Ährenraufen am Sabbat

Eine exegetische Auslegung von Mk 2,23-28


Hausarbeit, 2010

29 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Textkritische Analyse

3 Synchrone Textanalyse
3.1 Übersetzung
3.2 Abgrenzung der Perikope
3.3 Syntaktische und semantische Kohärenzmerkmale des Textes
3.4 Strukturelle Merkmale des Textes
3.5 Synoptische Analyse
3.6 Intertextualität
3.7 Motivanalyse
3.8 Textsortenanalyse
3.9 Literarische Kontextanalyse

4 Diachrone Textanalyse
4.1 Traditionsanalyse
4.2 Analyse der mündlichen Überlieferung
4.3 Redaktionsgeschichtliche Analyse

5 Textpragmatik
5.1 Strategien der Leserlenkung und narrative Analyse
5.2 Situationsanalyse
5.3 Wirkabsicht der Perikope

6.Interpretation
6.1 Einzelauslegung
6.2 Zusammenfassende Auslegung und Schluss

Anhang

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Gegenstand dieser Proseminararbeit ist die exegetische Untersuchung von Mk 2,23-28. Diese Perikope wurde in der neutestamentlichen Forschungsliteratur weitgehend „einmütig abgehandelt [1] “ Vollständige exegetische Forschungsarbeiten zu ihr finden sich eher seltener. Die im Folgenden durchgeführten Analysen sollen daher als Ziel die Auslegung des Textes vor seinem historisch­kommunikativen Hintergrund haben. Dabei werden zunächst Schritte der synchronen, danach der diachronen Textanalyse vollzogen, welche im Folgenden zur Textpragmatik und letztlich zur abschließenden Interpretation überleiten.

2. Textkritische Analyse

Der textkritische Apparat von Mk 2,23-28 weist insgesamt sieben textkritische Probleme auf, von denen im Folgenden zwei näher betrachtet werden sollen. Zunächst wird jedoch ein kurzer Überblick über die verschiedenen Lesarten gegeben, beginnend mit dem textkritischen Problem in V. 23. Hierbei gibt es mehrere Lesarten für παραπορεύεσθαι[2] {vorübergehen, wandern). Dagegen stehen die Lesarten διαπορεύεσθαι[3] {durchziehen, durchmarschieren) und -шраторешреиои[4] {Part. Präs. Med. von παραπορίυομαι^· indem/während er wanderte), sowie mopeUeoGai[5] {3. Sg., Präsens Passiv: geführt werden, wandern, gehen). Es ist anzunehmen, dass TOpeUeoGai die ursprüngliche Lesart ist[6]. Die nächsten zwei textkritischen Probleme {V. 23 όδόν ποιεΐν τίλλοντες und V. 25 λέγει) sollen nun zunächst übersprungen werden, da auf sie an späterer Stelle ausführlicher eingegangen wird.

In V. 26 fehlt im Codex Vaticanus und im Codex Bezae Cantabrigiensis, sowie in der Minuskel 2427, 64 und τ das Wort πως. Im gleichen Vers wurde, durch einen Parallelstelleneinfluss bedingt, επί Άβιαθαρ άρχιερέως in einigen wenigen Handschriften ausgelassen[7]. Darüber hinaus gibt es ebenda verschiedene Lesarten für τους ιερείς[8] {Akk. die Priester), zunächst τοΐς ίερευσιν[9] (Dat. den Priestern) sowie τοίς ιερευσιν μονοίς[10] und τοίς αρχιερευσιν[11]. τούς ιερείς scheint dabei die ursprüngliche Lesart zu sein, weil sie durch die meisten Handschriften von „ganz besonderer Qualität“ bezeugt wird[12]. Da ein unpersönlicher Ausdruck wie εξεστιν neben dem Dativ auch den Akkusativ nach sich ziehen kann, sind sowohl τούς ιερείς als auch τοίς ιερευσιν als Variante grammatikalisch korrekt. Der Zusatz μονοίς der dritten Lesart oder das ausgeschmückte τοίς αρχιεπευσιν stellen wohl stilistische Glättungen dar, welche nachträglich vorgenommen wurden. Zum Schluss ist in V. 27f. eine andere Lesart für καί ούχ ό άνθρωπος δια το σάββατον ώστε κύριός έστιν ό υιός τού ανθρώπου καί τού σαββάτου bekannt[13]. Zudem liest der Codex Brezae Cantabrigiensis, sowie die Itala (welche geringfügig von der griechischen Variante abweicht) λέγο δέ υμίν (Ich aber sage euch).

