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Klimawandel. Eine verhängnisvolle Dreierbeziehung zwischen Mensch, Klima und Kohlenstoff

Titre: Klimawandel. Eine verhängnisvolle Dreierbeziehung zwischen Mensch, Klima und Kohlenstoff

Dossier / Travail , 2021 , 18 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Sciences de l'Environnement - Protection du climat et de l'environnement
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Ziel dieser Arbeit ist es, zunächst die Konzeptionellen Grundlagen zum Thema Klimawandel zu klären. Hierzu gehört eine Erläuterung der Begriffe Klima und Klimawandel, sowie eine Abgrenzung zum Begriff Wetter. Darauf aufbauend sollen Einflussfaktoren und Ursachen aufgezeigt werden, die zum Klimawandel geführt haben. Die Ursachen werden hierbei in natürliche und menschliche Ursachen gegliedert und erklärt. Nach erfolgter Vorstellung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie folgen eine Reihe von Maßnahmen, die in Deutschland getroffen werden, um den Klimawandel entgegenzuwirken. Die Maßnahmen in Deutschland stellen den Schwerpunkt dieser Arbeit dar.

Nach erfolgter Kurzpräsentation des Themas in der Einleitung sowie der Zielsetzung im gleichnamigen Kapitel werden nun im folgenden Kapitel zentrale Begriffe zum Thema Klimawandel dargestellt. Daraufhin werden in den Kapiteln 2.2 und 2.3 die Einflussfaktoren und die Ursachen erläutert, die zum Klimawandel geführt haben. Nach Vorstellung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie in Kapitel 3.1, werden in den darauffolgenden Kapiteln Maßnahmen in Deutschland vorgestellt, die zur Bekämpfung des Klimawandels eine wichtige Rolle spielen. Abgeschlossen wird das Assignment in Kapitel 4 mit einem Fazit inkl. einer kritischen Reflexion sowie einem kurzen Ausblick.

Extrait

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Konzeptionelle Grundlagen zum Klimawandel

2.1 Klärung zentraler Begriffe

2.2 Einflussfaktoren für das Klima

2.3 Ursachen für Klimaveränderungen

2.3.1 Natürliche Ursachen

2.3.2 Der Einfluss des Menschen

3 Maßnahmen in Deutschland, um den Klimawandel entgegenzuwirken

3.1 Vorstellung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

3.2 Elektromobilität (Elektroautos)

3.3 Elektro-Solar-Auto

3.4 Strom aus Meereswellen

3.5 Schwimmende Windkraftanlagen

3.6 CO2-Staubsauger

4 Fazit und Ausblick

4.1 Fazit

4.2 Ausblick

Literaturverzeichnis


1 Einleitung

 

1.1 Problemstellung

 

Seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen war das Jahr 2020 eines der drei wärmsten Jahre überhaupt und neben der Corona-Krise geprägt von Extremwetterereignissen und hohen Temperaturen. Treibhausgasemissionen erreichten dabei neue Höchststände.[1] Bereits 2016 machte Leonardo DiCaprio in seiner Dankesrede bei seiner Oscarverleihung auf den Klimawandel aufmerksam. „[…] 2015 as the hottest year in recorded history. […] Climate change is real, it is happening right now. It is the most urgent threat facing our entire species, and we need to work collectively together and stop procrastinating […].“[2]

 

Seit der Industrialisierung hat sich die Welt um 1,2 °C erwärmt, so der jährliche Klimabericht der Weltwetterorganisation. Einen neuen Rekordwert erreichte dabei der CO2-Gehalt in der Atmosphäre, sowie der Meeresspiegelanteil und die Meerestemperaturen.1

 

