Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Gehörten Mutter-Tochter-Paare zu den Opfern der Hexenverfolgung? 2
3. Warum waren Verwandte besonders gefährdet? 3
3.1 „ab infecta radice“ (von der Wurzel her krank) 4
3.2 Familienstreitigkeiten 5
3.3 Persönliche Motive Außenstehender 8
4. Der Stereotyp: Das Mutter-Tochter-Hexenpaar 9
5. Fallbeispiel: Catharina Rudeloff, Martha Kerste und Maria Rudeloff 10
6. Fazit 12
7. Literaturverzeichnis 13
8. Anhang 14
8.1 Anhang 1: Stammbaum der Familie Mauritz 14
8.2 Anhang 2: Stammbaum der Familie Kerste/Rudeloff 14
8.3 Anhang 3: Abbildung eines Mutter-Tochter-Hexenpaares 15
1. Einleitung
Während des Seminars „Hexen“ fand ich die Frage, wer die Opfer der Hexenverfolgung waren, besonders interessant. Mir stellte sich die Frage, warum jemand in den Verdacht geriet, eine Hexe zu sein, ob es Muster gab, nach denen Verfahren wurde oder ob der Verdacht willkürlich auf jemanden viel. Deshalb habe ich mir als Thema für mein Referat und die Hausarbeit die Mutter-Tochter-Paare der Hexenverfolgung ausgesucht.
Als ich begann, das Material für das Referat und die Hausarbeit zu sichten, ist mir aufgefallen, dass es zu anderen „typischen“ Opfern der Hexenverfolgung, wie zum Beispiel: alte Frauen, Kinder, Hebammen, Männer, usw., ganze Kapitel, Aufsätze oder gar Bücher gibt, aber über Mutter-Tochter-Paare wenige Informationen zu finden waren. Daraus folgend ergab sich für mich die Frage, ob Mutter-Tochter-Paare überhaupt zu den typischen Opfern der Hexenverfolgung gehörten. Diese Frage möchte ich zu Beginn der Hausarbeit beantworten, daraufhin werde ich ein paar Gründe nennen, warum Verwandte oft Opfer der Hexenverfolgung wurden. Danach gebe ich einen kurzen Überblick über die stereotypischen Vorstellungen der damaligen Zeit in Bezug auf Mutter-Tochter-Paare und zum Schluss werde ich ein Fallbeispiel eines Prozesses gegen ein Mutter-Tochter-Paar näher beleuchten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Gehörten Mutter-Tochter-Paare zu den Opfern der Hexenverfolgung?
- Warum waren Verwandte besonders gefährdet?
- „ab infecta radice“ (von der Wurzel her krank)
- Familienstreitigkeiten
- Persönliche Motive Außenstehender
- Der Stereotyp: Das Mutter-Tochter-Hexenpaar
- Fallbeispiel: Catharina Rudeloff, Martha Kerste und Maria Rudeloff
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob Mutter-Tochter-Paare zu den Opfern der Hexenverfolgung zählten. Sie untersucht, warum Verwandte besonders gefährdet waren und beleuchtet dabei den verbreiteten Glauben an die Vererbbarkeit von Zauberei. Außerdem werden Familienstreitigkeiten als möglicher Grund für die Beschuldigung von Verwandten in Hexenprozessen betrachtet.
- Die Rolle von Mutter-Tochter-Paaren in der Hexenverfolgung
- Der Glaube an die Vererbbarkeit von Zauberei
- Familienstreitigkeiten als Auslöser von Beschuldigungen
- Stereotype Vorstellungen von Mutter-Tochter-Hexenpaaren
- Fallbeispiele von Hexenprozessen gegen Mutter-Tochter-Paare
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach der Bedeutung von Mutter-Tochter-Paaren in der Hexenverfolgung und erläutert den Fokus der Arbeit auf die Gründe, warum Verwandte besonders gefährdet waren. Sie stellt außerdem fest, dass es in der Forschung bisher nur wenige Informationen zu diesem Thema gibt.
Gehörten Mutter-Tochter-Paare zu den Opfern der Hexenverfolgung?
Dieses Kapitel untersucht, ob Mutter-Tochter-Paare zu den typischen Opfern der Hexenverfolgung gehörten. Es analysiert verschiedene Quellen und Studien und zeigt auf, dass verwandtschaftliche Beziehungen, insbesondere zwischen Mutter und Tochter, in Hexenprozessen auffällig häufig vorkamen.
Warum waren Verwandte besonders gefährdet?
Das Kapitel behandelt die Gründe, warum Verwandte von Hexen häufig selbst zu Opfern der Hexenverfolgung wurden. Es widmet sich dem Glauben an die Vererbbarkeit von Zauberei und beleuchtet, wie dieser Glaube sowohl in der Bevölkerung als auch in der juristischen Praxis verbreitet war. Außerdem werden Familienstreitigkeiten als weiterer wichtiger Faktor untersucht.
Schlüsselwörter
Hexenverfolgung, Mutter-Tochter-Paare, Verwandtschaft, Vererbbarkeit von Zauberei, Familienstreitigkeiten, Stereotype, Fallbeispiele, Opfer, Hexenglaube.
Häufig gestellte Fragen
Waren Mutter-Tochter-Paare typische Opfer der Hexenverfolgung?
Ja, verwandtschaftliche Beziehungen, insbesondere zwischen Müttern und Töchtern, kamen in Hexenprozessen auffällig häufig vor, obwohl sie in der Forschung oft weniger thematisiert werden als andere Gruppen.
Was bedeutet der Begriff „ab infecta radice“?
Der Begriff bedeutet „von der Wurzel her krank“ und beschreibt den damaligen Glauben, dass Zauberei innerhalb einer Familie vererbbar sei, was Töchter von beschuldigten Frauen besonders gefährdete.
Welche Rolle spielten Familienstreitigkeiten bei Hexenprozessen?
Interne Konflikte konnten dazu führen, dass Verwandte sich gegenseitig der Hexerei bezichtigten, um persönliche Rechnungen zu begleichen oder Erbansprüche zu klären.
Gab es Stereotype über Mutter-Tochter-Hexenpaare?
Ja, es herrschte die Vorstellung vor, dass Mütter ihr „Hexenwissen“ gezielt an ihre Töchter weitergeben würden, was zu einer kollektiven Verfolgung von Familienmitgliedern führte.
Welche persönlichen Motive Außenstehender führten zur Anzeige von Paaren?
Außenstehende nutzten den Verdacht oft aus Neid, Missgunst oder um unliebsame Nachbarn loszuwerden, wobei die Beschuldigung einer ganzen Familie besonders effektiv war.
Welches Fallbeispiel wird in der Arbeit näher beleuchtet?
Die Arbeit untersucht den Prozess gegen Catharina Rudeloff, Martha Kerste und Maria Rudeloff als konkretes Beispiel für die Verfolgung innerhalb einer Familie.
- Quote paper
- Lydia Peters (Author), 2008, Mutter-Tochter-Paare in der Hexenverfolgung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160519