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Die Schedelsche Weltchronik - Überblick zum Werk und seinen Karten

Titre: Die Schedelsche Weltchronik - Überblick zum Werk und seinen Karten

Dossier / Travail de Séminaire , 2008 , 31 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Julia Hanebuth (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Ancienne, Littérature Médiévale
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Die „Schedelsche Weltchronik“ aus dem Jahr 1493 genießt in der Forschung ein hohes Ansehen. Die Chronik gilt neben den großen Bibeldrucken als das bedeutendste Verlagserzeugnis dieser Zeit. Zum einen liegt dieses Ansehen darin begründet, dass die Chronik das spätmittelalterliche Welt- und Geschichtsbild beinhaltet, aber auch daran, dass es sich wohl um die aufwändigste und kostenintensivste Verlagsproduktion der Inkunabelzeit handelt.
Darüber hinaus gilt es als das bildreichste Werk des ausgehenden 15. Jahrhunderts. In ihrer Detailfülle liegt wohl auch begründet, dass die „Schedelsche Weltchronik“ nach ihrem Erscheinen von zahlreichen Chronisten und Autoren als Quelle benutzt wurde.
Allerdings lassen sich in der Literatur auch kritische Stimmen finden, die Schedels Werk neben allem Lob u.a. „als eine imposante Ab-, Um- und Nachschreibe-Arbeit“ bezeichnen.
Nicht nur aus diesen weiter zu erörternden Vorwürfen sowie den Leistungen der Weltchronik hat sich die Schedelsche Weltchronik als Forschungsfeld etabliert, sondern auch aufgrund der einmaligen Funde zu diesem Nürnberger Projekt. Doch auch die Kartographie hat einen bedeutenden Beitrag in Form von einer Welt- und Europakarte zur „Schedelschen Weltchronik“ beigetragen.

Der vorliegenden Arbeit liegt folgende Fragestellung zugrunde, die bearbeitet werden soll: Wie werden Europa und die Welt kartographisch in der „Schedelschen Weltchronik“ dargestellt?

Ausgehend von dieser Fragestellung soll es allerdings in einem ersten Schritt darum gehen, die „Schedelsche Weltchronik“ näher vorzustellen. Daher werden in einem ersten Kapitel zunächst die wichtigsten Daten der Weltchronik zusammengefasst. Hierbei soll neben dem Inhalt sowie dem Aufbau auch die Entstehung betrachtet werden. Daran anschließend werden in einem zweiten Kapitel wichtige Personen vorgestellt, die an der Herstellung und der Produktion der Weltchronik beteiligt waren. Hierbei wird insbesondere auf die Person Hartmann Schedels eingegangen, da er der Verfasser der Weltchronik ist.
Darauf folgt in dem dritten Kapitel der vorliegenden Arbeit die Erörterung der oben genannten Fragestellung. Wobei allerdings zunächst kurz auf das zum Ende des 15.Jahrhunderts vorherrschende Weltbild eingegangen werden soll, um einen Eindruck der Zeit zu geben. Daran schließt sich die Untersuchung der beiden in dem Werk enthaltenen Karten an. In einem abschließenden Fazit sollen die gesammelten Ergebnisse zusammengefasst werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführender Überblick zur „Schedelschen Weltchronik“

1.1 Zum Druckwerk

1.2 Zum Aufbau und Inhalt

1.3 Zu den Illustrationen

1.4 Zu den Quellen

1.5 Zum Nachdruck

2 Wichtige Mitarbeiter der „Schedelschen Weltchronik“

2.1 Mitarbeiter und Mäzene

2.2 Der Verfasser Hartmann Schedel

3 Das Kartenmaterial in der „Schedelschen Weltchronik“

3.1 Das vorherrschende Weltbild Ende des 15. Jahrhunderts in Europa

3.2 Die Weltkarte

3.3 Die Europakarte

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die „Schedelsche Weltchronik“ von 1493 mit einem Fokus auf deren Entstehung, Inhalt, Illustrationen und insbesondere das integrierte Kartenmaterial. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie Europa und die Welt in diesem Werk kartographisch dargestellt werden und inwieweit diese Darstellungen das Weltbild der ausgehenden Inkunabelzeit widerspiegeln oder bereits Ansätze zur geographischen Genauigkeit der Frühen Neuzeit zeigen.

  • Strukturelle Analyse der Schedelschen Weltchronik als bedeutendes Verlagserzeugnis
  • Untersuchung der Rolle der Mitarbeiter, Mäzene und des Autors Hartmann Schedel
  • Analyse der Text-Bild-Einheit und der Bedeutung der Illustrationen
  • Kartographische Untersuchung der Welt- und Europakarte im Vergleich zur damaligen Quellenlage

Auszug aus dem Buch

1.3 Zu den Illustrationen

Es sind nicht nur die literarischen und historischen Ausführungen, die der Weltchronik eine Bedeutung geben, sondern ebenfalls die Art ihrer Illustration. Das, was im Text eine besondere Bedeutung hat, wird ins Bild übertragen. Aus diesem Grund verfügt die Schedelsche Weltchronik insgesamt über 1809 Holzschnitte unterschiedlicher Größe und ist somit das größte mit Bildern ausgestattete Buch der deutschen Inkunabelzeit neben der Bibel. Zu dieser Zeit war es durchaus üblich, dass ein Teil der Holzschnitte mehrfach verwendet wurde, wodurch die Illustrationen lediglich von 645 Holzstöcken gedruckt wurden. Die in den Text eingebauten Illustrationen dienten aber nicht nur dem Schmuckbedürfnis, sondern sie waren auch dazu da, das im Bild darzustellen, was im Text, geschrieben war, da viele nicht lesen konnten.

