Vergleich der Stabilität von Militärregimen in Mauretanien und Myanmar


Hausarbeit, 2010
23 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Aktuelle Relevanz von Militärregimen im internationalen Staatengefüge
1.2 Die Militärregime Mauretaniens und Myanmars als divergierende Untersuchungsgegenstände
1.3 Dasmost different systems designals angewandte Forschungsmethode

2. Theoretische Verortung von Militärregimen und deren Stabilität
2.1 Definition von Militärregimen nach Merkel
2.2 Formen von Militärregimen nach Merkel
2.2.1 Bürokratisch-militärische Regime
2.2.2 Militärische Gangsterregime und Warlords
2.3 Faktoren der Stabilität von Militärregimen

3. Entwicklung der Staaten seit ihrer Unabhängigkeit
3.1 Mauretanien
3.1.1 Allgemeiner Länderüberblick Islamische Republik Mauretanien
3.1.2 Soziopolitisch-transformatorischer Kontext seit der Unabhängigkeit
3.1.3 Die politische Rolle des Militärs in Mauretanien
3.2 Myanmar
3.2.1 Allgemeiner Länderüberblick Union Myanmar
3.2.2 Soziopolitisch-transformatorischer Kontext seit der Unabhängigkeit
3.2.3 Die politische Rolle des Militärs in Myanmar

4. Vergleich der Regime-stabilisierenden Faktoren nach Sharp
4.1 Autorität
4.2 Menschliche Ressourcen
4.3 Fertigkeiten und Wissen
4.4 Unsichtbare Faktoren
4.5 Materielle Ressourcen
4.6 Sanktionen

5. Fazit

Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Aktuelle Relevanz von Militärregimen im internationalen Staatengefüge

Die Anzahl von Militärregimen auf der Welt erreichte Anfang der 1970er Jahre ihren Höhepunkt und wurde im Zuge der sogenannten dritten Demokratisierungswelle, welche den Übergang von autoritären zu liberaldemokratischen politischen Systemen gegen Ende des 20. Jahrhunderts beschreibt, nachhaltig reduziert. Weltweit setzten in zahlreichen autoritären Regimen Demokratisierungsprozesse ein, deren Höhepunkt der Zusammenbruch der kommunistischen Regime in Osteuropa darstellte. Ihren Anfang fand diese Welle in einem Militärputsch in Portugal 1974, gefolgt von zahlreichen Stürzen autoritärer Regime weltweit (HUNTINGTON, 1991 S. 113ff).

Dennoch haben einige Militärregime, die in der Regel auch durch Militärputsche die Macht ergriffen haben, bis heute bestand: Weitgehende Einigkeit besteht in der politikwissenschaftlichen Diskussion bei Mauretanien und Myanmar[i], wie auch Guinea bis zumindest zum 16.02.2010[ii], während je nach Definition auch der Sudan, Libyen oder auch Fidschi zur Grundgesamtheit hinzugezählt werden. Patrick Köllner spricht im Zusammenhang der politikwissenschaftlichen Relevanz autoritärer Regime daher auch von einer „regelrechten Revitalisierung“ in den letzten Jahren (KÖLLNER, 2008 S. 351). Die derzeitige öffentliche Debatte über das Abdriften des Irans in ein Militärregime (LANDLER, 2010), Verhaftungen von mutmaßlichen Putschisten in der Türkei (SPIEGEL Online, 2010a) und noch deutlicher der Putsch des Militärs in Niger am 18. Februar 2010 (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2010b) unterstreicht die internationale Relevanz und Aktualität der Thematik.

1.2 Die Militärregime Mauretaniens und Myanmars als divergierende Untersuchungsgegenstände

Mit Mauretanien und Myanmar stellen sich zwei Militärregime in Länder dar, die seit ihrer Unabhängigkeit aus der Kolonialisierung von einer Vielzahl an Putschen geplagt worden sind und anhaltend von einer Militärjunta beherrscht werden. Außer diesen Gemeinsamkeiten handelt es sich jedoch um ausgesprochen unterschiedliche Staaten:

Die Militärjunta des asiatischen Vielvölkerstaates Myanmar kämpft primär gegen interne ethnische Probleme und um Machterhalt. Dabei findet das international weitgehend isolierte Regime Unterstützung durch das autoritäre Regime Chinas.

