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Der frühe Jazz: New Orleans, Dixieland und Chicago

Geschichte, Merkmale, Musiker

Titre: Der frühe Jazz: New Orleans, Dixieland und Chicago

Dossier / Travail de Séminaire , 2008 , 25 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Christine Engel (Auteur)

Musicologie - Divers
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Was ist DER Jazz überhaupt? DEN Jazz an sich gibt es wahrscheinlich so nicht, sondern es existieren viele Arten, Epochen und Stile von Jazz – so dass jede Epoche ihre eigene Geschichte hat. Diese Hauptseminararbeit möchte die Geschichte und den Stil des New Orleans Jazz, des Dixieland Jazz und des Chicago Jazz erzählen. Zwar haben diese drei Stile, die etwa in die selbe Zeitspanne fallen, so viele individuelle Merkmale, dass für jeden eine eigene Hauptseminararbeit nötig wäre, aber sie verbindet auch viel mehr als nur die gleiche zeitliche Ära. In der Fachliteratur wird zum Teil sogar die Diskussion geführt, ob der Dixieland Jazz und der Chicago Jazz überhaupt eigene Stile sind und nicht nur eine Nachahmung des New Orleans Jazz. Diese Arbeit kann diese jahrelange Streitfrage zwar nicht lösen – trotzdem wird hier jeder Stil mit einem eigenen Kapitel behandelt.


Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Geschichtlicher Hintergrund

III. New Orleans Jazz

1. Vom archaischen Jazz zum klassischen New Orleans Jazz

2. Instrumentation

3. Rhythmik

4. Melodik

5. Harmonik

6. Improvisation und Ablauf der Stücke

IV. Dixieland Jazz

1. Die Entwicklung des Dixieland Jazz

2. Instrumentation

3. Rhythmik

4. Melodik

5. Harmonik

6. Improvisation und Ablauf der Stücke

V. Chicago Jazz

1. Der Jazz in Chicago vs. Chicago Jazz

2. Instrumentation

3. Rhythmik

4. Melodik

5. Harmonik

6. Improvisation

VI. Bedeutende Musiker des frühen Jazz

1. Jelly Roll Morton (ca. 1885 – 1941)

2. Joe „King“ Oliver (1885 – 1938)

3. Bix Beiderbecke (1903 – 1931)

4. Louis Armstrong (1900 oder 1901 - 1971)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hauptseminararbeit untersucht die Ursprünge und stilistischen Entwicklungen des frühen Jazz, mit einem Fokus auf den New Orleans Jazz, den Dixieland Jazz und den Chicago Jazz, um deren spezifische Merkmale sowie die Biographien prägender Musiker dieser Ära nachzuzeichnen.

  • Historische Entwicklung des Jazz von den Anfängen in New Orleans bis zur Etablierung in Chicago.
  • Detaillierte Analyse musikalischer Parameter wie Instrumentation, Rhythmik, Melodik und Harmonik.
  • Gegenüberstellung und Differenzierung der Stile New Orleans, Dixieland und Chicago Jazz.
  • Biographische Porträts wegweisender Musikerpersönlichkeiten wie Jelly Roll Morton, Joe "King" Oliver, Bix Beiderbecke und Louis Armstrong.

Auszug aus dem Buch

1. Vom archaischen Jazz zum klassischen New Orleans Jazz

Archaischer Jazz wird die Musik der Blaskapellen - Brass Bands - genannt. Sie entstanden in New Orleans um 1865 und waren eine Nachahmung weißer, französischer Militärkapellen mit afro-amerikanischen Einschlag. Die Besetzung bestand meist aus zwei bis drei Kornetten, Klarinetten, ein bis zwei Posaunen, Hörner, Tuba sowie kleine und große Trommel. Die Brass Bands spielten zum Tanz, auf dem „Mardi Gras“ - der französische Karneval -, zu Beerdigungen (funerals) und auf den Mississippi Dampfern. Bei den Beerdigungen folgten dem Trauerzug oft eine Masse von Menschen, nur um die Musik zu hören. Berühmte Brassbands dieser Zeit waren die Excelsior Brass Band, die Reliance Brass Band von Papa Jack Laine (1873 – 1966), die auch als erste Band des Dixieland Stils angesehen wird oder die Tuxedo Brass Band unter der Leitung von Oscar Papa Celestin (1884 – 1954). Die Musik muss eine wilde Mischung aus französischer, deutscher, italienischer Militärmusik, Ragtime und Spirituals gewesen sein. Das bedeutet, dass die Brass Band Musik melodisch oft nach Regeln der „weißen“ Musik gespielt wurde, rhythmisch aber von „off beats“ gekennzeichnet war. Das sind Abweichungen von der, für die europäisch regelmäßig gehaltene, Schlagzeit.

