfolgreiches TT im Unterricht zu etablieren, bedarf es einer stetigen Übung, denn dafür müssen bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt werden.

Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, inwiefern nun diese neue Lehr-Lernform im Unterricht realisierbar bzw. geeignet ist und welche Chancen und Grenzen mit ihr einhergehen. Um diese Frage sinnvoll beantworten zu können, ist die Arbeit wie folgt aufgebaut:
Als Einstieg wird die Entwicklung des TT (Kapitel 2) beleuchtet. Dem schließt sich das dritte Kapitel an, in dem verschiedene Definitionen des TT, die den Begriff maßgeblich geprägt haben, vorgestellt werden. Zudem wird darauf eingegangen, welches Verständnis dem TT zugrunde liegt. Danach wird der Teamentwicklungsprozess vorgestellt (Kapitel 4). Das darauffolgende Kapitel betrachtet die Anforderungen und Rahmenbedingungen, die gegeben sein müssen, damit TT erfolgreich umgesetzt werden kann (Kapitel 5). Das sechste und siebte Kapitel schließlich beleuchten die Chancen und Grenzen, die mit dieser Lehr-Lernform einhergehen. Die Arbeit endet mit einem Fazit, in dem die anfangs gestellte Frage beantwortet wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur Entwicklung des Teamteaching

3. Definition und Verständnis des Begriffs Teamteaching

4. Prozess der Teamentwicklung

5. Voraussetzungen und Grundhaltungen für ein erfolgreiches Teamteaching

6. Nachteile und Grenzen des Teamteaching

7. Chancen und Vorteile des Teamteaching

8. Fazit

9. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Lehr-Lernform Teamteaching, insbesondere im Kontext integrativer Schulmodelle, mit dem Ziel, die Realisierbarkeit dieser Kooperationsform sowie die damit verbundenen Chancen und Grenzen für den schulischen Alltag zu analysieren.

  • Historische Entwicklung der Teamteaching-Bewegung
  • Definitionen und konzeptionelles Verständnis von Teamteaching
  • Phasenmodell der Teamentwicklung nach Tuckmann
  • Voraussetzungen für eine erfolgreiche Lehrerkooperation
  • Analyse von Hindernissen, Nachteilen und didaktischen Vorteilen

Auszug aus dem Buch

4. Prozess der Teamentwicklung

Zusammenarbeit ist als ein „Prozeß des gemeinsamen Arbeitens zu verstehen, der sich immer zwischen den beiden Polen ‚Konflikt‘ und ‚Kooperation‘ bewegt“ (Haeberlin et al. 1992, 24; Hervorhebung im Original). Im Hinblick auf ein gemeinsames Ziel, bewegen sich die Teilnehmer aufeinander zu, voneinander weg, miteinander und nebeneinander (vgl., ebd., 25). Trotz allem sollte das Ziel aller Beteiligten die Annäherung sein. „Es geht darum, im Prozeß der Zusammenarbeit immer wieder Gemeinsames zu finden, ohne seinen Platz als eigenständige (Fach-) Person aufzugeben“ (ebd., 25).

Damit die jeweiligen unterschiedlichen, individuellen Gesichtspunkte, Kompetenzen und Perspektiven aller Beteiligten sinnvoll zusammenwirken- bzw. wachsen, bedarf es gezielter Bemühungen seitens der zusammenarbeitenden Fachpersonen. Als eine Voraussetzung hierfür ist die Auseinandersetzung jeder Lehrperson mit sich selbst und dem Gegenüber zu sehen (vgl. ebd., 24). Klare Strukturen, an denen eine Orientierung möglich ist, sind bei einer gelingenden Kooperation unverzichtbar. Es existieren einige Studien, die die Prinzipien der Gruppenentwicklung näher erforscht haben. Relativ übereinstimmend kamen sie zu einem idealtypischen Phasenschema, das Vier-Phasen-Modell nach TUCKMANN (1965). Dieses Modell versucht den idealtypischen und fortlaufenden Entwicklungsprozess eines Teams als Gruppe darzustellen. Es müssen folgende vier Phasen durchlaufen werden (vgl. Philipp 1996, 29ff.; Schley 1998, 128f.):

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas Teamteaching und Erläuterung des persönlichen Zugangs sowie des Aufbaus der Arbeit.