Das ethnisch arabisch dominierte Militärregime des afrikanischen Mauretaniens hingegen stellt sich mit Unterstützung demokratischer westlicher Länder den Auswirkungen der externen Bedrohung des transnationalen islamistischen Terrors im Land.

Zahlreiche soziokulturelle, religiöse, wirtschaftliche oder auch außenpolitische Unterschiede beider Staaten mehren deren Heterogenität, die es im Folgenden differenzierter herauszuarbeiten gilt. Es stellt sich daher die Frage, warum trotz der sehr unterschiedlichen Gegebenheiten in beiden Staaten bis in die jüngste Zeit Militärregime an der Macht festhalten konnten und worauf deren Stabilität beruht.

Die Hypothese dahingehend soll lauten, dass einflussreiche externe Akteure aufgrund eigener strategischer Interessen als stabilisierende Faktoren für den Machterhalt der Militärregime agieren.

1.3 Das most different systems design als angewandte Forschungsmethode

Zur Be- bzw. Widerlegung der Hypothese soll aufgrund der sehr unterschiedlichen Untersuchungsgegenstände der bewussten Fallauswahl im Rahmen einesmost different systems designvergleichend erklärt werden, worauf die Stabilität der beiden zu untersuchenden Militärregime beruht. Dieabhängige VariablederStabilitätsoll dazu im Rahmen eines qualitativen Vergleichs aus den zahlreichenUnterschiedender beiden Staatenalsunabhängigen Variablenerklärt werden. Auf ländervergleichender Ebene liegt dabei das Hauptinteresse folglich eher auf den Unterschieden als in den Gemeinsamkeiten der beiden Staaten (vgl. JAHN, 2006 S. 233ff). Daher zielt der Vergleich darauf, diejenigen unabhängigen Variablen zu identifizieren, welche die abhängige Variable der Stabilität am stärksten beeinflussen. Dazu sollen als Analyseschema die unabdingbaren Quellen politischer Macht nach Sharpe dienen (s. 2.3).

2. Theoretische Verortung von Militärregimen und deren Stabilität

Wolfgang Merkel konzentriert sich bei der Klassifizierung autoritärer Systeme auf ein einziges definierendesPrimärkriterium: In Anlehnung an Max Webers Herrschaftskonzept beschränkt er sich auf den ideologischen Anspruch derHerrschaftslegitimationund zieht die jeweils dominante Legitimationsideologie eines autoritären Regimetyps heran. Somit klassifiziert er neun Grundtypen autoritärer Systeme, wovon eines von Militarismus geprägt ist – das Militärregime (MERKEL, 2007 S. 35).

Diese besondere Form gewaltförmiger Herrschaft wird oftmals auch alsPrätorianismusbezeichnet (TETZLAFF, 2004 S. 129).

2.1 Definition von Militärregimen nach Merkel

Militärregime definieren sich nach Merkel über den Militarismus als Herrschaftslegitimation. Dieser wird dabei als ein Sammelbegriff für nationale Werte und traditionale Mentalitäten verstanden, an welche die putschenden Militärs häufig appellieren. Als wichtigste stellt Merkel die traditionalen MentalitätenPatriotismus,nationale SicherheitsowieRuhe und Ordnungheraus, die nicht selten mit dem Ziel, Wirtschaft und Verwaltung zu modernisieren, ergänzt werden.

Die Militärs versuchen, sich als Garanten dieser Werte zu legitimieren, was nach Merkel meist nur kurzfristig gelingt.[iii] Sind die Werte und Ziele durch Gewalt gesichert und erreicht, geben die Militärs vor, sich wieder zurückzuziehen, weil dann die von Anbeginn schon geltungsschwachen Legitimationsgründe erloschen sind (MERKEL, 2007 S. 37).

