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Rätsel des Diskos von Phaistos gelöst. Der Text des Diskos von Phaistos als Regenerationsritual und Frühform der eleusinischen Mysterien

Erschließung des Diskos von Phaistos für eine Übersetzung ins Deutsche

Titre: Rätsel des Diskos von Phaistos gelöst. Der Text des Diskos von Phaistos als Regenerationsritual und Frühform der eleusinischen Mysterien

Essai Scientifique , 2024 , 40 Pages

Autor:in: Helmut Pitsch (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Eines der bisher ungelösten Rätsel der Antike, die piktografische Inschrift auf dem Diskos von Phaistos, ist jetzt entziffert und ins Deutsche übersetzt.

Immer wieder haben Gelehrte und andere Autoren unter zum Teil komplizierten, fantastischen oder ganz abwegigen Aspekten Deutungen angeboten. Einige kamen der richtigen Deutung recht nahe, wurden dann aber von ihrer eigenen Theorie ins Abseits verleitet.

Trotz mehrerer noch vorhandener Lücken in der Entschlüsselung ergab sich zweierlei: Der Text hat, wie aus der Struktur erkennbar ist, mythischen oder religiösen Inhalt und er ist in einer, wenn auch sehr frühen griechischen Sprache abgefasst.

Ich lade Sie nun ein, mit mir Schritt für Schritt den Weg zur Übersetzung nachzuvollziehen und nur mithilfe eines griechisch-deutschen und ergänzend mit einem etymologischen Wörterbuch zu erleben, wie sich der Inhalt des Textes mit allbekannten Topoi zum Ganzen fügt, sodass an der Richtigkeit der Deutung kein Zweifel bleibt.

Über den Autor:
Helmut Jürgen Pitsch, geboren am 6. August 1934 in Berlin-Lichterfelde-West. Abitur am Kant-Gymnasium in Berlin-Spandau, dann Studium in Berlin und Tübingen: Germanistk, Klassische Philologie, Alte Geschichte. Staatsexamen, Studienreferendariat in Reutlingen und Rottenburg bis zum Assessor. Danach Studium der Ägyptologie in Tübingen, Arbeiten an einer Dissertation und wissenschaftliche Publikationen in Fachzeitschriften. Während der Zeit Reiseführungen in Ägypten, Teilnahme an Ausgrabung in Luxor/Ägypten, außerdem an einer Grabung in Rottenburg a. Neckar.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • I: Teil:A Deutungskriterien für den Diskos von Phaistos
    • 1. Einleitung
    • 2. Vergleichsobjekte
    • 3. Zeitliche Einordnung
    • 4. Entschlüsselung
      • a Sittigs erste Annahme
      • b Sittigs zweite Annahme
    • 5. Eigene Methode
      • a mit formalen und sachlichen Kriterien
      • b mit konkreten Ergebnissen zur Übersetzung
        • - zuerst
        • - in einem zweiten Schritt
    • 6. Zur Strukturanalyse
      • a Besonderheit Halbvokale
      • b Diphthonge
      • c Affrikaten und Gutturale
      • d Weitere Besonderheiten
    • 7.Wiedergabe grammatischer Formantien
      • a Kennzeichnung von Genus, Flexion, Tempus
      • b ionischer Artikel
    • 8. Seitentausch contra Godart
  • II. Teil:B Aufbereitung zur Übersetzung
    • I. Der Text des Diskos von Phaistos
      • 1.Analyse des Textes
        • a Entsprechung von Zahlencode und Silbenzuweisung
        • b Bisher erschlossene und unerschlossene Zeichen
        • c Pictogramme und Lautung
    • II.Diskos von Phaistos und Griechisch
      • a Umsetzung in klassisches Griechisch
      • b erschlossene griechische Begriffe und Namen
    • III. Syntaktische Aufbereitung
      • 1. Erschlossener Text mit vertauschten Seiten, grammatikalischen Ergänzungen und Übersetzung ins Deutsche
      • 2. Übersetzung in verständliches Deutsch
  • IV. Teil: Anhang
    • 1. Text das Diskosfragments von Vladikavkaz
      • a Entzifferung des Fragments
      • b. Übersetzung des Fragments
    • 2. Zeilen mit, Sela'
    • 3. Ritual
  • V. Teil: Abbildungsverzeichnis
    • I. Abbildungen
    • II. Herkunft der Abbildungen

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Abhandlung widmet sich der vollständigen Entzifferung des Diskos von Phaistos. Das Hauptziel ist es nachzuweisen, dass der Text in einer Frühform des Griechischen verfasst ist und ein Regenerationsritual darstellt, das als Frühform der eleusinischen Mysterien interpretiert werden kann. Damit soll das Rätsel des Diskos von Phaistos, das seit seiner Entdeckung ungelöst blieb, gelöst und der Text für eine Übersetzung ins Deutsche erschlossen werden.

