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Die Wahrheit als Entscheidungsprozess

Platons Höhlengleichnis und die Truman Show

Titre: Die Wahrheit als Entscheidungsprozess

Dossier / Travail , 2010 , 12 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Melanie Bensch (Auteur)

Philosophie - Philosophie antique
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„Alle abendländische Philosophie ist als Fußnoten zu Platon zu verstehen“

Platon beeinflusste die Zeit in der er lebte. Und beeinflusst die Philosophie bis in die heutige Zeit. Jeder, der ein Studium der Philosophie aufnimmt, wird mit den Werken Platon´s vertraut gemacht. Auch Nicht Studierte wissen zumindest ansatzweise wer er war, wenngleich auch nicht was er geleistet hat. Die Schriften und der Einfluss seiner Dialoge sind bis heute spürbar; nicht nur in der Philosophie. Auch in Film und Fernsehen, in der Kunst, in der Politik oder in Bereichen der Erziehung und Bildung.
In der vorliegenden Arbeit möchte ich einen kurzen Überblick über die 3 bekanntesten Gleichnisse Platon´s geben; das Sonnen-, das Linien- und das Höhlengleichnis. Im Anschluss daran möchte ich zeigen, dass der Inhalt des letzten Gleichnisses in der heutigen Gesellschaft immer noch möglich ist und fiktiv auch praktizierbar. Diese Zusammenhänge erläutere ich anhand des Filmes „Die Truman Show“.
Im Anschluss an den Vergleich, möchte ich zeigen, dass es auch in de heutigen Gesellschaft immer noch Menschen gibt, die als Gefangene in ihren eigenen Höhlen sitzen. Auch wenn die Höhlen heute nicht mehr in Felsvorsprüngen zu finden sind, sondern inmitten der Großstädte.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Leben und Werke Platon's

Der Staat

Das Sonnengleichnis

Das Liniengleichnis

Das Höhlengleichnis

Die Truman Show – eine fiktive moderne Höhle?!

Inhalt des Films

Bezug zum Höhlengleichnis

Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die anhaltende Relevanz von Platons Höhlengleichnis, indem sie die philosophischen Kernkonzepte der Erkenntnistheorie auf das moderne Medium Film überträgt. Die zentrale Forschungsfrage ist, inwiefern die mediale Konstruktion von Realität in "Die Truman Show" als zeitgenössische Analogie zu Platons Höhle fungieren kann und welche Implikationen dies für das menschliche Streben nach Wahrheit hat.

  • Analyse der platonischen Gleichnisse (Sonne, Linie, Höhle) als erkenntnistheoretisches Fundament.
  • Untersuchung der strukturellen Parallelen zwischen der platonischen Gefangenschaft und der medialen Inszenierung von Truman Burbank.
  • Bewertung der Rolle von Täuschung und Schein gegenüber dem Streben nach wahrer Erkenntnis.
  • Diskussion über die Schwierigkeiten der Befreiung aus selbstgewählten oder medial erzeugten Höhlen in der Moderne.

Auszug aus dem Buch

Siebtes Buch – Das Höhlengleichnis

Gesprächspartner sind gleichbleibend Sokrates und Glaukon. Das Höhlengleichnis bildet den Anfang des siebten Buches und gibt eine bildliche Darstellung der beiden vorangegangenen Gleichnisse, es veranschaulicht die Ideenlehre Platons. Beschrieben werden Menschen, gefangen in einer Höhle. Sie sitzen mit dem Rücken zur Öffnung der Höhle und sind gefesselt, den Blick auf eine Wand gerichtet. Hinter den Individuen befindet sich ein Steg auf denen Personen laufen; einige unterhalten sich, andere sind stumm. Des weiteren tragen diese Personen Gegenstände mit sich. Zwischen dem Steg und den Individuen befindet sich ein Feuer. Dieses sorgt dafür, dass von den vorbei getragenen Gegenständen Schatten an die Wand geworfen werden, vor der die Gefesselten sitzen.

[...] könnten solchen Menschen irgend etwas anderes für das Wahre halten als die Schatten jener künstlicher Gegenstände.

Die Gefesselten halten die Schatten die sie sehen notwendigerweise für wahr, also Seiend. Nun zwingt man aber einen Bewohner dazu, sich umzuwenden in dem ihn von den Fesseln befreit. Das, was er nun wahr nimmt, ist dem wirklich Seienden näher als die Schatten; lässt diese nichtig werden. Damit der Bewohner die Höhle verlässt, ist Zwang nötig, denn das helle Licht blendet und der Weg hinaus ist beschwerlich.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einführung erläutert Platons Bedeutung für die abendländische Philosophie und skizziert das Ziel, seine Gleichnisse anhand des Films "Die Truman Show" auf die heutige Gesellschaft zu beziehen.