2.2 Formen von Militärregimen nach Merkel

Innerhalb der Grundformen autoritärer Systeme präzisiert Merkel anhand des KriteriumsHerrschaftsträgerunterschiedliche Varianten, wovon 2 wichtigeSubtypen vonMilitärregimenfür die Untersuchungsgegenstände dieser Arbeit relevant sind:

2.2.1 Bürokratisch-militärische Regime

„Die bürokratisch-militärischen Regime werden meist von einer Junta[iv] acharismatischer Militärs geführt. Sie orientieren sich innerhalb eines bürokratisch-militärischen Autoritarismus eher an einem ideologiearmen Pragmatismus, der sich an den Werten nationale Sicherheit, Modernisierung undlaw and orderorientiert. Sie folgen häufig auf liberale Demokratien, in denen sich die politischen Parteien als unfähig erwiesen haben, diese drei Ziele umzusetzen und ausreichende Zustimmung in einer partizipationsbereiten Bevölkerung zu erzeugen […]. Dieser Regimetyp […][hat sich] die militärisch-repressive Durchsetzung von gesellschaftlichem Traditionalismus und ökonomischer Modernisierung auf seine Fahnen geschrieben […].“ (MERKEL, 2007 S. 37).

2.2.2 Militärische Gangsterregime und Warlords

[…][Die] besondere Variante von militärischen Führerdiktaturen […] [ist] häufig als reine[s] Repressionsregime ohne wertorientierte Zielvorstellungen zu betrachten, die nahezu ausschließlich an der bloßen Usurpation der Macht und der persönlichen Bereicherung der Warlords ausgerichtet [ist][…]. Häufig sind solche militärischen Gangsterregime Ursache oder Ergebnis von zerfallender bzw. zerfallener Staatlichkeit. Warlords füllen das staatliche Vakuum mit der Privatisierung von militärischer Gewalt, die häufig mit privaten Geschäftsinteressen (Drogen, Waffenhandel, Prostitution) verquickt wird.“ (MERKEL, 2007 S. 38).

2.3 Faktoren der Stabilität von Militärregimen

Die Stabilität politischer Systeme nimmt in der Transformationsforschung eine Schlüsselstellung ein. Wie alle politischen Systeme werden auch Militärregime dann instabil, wenn es Ihnen an hinreichender Unterstützung durch die Beherrschten fehlt. Diese schwindet, wenn das Regime auf Veränderungen der Umwelt nicht in dem Maße reagiert, dass es den Bedürfnissen der Beherrschten entspricht. Ein Ausweg des herrschenden Regimes wäre, die fehlende Unterstützung durch ein zunehmendes Maß an Repression zu ersetzen. Diese wiederum erzeugt jedoch neben ihrer Funktion der zeitweiligen Herrschaftsstabilisierung auch nicht beabsichtigte Effekte mit destabilisierender Wirkung: Der für die Stabilität politischer Herrschaft zentrale Legitimitätsglaube der Herrschaftsunterworfenen schwindet dann. Veränderungen der Umwelt stellen somit für Militärregime stets eine existenzielle politische Bedrohung dar (MERKEL, 2007 S. 51ff).

Bereits Jahrhunderte zuvor hatte schon Niccolò Machiavelli festgestellt, dass Repressionen allein kein Mittel der Machtsicherung sein können:

„[…] der die Masse zum Feinde hat, sichert sich nie, und je mehr Grausamkeiten er begeht, desto schwächer wird seine Herrschaft.“ (MACHIAVELLI, 2000 S. 68).

Gene Sharp hat in seinem „Leitfaden für die Befreiung“, den er ursprünglich für die Demokratiebewegung in Myanmar geschrieben hat, für autoritäre Regime sechs Quellen politischer Macht als unabdingbare definiert:

Autorität, Menschliche Ressourcen, Fertigkeiten und Wissen, Unsichtbare Faktoren, Materielle RessourcenundSanktionen.

Nach Sharp sind Regime dann mächtig, wenn diese Quellen in hohem Maße zur Verfügung stehen, was wiederum von der Akzeptanz, Kooperation und dem Gehorsam der Bevölkerung abhängig ist. Mangelt es daran, wird ein Regime destabilisiert (SHARP, 2008 S. 32f).

Daher sollen die Faktoren der Stabilität der zu vergleichenden Regime entlang dieser Machtquellen untersucht werden.