Im Folgenden soll nun auf die zwei noch ausstehenden textkritischen Probleme genauer eingegangen werden. Dazu dient zunächst eine Übersicht, aus welcher sich schließlich das Stemma ableitet. In V. 23b/c[14] werden neben dem angeführten Text drei weitere Lesarten für όδόν ποιείν τίλλοντες aufgeführt: όδόν ποιείν τίλλοντες

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten [15] [16] [17]

όδον ποιείν τίλλοντες scheint die ursprüngliche Lesart zu sein. Dabei fällt besonders die Ähnlichkeit zu όδοποιείν τίλλοντες auf. Diese könnte auf einen Itazismus oder eine

Ermüdungserscheinung des Schreibers zurückzuführen sein, bei welchem entweder das v von όδον TOieiv aus Versehen ausgelassen wurde oder im Nachhinein eine Leerzeile zwischen όδο und TOieiv gelesen und ein v nachträglich eingesetzt wurde. Aufgrund des Anteils an Handschriften von „ganz besonderer Qualität“[18] und deshalb mit einem sehr großen Anteil alten Texts, könnte aber auch όδοποΐίΐν τίλλοντες die ursprüngliche Lesart sein. Die Lesart όδοιπορούντίς τίλλοντες stellt die komplexeste Variante dar, welche gleich zwei Partizipien miteinander vereint und somit vermutlich entweder όδον -roieiv τίλλοντες oder όδοποΐίΐν τίλλοντες stilistisch geglättet hat. Tikkeiv ist zwar die lectio brevior, weil sie kein Verb der Fortbewegung, wie die anderen Lesarten, enthält. Jedoch scheint es eher wahrscheinlicher, dass die anderen drei Varianten aufgrund ihres ähnlichen Wortlauts miteinander verknüpft sind, so dass die ursprüngliche Lesart eher dort als bei τιλλίΐν zu finden ist.

Für λέγει in V. 25 sind neben dem Textus noch vier weitere Varianten aufgeführt, woraus sich folgendes Stemma ergibt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[19] [20] [21] [22] [23]

Innerhalb dieser Lesarten ist es besonders schwierig die ursprüngliche herauszufiltern, da sowohl λέγει als auch ίλίγίν hierfür in Frage kämen. Für die erstere Lesart spricht die einfachere Grammatik, sowie viele Bezeugungen innerhalb der I. oder II. Kategorie gemäß K. Aland/B. Aland. Diese bestätigen einen sehr großen, bzw. erheblichen Anteil von altem Text. Zudem weist λέγει die meisten Zeugen innerhalb des textkritischen Apparats des Novum Testamentum Graece auf. Davon ausgehend, dass λέγει die ursprüngliche Variante ist, kann zudem angenommen werden, dass es später zur Schilderung einer gehaltenen Rede ins Imperfekt gesetzt wurde[24]. Unter Umständen könnte den Schreiber der zweiten Lesart an dieser Stelle auch der Tempuswechsel im Vergleich zu den vorhergehenden Versen irritiert haben, dass er λέγει selbstständig an die vorherigen Zeitstufen angeglichen hat[25]. Im Gegensatz dazu steht αποκριθίΐς eiiïev, wobei das Partizip den Aorist ergänzt, indem es dieselbe Handlung schildert[26]. Zudem betont diese Variante eher die Einzeläußerung Jesu. Im Allgemeinen ist jedoch gerade diese Lesart sehr ausgeschmückt und besitzt neben αυτος λέγει die wenigsten Zeugen im textkritischen Apparat. Ekeyev könnte wiederum als Vorlage für αυτος eleyev gedient haben, dem αυτος als verdeutlichende Ergänzung beigefügt worden war (ebenso wie von der ursprünglichen Lesart λέγει zu αυτος λέγει), da dies damals des öfteren geschah[27]. Die variae lectiones minores bezeugen an dieser Stelle ebenfalls, dass beispielsweise auch bei der Minuskel 700 'ο Ιησους zusätzlich eingesetzt wurde. Somit kann festgehalten werden, dass sich die Lesarten, für die sich Nestle-Aland im Novum Testamentum Graece entschieden haben, durch all dies gestützt werden können.

