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Die Rechnungslegung von Energieversorgern. Umgang und Berichterstattung bei branchenspezifischen Risiken

Título: Die Rechnungslegung von Energieversorgern. Umgang und Berichterstattung bei branchenspezifischen Risiken

Tesis (Bachelor) , 2010 , 73 Páginas

Autor:in: Stephan Roßkamp (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Industriestaaten wie Deutschland sind in hohem Maße von einer funktionierenden Strom- und Gasversorgung abhängig. Die Auswirkungen eines Versorgungsausfalls wären weitreichend. In Unternehmen müsste die Produktion unterbrochen werden. Durch den Ausfall der Ampeln kommt der Verkehr zum Erliegen, wodurch Aus- und Zulieferungen mit Verspätungen verbunden wären. Die Auswirkungen auf die Wertschöpfungsprozesse wären also schwerwiegend, so dass die Untersuchung der Themenstellung von großer Bedeutung ist.

Entscheidungen der Unternehmen sind immer mit Risiken verbunden, da Entscheidungen einer Unsicherheit unterliegen. Unternehmen sind mit einer großen Anzahl von Risiken konfrontiert, wobei sich Risikoarten und Risikoausmaß nach der Geschäftstätigkeit richten. Eine Bank, die Investmentgeschäfte betreibt ist anderen Risikoarten und Risikopotenzialen ausgesetzt, als ein Handwerksbetrieb.
Für jede Branche bestehen differenzierbare Arten von Risiken. Unternehmen, die in der Energieversorgung tätig sind, unterliegen verschiedenen branchenspezifischen Risiken.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Zielsetzung der Arbeit

2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen, die für Energieversorger von besonderer Bedeutung sind.

2.1 Energiegewinnung aus Kohle und Kernkraft

2.2 Das Gut Strom und dessen Besonderheit

2.3 Berücksichtigung und Auswirkungen des wirtschaftlichen und energiepolitischen Umfeldes

2.4 Liberalisierung der Energienetze

2.5 Auswirkungen des Unbundlings

2.6 Co2-Emissionshandel

2.7 Kapitalkosten der Energieversorger

3. Branchenspezifische Risiken, die für Energieversorger von besonderer Bedeutung sind.

3.1 Risiken, die aus dem Geschäftsbetrieb und der strategischen Ausrichtung entstehen

3.2 Risiken aus rechtlichen Verfahren

3.3 Kreditrisiken

3.4 Finanzwirtschaftliche Risiken

3.5 Risiken aus der Regulierung

3.6 Risiken des Energy-Tradings

4. Wie gehen die Energieversorger mit diesen Risiken um?

4.1 Interne Revision

4.2 Value-at-Risk-Methode

4.3 Vorgaben, die aus dem Kontroll- und Transparenzgesetz entstehen

4.4 Einrichtung eines Risikokomitees nach Aktiengesetz

4.5 Anforderungen aus dem Coporate Governance Kodex

4.6 Risikomanagement im Rahmen des Energy-Tradings

5. Risikoberichterstattung im Lagebericht

6. Gibt es systemrelevante Energieversorger?

7. Spezielle Bilanzierungsfragen der Energieversorger und die Berücksichtigung der charakteristischen Risiken

7.1 Bilanzierung von Forderungen im rollierenden Verfahren

7.2 Abgrenzungsfragen und periodenübergreifende Sachverhalte, die berücksichtigt werden müssen

7.3 Bilanzielle Aspekte des Emissionshandels

7.4 Bilanzierung von Netzen

7.5 Bilanzierung von Explorationsbohrungen

7.6 Energiewirtschaftliche Rückstellungen

7.6.1 Rückstellungen für die Stilllegung und Rekultivierung von Anlagen

7.6.2 Umweltschutzrückstellungen

7.6.3 Rückstellungen im Kernenergiebereich

7.6.4 Bergbaubedingte Rückstellungen

7.6.5 Rückstellungen für Mehrerlösabschöpfung

7.6.6 Drohverlustrückstellungen

7.6.7 Rückstellungen für die Rückgabe von CO2-Emissionsrechten

7.7 Spezielle Abschreibungsmodalitäten in der Energiebranche

7.8 Haftungsrisiken für unzureichende Strom- und Gasversorgung durch außerordentliche Begebenheiten - Angabepflichten im Jahresabschluss

7.8.1 Stromversorgung

7.8.2 Gasversorgung

7.8.3 Angabe von Haftungsrisiken

8. Bestehen gesetzliche Vorgaben, die vorschreiben, welche branchenspezifischen Risiken im Jahresabschluss berücksichtigt werden müssen?

