Ein Problem, mit dem Lehrkräfte sich grundlegend auseinandersetzen müssen, ist die Kommunikation mit Schüler*innen mit Fluchterfahrungen während des Unterrichts. Die Sprachbarrieren sind häufig zu groß, um einen qualitativen Unterricht zu führen. Die Schüler*innen können dem Unterricht nicht folgen, obwohl ihnen die geistigen Fähigkeiten dafür grundsätzlich zur Verfügung stehen.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit diesem Problem und untersucht den Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen im Hinblick auf Sprachbarrieren. Dabei wird der Fokus auf den Umgang im Schulunterricht gelegt. Zu Beginn wird hierfür das Thema Heterogenität näher erläutert, wobei insbesondere die Flucht als Form von Heterogenität behandelt wird.
Anschließend werden die Probleme herausgearbeitet, welche als Hindernisse für die Sprachförderung im schulischen Kontext gelten und somit auch eine erfolgreiche gesellschaftliche Teilhabe behindern. Darauffolgend werden unterschiedliche Methoden vorgestellt, welche die Sprachbarrieren im Unterricht eindämmen und die sprachlichen Kompetenzen der Schüler*innen unterstützen sollen, um einen qualitativen Unterricht für alle Lernenden zu gewährleisten. Dabei werden auf Methoden sowohl für die Primarstufe als auch für die Sekundarstufe eingegangen.
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- Adriana Almasi (Auteur), 2019, Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen im Hinblick auf Sprachbarrieren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1604000