3. Synchrone Textanalyse

3.1 Übersetzung

23 a Und es geschah,

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

24a Und die Pharisäer sagten zu ihm: ba Sieh,

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

25a Und er sagt zu ihnen: ba Habt ihr niemals gelesen, bß was David tat,

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

26 a wie er in das Haus Gottes hineinging zur Zeit des Hohepriestern Abiathar

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

27a Und er sagte zu ihnen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

28 a Demnach ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.

3.2 Abgrenzung der Perikope

Innerhalb des Markusevangeliums findet sich Mk 2,23-28 in einem Bereich, in welchem Jesu Wirken im Vordergrund steht. Hierbei begegnet er auf seiner Reise von Galiläa zu den heidnischen Gebieten fünf Konflikten mit jüdischen Autoritäten, nämlich den Pharisäern und Schriftgelehrten[28]. Die vorhergehende Perikope Mk 2,18-22 behandelt die Fastenfrage mithilfe einer Parabel[29]. Sie leitet durch das Wortfeld essen und fasten über zu dem Streitgespräch zwischen Jesus und den Pharisäern, welche sich am Ährenraufen der Jünger am Sabbat stören[30]. Die anschließende Perikope Mk 3,1-6 behandelt schließlich die Heilung einer verdorrten Hand am Sabbat. Alle drei Abschnitte tragen somit apologetischen Charakter und bilden eine Einheit, die erst durch die Gleichnisreden ab Mk4,1 durchbrochen wird.

3.3 Syntaktische und semantische Kohärenzmerkmale des Textes

Mit seinem begrenzten Wortschatz und der vielfachen Verwendung hellenistischer Umgangssprache[31], bietet das Markusevangelium insgesamt eine gewisse lexikalische Monotonie[32]. So zeichnet sich auch die Perikope Mk 2,23-28 unter anderem durch die häufige Verwendung der typisch markinischen Konjunktion και aus. Diese führtjedoch nicht, wie für das Markusevangelium eigentlich charakteristisch, zu einer Häufung von Parataxen, sondern im Gegenteil: In der untersuchten Perikope dominieren, wohl auch bedingt durch die deutliche Gewichtung auf der direkten Rede[33], Hypotaxen[34].

V. 23 a enthält die für Mk charakteristische Eröffnungsformel kal έγένετο und leitet, bedingt durch diesen unpersönlichen Ausdruck, direkt über in einen ACI (V. 23ba)[35], wobei Jesus selbst nur mit dem Personalpronomen, bzw. der Proform αύτόν umschrieben wird, was wiederum typisch für die synoptischen Evangelien ist[37]. Innerhalb des ACIs finden sich die Präpositionalphrasen έν τοΐς σάββασιν[36] und δια των σπόριμων sowie die von Mk öfter verwendete sprachliche Eigenheit des Wortes παραπορεύομαι[38] und eine Parataxe mit der Genitivkonstruktion οί μαθηταί αύτου. Auffällig ist die Komplexität der Konstruktion von V. 23bß, welche die Kombination des Verbs ηρξαντο[39] mit dem folgenden Infinitiv (V. 23by)[40] und dem PPA darstellt[41]. Während V. 23 im Aorist geschrieben steht, wechselt das Tempus mit V. 24a zunächst ins Imperfekt, und dann, bedingt durch die wörtliche Rede der Pharisäer (V. 24bα-bγ), ins Präsens. Diese führt über eine Interjektion (V. 24bα) zu einem direkten Fragesatz, welcher durch das adverbielle Interrogativpronomen τι eingeleitet wird. Ein neutrales Relativpronomen (V. 24Εγ) in Kombination mit einem erneuten unpersönlichen Ausdruck bestimmt den Fragesatz aus V. 24 bß näher. In V. 25a kommt es erneut zu einem Tempuswechsel, als Jesus den Pharisäern antwortet[42]. Von V. 25bα-26cß erstreckt sich ein weit verwinkelter Fragesatz mit mehreren Hypotaxen. Er beginnt mit dem Zeitadverb ούδέποτε und

[...]


[1] Vgl. K. Berger, Manna, S.38.

[2] Bezeugt durch Papyrus Nr. 88, Codex Sinaiticus, Codex Coridenthianus, Minuskel 700 und 892, Lektionare Nr. 2211; sowie durch den Codex Alexandrinus, Codex Angelicus, Familie 1, Minuskel Nr. 33 und den Mehrheitstext {letztere Zeugen weichen geringfügig von der griechischen Variante ab.)

