Untersuchungen zum "Wendefilm" und Darstellungen von Geschlechterstereotype

Am Beispiel von Florian Henckel von Donnersmarcks Film "Das Leben der Anderen"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2007

22 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

0 Einleitung

1 Filminhalt

2 Was unterscheidet Das Leben der Anderen von anderen Filmen, die das Leben in der DDR thematisieren?
2.1 Klischees im Wendefilm
2.2 Die Beispiele Sonnenallee und Nikolaikirche
2.3 Die Darstellung der Stasi in Das Leben der Anderen

3 Geschlechterstereotype in Das Leben der Anderen
3.1 Geschlechterstereotype
3.2 Politik als männlich konnotierter Raum
3.3 Die Schöne und der Intellektuelle
3.4 Beschreibung der Figuren im Drehbuch

4 Fazit

Literaturverzeichnis

0 Einleitung

Im Jahr 2006 erschien der Film Das Leben der Anderen unter der Regie von Florian Henckel von Donnersmarck. Vorlage für diesen Film war das gleichnamige vom Regisseur verfasste Drehbuch.

Die Veröffentlichung des Filmes wurde von positiven Reaktionen und Diskussionen, aber auch vielen negativen Kritiken begleitet. Er wurde nicht nur national sondern auch international auf verschiedenen Filmfestivals aufgeführt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit der Frage, warum dieser Film solch ambivalente Reaktionen beim Publikum hervorgerufen hat und was ihn von anderen so genannten Wendefilmen unterscheidet. Dafür ziehe ich die Filme Sonnenallee[1] und Nikolaikirche[2] zum direkten Vergleich hinzu und gehe besonders auf die Darstellung der Staatssicherheit[3] im Film Das Leben der Anderen ein.

Bei der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Donnersmarcks Film fielen mir aus der Perspektive des soziokulturellen Aspekts von Geschlecht einige Defizite auf, auf die ich im Rahmen dieser Hausarbeit eingehen möchte. Ich beschränke mich dabei auf drei Themen: Politik als männlich konnotierter Raum, die Schöne und der Intellektuelle und die Beschreibung der männlichen und weiblichen Figuren im Drehbuch zum Film Das Leben der Anderen.

Der Film eignet sich sehr für ausführliche wissenschaftliche Auseinandersetzungen auf der Gender-Ebene, aber ich musste mich leider in meinen Ausführungen etwas beschränken, um den geforderten Rahmen für diese Hausarbeit nicht zu übersteigen.

1 Filminhalt

„Sie kennen mich nicht. Aber ich kenne Sie...“

(Gerd Wiesler)[4]

Das Drama spielt im Zeitraum von Ende 1984 bis Frühjahr 1985 in der DDR und beleuchtet die Kulturszene Ostberlins, die besonders unter dem Überwachungsapparat der Stasi zu leiden hatte. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen der Schriftsteller Georg Dreyman (Sebastian Koch), seine Freundin, die Schauspielerin Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck), und der Hauptmann des Ministeriums für Staatssicherheit[5] Gerd Wiesler (Ulrich Mühe). Letzterer bekommt von seinem

Vorgesetzten, MfS-Oberstleutnant Anton Grubitz (Ulrich Tukur), den Auftrag einen operativen Vorgang[6] gegen Georg Dreyman zu leiten. Der Grund dafür ist nicht der Verdacht auf Verbreitung regimefeindlicher Äußerungen oder Ähnliches, wie Wiesler zunächst annimmt, sondern Eifersucht. Kulturminister und Zentralkommitee-Mitglied Bruno Hempf (Thomas Thieme) hat sich in Christa-Maria Sieland verliebt und hofft auf einen Hinweis, um seinen Rivalen Dreyman aus der Welt schaffen kann.

