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Analyse potenzieller Einflussfaktoren auf den VDAX

Titre: Analyse potenzieller Einflussfaktoren auf den VDAX

Dossier / Travail , 2023 , 27 Pages

Autor:in: Anonym (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Hauptziel dieser Studienarbeit besteht darin, die Prognosemöglichkeiten des VDAX zu analysieren und zu bewerten. Hierbei wird untersucht, ob die VDAX- und DAX-Tagesrenditen mit Timelags von 1 bis 5 Tagen einen signifikanten Einfluss auf die VDAX-Tagesrendite hat. Zusätzlich wurden die Timelags quadriert um zu testen, ob eine potenzielle Einflussgröße eine quadratische DAX-Tagesrendite Veränderung ist. Ferner wurden noch die High-Low und Close-Open Einflussgrößen hinzugenommen um zu untersuchen, ob sich auch hierbei eine Signifikanz feststellen lässt. Somit werden insgesamt 24 Einflussgrößen analysiert und mithilfe des Statistik-Programms „R“ ausgewertet. Untersucht wird, ob mithilfe dieser Einflussgrößen der VDAX prognostiziert werden kann. Zusätzlich wird die Validität des Modells mit dem Out-of-Sample Test für das Jahr 2023 untersucht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Abkürzungsverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • 1 Einleitung
    • 1.1 Auswahl aktueller Publikationen zu Prognosemöglichkeiten des VDAX
    • 1.2 Forschungsziel dieser Arbeit
  • 2 Grundlagen des VDAX
    • 2.1 Begriffsbestimmung und Berechnung des VDAX
    • 2.2 Bedeutung des VDAX für die Finanzmärkte
    • 3.2 Grundlagen der impliziten Volatilität
  • 3 Methoden zur VDAX-Prognose
    • 3.1 Grundlagen und Berechnungen der historischen Volatilität
  • 4 Empirische VDAX-Analyse
    • 4.1 DAX und VDAX - Darstellung historische Zusammenhänge
    • 4.2 Das Prognose Modell
      • 4.2.1 DAX Timelag Analyse als Einflussfaktor
      • 4.2.2 VDAX Timelag Analyse als Einflussfaktor
      • 4.2.3 Open/Close und High/Low Analyse als Einflussfaktor
      • 4.2.4 Modellanpassung durch Stepwise Regression
      • 4.2.5 Out-of-Sample Test
    • 4.3 Kritische Bewertung der Prognosemöglichkeiten des VDAX
  • 5 Zusammenfassung und Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Studienarbeit ist es, die Prognosemöglichkeiten des VDAX umfassend zu analysieren und zu bewerten. Hierbei wird untersucht, ob die Tagesrenditen des VDAX und des DAX, zusammen mit deren quadrierten Werten und weiteren Faktoren wie High-Low und Close-Open, mit verschiedenen Zeitverzögerungen (Timelags) einen signifikanten Einfluss auf die VDAX-Tagesrendite haben.

  • Grundlagen, Begriffsbestimmung und Bedeutung des Volatilitätsindex DAX (VDAX) für die Finanzmärkte.
  • Methoden zur Prognose des VDAX, einschließlich historischer und impliziter Volatilität.
  • Empirische Analyse potenzieller Einflussfaktoren auf die VDAX-Rendite, unter Verwendung von DAX-Timelags, VDAX-Timelags, Open/Close- und High/Low-Indikatoren.
  • Anwendung und Anpassung eines Prognosemodells mittels Stepwise Regression.
  • Validierung des Modells durch einen Out-of-Sample Test und kritische Bewertung der Prognoseergebnisse.
  • Zusammenfassung der Erkenntnisse und Ableitung von Empfehlungen für Anleger und Risikomanager.

Auszug aus dem Buch

Begriffsbestimmung und Bedeutung des VDAX für die Finanzmärkte

Der Volatilitätsindex-DAX, auch kurz genannt VDAX gibt die vom Terminmarkt erwartete Schwankungsintensität des DAX mit einer rollierenden Laufzeit von 45 Tagen wieder. Er besteht seit 1994 und wurde bis 2005 jede Minute mit der Black-Scholes Formel basierend auf DAX-Optionskontrakten an der EUREX berechnet. Mit Einführung des VDAX New werden zur Berechnung die impliziten Volatilitäten der at-the money und out-of-the money DAX-Optionen genutzt. Zusätzlich wird die Varianz also die Volatilität im Quadrat zur Berechnung genutzt. Ab 2005 wurde der VDAX von dem VDAX-New abgelöst und ersetzt seitdem den ursprünglichen VDAX. Während der VDAX eine Laufzeit von 45 Tagen hatte, hat der VDAX-New eine Laufzeit von nur noch 30 Tagen. Der VDAX-New wird semistatisch aus der impliziten Volatilität der Optionsportfolios gemäß des „Volatility-Skew“ berechnet. Die Optionskontrakte haben Laufzeiten von bis zu 24 Monaten. Um den VDAX zu ermitteln, werden dabei zwei Subindizes miteinander interpoliert. Dabei werden spezifische Kontrakte ausgewählt, die eine Restlaufzeit von möglichst nahe an 30 Tagen haben sollen. Durch die Kombination und Interpolation dieser ausgewählten Kontrakte entsteht der VDAX. Der VDAX liefert Anlegern und Marktteilnehmern wichtige Informationen über die erwartete Volatilität des DAX. Ein höherer VDAX-Wert deutet auf eine höhere erwartete Volatilität hin, während ein geringerer VDAX-Wert auf eine geringere erwartete Volatilität hinweist.

Der VDAX ist ein essenzieller Bestanteil der Finanzmärkte, insbesondere der Risikoprognose. Dabei spielt er eine bedeutende Rolle für Anleger, Finanzinstitute und Risikomanagement-Experten. Im folgendem werden fünf bedeutende Aspekte für die Finanzmärke dargelegt: Der wichtigste Aspekt des VDAX für die Finanzmärkte ist die Volatilitätsprognose. Dies ermöglicht es Investoren, potenzielle Risiken (hoher VDAX-Wert) und Chancen (geringerer VDAX-Wert) auf den Finanzmärkten besser zu analysieren. Zusätzlich dient der VDAX als wichtiger Risiko Indikator für die Finanzmärkte. Risikomanagementexperten nutzen den VDAX, um die Volatilität in ihren Portfolios zu überwachen und Risikomanagementstrategien zu entwickeln. Ein guter Überblick über die erwartete Volatilität ermöglicht es Investoren, ihre Positionen angemessen abzusichern und Risiken zu minimieren. Als weiteren Aspekt bietet der VDAX den Investoren und Händlern eine Orientierungshilfe bei ihren Handelsentscheidungen. Dabei kann eine hohe Volatilität zu attraktiven Handelsmöglichkeiten führen, während eine niedrige Volatilität stabile Marktbedingungen signalisiert. Der VDAX kann bei der Entscheidung über die Kauf- und Verkaufszeit als Indikator genutzt werden. Auch die allgemeine Markstimmung kann durch den VDAX eingeschätzt werden. Je höher die Volatilität ist, desto größer sind die Unsicherheiten am Finanzmarkt. Der VDAX dient ebenso als Referenzwert für die Volatilität anderer Finanzinstrumente. Er ermöglicht den Vergleich der Volatilität verschiedener Aktien, Indizes oder Derivate mit der Volatilität des DAX. Dies unterstützt Investoren bei der Bewertung von Risiken und Renditechancen im Vergleich zum Gesamtmarkt.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung von Volatilitätsindizes wie dem VDAX auf den Finanzmärkten ein und skizziert das Forschungsziel der Arbeit, nämlich die Analyse und Bewertung der Prognosemöglichkeiten des VDAX.

Kapitel 2 Grundlagen des VDAX: Hier werden der VDAX definiert, seine Berechnung erläutert, seine Evolution (z.B. zum VDAX New) beschrieben und seine Relevanz für Anleger und Finanzmärkte als Volatilitätsindikator dargelegt.

Kapitel 3 Methoden zur VDAX-Prognose: In diesem Abschnitt werden die Grundlagen und Berechnungen der historischen Volatilität als eine Methode zur VDAX-Prognose ausführlich beschrieben.

Kapitel 4 Empirische VDAX-Analyse: Dieses Kernkapitel präsentiert die detaillierte empirische Analyse, einschließlich der historischen Zusammenhänge zwischen DAX und VDAX, der Entwicklung eines Prognosemodells und der Untersuchung verschiedener Timelag-Einflussfaktoren sowie Open/Close- und High/Low-Variablen. Zudem wird die Modellanpassung mittels Stepwise Regression und ein Out-of-Sample Test vorgestellt.

Kapitel 5 Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der VDAX-Prognoseanalyse zusammen, bewertet die Modellgüte und diskutiert die Grenzen der Prognosemöglichkeiten, wobei Handlungsempfehlungen für Investoren und Risikomanager gegeben werden.

Schlüsselwörter

VDAX, DAX, Volatilität, Finanzmärkte, Prognose, Risikomanagement, Optionskontrakte, Implizite Volatilität, Historische Volatilität, Rendite, Zeitreihenmodelle, Regressionsanalyse, Stepwise Regression, Out-of-Sample Test, Einflussfaktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und bewertet die Prognosemöglichkeiten des Volatilitätsindex DAX (VDAX) und untersucht, welche Faktoren dessen zukünftige Entwicklung beeinflussen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Begriffsbestimmung und Bedeutung des VDAX, Methoden zur VDAX-Prognose (historische und implizite Volatilität), die empirische Analyse potenzieller Einflussfaktoren und die Bewertung der Modellgüte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Prognosemöglichkeiten des VDAX zu analysieren und zu bewerten, indem untersucht wird, ob DAX- und VDAX-Tagesrenditen (sowie deren Quadrate, High-Low und Close-Open) mit Timelags einen signifikanten Einfluss auf die VDAX-Tagesrendite haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine Regressionsanalyse, insbesondere ein multiples Regressionsmodell mit Stepwise Regression, um potenzielle Einflussfaktoren zu identifizieren und die VDAX-Rendite zu prognostizieren. Zusätzlich wird ein Out-of-Sample Test zur Validierung durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die empirische Analyse, die die historischen Zusammenhänge zwischen DAX und VDAX darstellt, ein Prognosemodell entwickelt, verschiedene Timelag-Einflussfaktoren des DAX und VDAX untersucht sowie Open/Close- und High/Low-Faktoren analysiert. Ferner werden die Modellanpassung durch Stepwise Regression und ein Out-of-Sample Test detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie VDAX, DAX, Volatilität, Finanzmärkte, Prognose, Risikomanagement, Regressionsanalyse und Einflussfaktoren charakterisiert.

Wie ist der VDAX definiert und wie wird er berechnet?

Der VDAX ist der Volatilitätsindex-DAX und gibt die vom Terminmarkt erwartete Schwankungsintensität des DAX mit einer rollierenden Laufzeit von 45 Tagen wieder. Er wurde historisch mit der Black-Scholes Formel berechnet, und der neuere VDAX-New nutzt implizite Volatilitäten von at-the-money und out-of-the-money DAX-Optionen sowie die Varianz zur Berechnung.

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen DAX und VDAX?

Es besteht ein deutlich inverser Zusammenhang zwischen der Kursentwicklung des DAX und dem VDAX. Steigt der DAX, so fällt tendenziell der Kurs des VDAX, was auf eine geringere erwartete Volatilität hinweist.

Was ist ein "Timelag" im Kontext dieser Analyse?

Ein "Timelag" beschreibt eine zeitliche Verschiebung der Renditen von DAX und VDAX, wobei beispielsweise "Lag 1" den Wert des Vortages und "Lag 2" den Wert von vorgestern darstellt, um deren Einfluss auf die heutige VDAX-Rendite zu untersuchen.

Was sind die Hauptergebnisse der Modellanpassung durch Stepwise Regression?

Nach der Stepwise Regression zeigten nur drei Einflussgrößen einen signifikanten (negativen) Einfluss auf die VDAX-Rendite: Close-Open-Lag1, VDAX-Lag2 und VDAX-Lag4. Die Modellgüte war jedoch gering, was die Prognosekraft im realen Test begrenzt.

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Résumé des informations

Titre
Analyse potenzieller Einflussfaktoren auf den VDAX
Université
Berlin School of Economics and Law
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2023
Pages
27
N° de catalogue
V1608746
ISBN (PDF)
9783389154205
ISBN (Livre)
9783389154212
Langue
allemand
mots-clé
Regression Daxanalyse BWL Wirtschaft Börse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2023, Analyse potenzieller Einflussfaktoren auf den VDAX, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1608746
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Extrait de  27  pages
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