[3] Bezeugt durch Codex Vaticanus, Codex Ephraemi Syri rescriptus (geringe Abweichung der Variante von der griechischen Lesart), Codex Bezae Cantabrigiensis, Minuskel 2427 und Itala {fasst die Mehrheit der altlateinischen Zeugen zusammen.)

[4] Bezeugt durch Minuskel Nr. 565.

[5] Bezeugt durch Codex Freerianus, Familie 13 {deren Version geringfügig von der griechischen Variante abweicht.)

[6] Vgl. K. Aland/B. Aland, Der Text, S. 293 : Lectio brevior. Danach unter Umständen zur Verdeutlichung mit den Präfixen παρα und δια ergänzt.

[7] Ausgelassen in Codex Bezae Cantabrigiensis, Codex Freerianus und Itala. Alle zur Stelle vorhandenen syrischen Versionen bezeugen die griechische Variante.

[8] Textus bezeugt durch Codex Sinaiticus, Codex Vaticanus und Minuskel 892, bzw. 2427. Zwei oder mehr sahidische Überlieferungen, sowie zwei bis vier bohairische bezeugen ebenfalls die griechische Variante.

[9] Bezeugt durch Codex Alexandrinus, Codex Ephraemi Syri rescriptus, Codex Bezae Cantabrigiensis, Codex Angelicus, Codex Coridenthianus, Codex Freerianus, Familie 1, Mehrheitstext (geringfügige Abweichung zur griechischen Variante).

[10] Bezeugt durch Codex Sangallensis, Minuskel 33 (wenige Handschriften bezeugen die Variante), zwei oder mehr sahidische Überlieferungen, bohairische Überlieferungen, Familie 13, Itala und mehrere von der Vulgata abweichende Handschriften (geringfügige Abweichungen zur griechischen Variante).

[11] Bezeugt durch Codex Beratinus (geringfügige Abweichungen zur griechische Variante), Minuskel 28, 579 und 1241 (wenige Handschriften bezeugen die Variante).

[12] Vgl. K. Aland/B. Aland, Der Text, S. 346: Codex Sinaiticus, Codex Vaticanus sind beide unter der Kategorie I aufgeführt.

[13] Nämlich: λέγο δέ υμιν οτι το Σάββατον δια τον ανθροπον εκτισθη ωοστe.Übersetzung: Aberichsage euch (οτι- Rezitativum): „Der Sabbat wurde um des Menschen willen gemacht, so dass [...]“ Bezeugt durch Codex Freerianus und die früheste syrische Übersetzung der Evangelien (die geringfügig abweicht).

[14] Siehe Kolonanalyse.

[15] Bezeugt durch Codex Vaticanus (4. Jhdt., Kategorie I), Familie 1 (Kategorie III), Minuskel 892 (9. Jhdt. ständige Zeugen zweiter Ordnung); Minuskel 2427 (14. Jhdt., ständige Zeugen); andere Handschriften, die außer den angeführten an dieser Stelle vom Mehrheitstext abweichen.

[16] Bezeugt durch Familie 13 (Kategorie III), Minuskel 565 und wenige Handschriften, die außer den ausdrücklich genannten an dieser Stelle vom Mehrheitstext abweichen.

[17] Bezeugt durch Codex Bezae Cantabrigiensis (5. Jhdt., Kategorie IV), Codex Freerianus (5. Jhdt., Kategorie III), Itala.

[18] Vgl. K. Aland/B. Aland, Der Text, S. 347.

[19] Bezeugt durch Minuskel 28(11. Jhdt., Kategorie III), 1241 (12. Jhdt., ständige Zeugen zweiter Ordnung), 1424 (9./10. Jhdt., ständige Zeugen zweiter Ordnung), wenige Handschriften, die vom Mehrheitstext abweichen.

[20] Bezeugt durch Papyrus 88 (4. Jhdt., Kategorie I), Codex Vaticanus (4. Jhdt., Kategorie I), Minuskel 565 (9. Jhdt., ständige Zeugen zweiter Ordnung), 2427 (14. Jhdt., ständige Zeugen), Lektionar 2211 (995/6 n. Chr., Unziallektionar), fünf oder mehr bohairische Zeugen überliefern die angegebene Variante.