3. Entwicklung der Staaten seit ihrer Unabhängigkeit

3.1 Mauretanien

3.1.1 Allgemeiner Länderüberblick Islamische Republik Mauretanien

Der westafrikanische WüstenstaatIslamische Republik Mauretanienist umgeben von den Nachbarstaaten Westsahara, Marokko, Algerien, Mali sowie Senegal und zählt etwa 754 km Küstenlinie zum Atlantischen Ozean. Mit 1.030.700 km² ist das dünn besiedelte Land fast dreimal so groß wie Deutschland. Die Hauptstadt ist die Küstenstadt Nouakchott, in der fast 1/3 der Bevölkerung leben.

Die ca. 3,1 Millionen relativ jungen Einwohnern teilen sich zu jeweils etwa einem Drittel inarabischeMauren,Haratin(Schwarzafrikaner mit arabisch kulturellem Zugehörigkeitsgefühl) undSchwarzafrikanerauf. Somit bildet Mauretanien sowohl geografisch als auch ethnisch die Brücke zwischen den Maghreb-Staaten und denen der Sub-Sahara. Die offizielle Landessprache ist arabisch, daneben sind zahlreiche ethnische Nationalsprachen anerkannt. Französisch ist weit verbreitete Arbeitssprache. Die Alphabetisierungsrate beträgt 51 %. Der Islam ist Staatsreligion und gilt als identitätsstiftend (Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland, 2009a), (Central Intelligence Agency, 2009a).

Mit einemHuman Development Indexvon0,520liegt Mauretanien 2009 gleichauf mit dem Sub-Sahara Mittelwert und weltweit auf Rang 154. Mit 1.927 $ Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner nimmt das Land Rang 142 ein. Als eines der ärmsten Länder der Welt verfügt es neben Eisenerz und wenigen Fischprodukten kaum über Exportgüter, während Erdöl an Bedeutung gewinnt (United Nations Development Programme, 2009a).

3.1.2 Soziopolitisch-transformatorischer Kontext seit der Unabhängigkeit

Nachdem das Land als Republik Mauretanien 1960 von Frankreich in die Unabhängigkeit entlassen wurde, zeichnete sich bald eine Einparteienherrschaft ab. Der Beitritt zur Arabischen Liga 1973 festigte die Vormachstellung der arabischen Eliten. In Folge des Westsaharakonfliktes um Grenzlinien mit Marokko und Spanien kam es zum Bürgerkrieg 1978. Als darin die Guerillabewegung die Hauptstadt angriff, entmachtete das Militär den Premierminister und putschte erstmalig erfolgreich. Erst 1980 wurde die Sklaverei offiziell abgeschafft. In den Folgejahren häuften sich militärische Umstürze, bis 1984 GeneralTayadie Macht ergriff, dessen Politik ethnische Konflikt provozierte, die 1989 zu schweren und blutigen Unruhen im Land führten. Noch heute ist dies Ursache chronischer ethnisch-gesellschaftlicher Konflikte. Auf französischen Druck setzen daraufhin Anfang der 1990er Jahre demokratische Reformen ein. Taya legitimierte sich daraufhin über zweifelhafte Wahlen, herrschte autoritär und hielt zahlreichen Putschversuchen bis 2005 stand, ehe sich nach einem Putsch ein Militärrat konstituierte, der einen erdrutschartigen demokratischen Wandel einleitete, welcher 2007 in Parlamentswahlen mündete (KOCH, 2007 S. 208ff). Unter PräsidentAbdallahikonnte das Land dann schlagartig im Freedom House Index vonunfreiaufteilweise freigelangen. Der Kampf gegen die Sklaverei und die Absicht, schwarzafrikanische Flüchtlinge rück zu siedeln mündete im bislang letzten Putsch 2008, bei dem GeneralAzizdie Macht ergriff und ein weiteres Militärregime etablierte (RICHTER, 2009 S. 2).

Inwieweit der zweifache Putschist Aziz seine Rolle als am 18. Juli 2009 gewählter Präsident demokratisch ausfüllt ist bislang nicht ausreichend absehbar (MARFAING, 2009). Daher soll der Vergleich bis auf die Zeit zur Präsidentschaftswahl 2009 begrenzt sein.