Auch harmonisch gab es einen Unterschied – nämlich die blue notes – Töne im Umkreis der Terz und der Septime. Musiker sprechen auch von der „flatted third“ oder der „flattes fifth“ – die flacher gespielten Terzen oder Quinten. Bei den Brass Bands kann man schon nicht mehr von Polyphonie sprechen, sondern von Heterophonie, da die meisten Instrumentalisten nur mit einer ungefähren Technik ausgerüstet waren und das meiste nach Gehör spielten und so eine Mischung aus verschiedensten Improvisationen und Variationen entstand.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung definiert Jazz als Weltmusik, skizziert das Ziel der Arbeit, die drei zentralen Stile zu behandeln, und erörtert die etymologische Herkunft des Begriffs Jazz.

II. Geschichtlicher Hintergrund: Dieses Kapitel beleuchtet die Entstehung von Jazz in New Orleans, die Bedeutung des Vergnügungsviertels Storyville und die soziokulturellen Umstände, die zur Abwanderung der Musiker nach Chicago führten.

III. New Orleans Jazz: Das Kapitel analysiert die musikalische Transformation von der Brass-Band-Tradition zum klassischen New Orleans Jazz sowie die Charakteristika in Instrumentation, Rhythmik, Melodik, Harmonik und Improvisation.

IV. Dixieland Jazz: Hier wird die Entwicklung des Dixieland Jazz als von weißen Musikern geprägter Stil dargelegt und dessen spezifische Merkmale im Vergleich zum New Orleans Jazz untersucht.

V. Chicago Jazz: Dieses Kapitel differenziert zwischen dem in Chicago gespielten New Orleans Jazz und dem "Chicago Jazz" junger weißer Musiker, beschreibt die Szene der "Chicagoans" und analysiert die musikalischen Unterschiede.

VI. Bedeutende Musiker des frühen Jazz: Diese Sektion bietet detaillierte biographische Skizzen und Analysen zum musikalischen Wirken von Jelly Roll Morton, Joe „King“ Oliver, Bix Beiderbecke und Louis Armstrong.

Schlüsselwörter

Jazz, New Orleans Jazz, Dixieland Jazz, Chicago Jazz, Storyville, Kollektivimprovisation, Blue Notes, Brass Bands, Jelly Roll Morton, Joe King Oliver, Bix Beiderbecke, Louis Armstrong, Swing, Ragtime, Chicagoans.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Geschichte und den musikalischen Merkmalen des frühen Jazz, insbesondere mit den Stilen New Orleans Jazz, Dixieland Jazz und Chicago Jazz.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Entstehung dieser Musikstile, ihre musikalische Struktur, die soziokulturellen Hintergründe ihrer Entwicklung sowie die Biographien maßgeblicher Musiker.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Entwicklung der genannten Jazzstile nachzuvollziehen, ihre individuellen Merkmale zu analysieren und die Lebenswege prägender Jazzmusiker darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung der einschlägigen Fachliteratur und der Synthese musikwissenschaftlicher Analysen zum frühen Jazz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Entstehungsgeschichte, die musikalischen Parameter (Instrumentation, Rhythmik, Melodik, Harmonik, Improvisation) der drei Stile sowie detaillierte Musikerporträts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Jazz, New Orleans Jazz, Dixieland, Chicago Jazz, Improvisation, Blue Notes, Jelly Roll Morton, Joe "King" Oliver, Bix Beiderbecke und Louis Armstrong.

Welche Bedeutung hatte das Vergnügungsviertel Storyville für den Jazz?

Storyville in New Orleans fungierte als das zentrale Vergnügungsviertel und wichtigste Wirkungsstätte der frühen Jazzmusiker, bevor es 1917 geschlossen wurde und eine Abwanderungswelle in den Norden auslöste.

Warum gibt es Diskussionen über den Begriff "Chicago Jazz"?

Es herrscht Uneinigkeit darüber, ob der Chicago Stil ein eigenständiger Stil ist oder lediglich eine Nachahmung des New Orleans Jazz durch junge weiße Musiker in Chicago darstellt.

Was unterscheidet das "Hot-Spiel" von einer traditionellen Spielweise?

Das "Hot-Spiel" ist durch eine emotionsgeladene, unsaubere Tongebung (dirty tones), Vibrato, Schleifen und eine expressive Phrasierung gekennzeichnet, die stark von der traditionellen europäischen Spielweise abweicht.

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Résumé des informations

Titre
Der frühe Jazz: New Orleans, Dixieland und Chicago
Sous-titre
Geschichte, Merkmale, Musiker
Université
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Note
2,0
Auteur
Christine Engel (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
25
N° de catalogue
V160215
ISBN (ebook)
9783640733323
ISBN (Livre)
9783640734030
Langue
allemand
mots-clé
Jazz New Orleans Dixieland Chicago
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christine Engel (Auteur), 2008, Der frühe Jazz: New Orleans, Dixieland und Chicago, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160215
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Extrait de  25  pages
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