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Inwieweit bestimmen die soziale Umwelt und soziale Rollen die Identität?

Título: Inwieweit bestimmen die soziale Umwelt und soziale Rollen die Identität?

Trabajo Universitario , 2023 , 19 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Charlotte Frohreich (Autor)

Pedagogía - Educación de adultos
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Diese Hausarbeit stellt das Selbst und die Identität zunächst einzeln und weitergehend in Bezug zur sozialen Umwelt dar. Im weiteren Verlauf werden sowohl die soziale Rolle als auch die damit verbundenen Normen und Werte, unter Bezugnahme des daran geknüpften Habitus, erläutert. Kritische Aspekte des Konzeptes der Identität werden ebenfalls beleuchtet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Einleitung
  • 2 Das Selbst
  • 3 Formen der Identität
    • 3.1 Personale Identität
    • 3.2 Soziale Identität
  • 4 Identitätsbildung nach Erikson
  • 5 Soziale Rolle
    • 5.1 Soziale Normen, Regeln und Werte
    • 5.2 Habitus
  • 6 Kritik
  • 7 Fazit
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der zentralen Forschungsfrage, inwieweit die soziale Umwelt und soziale Rollen die menschliche Identität bestimmen. Sie beleuchtet diesen komplexen Prozess, indem sie zunächst das Konzept des Selbst und der Identität im Allgemeinen darstellt und anschließend deren Wechselwirkung mit der sozialen Umwelt analysiert.

  • Definition und Komponenten des Selbst (Selbstbild, Selbstwert, Selbstkonzept)
  • Unterscheidung und Interdependenz von personaler und sozialer Identität
  • Phasen und Mechanismen der Identitätsbildung nach Erikson
  • Analyse der sozialen Rolle, ihrer Erwartungen und potenziellen Konflikte
  • Einfluss sozialer Normen, Regeln und Werte auf Verhalten und Identität
  • Erörterung des Habitus als von Gesellschaft und Biografie geprägtes Handlungsmuster
  • Kritische Auseinandersetzung mit Identitätskonzepten und ihrer Implikationen

Auszug aus dem Buch

Soziale Rolle

Die soziale Rolle umfasst sowohl vorgeformte Stellungen als auch vorgefertigte Verhaltensmuster, die von dem Träger einer sozialen Position erwartet werden (Schulz-Schaeffer, 2018). Die unterschiedlichen sozialen Situationen erfordern die Übernahme verschiedener Rollen (Gerrig & Zimbardo, 2008).

Ein Individuum wird von anderen als Träger einer solchen Rolle, von der es sich nicht distanzieren kann, wahrgenommen (Neuenschwander, 1996). Die soziale Rolle und die damit einhergehende Position lässt sich als Gesamtheit des eigenen Status einer Person beschreiben (Linton, 1979). Daran geknüpft sind zahlreiche Verhaltensweisen, die von dem Individuum erwartet werden. Diese sind weder an die Persönlichkeit noch an die Existenz des Positionsinhabers gebunden (Schulz-Schaeffer, 2018). Die soziale Rolle umfasst sowohl zeit- und situationsspezifische Erwartungen und Anforderungen als auch die entsprechenden Reaktionen, also das individuelle Verhalten und die individuellen Handlungsmuster des Individuums (Garms-Homolová, 2021). Das abverlangte Verhalten ergibt sich stets aus dem Geflecht der Beziehungen, in dem die Positionsinhaber stehen (Schulz-Schaeffer, 2018). So haben Individuen selbst Erwartungen eines bestimmten Rollenhandelns an andere, da sie selbst Inhaber einer Position sind (Schulz-Schaeffer, 2018). Die Rollentheorie gemäß Linton (1979) besagt außerdem, dass die soziale Rolle auch die Handlungsfreiräume, die dem Individuum zur Verfügung stehen, umfasst.

Im Strukturfunktionalismus von Parsons (1951) ist die soziale Rolle der Mechanismus, der dafür sorgt, dass die Akteure im Einklang mit den Wertorientierungen handeln, was die Grundlage jeglicher sozialen Ordnung darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Forschungsfrage nach der Bestimmung der Identität durch soziale Umwelt und soziale Rollen vor und skizziert den strukturellen Aufbau der Hausarbeit.

Das Selbst: Hier wird das Selbst als psychisches System definiert, das alle persönlich relevanten Erfahrungen integriert, und seine Komponenten wie Selbstbild, Selbstwert und Selbstkonzept im sozialen Kontext beleuchtet.

Formen der Identität: Das Kapitel erörtert das Spannungsverhältnis zwischen personaler und sozialer Identität, beschreibt deren Merkmale und wie sie durch soziale Interaktion und Gruppenzugehörigkeit geformt werden.

Identitätsbildung nach Erikson: Dieses Kapitel behandelt den Prozess der Identitätsfindung, insbesondere während der Adoleszenz, im Kontext des Konflikts von Identität und Identitätsdiffusion und stellt Marcias Identitätsstatus vor.