  • Entschlüsselung und Übersetzung des Diskos von Phaistos
  • Nachweis der griechischen Sprache als Grundlage des Textes
  • Interpretation des Inhalts als Regenerationsritual und Bezug zu eleusinischen Mysterien
  • Analyse der Pictogramme und Silbenschrift
  • Vergleich mit anderen archäologischen Funden und linguistischen Theorien
  • Auseinandersetzung mit der Authentizität des Diskos durch Vergleichsobjekte

Auszug aus dem Buch

Eigene Methode mit formalen und sachlichen Kriterien

Im Unterschied zu der Methode Sittigs, nämlich zu versuchen, mit Hilfe akrophoner Silben, mit Silben also, die den Anlaut der in den Pictogrammen dargestellten Begriffe wiedergeben, zu versuchen, auf induktivem Wege Wörter zu finden, und zwar in Analogie zu der syllabaren Schreibweise von Linear Bund deren Vorbild in sumerisch-akkadischen Texten, habe ich, ohne die Bezeichnung der dargestellten Begriffe zu berücksichtigen, deduktiv mit Hilfe des von Godart den einzelnen Silben zugewiesenen Zahlencodes, Silben, wie bei einem Zahlenrätsel, in die von Sittig und anderen Autoren bereits erschlossenen Silben eingesetzt und damit in alternierendem Verfahren Wörter gewonnen, die ich unter Berücksichtigung der Entwicklung, wie sie in der späteren alphabetischen griechischen Lautschrift hin zur klassischen Lautung vollzogen wurde, im Griechischen Wörterbuch aufsuchte. Dabei ergaben sich zu meinem Erstaunen Motive aus dem Demetermythos, wodurch die Annahme, dass die zu Grunde liegende Sprache griechisch sei, eine weitere Bestätigung fand. Zur Überprüfung meiner Ergebnisse zog ich aber zusätzlich das ‘Griechische Etymologische Wörterbuch' von Hjalmar Frisk26 zu Rate.

Trotz verbleibender Rätsel, was die Akrophonie betrifft, und obwohl sogar der Lautwert einiger Zeichen noch ganz unbekannt ist und andere unsicher sind, wie aus der Zeichenliste zu sehen ist29, trotz verbleibender Zweifel daher an der Genauigkeit oder sogar Richtigkeit der Übersetzung und einiger ungelöster Passagen, ist eines unwiderlegbar sicher: der Text ist in griechischer Sprache verfasst, allerdings in einer Frühform. Fast alle Wörter konnte ich im Wörterbuch des klassischen Griechisch wiederfinden. Ein Teil des erschlossenen Textes, so zeigte sich, bezieht sich auf den griechischen Demetermythos. Als Protagonistin wird jedoch nicht Demeter genannt, sondern Atana. Atana, das ist die spätere Athene der klassischen Epoche.

Atana aber war in ihren Aspekten weit umfassender als die spätere Athene. Sie war Atana potnia, die Herrin Atana, wie sie einen Linear B Text genannt wird30, und sie war Gebärerin der Demeter, der Grünenden, Mutter Erde, Aja oder Gaia, die Urschöpferin Erde. Sie umfasste die Eigenschaften dere späteren Göttinnen Athene, Artemis, Hekate, Aphrodite. Sie war gewiss die auf Kreta verehrte, in aufgefundenen kleinen Plastiken dargestellte Göttin, die je eine Schlange in er rechten und in der linken Hand hält. Merkwürdigerweise findet sich gerade die wichtige Zeichensequenz 'Atana mekara’31 auch wohlerhalten auf dem Diskosfragment

Zusammenfassung der Kapitel

I: Teil:A Deutungskriterien für den Diskos von Phaistos: Dieses Kapitel legt die Grundlage für die Entzifferung des Diskos von Phaistos, indem es die bisherigen Deutungsversuche kritisch beleuchtet, Vergleichsobjekte heranzieht und die zeitliche Einordnung sowie methodische Ansätze für die Entschlüsselung und Strukturanalyse darlegt.

II. Teil:B Aufbereitung zur Übersetzung: Dieser Teil fokussiert auf die detaillierte Analyse des Diskos-Textes, einschließlich der Zuordnung von Zahlencodes zu Silben, der Erschließung unbekannter Zeichen und der syntaktischen Aufbereitung für eine umfassende Übersetzung ins klassische und verständliche Griechisch.

IV. Teil: Anhang: Der Anhang präsentiert ein Diskosfragment aus Vladikavkaz, dessen Entzifferung und Übersetzung als Vergleichsobjekt dienen, um die Echtheit des Phaistos Diskos zu untermauern und seine rituelle Bedeutung zu vertiefen.