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelor-Arbeit untersucht die branchenspezifischen Risiken von Energieversorgern und deren Auswirkungen auf die Rechnungslegung. Ziel ist es, ein Verständnis für die Risikostruktur dieser Branche zu entwickeln, die Notwendigkeit von Risikomanagementsystemen zu beleuchten und zu klären, inwieweit Energieversorger systemrelevant sind und ob daraus spezifische Bilanzierungsvorgaben resultieren.

  • Analyse der Wertschöpfungskette und branchenspezifischer Risiken (z.B. Energiehandel, Regulierung).
  • Untersuchung von Risikomanagementinstrumenten (z.B. Value-at-Risk, interne Revision).
  • Bewertung der Systemrelevanz von Energieversorgungsunternehmen im Vergleich zum Bankensektor.
  • Darstellung spezieller Bilanzierungsfragen, insbesondere im Bereich energiewirtschaftlicher Rückstellungen.

Auszug aus dem Buch

3. Branchenspezifische Risiken, die für Energieversorger von besonderer Bedeutung sind.

Verschiedene Arten von Risiken wirken auf Unternehmen. Die Art der Risiken richtet sich, wie bereits beschrieben, nach den Prozessen, die in einem Unternehmen verrichtet werden. Aus der Geschäftstätigkeit der Energieversorger ergeben sich branchenspezifische Risiken und allgemeine Risiken, die auch auf andere Unternehmen wirken.

3.1 Risiken, die aus dem Geschäftsbetrieb und der strategischen Ausrichtung entstehen

Risiken, die aus strategischen Entscheidungen entstehen, betreffen beispielsweise Aktivitäten der Energieversorger im Bereich Mergers & Acquisitions (M&A). Diese Aktivitäten sind verbunden mit hohem Kapitaleinsatz und langfristiger Kapitalbindung und somit auch mit speziellen Risiken behaftet. So kann es beispielsweise bei der Akquisition eines Unternehmens zu Problemen bei der Integration kommen. Mit umfassenden Analysen und Marktbeobachtungen kann versucht werden, die entstehenden Risiken in einem angemessenen Rahmen zu halten. In der Praxis werden hierfür Due-Diligence-Prüfungen durchgeführt. Unter einer Due Diligence versteht man allgemein die detaillierte und systematische Analyse von Daten einer Gesellschaft, bzw. die Analyse und Prüfung eines Akquisitionsobjektes. Ziel ist es alle wesentlichen Chancen und Risiken der Akquisition aufzuzeigen.

Energieversorger betreiben hochtechnologische Produktionsanlagen, wie z.B. Kernkraftwerke. Hieraus ergeben sich technische Risiken. Um diesen Risiken entgegen zu wirken und Schäden oder Ausfälle abzusichern, verwenden die Energieversorger verschiedene Versicherungen. Außerdem werden über Richtlinien möglichst hohe Sicherheitsstandards festgelegt. In diesen Standards werden beispielsweise die Prüfintervalle festgelegt. Auf weitere Aspekte dieser Thematik wird im Folgenden noch eingegangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in die Bedeutung der Energieversorgung und Darlegung des Ziels der Untersuchung hinsichtlich branchenspezifischer Risiken.

2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen, die für Energieversorger von besonderer Bedeutung sind.: Analyse der strukturellen Bedingungen wie Energiegewinnung, Liberalisierung und Unbundling, die das Risikoumfeld prägen.

3. Branchenspezifische Risiken, die für Energieversorger von besonderer Bedeutung sind.: Identifikation und Erläuterung der operativen und strategischen Risiken, von M&A-Aktivitäten bis hin zu Handelsrisiken.