Die in der Werkstatt von Wolgemut und Pleydenwurff angefertigten Holzschnitte zeigen die in der ganzen mittelalterlichen Kunst heimischen Motive sowie Stoffe aus der Geschichte Israels. Dabei wurden alle biblischen Stoffe in der herkömmlichen mittelalterlichen Weise gestaltet. Das Werk enthält sowohl große Holzschnitte als auch sehr viele kleine, vor allem als Brustportraits dargestellte Figuren. Personen mit besonderer Bedeutung erschienen dagegen in ganzen Figuren. Darüber hinaus zeigen die Illustrationen diverse Städteansichten, die in der Forschung und unter Kunsthistorikern große Beachtung erhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführender Überblick zur „Schedelschen Weltchronik“: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das Druckwerk, seinen Aufbau, die Illustrationen, die verwendeten Quellen sowie den späteren Augsburger Nachdruck.

2 Wichtige Mitarbeiter der „Schedelschen Weltchronik“: Es werden die Personen hinter dem Werk beleuchtet, einschließlich der Mäzene, der Werkstattmitarbeiter und insbesondere der Biographie des Verfassers Hartmann Schedel.

3 Das Kartenmaterial in der „Schedelschen Weltchronik“: Dieses Hauptkapitel analysiert das zeitgenössische Weltbild und untersucht die im Werk enthaltene Weltkarte sowie die Europakarte hinsichtlich ihrer kartographischen Qualität und Aussagekraft.

Schlüsselwörter

Schedelsche Weltchronik, Hartmann Schedel, Inkunabelzeit, Holzschnitte, Kartographie, Weltbild, Mittelalter, Humanismus, Weltkarte, Europakarte, Buchdruck, Universalgeschichte, Städteansichten, Quellenanalyse, Geographie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen wissenschaftlichen Überblick über die „Schedelsche Weltchronik“ aus dem Jahr 1493, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Struktur des Werkes, den beteiligten Personen und der kartographischen Darstellung von Welt und Europa.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Verlagsgeschichte des Werkes, der Bedeutung der Illustrationen, der Rolle von Hartmann Schedel als Autor und Kompilator sowie der Analyse der enthaltenen Karten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die kartographische Darstellung der Welt und Europas in der Chronik zu untersuchen und zu bewerten, wie diese mit dem mittelalterlichen Weltbild und den Ansätzen zur neuen geographischen Genauigkeit korrespondieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse des primären Textes und der Abbildungen sowie auf eine kritische Auswertung der fachwissenschaftlichen Sekundärliteratur zu den Themen Buchgeschichte, Kartographie und Humanismus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Druckwerks, die Würdigung der Mitarbeiter und des Autors sowie eine detaillierte kartographische Analyse der Welt- und Europakarte.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Kernbegriffe sind Schedelsche Weltchronik, Hartmann Schedel, Inkunabelzeit, Holzschnitte, Kartographie und mittelalterliches Weltbild.

Inwieweit wurde Schedels Arbeitsweise als Kompilator bewertet?

Die Arbeit stellt fest, dass Schedel zwar primär als Kompilator agierte, der stark auf Vorlagen wie das „Supplementum chronicarum“ zurückgriff, betont aber dennoch seine Leistung in der Auswahl, Anordnung und der Schaffung einer einzigartigen Text-Bild-Einheit.

Warum blieb die Entdeckung Amerikas in der Weltchronik unberücksichtigt?

Die Arbeit weist darauf hin, dass zum Zeitpunkt des Drucks der ersten Seiten diese Nachricht möglicherweise noch nicht in Nürnberg angekommen war oder die Tragweite des Kolumbus-Briefes vom Nürnberger Humanistenkreis nicht sofort erkannt wurde.

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Résumé des informations

Titre
Die Schedelsche Weltchronik - Überblick zum Werk und seinen Karten
Université
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Institut für Deutsche Philologie)
Cours
Das mittelalterliche Weltbild (in Text und Bild)
Note
1,7
Auteur
Julia Hanebuth (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
31
N° de catalogue
V160772
ISBN (ebook)
9783640748228
ISBN (Livre)
9783640748440
Langue
allemand
mots-clé
Hartmann Schedel Weltchronik imago mundi Schedels Weltchronik mittelalterliches Weltbild
Sécurité des produits
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Citation du texte
Julia Hanebuth (Auteur), 2008, Die Schedelsche Weltchronik - Überblick zum Werk und seinen Karten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160772
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Extrait de  31  pages
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