V. Teil: Abbildungsverzeichnis: Dieses Kapitel listet alle im Dokument verwendeten Abbildungen auf und gibt deren Herkunft an, um die visuellen Referenzen und deren Quellen zu dokumentieren.

Schlüsselwörter

Phaistos Diskos, Entzifferung, Altes Griechisch, Regenerationsritual, Eleusinische Mysterien, Piktogramme, Silbenschrift, Atana, Demetermythos, Vladikavkaz, Linguistik, Chronologie, Akrophonie, Sakraltext, Kult

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

In dieser Arbeit geht es um die vollständige Entzifferung und Übersetzung des seit über einem Jahrhundert rätselhaften Diskos von Phaistos. Es wird argumentiert, dass der Diskos einen frühen griechischen Text enthält, der ein Regenerationsritual beschreibt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Entzifferung antiker Schriften, die frühe griechische Sprachgeschichte, die minoische Archäologie, die Mythologie des Demetermythos und der eleusinischen Mysterien sowie die Analyse kultischer Rituale.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, nachzuweisen, dass der Text des Diskos von Phaistos in einer Frühform des Griechischen verfasst ist und ein Regenerationsritual im Kontext der Demetermysterien darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor verwendet eine deduktive Methode, die auf formalen und sachlichen Kriterien basiert. Er setzt die von Godart zugewiesenen Zahlencodes und bereits erschlossene Silben ein, um im griechischen Wörterbuch passende Wörter zu finden und so den Text zu übersetzen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die detaillierte Analyse des Textes des Diskos von Phaistos, die Entsprechung von Zahlencodes und Silben, die Umsetzung in klassisches Griechisch sowie die syntaktische Aufbereitung und die vollständige Übersetzung des Textes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Phaistos Diskos, Entzifferung, Altes Griechisch, Regenerationsritual, Eleusinische Mysterien, Piktogramme, Silbenschrift, Atana, Demetermythos, Vladikavkaz, Linguistik, Chronologie, Akrophonie, Sakraltext, Kult.

Wer ist Atana und welche Rolle spielt sie in der Deutung des Diskos?

Atana ist die Hauptprotagonistin des Diskos-Textes, die als eine frühere, umfassendere Form der späteren Göttin Athene identifiziert wird. Sie wird als „Herrin Atana“, Gebärerin der Demeter und Urschöpferin Erde beschrieben und verbindet Eigenschaften verschiedener Göttinnen wie Artemis, Hekate und Aphrodite.

Welche Bedeutung hat das Diskosfragment aus Vladikavkaz für die Forschung?

Das Diskosfragment aus Vladikavkaz, das ähnliche Piktogramme wie der Diskos von Phaistos aufweist, wird vom Autor als moderne Fälschung eingestuft. Es dient der Arbeit dazu, die Echtheit des originalen Diskos von Phaistos zu untermauern, indem die Unstimmigkeiten des Fragments aufgezeigt werden.

Wie stellt sich der Autor die rituelle Darbietung des Diskos-Textes vor?

Der Autor visualisiert ein Ritual, bei dem ein Priester in einem Kreis steht, den Diskos rezitiert, begleitet von Lyramusik und Paukenschlägen. Der Text wird von tiefer, langsamer bis schneller und höher werdender Stimme vorgetragen, unterbrochen von musikalischen Einwürfen und Opferhandlungen mit Fleisch.

Warum widerspricht der Autor Godarts Zuweisung der Seiten A und B?

Der Autor widerspricht Louis Godarts Zuweisung der Seiten A und B, da er in Seite B einen mythisch-epischen Bericht als Auftakt erkennt, dem auf Seite A Anrufungen mit Attributen folgen. Er argumentiert, dass Seite B logisch vor Seite A zu stellen ist, um den Sinnzusammenhang des gesamten Textes zu gewährleisten.

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Résumé des informations

Titre
Rätsel des Diskos von Phaistos gelöst. Der Text des Diskos von Phaistos als Regenerationsritual und Frühform der eleusinischen Mysterien
Sous-titre
Erschließung des Diskos von Phaistos für eine Übersetzung ins Deutsche
Auteur
Helmut Pitsch (Auteur)
Année de publication
2024
Pages
40
N° de catalogue
V1604325
ISBN (ebook)
9783389160138
ISBN (Livre)
9783389160145
Langue
allemand
mots-clé
rätsel diskos phaistos text regenerationsritual frühform mysterien erschließung übersetzung deutsche
Sécurité des produits
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Citation du texte
Helmut Pitsch (Auteur), 2024, Rätsel des Diskos von Phaistos gelöst. Der Text des Diskos von Phaistos als Regenerationsritual und Frühform der eleusinischen Mysterien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1604325
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