Georg Wiesler ist vom System der DDR überzeugt, gläubiger Sozialist und gilt als Ver- und Abhörspezialist der Staatssicherheit. Der OV La%lo beginnt. Dreymans Wohnung wird in kürzester Zeit akribisch verwanzt und Wiesler richtet es sich im Dachboden des Hauses, in dem sich Dreymans Wohnung befindet, mit diverser Abhörtechnik ein. Von nun an nimmt er am Leben der Anderen teil und taucht immer mehr in deren Welt ein. Als Wiesler von seinem Vorgesetzten Grubitz erfährt, dass der OV nur eingeleitet wurde, um für Hempf einen Rivalen aus dem Weg zu räumen, ist seine Enttäuschung groß. Er erkennt, dass die Mächtigen der DDR die eigentlichen Verräter an der sozialistischen Sache sind. Dies ist eine bedeutende Schlüsselszene, denn ab diesem Zeitpunkt beginnt Wieslers Umkehr zum guten Menschen[7]. Dies passiert jedoch nicht von einem Tag auf den Anderen. Anfänglich ist er noch hin- und hergerissen, doch durch die tägliche Abhörung von Sieland und Dreyman dringt er immer mehr in ihr Leben ein und er erkennt, dass Dreyman genau wie er ein überzeugter DDR-Bürger ist. Dreyman glaubt an den Sozialismus, jedoch gibt es auch einige Punkte im System der DDR, die er kritisiert — wie die Reduktion der freien Meinungsäußerung oder erteilte Berufsverbote. Mit kritischen Äußerungen in der Öffentlichkeit hält er sich jedoch zurück. Von Christa-Maria Sieland fühlt sich Wiesler sichtlich angezogen, jedoch offenbart er diese Zuneigung im Verlauf des Films niemandem. Wiesler lauscht unbemerkt den Gesprächen des Liebespaars, ihren Intimitäten und kommt auch mit deren bevorzugter Musik und Literatur in Kontakt. All das sind wichtige Momente für Wieslers Wendung, denn sie zeigen ihm, was er nicht hat und was ihm fehlt: Liebe, Freundschaft, Geborgenheit.

Eines Tages erfährt Dreyman, dass sein Freund, der berühmte Theaterregisseur Albert Jerska (Volkmar Kleinert), Selbstmord begangen hat. Er wurde 1976 mit einem Berufsverbot belegt, als er die Petition gegen die Biermann-Ausbürgerung unterschrieb. Dreyman, der von dieser Nachricht geschockt ist, setzt sich, nachdem er die Nachricht bekommen hat, an sein Klavier und spielt Die Sonate vom guten Menschen. Die Noten dafür hatte er von seinem verstorbenen Freund zum Geburtstag bekommen hat. Dabei sagt er folgende Worte zu Christa-Maria: „Ich muss immer daran denken, was Lenin von der Appassionata gesagt hat: ,Ich kann sie nicht hören, sonst bringe ich die Revolution nicht zu Ende.‘ Kann jemand, der diese Musik gehört hat, wirklich gehört hat, noch ein schlechter Mensch sein?“[8] Wiesler sitzt auf dem Dachboden, hört das Klavierstück und Dreymans Worte und eine Träne läuft über sein Gesicht. Für Ihn, der sonst keine Gefühle zulässt oder sie zumindest nicht nach außen trägt, ist dies eine wahre Explosion der Emotionen. Was geht wohl in seinem Kopf vor? Weint er, weil er von Dreymans Traurigkeit und seinem Klavierspiel ergriffen ist? Oder weint er, weil ihm klar wird, dass er Mittäter eines Systems ist, in dem sich Menschen aus Verzweiflung über das System umbringen? Vielleicht ist es auch die Erkenntnis, wie einsam er ist und dass er keinen Menschen hat, der trauert, wenn er sterben würde? Diese spekulativen Fragen werden auch nicht im Drehbuch beantwortet. Fest steht nur, dass dies eine Schlüsselszene ist, da sich die Charaktere anschließend wandeln.

Wiesler möchte an der Welt von Dreyman und Christa-Maria teilhaben. Je länger er ihrem Alltag lauscht, desto größer werden seine Zweifel an seinen bisherigen Überzeugungen, zu groß sind die Sympathien für den Schriftsteller und die Schauspielerin.

Mit Jerskas Tod entsteht bei Dreyman der Wunsch, einen Artikel über die Vertuschung der Selbstmordrate in der DDR zu schreiben. Da dieses Vorhaben gegen diverse Gesetze des Strafgesetzbuches der DDR verstoßen, muss dies geheim geschehen. Ein Spiegel-Redakteur aus Westdeutschland zeigt Interesse an dem Text und schmuggelt eine Schreibmaschine für den Schriftsteller in die DDR. Dreymans Arbeit beginnt. Über all dem wacht Wiesler auf seinem Dachboden. Er greift nicht ein, er fälscht sogar die Tagesberichte, um Dreymans Vorgehen zu vertuschen. Schließlich kommt es zur Veröffentlichung im Spiegel.

Minister Hempf ist gekränkt, da er von Sieland verlassen wurde und veranlasst deshalb deren Festnahme und lässt sie von Grubitz verhören. Christa-Maria bricht schließlich zusammen, und verrät die Urheberschaft des Artikels. Bei der darauf folgenden Wohnungsdurchsuchung werden jedoch keine Beweise gefunden.