3.1.3 Die politische Rolle des Militärs in Mauretanien

Das arabisch-maurisch dominierte Militär bestimmt die Machtverhältnisse im Land seit der Unabhängigkeit 1960 kontinuierlich. Einzig in der Demokratisierungsphase unter Präsident Abdallahi 2007 / 2008 war der Einfluss gedämmt, worauf das Militär erneut mit einem Putsch reagierte. Insbesondere die ersten 24 Jahre nach der Unabhängigkeit waren permanent von Putschen und militärinternen Machtkämpfen geprägt. Das Militär ist der größte Arbeitgeber im Land und ermöglicht sozialen Aufstieg. In der schwarzafrikanischen Bevölkerung lastet ihm der Makel an, während der ethnischen Spannungen 1989 - 1992 grausame Verbrechen an dieser begangen zu haben (KOCH, 2007 S. 211f). Durch Amnestiegesetze dazu hat sich das Militär 2005 vor eventueller Bestrafung im Zuge einsetzenden Demokratisierungsprozesse geschützt. Die Verteilung von Einkommensmöglichkeiten unter den militärischen Clans und zivilen Unterstützern, gepaart mit Patronagetum, fördert die Entstehung oligarchischer Gruppen, was der mauretanische Journalist Cira Ba als „Militäraristokratie“ bezeichnet (CIRA BA, 2005). Ein Schlüsselelement des Militärs bildet die Präsidentengarde. Diese am besten ausgerüstete und ausgebildete Einheit war in der kurzen Demokratisierungsphase unter Abdallahi in dessen Umgebung omnipräsent und gewährleistete dessen ständige Beobachtung. Dies war Grundlage für den zunächst letzten Putsch 2008, bei dem eben der Kommandeur der Garde, General Aziz, die Macht ergriff (RICHTER, 2009 S. 4f). Er stärkte die Legitimation des bis dato bürokratisch-militärischen Regimes durch seinen Wahlsieg 2009.

[...]


[i] 1989 änderte die Militärjunta die Staatsbezeichnung vonBirma/Burmain Anlehnung an vorkoloniale Zeiten inMyanmar, um die Abkehr von Kolonialismus und Sozialismus zu demonstrieren. (HAZDRA, 2002 S. 503) Sowohl von einigen ethnischen Minderheiten und anderen Staaten als auch in Teilen der Fachliteratur wird diese Bezeichnung daher abgelehnt. Ich verwende aus Neutralitätsgründen durchgängig die BezeichnungMyanmar,die der bei der UN verzeichneten BezeichnungUnion Myanmarentspricht.

[ii] Seit dem 16.02.2010 verfügt Guinea wieder über eine zivile Regierung, nachdem die Militärjunta, die sich im Dezember 2008 an die Macht geputscht hatte, sich dem internationalen Druck nach den Massakern an Zivilisten im September 2009 beugte. Die Schlüsselressorts werden jedoch noch von Offizieren geführt und freie Wahlen stehen noch aus. (Franfurter Allgemeine Zeitung, 2010a)

[iii] Hadenius und Teorell ermitteln auf Basis ihrer Datenerhebung für die Jahre 1972 bis 2003 ein durchschnittliches Bestehen von Militärregimen von gut 11 Jahren. (HADENIUS, 2007)

[iv] „Eine Junta ['xunta] (von lat. jungere = vereinen, zusammenbringen, verbinden) ist im spanischen und portugiesischen Sprachraum gewöhnlich eine Ratsversammlung, im engeren Wortsinn ein Volks- oder ein Regierungsausschuss. […] Bildet das Militär den machthabenden Teil einer Staatsregierung, wird dieser Teil Militärjunta genannt.“ (WIKIPEDIA, 2010)

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Vergleich der Stabilität von Militärregimen in Mauretanien und Myanmar
Hochschule
FernUniversität Hagen
Veranstaltung
Demokratie und Regieren im Vergleich
Note
1,7
Autor
Jahr
2010
Seiten
23
Katalognummer
V160592
ISBN (eBook)
9783640738915
ISBN (Buch)
9783640739035
Dateigröße
571 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stabilität, Mauretanien, Myanmar, Burma, Birma, Militärjunta, most different systems design, Militärregime, autoritäre Regime
Arbeit zitieren
Kai Hoberg (Autor), 2010, Vergleich der Stabilität von Militärregimen in Mauretanien und Myanmar, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160592

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