Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der neuen Unterschicht und fragt, ob es eine solche überhaupt gibt und wenn ja wie diese aussieht? Die Ansichten und zum Teil auch Stigmata von wie Wüllenweber oder Nolte werden nächer beleuchtet und kritisch hinterfragt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Kann man das von Paul Nolte und Walter Wüllenweber gezeichnete Bild der „Neuen Unterschicht“ als allgemein gültig akzeptieren?
- Kritische Auseinandersetzung mit den Texten von Paul Nolte und Walter Wüllenweber auf Basis der Texte von Fabian Kessl, Christian Reutlinger und Holger Ziegler
- Abschließende Gedanken
- Literaturverzeichnis
- Internetverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Konzept der „Neuen Unterschicht“ und analysiert die Thesen von Paul Nolte und Walter Wüllenweber, die dieses Phänomen geprägt haben. Sie setzt sich kritisch mit deren Argumentation auseinander und beleuchtet die Ursachen für die Entstehung und die Auswirkungen der „Neuen Unterschicht“.
- Definition und Charakterisierung der „Neuen Unterschicht“
- Analyse der Thesen von Paul Nolte und Walter Wüllenweber
- Kritik an den Thesen aus verschiedenen Perspektiven
- Herausarbeitung der sozialen und politischen Dimensionen der „Neuen Unterschicht“
- Diskussion möglicher Lösungsansätze und Strategien
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung führt in die Thematik der „Neuen Unterschicht“ ein und beleuchtet verschiedene Definitionen von Armut. Sie analysiert die Ursachen für Armut und den Aufstieg der „Neuen Unterschicht“ sowie die Rolle von Bildung, Arbeit und Lebensumständen.
Kann man das von Paul Nolte und Walter Wüllenweber gezeichnete Bild der „Neuen Unterschicht“ als allgemein gültig akzeptieren?
Dieses Kapitel untersucht die Thesen von Paul Nolte und Walter Wüllenweber zum Thema der „Neuen Unterschicht“. Es analysiert deren Argumentation, die auf einen Mangel an kulturellen Ressourcen, Bildung und Lebensführung zurückführt. Es werden kritische Punkte bezüglich der Thesen von Nolte und Wüllenweber beleuchtet.
Kritische Auseinandersetzung mit den Texten von Paul Nolte und Walter Wüllenweber auf Basis der Texte von Fabian Kessl, Christian Reutlinger und Holger Ziegler
In diesem Kapitel werden die Thesen von Nolte und Wüllenweber anhand der Beiträge von Fabian Kessl, Christian Reutlinger und Holger Ziegler kritisch analysiert. Es wird die Rolle von sozialer Ungleichheit, Bildungsdefiziten und gesellschaftlicher Integration im Kontext der „Neuen Unterschicht“ beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Armut, „Neue Unterschicht“, soziale Ungleichheit, Bildung, Kultur, Lebensführung, gesellschaftliche Integration, politische und soziale Folgen der „Neuen Unterschicht“, sowie kritische Diskursanalyse von Theorien und Argumentationen zur „Neuen Unterschicht“.
Häufig gestellte Fragen
Was wird unter der „Neuen Unterschicht“ verstanden?
Es ist ein Begriff, der eine Bevölkerungsgruppe beschreibt, die nicht nur ökonomisch arm ist, sondern auch einen Mangel an kulturellen und sozialen Ressourcen aufweist.
Was besagen die Thesen von Paul Nolte zur Unterschicht?
Nolte prägte die Debatte durch die These, dass die neue Unterschicht durch einen Mangel an Bildung, Disziplin und bürgerlicher Lebensführung gekennzeichnet sei.
Welche Kritik gibt es an der Darstellung von Walter Wüllenweber?
Kritiker werfen Wüllenweber vor, die Unterschicht zu stigmatisieren und strukturelle Armutsursachen zugunsten einer moralisierenden Betrachtung der Lebensführung zu vernachlässigen.
Wie unterscheiden sich verschiedene Armutsbegriffe?
Man differenziert zwischen absoluter Armut (Existenzminimum) und relativer Armut (Abweichung vom Durchschnittseinkommen der Gesellschaft).
Welche Rolle spielt Bildung beim Aufstieg der Unterschicht?
Bildung gilt als zentraler Faktor zur Vermeidung von Armut, wobei die Arbeit kritisch hinterfragt, inwieweit das Bildungssystem soziale Ungleichheit eher zementiert als abbaut.
Welche sozialen Folgen hat die Entstehung einer neuen Unterschicht?
Folgen sind soziale Segregation, eine schwindende politische Teilhabe dieser Gruppen und wachsende Spannungen innerhalb des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
- Quote paper
- Daniel Rahn (Author), Svenja Christ (Author), 2010, Die Neue Unterschicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160510