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Kunstunterricht im Wandel

Kunsterziehung und ästhetische Bildung

Titre: Kunstunterricht  im Wandel

Dossier / Travail , 2009 , 17 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Katharina Sasse (Auteur)

Pédagogie - Éducation artistique
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Der Kunstunterricht hat sich seit seinem Aufkommen ständigen Veränderungen unterworfen. Etwa seit dem 18. Jahrhundert wurde „Kunst“ in deutschen Volksschulen in Form von Zeichenunterricht gelehrt.
Diese Arbeit bietet einen Querschnitt der Veränderungen des Kunstunterrichts vom 18. Jahrhundert bis heute. Der Schwerpunkt dabei liegt auf dem Vergleich zwischen der Kunsterziehung im Dritten Reich und der ästhetischen Bildung. Was waren Inhalte, Gestaltungstechniken und Ziele des Kunstunterrichts in den verschiedenen Zeiten?
Zudem werden verschiedene didaktische Konzepte der heutigen Zeit gegenübergestellt. Anschließend werden die Anforderungen, die die Gesellschaft heute an den Kunstunterricht stellt, thematisiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kunstunterricht vom 18.Jahrhundert bis in die 1970er Jahre- ein Überblick

3. Kunsterziehung und Ästhetische Bildung im Vergleich

3.1.Kunsterziehung im Dritten Reich

3.2.Themen, die im Rahmen der Kunsterziehung behandelt wurden

3.3.Ästhetische Erziehung

3.4.Das Phasenmodell nach G. Otto

3.5.Vergleich

4. Kunstpädagogik heute

4.1.Die Bildorientierung

4.2.Die künstlerische Bildung

4.3.Die Biografieorentierung

4.4.Die Ästhetische Forschung

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Kunstunterrichts vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, mit einem Fokus auf den Vergleich zwischen der ideologisch geprägten Kunsterziehung im Dritten Reich und dem späteren Konzept der ästhetischen Bildung, um aktuelle kunstpädagogische Anforderungen zu reflektieren.

  • Historischer Querschnitt des Zeichenunterrichts und der Kunsterziehung
  • Analyse der Kunsterziehung im Nationalsozialismus
  • Theoretische Grundlagen und Modelle der ästhetischen Bildung
  • Gegenwärtige kunstpädagogische Konzepte und gesellschaftlicher Wandel

Auszug aus dem Buch

3.4. Das Phasenmodell nach G. Otto:

G. Otto verstand Unterricht als bildnerischen Prozess. Hierzu entwarf er ein Phasenmodell:

1.Phase: Initationsphase In dieser Phase setzt der/die Lehrer/in gezielte Impulse, die die Schülerinnen und Schüler neugierig machen. Die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler wird geweckt.

2.Phase: Explorationsphase Problembewusstsein wird bei den Schülerinnen und Schülern erzeugt. Eine typische Frage in dieser Phase ist:“und was sollen wir jetzt machen?“

3.Phase: Objektivierungsphase In der Objektivierungsphase werden die aufgeworfenen, bildnerischen Probleme gelöst. Hierbei soll jeder Schüler je eine eigene Lösung suchen, um in der letzten Phase der Integrationsphase das Erarbeitete in einen größeren Zusammenhang einordnen zu können.

4.Phase: Integrationsphase Ergebnisse werden gesichert und Erfahrungen werden geordnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit bietet einen Querschnitt über die Entwicklung des Kunstunterrichts vom 18. Jahrhundert bis heute und stellt aktuelle didaktische Konzepte gegenüber.

2. Kunstunterricht vom 18.Jahrhundert bis in die 1970er Jahre- ein Überblick: Dieses Kapitel zeichnet die Entwicklung vom instrumentellen Zeichenunterricht hin zur menschenbildenden Kunsterziehung und den nachfolgenden Umbrüchen nach.

3. Kunsterziehung und Ästhetische Bildung im Vergleich: Hier werden die ideologische Ausrichtung der NS-Kunsterziehung und die Entwicklung der ästhetischen Erziehung unter Gunter Otto kritisch gegenübergestellt.

4. Kunstpädagogik heute: Das Kapitel erläutert aktuelle Ansätze wie Bildorientierung, künstlerische Bildung, Biografieorientierung und ästhetische Forschung im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen.

5. Schluss: Die Zusammenfassung betont, dass es heute keinen einheitlichen Prototyp für Kunstunterricht mehr gibt, sondern eine Vielfalt an didaktischen Konzepten, die im Wandel diskutiert werden.

Schlüsselwörter

Kunstunterricht, Kunsterziehung, ästhetische Bildung, Gunter Otto, Zeichenunterricht, Bildorientierung, künstlerische Bildung, Biografieorientierung, ästhetische Forschung, Nationalsozialismus, Didaktik, Bildungsstandards, Reformpädagogik, visuelle Kommunikation, Kunstpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem historischen Wandel des Kunstunterrichts in Deutschland von seinen Anfängen im 18. Jahrhundert bis zur heutigen Zeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Entwicklung des Zeichenunterrichts, die ideologische Vereinnahmung durch den Nationalsozialismus sowie die Etablierung moderner didaktischer Konzepte wie der ästhetischen Bildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Vergleich zwischen der Kunsterziehung im Dritten Reich und der späteren ästhetischen Bildung, um die Ziele und Anforderungen des Faches in verschiedenen Epochen zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte, historische Analyse und einen didaktischen Vergleich, um verschiedene pädagogische Ansätze gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden historische Entwicklungsphasen, das Phasenmodell von Gunter Otto sowie verschiedene zeitgenössische Konzepte wie Bild- und Biografieorientierung analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kunstunterricht, ästhetische Bildung, Kunsterziehung, Gunter Otto und kunstpädagogische Konzepte definiert.

Was unterscheidet die Kunsterziehung im Nationalsozialismus von der ästhetischen Bildung?

Während die Kunsterziehung im NS-Regime ideologisch zweckgerichtet und politisch instrumentalisiert war, fokussiert die ästhetische Bildung auf den Prozess des Sehens, Deutens und der individuellen Auseinandersetzung mit Bildern.

Welche Rolle spielt das Phasenmodell nach Gunter Otto?

Es dient dazu, Unterricht als einen nicht streng linearen, bildnerischen Prozess zu strukturieren, der Neugier weckt und zur methodischen Bildauslegung anleitet.

Warum gibt es heute keinen einheitlichen "Prototyp" des Kunstunterrichts mehr?

Aufgrund der gesellschaftlichen Ausdifferenzierung und unterschiedlicher Bildungsziele existieren heute diverse, teils fließende Konzepte wie Bild- und Biografieorientierung nebeneinander.

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Résumé des informations

Titre
Kunstunterricht im Wandel
Sous-titre
Kunsterziehung und ästhetische Bildung
Université
University of Siegen
Note
1,7
Auteur
Katharina Sasse (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
17
N° de catalogue
V160222
ISBN (ebook)
9783640733347
ISBN (Livre)
9783640734009
Langue
allemand
mots-clé
Kunstpädagogik künstlerische Bildung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katharina Sasse (Auteur), 2009, Kunstunterricht im Wandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160222
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Extrait de  17  pages
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