Soziale Rolle: Es definiert soziale Rollen als vorgeformte Stellungen und Verhaltensmuster, die Individuen in verschiedenen Situationen übernehmen, und diskutiert die Entstehung von Rollenkonflikten sowie die notwendigen Fähigkeiten zur Identitätsdarstellung.

Soziale Normen, Regeln und Werte: Dieses Kapitel erklärt explizite und implizite soziale Normen und Werte als grundlegende Verhaltensstandards, die das Handeln in einer Gemeinschaft prägen und steuern, und geht auf die Konsequenzen von Normverletzungen ein.

Habitus: Der Habitus wird als ein System von Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmustern beschrieben, das die Verwobenheit von Individuum und Gesellschaft ausdrückt und maßgeblich von sozialen sowie kulturellen Aspekten geformt wird.

Kritik: Das Kapitel beleuchtet kritische Perspektiven auf Identitätskonzepte, die diese als normative Implikationen, Zwang oder Einschränkung der Persönlichkeit betrachten und die Brüchigkeit der Identität als inhärentes Merkmal hervorheben.

Fazit: Die concluding remarks fassen die Erkenntnisse über die Bedeutung der Selbst- und Identitätserkundung zusammen, betonen den weitreichenden Einfluss der sozialen Umwelt und Rollen und plädieren für eine Gesellschaft, die Identitätsbildung aktiv ermöglicht.

Schlüsselwörter

Identität, Selbst, Soziale Rolle, Soziale Umwelt, Normen, Werte, Habitus, Identitätsbildung, Erikson, Selbstkonzept, Personale Identität, Soziale Identität, Rollenkonflikte, Sozialisation, Psychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit untersucht grundsätzlich, inwieweit die soziale Umwelt und die sozialen Rollen, die ein Individuum einnimmt, dessen Identität prägen und formen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen das Konzept des Selbst, verschiedene Formen der Identität (personal und sozial), die Identitätsbildung nach Erikson, die Bedeutung sozialer Rollen, soziale Normen und Werte sowie den Habitus und kritische Betrachtungen der Identitätstheorie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage "Inwieweit bestimmen die soziale Umwelt und soziale Rollen die Identität?" tiefgehend zu beleuchten und die vielschichtigen Wechselwirkungen zwischen Individuum und Gesellschaft in Bezug auf die Identitätsentwicklung darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit ist eine Hausarbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und Synthese bestehender wissenschaftlicher Konzepte und Theorien aus Soziologie und Psychologie basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die Konzepte des Selbst, der personalen und sozialen Identität, der Identitätsbildung nach Erikson, der sozialen Rolle (inklusive Normen, Regeln und Werte) sowie des Habitus erläutert. Zudem werden kritische Perspektiven auf die Identitätstheorien dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Identität, Selbst, Soziale Rolle, Soziale Umwelt, Normen, Werte, Habitus und Identitätsbildung.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen personaler und sozialer Identität?

Die Arbeit erklärt, dass personale Identität das Bewusstsein des Individuums über sich selbst und seine Einzigartigkeit umfasst, während soziale Identität sich aus der Zugehörigkeit zu sozialen Gefügen und den daraus resultierenden Erwartungen speist. Beide stehen in einem dynamischen Spannungsverhältnis.

Welche Rolle spielt Erikson's Theorie bei der Identitätsbildung laut dieser Arbeit?

Eriksons Theorie wird herangezogen, um den Prozess der Identitätsbildung, insbesondere in der Adoleszenz, durch den Grundkonflikt „Identität gegen Identitätsdiffusion“ zu erklären, der zur Ausbildung einer konsistenten Identitätsstruktur führt.

Was versteht die Arbeit unter dem Konzept des Habitus?

Der Habitus wird als ein System von Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmustern verstanden, das die Verwobenheit von Individuum und Gesellschaft beschreibt. Er wird durch soziale Situationen, Milieu und Biografie geformt und ist eng mit historischen und kulturellen Aspekten verknüpft.

Welche Kritik wird an den gängigen Identitätskonzepten geäußert?

Kritiker bemängeln, dass Identitätskonzepte oft normative Implikationen haben, Identität als Zwang empfunden werden kann und die Betonung von Konsistenz und Kontinuität die Brüchigkeit mancher Identitäten ignoriert.

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Detalles

Título
Inwieweit bestimmen die soziale Umwelt und soziale Rollen die Identität?
Universidad
University of Freiburg  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Curso
Entwicklung und Sozialisation
Calificación
1,7
Autor
Charlotte Frohreich (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
19
No. de catálogo
V1603147
ISBN (PDF)
9783389170885
ISBN (Libro)
9783389170892
Idioma
Alemán
Etiqueta
Soziale Identität Soziale Rollen Identitätsfindung Identitätsbildung Soziale Normen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Charlotte Frohreich (Autor), 2023, Inwieweit bestimmen die soziale Umwelt und soziale Rollen die Identität?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1603147
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