4. Wie gehen die Energieversorger mit diesen Risiken um?: Vorstellung von Risikomanagementprozessen, Frühwarnsystemen sowie rechtlichen Anforderungen wie dem KonTraG und dem Corporate Governance Kodex.

5. Risikoberichterstattung im Lagebericht: Beschreibung der gesetzlichen Pflichten und Standards zur Offenlegung von Risiken im Lagebericht.

6. Gibt es systemrelevante Energieversorger?: Diskussion über die Systemrelevanz der Energiebranche im Vergleich zum Bankensektor und mögliche Markteintrittsbarrieren.

7. Spezielle Bilanzierungsfragen der Energieversorger und die Berücksichtigung der charakteristischen Risiken: Untersuchung konkreter Bilanzierungsthemen wie Rückstellungen, Netze und Emissionsrechte.

8. Bestehen gesetzliche Vorgaben, die vorschreiben, welche branchenspezifischen Risiken im Jahresabschluss berücksichtigt werden müssen?: Abschließende Einschätzung zur gesetzlichen Regulierung der Risikoberichterstattung.

Schlüsselwörter

Energieversorger, Risikomanagement, Rechnungslegung, Unbundling, Rückstellungen, Value-at-Risk, Systemrelevanz, Energiewirtschaftsgesetz, Lagebericht, Emissionshandel, Energiehandel, Jahresabschluss, KonTraG, Netzsicherheit, Risikoberichterstattung

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen dieser Bachelor-Arbeit?

Die Arbeit untersucht, welchen branchenspezifischen Risiken deutsche Energieversorgungsunternehmen ausgesetzt sind und wie diese Risiken in der Rechnungslegung abgebildet werden.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit adressiert?

Zu den Schwerpunkten zählen die Rahmenbedingungen der Energiebranche, spezifische Risiken aus dem operativen und strategischen Geschäft, Risikomanagement-Instrumente sowie spezielle Bilanzierungsfragen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Risikosituation der Energieversorger zu analysieren, die Praxis des Risikomanagements darzustellen und zu bewerten, ob Energieversorger systemrelevant sind und welche Auswirkungen dies auf die Rechnungslegung hat.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Geschäftsberichten und Jahresabschlüssen der größten deutschen Energieversorger zur Praxisdarstellung.

Was umfasst der Hauptteil der Untersuchung?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Rahmenbedingungen, die Risikoidentifikation, die Methoden des Risikomanagements und eine detaillierte Analyse bilanzielle Spezialfragen wie Rückstellungen und Netzbilanzierung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Risikomanagement, Rechnungslegung, Energieversorger, Unbundling und Rückstellungen definieren.

Warum spielt das "Unbundling" für Energieversorger eine so große Rolle?

Das Unbundling verpflichtet zur organisatorischen und buchhalterischen Trennung des Netzbetriebs von den anderen Wertschöpfungsstufen, was komplexe Anforderungen an die Unternehmensstruktur und Bilanzierung stellt.

Wie kommen Energieversorger ihrer Haftung bei Versorgungsstörungen nach?

Energieversorger sind gesetzlich zu hohen Sicherheitsstandards verpflichtet; Haftungsrisiken für Sach- und Vermögensschäden sind jedoch oft durch Gesetze wie die NAV oder StromGVV begrenzt, was die Auswirkungen auf die Bilanz beeinflusst.

Final del extracto de 73 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Rechnungslegung von Energieversorgern. Umgang und Berichterstattung bei branchenspezifischen Risiken
Universidad
University of Applied Sciences Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Wilhelmshaven  (Jade Hochschule)
Autor
Stephan Roßkamp (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
73
No. de catálogo
V160516
ISBN (Ebook)
9783668208209
ISBN (Libro)
9783668208216
Idioma
Alemán
Etiqueta
Rechnungslegung Energieversorger Systemrelevanz Branchenspezifische Risiken
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stephan Roßkamp (Autor), 2010, Die Rechnungslegung von Energieversorgern. Umgang und Berichterstattung bei branchenspezifischen Risiken, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160516
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