2. Zur Entwicklung des Teamteaching: Historischer Rückblick auf die Wurzeln des Teamteaching in den USA und dessen verzögerte Etablierung in Deutschland.

3. Definition und Verständnis des Begriffs Teamteaching: Darstellung unterschiedlicher Definitionen und des heutigen Verständnisses im Rahmen von Integrationsmodellen.

4. Prozess der Teamentwicklung: Analyse des idealtypischen Teamentwicklungsprozesses anhand des Vier-Phasen-Modells nach Tuckmann.

5. Voraussetzungen und Grundhaltungen für ein erfolgreiches Teamteaching: Erörterung notwendiger persönlicher Kompetenzen und struktureller Rahmenbedingungen für gelingende Kooperation.

6. Nachteile und Grenzen des Teamteaching: Auseinandersetzung mit Herausforderungen wie Isolierungstendenzen, Konkurrenzdenken und zeitlichem Mehraufwand.

7. Chancen und Vorteile des Teamteaching: Aufzeigen der positiven Effekte für Lehrer und Schüler, wie Entlastung und intensivere Betreuung.

8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz von Teamteaching für die zukünftige Schulentwicklung.

9. Literatur: Verzeichnis der in der Arbeit zitierten Quellen.

Schlüsselwörter

Teamteaching, Kooperation, Schulentwicklung, Integrativer Unterricht, Teamentwicklung, Lehrerrolle, Sonderpädagogik, Regelschule, Gruppendynamik, Unterrichtsorganisation, Fachdidaktik, Schulkultur, Kommunikation, Reflexion, Professionelle Kooperation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Lehr-Lernform des Teamteachings als Form der pädagogischen Kooperation zwischen zwei oder mehr Lehrkräften in einem gemeinsamen Unterrichtsraum.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Genese, den theoretischen Definitionen, dem gruppendynamischen Entwicklungsprozess sowie den praktischen Chancen und Barrieren im schulischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu eruieren, inwieweit Teamteaching im schulischen Alltag realisierbar ist und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit diese Form der Zusammenarbeit für alle Beteiligten erfolgreich gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender erziehungswissenschaftlicher Studien und Konzepte zur Teamkooperation und Schulentwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Erläuterung von Teamentwicklungsphasen, die Darstellung von Gelingensbedingungen sowie eine differenzierte Analyse von Vor- und Nachteilen des Teamteachings.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Teamteaching, Kooperation, Integration, Teamentwicklung und Schulentwicklung.

Welche Rolle spielt die Ausbildung der Lehrkräfte im Kontext der Kooperation?

Der Autor betont, dass unterschiedliche Ausbildungen (Regelschule vs. Sonderpädagogik) oft zu Statusunterschieden oder Konkurrenzdenken führen können, weshalb eine einheitliche Vorbereitung auf Kooperation notwendig ist.

Wie beeinflusst das Tuckmann-Modell die Teamarbeit laut dieser Arbeit?

Das Vier-Phasen-Modell (Forming, Storming, Norming, Performing) dient als Orientierungshilfe, um den Stand eines Teams zu diagnostizieren und gezielte Maßnahmen zur Wachstumsförderung zu ergreifen.

Welche Bedeutung kommt der schulinternen Architektur zu?

Der Autor führt aus, dass räumliche Gegebenheiten und ein ausreichendes Stundenkontingent grundlegende Voraussetzungen sind, damit kooperatives Unterrichten langfristig funktionieren kann.

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Résumé des informations

Titre
Chancen und Grenzen des Teamteaching im Schulunterricht
Université
Bielefeld University
Note
1,7
Auteur
Anne Sandermann (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
17
N° de catalogue
V160141
ISBN (ebook)
9783640734580
ISBN (Livre)
9783640734535
Langue
allemand
mots-clé
Chancen Grenzen Team Teaching
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anne Sandermann (Auteur), 2010, Chancen und Grenzen des Teamteaching im Schulunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160141
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Extrait de  17  pages
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