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Frauen in der Politik

Politische Unterrepräsentation von Frauen in der BRD

Titel: Frauen in der Politik

Seminararbeit , 2010 , 19 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Vera Demmel (Autor:in)

Politik - Region: Westeuropa
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Was führt zur Unterrepräsentation von Frauen in der Politik? Welche Lösungsvorschläge bietet die feministische Demokratietheorie?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Statistische Daten zur Unterrepräsentation von Frauen

2.1 Frauenanteil in den Größten Parteien

2.2 Frauenanteil im Bundestag

2.3 Frauen im Parteivorstand

3. Faktoren zur Unterrepräsentation von Frauen

3.1 Sozio- kulturelle Einflüsse

3.2 Institutionelle Faktoren

3.3 Einflüsse der Parteien

4. Frauen und Demokratie

4.1 Fraueninteressen

4.2 Demokratische Gerechtigkeit

4.3 Emanzipationsansatz

4.4 Feministische Demokratietheorie

5. Résumée

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Gründe für die politische Unterrepräsentation von Frauen in der Bundesrepublik Deutschland und analysiert, welche Lösungsansätze die feministische Demokratietheorie bietet, um eine paritätische Teilhabe zu erreichen.

  • Analyse statistischer Daten zur Präsenz von Frauen in Parteien, Parlamenten und Vorständen.
  • Untersuchung sozio-kultureller Einflussfaktoren wie Sozialisation und Alltagskultur.
  • Bewertung institutioneller Rahmenbedingungen (Wahlsysteme, Parteistrukturen).
  • Einfluss der Parteiprogramme und Rekrutierungsmuster auf den Frauenanteil.
  • Darstellung theoretischer Begründungen für eine gleichwertige Repräsentation aus feministischer Perspektive.

Auszug aus dem Buch

Sozialisation und (politische) Kultur

Sozialisation ist geprägt von den geschlechtsspezifischen Erwartungen und Vorstellungen, die an das Individuum von Geburt an herangetragen werden. Diese Vorstellungen ergeben sich aus der Kultur eines Landes. Sozialisationsprozesse sind „eingebettet in den kulturellen Kontext“. Kulturelle Vorstellungen und Vorgaben beeinflussen diesen Prozess.

Da „politische Partizipation als Ergebnis von Sozialisationseinflüssen verstanden werden“ kann, spielt auch die jeweilige Kultur, sowohl die alltägliche als auch die politische, eine Rolle bei der Eingliederung.

Im Bereich der politischen Kultur ist zwischen einer egalitären und einer patriarchalen zu unterscheiden. Die egalitäre politische Kultur fördert den Anteil der Frauen in der Politik, wohingegen eine patriarchalische politische Kultur Frauen größtenteils aus dem politischen Geschehen ausschließt. Eng verwoben mit diesem politischen Kulturverständnis ist auch die Alltagskultur eines Landes. Diese enthält Spezifika, die die Rolle von Frauen und Männern in der Gesellschaft sowie im politischen Bereich bestimmen. Deutschland hat erst vor knapp hundert Jahren mit Einführung des Frauenwahlrechts 1918 einen ersten Schritt in Richtung einer egalitären Gesellschaft gemacht. Jedoch hat sich diese Tendenz in der Alltagskultur noch nicht vollkommen durchgesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Diskrepanz zwischen dem Frauenanteil in der Bevölkerung und deren Unterrepräsentation in politischen Führungspositionen und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Statistische Daten zur Unterrepräsentation von Frauen: Das Kapitel liefert eine empirische Bestandsaufnahme des Frauenanteils in den größten Parteien, im Bundestag sowie in Parteivorständen basierend auf Daten aus dem Jahr 2009.

3. Faktoren zur Unterrepräsentation von Frauen: Hier werden die Ursachen der Unterrepräsentation analysiert, wobei zwischen sozio-kulturellen Einflüssen, institutionellen Rahmenbedingungen wie dem Wahlsystem sowie parteiinternen Rekrutierungsmustern unterschieden wird.

4. Frauen und Demokratie: Dieses Kapitel erörtert die theoretische Rechtfertigung für eine gerechtere Repräsentation von Frauen und stellt verschiedene feministische Ansätze sowie utopische Modelle der Demokratietheorie vor.

5. Résumée: Das abschließende Résumée fasst die Erkenntnisse zusammen und betont, dass die Emanzipation der Frau ein fortlaufender Prozess ist, der über gesetzliche Regelungen hinaus im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert werden muss.

Schlüsselwörter

Frauen in der Politik, politische Unterrepräsentation, BRD, feministische Demokratietheorie, politische Partizipation, Frauenquote, Parteien, Wahlsystem, Sozialisation, Geschlechtergerechtigkeit, politische Kultur, Gleichstellung, Repräsentation, Emanzipation, politische Führungspositionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen der politischen Unterrepräsentation von Frauen in der Bundesrepublik Deutschland und analysiert die Ursachen sowie theoretische Lösungsansätze.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind empirische Daten zur Parteien- und Parlamentsbesetzung, sozio-kulturelle Barrieren, institutionelle Hindernisse und die feministische Demokratietheorie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu verstehen, warum Frauen trotz ihres hohen Bevölkerungsanteils in politischen Institutionen unterrepräsentiert sind und wie eine paritätische Beteiligung theoretisch begründet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Arbeit, die statistische Daten analysiert und eine Literaturrecherche zu zentralen Ansätzen der feministischen Demokratietheorie durchführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine statistische Bestandsaufnahme, eine Analyse von Einflussfaktoren (Kultur, Institutionen, Parteien) sowie eine theoretische Auseinandersetzung mit den Begründungen für eine bessere Repräsentation von Frauen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Politische Partizipation, Geschlechtergerechtigkeit, Frauenquote, feministische Demokratietheorie und strukturelle Barrieren in Parteien.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Parteiprogramme?

Die Autorin stellt fest, dass Parteien sehr unterschiedlich mit dem Thema Frauenpolitik umgehen, wobei die Parteiprogramme von der konsequenten Quotierung bis hin zur eher marginalen Erwähnung reichen.

Welche Bedeutung misst die Arbeit dem Wahlsystem bei?

Die Arbeit analysiert, dass Mischwahlsysteme wie in Deutschland den Zugang für Frauen zwar erleichtern, aber weniger effizient bei der Förderung weiblicher Repräsentanz sind als reine Verhältniswahlsysteme.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Frauen in der Politik
Untertitel
Politische Unterrepräsentation von Frauen in der BRD
Hochschule
Universität Regensburg  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Einführung in die westlichen Regierungssysteme
Note
2,7
Autor
Vera Demmel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V160309
ISBN (eBook)
9783640733682
ISBN (Buch)
9783640734320
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Politik Unterrepräsentation Emanzipation Frauen in der Politik Demokratietheorie feministische Demokratietheorie Frauen Gender CSU Gleichberechtigung Feminismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vera Demmel (Autor:in), 2010, Frauen in der Politik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160309
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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