Grubitz wird Wiesler gegenüber misstrauisch und verlangt von ihm Sieland nochmals zu verhören, um seine Loyalität zu prüfen. Am Ende des Verhörs verrät sie schließlich Wiesler das Versteck. Noch bevor Grubitz mit seinem Kommando in Dreymans Wohnung anrückt, holt Wiesler unbemerkt die Schreibmaschine aus dem Versteck.

Als Grubitz und seine Männer schließlich vor Dreymans Tür stehen und er zielstrebig auf das von Christa-Maria verratene Versteck zusteuert, trifft Christa-Maria Dreymans enttäuschter und zugleich vorwurfsvoller Blick. Sie kann ihm nicht standhalten und läuft voller Scham aus der Wohnung, ohne den Moment zu erleben, als Grubitz die Schwelle hebt und keine Schreibmaschine vorfindet. Sie rennt auf die Straße, sieht kurz noch einen LKW und wird frontal von ihm erfasst.[9] Sie wird einige Meter weit auf die Straße geschleudert und tödlich verletzt. Obwohl Grubitz Wiesler keine Vertuschung nachweisen kann, sorgt er für eine Strafversetzung Wieslers in die Briefüberwachung.

Ein paar Jahre nach der Wiedervereinigung kommt es zu einer erneuten Begegnung zwischen Hempf und Dreyman. Als er ihn fragt, warum er eigentlich nie abgehört wurde, klärt ihn Hempf auf, dass er vollständig überwacht wurde, was Dreyman natürlich stutzig werden lässt.

Nachdem er in seiner Wohnung tatsächlich auf duzende versteckte Mikrophone gestoßen ist, macht er sich auf, um in seine Stasi-Akten einzusehen. Er bekommt einen riesigen Stapel Akten und beginnt sie zu lesen. Währenddessen wird ihm langsam klar, dass ihn sein Stasi-Mann gedeckt hat. Er lässt sich den Namen, die Adresse und das Photo von dem ehemaligen Stasi-Mitarbeiter mit der Kennung HGWXX/7 zeigen.

Dreyman versucht ihn ausfindig zu machen und entdeckt Wiesler tatsächlich. Er verteilt gerade Prospekte in Briefkästen. Dreyman steigt aus dem Auto, zögert dann, steigt wieder ein und das Auto fährt los, an Wiesler vorbei.

Zwei Jahre später sieht man Wiesler wie er immer noch Prospekte austrägt. Er kommt an einer Buchhandlung vorbei und sieht Dreyman auf einem Plakat, das seinen neuen Roman ankündigt. Das Buch hat den Titel Die Sonate vom Guten Menschen. Wiesler geht in die Buchhandlung, greift sich ein Exemplar und beginnt langsam Seite für Seite aufzuschlagen. Gleich am Anfang stößt er auf die Worte „HGWXX/7 gewidmet, in Dankbarkeit.“[10] Wiesler wirkt gerührt und geht zur Kasse. Auf die Frage, ob er es eingepackt bekommen möchte, antwortet er: „Nein... es ist für mich.“[11]

2 Was unterscheidet Das Leben der Anderen von anderen Filmen, die das Leben in der DDR thematisieren? „Mit der Stasi ist nicht zu scherzen (Gregor Hessenstein)[12]

Seit der Premiere von Das Leben der Anderen wurde der Film mit Auszeichnungen sowohl im nationalen als auch im internationalen Raum überhäuft, darunter mit dem Bayrischen Filmpreis in vier Kategorien, dem Deutschen Filmpreis in sieben Kategorien, dem Europäischen Filmpreis in drei Kategorien und dem Oscar in der Kategorie Bester ausländischer Film. Weltweit spielte der Film über 50 Millionen US-Dollar ein, allein in Deutschland sahen ihn bis heute mehr als zwei Millionen BesucherInnen.[13]

Mich interessieren folgende Fragen: In welcher Weise unterscheidet er sich von anderen Filmen, die sich retrospektiv mit Aspekten des DDR-Alltags beschäftigten? Was führte zu seinem großen Erfolg?

2.1 Klischees im Wendefilm

Nach der Wiedervereinigung sind viele Produktionen sowohl für das Fernsehen als auch für das Kino entstanden, die sich thematisch mit dem Leben in der DDR, der so genannten Wende und dem Leben nach der deutschen Einheit beschäftigen. Meinen Fokus lege ich auf Filme, welche die Zeit in der DDR vor dem Mauerfall thematisieren. Der Text Wende im Film? Vorläufiger Rückblick auf ein Jahrzehnt deutscher Einheit im Film von Christine Ivanovic[14] dient mir dazu als Grundlage.

