Die Seminararbeit beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Arzt und Patient. Nach einer kurzen Einleitung erfolgt im zweiten Abschnitt die Betrachtung der gesellschaftlichen Rollenerwartungen an die Arzt-Patient-Beziehung in Anlehnung an Parsons. Im dritten Abschnitt werden die Einflussfaktoren auf die Beziehung zwischen Arzt und Patient erläutert, ehe im vierten Abschnitt die Gegenwart und die zukünftige Entwicklung des Arzt-Patienten-Verhältnisses betrachtet werden. Insbesondere wird hier auf die asymetrische Beziehung sowie die Probleme und Chancen in den Sektoren der Information und Kommunikation eingegangen. Abschließend folgt das Fazit.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Gesellschaftliche Rollenerwartungen an die Arzt-Patient-Beziehung
- 2.1 Rolle des Arztes
- 2.2 Rolle des Patienten
- 3. Einflussfaktoren auf die Arzt-Patient-Beziehung
- 3.1 Asymmetrische Beziehung
- 3.2 Information und Kommunikation
- 4. Gegenwart und zukünftige Entwicklung des Arzt-Patient-Verhältnis
- 4.1 Verringerung der Asymmetrie
- 4.2 Verkürzung des Informationsvorsprung
- 5. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Wandel des Arzt-Patient-Verhältnisses im Kontext des „informierten Patienten“. Die Arbeit untersucht, wie sich die Faktoren Information und Kommunikation auf die Beziehung zwischen Arzt und Patient auswirken und welche Auswirkungen dies auf die gesellschaftlichen Rollenerwartungen hat.
- Entwicklung des Begriffs „informierter Patient“
- Einfluss von Information und Kommunikation auf die Arzt-Patient-Beziehung
- Veränderung der Rollenerwartungen an Arzt und Patient
- Analyse der Asymmetrie in der Arzt-Patient-Beziehung
- Zukünftige Entwicklung des Arzt-Patient-Verhältnisses
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Einleitung stellt die Relevanz des Themas „informierter Patient“ in der heutigen Zeit dar und skizziert die Fragestellung der Arbeit.
Kapitel 2: Gesellschaftliche Rollenerwartungen an die Arzt-Patient-Beziehung analysiert die traditionellen Rollenerwartungen an Arzt und Patient, basierend auf Parsons' Rollentheorie. Der Fokus liegt dabei auf der Beschreibung der idealtypischen Merkmale der Arzt- und Patientenrolle.
Kapitel 3: Einflussfaktoren auf die Arzt-Patient-Beziehung befasst sich mit den Aspekten der Asymmetrie und der Rolle von Information und Kommunikation in der Arzt-Patient-Beziehung. Es werden die Faktoren untersucht, die zu einer Veränderung des traditionellen Machtgefüges beitragen.
Schlüsselwörter
Informierter Patient, Arzt-Patient-Beziehung, Rollentheorie, Parsons, Information, Kommunikation, Asymmetrie, Compliance, Gesundheitswesen, Gesellschaftliche Erwartungen.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter dem "informierten Patienten"?
Ein informierter Patient nutzt moderne Kommunikationsmittel, um medizinisches Wissen zu erlangen und aktiv an Behandlungsentscheidungen teilzunehmen.
Wie verändert Information das Machtgefüge zwischen Arzt und Patient?
Durch den leichteren Zugang zu Informationen verringert sich der traditionelle Informationsvorsprung des Arztes, was die asymmetrische Beziehung abschwächt.
Was besagt die Rollentheorie nach Parsons für das Gesundheitswesen?
Parsons beschreibt idealtypische Rollenerwartungen: Der Arzt als fachliche Autorität und der Patient in einer eher passiven, kooperativen Rolle.
Welche Probleme ergeben sich durch die neue Patientenrolle?
Herausforderungen können Fehlinformationen aus dem Internet, eine erschwerte Compliance oder Konflikte bei der Therapieplanung sein.
Wie sieht die zukünftige Entwicklung des Arzt-Patient-Verhältnisses aus?
Es wird eine weitere Demokratisierung der Beziehung erwartet, in der Kommunikation auf Augenhöhe und gemeinsame Entscheidungsfindung ("Shared Decision Making") zentral sind.
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- Lucas Hirt (Author), 2010, Der informierte Patient , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160836