[21] Bezeugt durch Codex Sinaiticus (4. Jhdt., I. Kategorie), Codex Ephraemi Syri rescriptus (5. Jhdt., II. Kate-gorie), Codex Angelicus (9. Jhdt., II. Kategorie), Codex Freerianus (5. Jhdt., III. Kategorie), Familie 13 (III. Kategorie), Minuskel 33 (9. Jhdt., ständige Zeugen), Minuskel 700 (11. Jhdt., weicht geringfügig von der griechischen Variante ab), Minuskel 892 (9. Jhdt., ständige Zeugen zweiter Ordnung), wenige Handschriften, die vom Mehrheitstext abweichen.

[22] Bezeugt durch Codex Alexandrinus (5. Jhdt., Kategorie III), Familie 1 (Kategorie III), Mehrheitstext.

[23] Bezeugt durch Codex Bezae Cantabrigiensis (5. Jhdt., Kategorie IV), Codex Coridenthianus (9. Jhdt., Kategorie II, weicht geringfügig von Variante ab), einzelne altlateinische Handschriften (4. Jhdt.).

[24] Vgl. F Blass/A. Debrunner, Grammatik, S. 270.

[25] Bis auf die wörtliche Rede in V 24 ist der gesamte Text bis zu V. 25 in der Vergangenheit geschrieben.

[26] Vgl. F. Blass/A. Debrunner, Grammatik, S. 278.

[27] Vgl. K. Aland/B. Aland, Der Text, S. 293.

[28] Mk 2,1-12: Heilung des Gelähmten; Mk 2,13-17: Berufung des Levi/Gastmahl; Mk 2,18-22: Fastenfrage; Mk 2,23-28: Ährenraufen am Sabbat; Mk 3,1-6: Heilung am Sabbat.

[29] Vgl. Mk 2,19-22.

[30] Vgl. K. Berger, Exegese, S. 207.

[31] Vgl. P Pokornÿ/U. Heckei, Einleitung, S. 381.

[32] Vgl. F. Fendler, Studien, S. 47.

[33] Vgl. Kolonanalyse: V 24bα-bg, V 25ba-26bK und V 27ba-28a.

[34] Besonders V 25ba-26bK

[35] Vgl. F. Blass/A. Debrunner, Grammatik, S. 337.

[36] Vgl. W Egger, Methodenlehre, S. 80.

[37] Vgl. F. Blass/A. Debrunner, Grammatik, S. 117: Im griechischen Text wird hier der Plural τοΐς σάββασιν verwendet. Dieser istjedoch als Singular zu übersetzen, da er bei bestimmten Sachsubstantiva, wie zum Beispiel Feste, häufig vorkommt.

[38] Vgl. P Dschulnigg, Sprache, S. 92.

[39] Aorist Medium von ηρξαντο drückt hierbei einen Anfangspunkt aus (ingressiv), was zu einer doppelten Betonung des Anfangen führt.

[40] Vgl. F. Blass/A. Debrunner, Grammatik, S. 258: ποιεΐν mit Verbalsubstantiv drückt Medium aus.

[41] Vgl. F. Blass/A. Debrunner, Grammatik, S. 278: Expressive Wirkung durch Vertauschung des infiniten Verbs (οδόν) ποιεΐν und des PPA τίλλοντες.

[42] Vgl. F. Blass/A. Debrunner, Grammatik, S. 265: Eigentlich steht λέγει im Präsens;jedoch kann es an dieser Stelle ebenfalls mit der Vergangenheit übersetzt werden, da es sich hierbei um das Präsens historicum handelt.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Ährenraufen am Sabbat
Untertitel
Eine exegetische Auslegung von Mk 2,23-28
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Evanglisch-theologische Fakultät)
Veranstaltung
Exegese des Neuen Testaments
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
29
Katalognummer
V160799
ISBN (eBook)
9783640738243
ISBN (Buch)
9783640738557
Dateigröße
1009 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Auszug aus dem Kommentar des Dozenten: "Eine inhaltlich außerordentlich gelungene Proseminararbeit mit einer überdurchschnittlichen Anzahl von verarbeiteter Sekundärliteratur und einer sehr gut nachvollziehbaren Argumentation."
Schlagworte
NT Exegese, Neues Testament, Markusevangelium, Markus-Evangelium, Evangelium, Synoptischer Vergleich, Textkritik, Ährenraufen, Sabbat, Sechswochenarbeit, Markus, Exegetische Auslegung, Novum Testamentum Graece
Arbeit zitieren
Lisa Gruber (Autor), 2010, Ährenraufen am Sabbat, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160799

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