Es gab zahlreiche Fernseh-, aber nur wenige Kinofilme, die ausschließlich das Leben in der DDR dokumentierten. Sie alle haben das gemeinsame „Problem, die politische Geschichte in eine Filmgeschichte zu transportieren, die historisch glaubhaft und trotzdem ästhetisch überzeugend ist“[15]. Viele Filme bedienen die Klischees, die entstanden, weil zumindest für den großen Teil der Bevölkerung aus den alten Bundesländern die Wende medienwirksam inszeniert wurde. Immer und immer wieder überfluteten dieselben Bilder die Fernsehbildschirme und Zeitschriften und setzten sich im nationalen Gedächtnis fest. Nicht nur Ereignisse wie die Montagsmärsche, die Öffnung der Grenzübergänge oder Menschen aus der ehemaligen DDR, die mit ihren Trabis die andere Hälfte Deutschlands sehen wollten brannten sich ein. Auch entstanden Stereotype wie zum Beispiel der Jammerossi oder der Besserwessi. Das Leben in der DDR wurde nur in Auszügen durch die Massenmedien verbreitet. Solche Extrakte sind z. B. die Jungpioniere, Altstoffsammlungen, Mangel an Auswahl im kompletten Konsumbereich oder das Tal der Ahnungslosen. Dass dies Punkte sind, die in einem Leben in der DDR existierten, ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Dennoch streifen sie bloß die Oberfläche und können niemals das komplexe Leben der DDR-BürgerInnen wiedergeben.

[...]


[1] Erscheinungsjahr: 1998, Regie: Leander Haußmann

[2] Erscheinungsjahr: 1995, Regie: Frank Beyer

[3] Im Folgenden: Stasi.

[4] Henckel von Donnersmarck, Florian: Das Leben der Anderen. Frankfurt am Main, 2006, S. 86.

[5] Im Folgenden: MfS.

[6] Im Folgenden: OV. Als operativen Vorgang bezeichnete man die permanente Überwachung einer Person oder Personengruppe.

[7] Der Begriff vom guten Menschen ist sehr weit gefasst, aber er wird im Film mehrfach verwendet und nicht genauer definiert.

[8] Henckel von Donnersmarck, Florian: Das Leben der Anderen. Frankfurt am Main, 2006, S. 77.

[9] Im Film macht es den Eindruck, als sei dieser Zusammenprall ein Unfall. Im Drehbuch steht aber eindeutig, dass es ein Selbstmord ist: Plötzlich sieht Wiesler Christa barfuß im Bademantel aus der Haustür rennen. Sie ist in Tränen aufgelöst. Einen Moment lang wartet sie am Straßenrand, bis ein kleiner Lastwagen mit größter Geschwindigkeit die Straßte entlangfährt. In diesem Augenblick tritt sie vor. Es folgt ein furchtbarer Knall. Passanten schreien auf. Christa fliegt einige Meter weit über den Asphalt. Der Lastwagen kommt mit laut quietschenden Bremsen gum Stehen. (S. 142)

[10] Henckel von Donnersmarck, Florian: Das Leben der Anderen. Frankfurt am Main, 2006, S. 158.

[11] Ebd., S. 158.

[12] Ebd., S. 103.

[13] Vgl. Das Leben der Anderen. Verfügbar unter http://de.wikipedia.org/ wiki/Das_Leben_der_Anderen (Stand Juni 2007)

[14] Ivanovic, Christine: Wende im Film? Vorläufiger Rückblick auf ein Jahrzehnt deutscher Einheit im Film. In:

Wehdeking, Volker (Hrsg.): Mentalitätswandel in der deutschen Literatur zur Einheit (1990-2000). Berlin, 2000, S. 225-235.

[15] Ebd., S. 228.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Untersuchungen zum "Wendefilm" und Darstellungen von Geschlechterstereotype
Untertitel
Am Beispiel von Florian Henckel von Donnersmarcks Film "Das Leben der Anderen"
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,7
Autor
Jahr
2007
Seiten
22
Katalognummer
V160271
ISBN (eBook)
9783640733606
ISBN (Buch)
9783640734252
Dateigröße
508 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gender Studies, Film, Geschlecht, Das Leben der Anderen, Konstruktion
Arbeit zitieren
Melanie Bossen (Autor), 2007, Untersuchungen zum "Wendefilm" und Darstellungen von Geschlechterstereotype, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160271

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Untersuchungen zum "Wendefilm" und Darstellungen von Geschlechterstereotype



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden