Diese Hausarbeit bietet eine vollständig ausgearbeitete Trainingsplanung für Beweglichkeits- und Koordinationstraining einer sportlich inaktiven Person – inklusive detaillierter Übungsbeschreibungen, Belastungspläne und fundierter Begründungen. Ergänzt wird sie durch eine Literaturrecherche mit zwei evidenzbasierten Studien zum Thema „Effekte eines Gleichgewichtstrainings im Hinblick auf die Sturzprophylaxe“.
3 Gründe, warum diese Hausarbeit optimal für dich ist:
- Zeit sparen – Du erhältst eine komplett strukturierte, prüfungstaugliche Hausarbeit, die dir stundenlange Literaturrecherche und mühsame Gliederung erspart.
- Sicherheit in der wissenschaftlichen Argumentation – Klare, fundierte Begründungen und Studienbezüge zeigen dir genau, wie du deine eigenen Inhalte belegen kannst.
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Inhaltsverzeichnis
- 1 DIAGNOSE
- 1.1 Allgemeine und biometrische Daten
- 1.1.1 Tabellarische Darstellung der allgemeinen und biometrischen Daten.
- 1.1.2 Tabellarische Darstellung der Blutdruckklassifikation.
- 1.1.3 Tabellarische Darstellung der Gewichtsklassifikation
- 1.2 Bewertung der Daten im Hinblick auf die Trainierbarkeit.
- 1.1 Allgemeine und biometrische Daten
- 2 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING.
- 2.1 Übungsauswahl und Dehnmethoden Beweglichkeitstraining
- 2.2 Belastungsgefüge Beweglichkeitstraining
- 2.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining
- 3 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
- 3.1 Übungsauswahl Koordinationstraining
- 3.2 Belastungsgefüge Koordinationstraining
- 3.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Koordinationstraining
- 4 LITERATURRECHERCHE ZU DEM THEMA „ EFFEKTE EINES GLEICHGEWICHTSTRAININGS IM HINBLICK AUF DIE STURZPROPHYLAXE“
- 4.1 Studie 1
- 4.2 Studie 2
- 5 LITERATURVERZEICHNIS
- 6 TABELLENVERZEICHNIS
Zielsetzung & Themen
Diese wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf die Entwicklung einer spezifischen Trainingsplanung für Beweglichkeits- und Koordinationstraining, ausgerichtet auf eine sportlich inaktive Person. Ergänzend dazu wird eine umfassende Literaturrecherche zu den Effekten von Gleichgewichtstraining zur Sturzprophylaxe durchgeführt, um evidenzbasierte Empfehlungen für das Training bereitzustellen.
- Diagnose und Bewertung der Trainierbarkeit einer sportlich inaktiven Person.
- Detaillierte Trainingsplanung für Beweglichkeitstraining inklusive Übungsauswahl und Dehnmethoden.
- Strukturierung und Begründung eines Koordinationstrainings.
- Umfassende Literaturrecherche zu den Effekten von Gleichgewichtstraining auf die Sturzprophylaxe.
- Analyse und Zusammenfassung relevanter Studien zur Sturzprävention bei älteren Menschen.
Auszug aus dem Buch
Begründung zur Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining
Im folgendem wird die Planung eines Beweglichkeitstrainings detailliert und schlüssig begründet. Dabei werden die Auswahl der Übungen und Dehnmethoden sowie die Gestaltung des Belastungsgefüges unter Berücksichtigung der Anamnese und der individu-ellen Beweglichkeit der Person erläutert. Die Auswahl der Dehnmethoden erfolgt durch eine Kombination aus passivem, aktivem, dynamischem, statischem und postisometri-schem Dehnen, um eine umfassende Verbesserung der Beweglichkeit und der muskulä-ren Kontrolle zu erreichen.
Aktives Dehnen fördert die intermuskuläre Koordination und die funktionelle Beweglichkeit in spezifischen Bewegungsmustern Zudem verbessert es die propriozeptive Kontrolle und die Gleichgewichtsfähigkeit durch die verstärkte senso-rische Rückmeldung aus den Muskelspindeln und Golgi-Sehnenorganen. In der Trai-ningsplanung wurde aktives Dehnen gezielt gewählt, um die Beweglichkeit, Kontrolle und Stabilität im Alltag zu verbessern (Konrad et al., 2017). Passives Dehnen hingegen erhöht die Viskoelastizität der Muskulatur und senkt die Dehnschwelle der Muskelspin-deln, wodurch eine nachhaltige Verbesserung der Beweglichkeit und der Entspannungs-fähigkeit der Muskulatur erreicht wird. Passives Dehnen wurde gezielt für Muskelgrup-pen eingesetzt, die aufgrund der sitzenden Tätigkeit eingeschränkt sind und zu Fehlhal-tungen führen können. Durch die passive Dehnung wird die Muskelspannung reduziert und die Bewegungsreichweite erhöht, was wiederum die Haltungskontrolle verbessert (Magnusson et al., 1996, S. 87–91). Statisches Dehnen wurde verwendet, um die Bewe-gungsreichweite zu vergrößern und den Muskeltonus zu senken. Es zeigte sich, dass sta-tisches Dehnen eine effektive Methode zur Verbesserung der passiven Beweglichkeit ist (Magnusson et al., 1996). Die statische Dehnmethode wurde zu Beginn des Trainings verwendet, um die Person nicht zu überfordern, da die Kundin noch keine Erfahrung mit Beweglichkeitstraining hat (Manoel et al., 2008). Dynamische Dehnungen wurden in die Planung aufgenommen, um die Beweglichkeit im funktionellen Kontext zu verbessern und die intermuskuläre Koordination zu fördern. Zudem wurde bestätigt, dass dynami-sches Dehnen die neuromuskuläre Kontrolle und die Bewegungsreichweite verbessert, was die Bewegungssicherheit im Alltag erhöht (Konrad et al., 2017). Die postisometri-sche Relaxation wurde gezielt für die Dehnung der Kniegelenkextensoren eingesetzt, da diese Methode durch die Hemmung des myotatischen Dehnreflexes die Dehntoleranz ef-fektiv erhöht. Es wurde belegt, dass diese Methode die Beweglichkeit um bis zu 10 % steigern kann (Feland et al., 2001). Aufgrund der hohen Konzentration, die diese Methode erfordert, wurde die passive Dehnform gewählt, um die Ausführung zu erleichtern und eine Überforderung der Person zu vermeiden (Sölveborn, 1983, S. 13). Die Übungsaus-wahl konzentriert sich auf die Verbesserung der Beweglichkeit in Bereichen, die durch die überwiegend sitzende Tätigkeit besonders anfällig für Bewegungseinschränkungen sind. Durch das lange Sitzen entstehen häufig muskuläre Dysbalancen und einge-schränkte Beweglichkeit, insbesondere in der Hüftbeuger-, Kniebeuge- und Kniestreck-muskulatur. Um diese muskulären Defizite auszugleichen und eine eingeschränkte Be-weglichkeit im Schulter- und Hüftgelenk zu verhindern, wurden gezielt Übungen für diese Muskelgruppen in die Trainingsplanung aufgenommen (Schnabel et al., 1997, S. 230). Zudem wurden gezielt Übungen für die Nacken- und Brustmuskulatur sowie die Schulterblattfixatoren integriert. Durch die sitzende Haltung mit nach vorne geneigtem Kopf kommt es häufig zu muskulären Verspannungen und Fehlhaltungen im Schulter-gürtel und der oberen Wirbelsäule. Die Übungen für den Schultergürtel, die oberen Ext-remitäten, die Wirbelsäule und den Beckengürtel wurden so gewählt, dass sie muskuläre
Zusammenfassung der Kapitel
DIAGNOSE: In diesem Kapitel werden die allgemeinen und biometrischen Daten einer sportlich inaktiven Person erfasst und bewertet, um die individuellen Voraussetzungen für ein zielgerichtetes Beweglichkeits- und Koordinationstraining zu bestimmen.
TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel legt detailliert die Auswahl der Übungen, die verschiedenen Dehnmethoden sowie das Belastungsgefüge für ein Beweglichkeitstraining dar und begründet diese Entscheidungen basierend auf der Anamnese und den individuellen Zielen.
TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Hier wird die Übungsauswahl und das Belastungsgefüge für ein Koordinationstraining beschrieben, wobei der Fokus auf der Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit und neuromuskulären Kontrolle liegt.
LITERATURRECHERCHE ZU DEM THEMA „ EFFEKTE EINES GLEICHGEWICHTSTRAININGS IM HINBLICK AUF DIE STURZPROPHYLAXE“: In diesem Kapitel werden zwei Studien analysiert, um die wissenschaftlichen Effekte von Gleichgewichtstraining auf die Sturzprophylaxe bei älteren Menschen zu untermauern und Empfehlungen abzuleiten.
Schlüsselwörter
Trainingsplanung, Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Sturzprophylaxe, Gleichgewichtstraining, sportlich inaktive Person, Dehnmethoden, Belastungsgefüge, Anamnese, biometrische Daten, neuromuskuläre Kontrolle, posturale Stabilität, Muskeldehnbarkeit, Verletzungsprävention
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung einer individuellen Trainingsplanung für Beweglichkeits- und Koordinationstraining einer sportlich inaktiven Person und recherchiert die Effekte von Gleichgewichtstraining zur Sturzprophylaxe.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themenfelder sind die Diagnose und Bewertung der Trainierbarkeit, die detaillierte Planung und Begründung von Beweglichkeits- und Koordinationstraining sowie eine Literaturrecherche zu den Effekten von Gleichgewichtstraining im Kontext der Sturzprävention.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, eine evidenzbasierte Trainingsplanung für eine sportlich inaktive Person zu entwickeln, die sowohl die Beweglichkeit als auch die Koordination verbessert und dabei auch die Sturzprophylaxe durch Gleichgewichtstraining berücksichtigt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit verwendet eine Kombination aus individueller Diagnostik (Anamnese, biometrische Daten) zur Trainingsplanung und einer Literaturrecherche zur Analyse wissenschaftlicher Studien (randomisierte kontrollierte Studien) bezüglich der Effekte von Gleichgewichtstraining.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden die Diagnose der Person, die detaillierte Trainingsplanung für Beweglichkeit und Koordination mit spezifischen Übungsbeschreibungen und Begründungen sowie eine ausführliche Literaturrecherche zu Gleichgewichtstraining und Sturzprophylaxe behandelt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselwörter sind Trainingsplanung, Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Sturzprophylaxe, Gleichgewichtstraining, sportlich inaktive Person, Dehnmethoden, Belastungsgefüge, Anamnese, biometrische Daten, neuromuskuläre Kontrolle, posturale Stabilität, Muskeldehnbarkeit, Verletzungsprävention.
Warum werden unterschiedliche Dehnmethoden im Beweglichkeitstraining eingesetzt?
Es werden verschiedene Dehnmethoden (passiv, aktiv, dynamisch, statisch, postisometrisch) kombiniert, um eine umfassende Verbesserung der Beweglichkeit und muskulären Kontrolle zu erreichen, intermuskuläre Koordination zu fördern und die Bewegungsreichweite nachhaltig zu erhöhen.
Welche Rolle spielen instabile Untergründe im Koordinationstraining?
Instabile Untergründe, wie Balance-Pads, werden eingesetzt, um die propriozeptive Wahrnehmung zu schulen, die neuromuskuläre Kontrolle zu verbessern und die tiefe, stabilisierende Muskulatur zu aktivieren, was zur Prävention von Verletzungen beiträgt.
Welche Zielgruppe wird in den analysierten Studien zur Sturzprophylaxe hauptsächlich betrachtet?
Die in der Literaturrecherche analysierten Studien konzentrieren sich hauptsächlich auf ältere, sturzgefährdete Frauen oder Personen ab 70 Jahren, die in der Gemeinschaft leben.
Inwiefern unterscheidet sich das LiFE-Programm von traditionellen Trainingsansätzen zur Sturzprävention?
Das LiFE-Programm (Lifestyle-integrated Functional Exercise) integriert Kraft- und Gleichgewichtstraining in alltägliche Aktivitäten, was im Vergleich zu klassischen strukturierten Programmen eine bessere Akzeptanz und nachhaltigere Reduktion der Sturzhäufigkeit bei älteren Menschen zeigt.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2025, Trainingsplanung für Beweglichkeits- und Koordinationstraining einer sportlich inaktiven Person. Mit Literaturrecherche zu den Effekten von Gleichgewichtstraining auf die Sturzprophylaxe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1608989