Leben und Werke Platon's: Dieses Kapitel bietet einen biografischen Abriss zu Platon und ordnet seine Schriften sowie seinen philosophischen Werdegang in den Kontext der griechischen Antike ein.

Der Staat: Hier werden Entstehung und Aufbau von Platons Hauptwerk analysiert, wobei der Fokus auf dem Übergang zwischen der Frage nach Gerechtigkeit und der Einführung der drei berühmten Gleichnisse liegt.

Das Sonnengleichnis: Dieses Kapitel beschreibt die Sonne als Sinnbild für die Idee des Guten und als Voraussetzung für wahres Wissen und Erkenntnis.

Das Liniengleichnis: Das Kapitel differenziert zwischen den Erkenntnisstufen von der sinnlichen Wahrnehmung bis zur Vernunfterkenntnis der Ideenwelt.

Das Höhlengleichnis: Hier wird Platons Gleichnis detailliert dargelegt, welches den Aufstieg der Seele aus der Täuschung der Schattenwelt hin zur Erkenntnis der Wahrheit thematisiert.

Die Truman Show – eine fiktive moderne Höhle?!: Dieses Kapitel überträgt die antiken Konzepte auf den Spielfilm von Peter Weir und zeigt Parallelen zwischen Trumans inszenierter Welt und der Höhlenwelt auf.

Inhalt des Films: Die Zusammenfassung der Filmhandlung verdeutlicht die Totalüberwachung und die künstliche Natur der Welt, in der Truman lebt.

Bezug zum Höhlengleichnis: In diesem Teil wird argumentiert, dass Trumans Insel als moderne Entsprechung der Höhle dienen kann, in der der Protagonist zwischen Schein und Sein gefangen gehalten wird.

Schlussfolgerung: Das Fazit stellt fest, dass Platons Höhlengleichnis auch heute noch Gültigkeit besitzt, da moderne Menschen ebenfalls in medial konstruierten "Höhlen" leben und die Befreiung zur Wahrheit eine ständige Anstrengung erfordert.

Schlüsselwörter

Platon, Höhlengleichnis, Der Staat, Erkenntnistheorie, Truman Show, Idee des Guten, Schein und Sein, Philosophie, Erkenntnis, Ideenlehre, Mediale Inszenierung, Wahrheit, Gefangenschaft, Vernunfterkenntnis, Realitätskonstruktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die philosophischen Erkenntnisse aus Platons "Staat", insbesondere seine berühmten Gleichnisse, und setzt diese in Beziehung zur modernen Inszenierung von Realität im Spielfilm "Die Truman Show".

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?

Zu den Kernbereichen gehören die antike Ideenlehre, die Unterscheidung zwischen sinnlicher Wahrnehmung und vernunftbasierter Erkenntnis sowie die kritische Auseinandersetzung mit medialer Manipulation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Platons Modell der Höhle eine zeitlose Analogie darstellt, um die Gefangenschaft in scheinbaren Realitäten – wie im Fall von Truman Burbank – philosophisch zu deuten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Methode, bei der die Texte von Platon (Textanalyse) mit einer filmwissenschaftlichen Untersuchung der "Truman Show" in einen argumentativen Dialog gebracht werden.

Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der platonischen Werke, eine detaillierte Erläuterung des Sonnen-, Linien- und Höhlengleichnisses sowie eine detaillierte Anwendung dieser Konzepte auf die Filmanalyse.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie "Ideenlehre", "Höhlengleichnis", "Erkenntnistheorie" und "Medienphilosophie" beschreiben.

Warum wird gerade der Film "Die Truman Show" als Vergleichsobjekt herangezogen?

Der Film eignet sich ideal, da er eine Umgebung zeigt, die exakt wie Platons Höhle entworfen wurde: eine künstliche Welt, die von einem Außenstehenden kontrolliert wird, während der Protagonist sie für die einzige Realität hält.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der heutigen Gesellschaft?

Die Autorin folgert, dass wir uns heute in einer ähnlichen Situation befinden wie die Höhlenbewohner, wobei unsere "Schatten" durch Medien und Konsum geprägt sind, was das Streben nach echter Wahrheit noch schwieriger macht.

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Résumé des informations

Titre
Die Wahrheit als Entscheidungsprozess
Sous-titre
Platons Höhlengleichnis und die Truman Show
Université
University of Erfurt
Cours
Was ist Philosophie
Note
1,7
Auteur
Melanie Bensch (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
12
N° de catalogue
V160715
ISBN (ebook)
9783640739998
ISBN (Livre)
9783640740437
Langue
allemand
mots-clé
Platon Höhlengleichnis
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Melanie Bensch (Auteur), 2010, Die Wahrheit als Entscheidungsprozess, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160715
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Extrait de  12  pages
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