Laut der Bundeskanzlerin Angela Merkel wird Deutschland seinen Teil dazu beitragen, das derzeit verbindliche EU-Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 % zu senken einzuhalten. Im Vergleich zum Referenzjahr 1990 konnten die Treibhausgasemissionen in Deutschland bereits um 40 % gesenkt werden. Deutschland hat wichtige Schritte zur Neutralisierung von Treibhausgasen unternommen. Ein Beispiel ist der eingeführte CO2-Preis, der am 1. Januar 2021 im Verkehrs- und Wärmesektor eingeführt wurde. Zudem soll auch der Kohleausstieg bis spätestens 2038 erfolgen. Gleichzeitig wird Deutschland weiterhin in erneuerbaren Energien investieren. Im vergangenen Jahr stammten bereits 46 % des Stroms aus sauberen Energiequellen. Das Land wird diesen Weg weiter fortsetzten, um die Energieversorgung zunehmend aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen.[3]

 

1.2 Ziel der Arbeit

 

Ziel dieser Arbeit ist es, zunächst die Konzeptionellen Grundlagen zum Thema Klimawandel zu klären. Hierzu gehört eine Erläuterung der Begriffe Klima und Klimawandel, sowie eine Abgrenzung zum Begriff Wetter. Darauf aufbauend sollen Einflussfaktoren und Ursachen aufgezeigt werden, die zum Klimawandel geführt haben. Die Ursachen werden hierbei in natürliche und menschliche Ursachen gegliedert und erklärt. Nach erfolgter Vorstellung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie folgen eine Reihe von Maßnahmen, die in Deutschland getroffen werden, um den Klimawandel entgegenzuwirken. Die Maßnahmen in Deutschland stellen den Schwerpunkt dieser Arbeit dar.

 

1.3 Aufbau der Arbeit

 

Nach erfolgter Kurzpräsentation des Themas in der Einleitung sowie der Zielsetzung im gleichnamigen Kapitel werden nun im folgenden Kapitel zentrale Begriffe zum Thema Klimawandel dargestellt. Daraufhin werden in den Kapiteln 2.2 und 2.3 die Einflussfaktoren und die Ursachen erläutert, die zum Klimawandel geführt haben. Nach Vorstellung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie in Kapitel 3.1, werden in den darauffolgenden Kapiteln Maßnahmen in Deutschland vorgestellt, die zur Bekämpfung des Klimawandels eine wichtige Rolle spielen. Abgeschlossen wird das Assignment in Kapitel 4 mit einem Fazit inkl. einer kritischen Reflexion sowie einem kurzen Ausblick.

2 Konzeptionelle Grundlagen zum Klimawandel

 

2.1 Klärung zentraler Begriffe

 

Ist eine Reihe heißer Sommerphasen bereits ein Beleg für den Klimawandel oder ein schneereicher Winter ein Zeichen dafür, dass es doch nicht so schlimm ist? Um dies zu verstehen, müssen die Begriffe „Klima“, „Klimawandel“ und „Wetter“ kurz erläutert werden.

 

Der Begriff „Klima“ bezieht sich in der Naturwissenschaft für durchschnittliche Wetterbedingungen, d.h. den Mittelwert von meteorologischen Variablen wie Temperatur, Niederschlag oder Wind, die statistisch bestimmt und beschrieben werden. Ein solcher Durchschnittswert kann nur für den Raum-Zeit-Referenzpunkt bestimmt werden, der größer oder kleiner ist. Das Klima kann räumlich definiert werden, beispielsweise für Städte und Ortschaften. Beschrieben wird es jedoch meistens für Landschaften oder größere Räume. Das Klima bezieht sich im Gegensatz zum Wetter auf längere
Zeiträume – mindestens 30 Jahre.[4]

 

Auch wenn die Begriffe „Wetter“ und „Klima“ sehr eng zusammenhängen, gibt es dennoch unterschiede die wichtig zum Verständnis sind. Während sich das Klima auf einen längeren Zeitraum – mindestens 30 Jahre bezieht, ist das Wetter das hier und jetzt. Das Wetter beschreibt also den kurzfristigen Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort. Es gibt Auskunft darüber, ob die Sonne scheint, ob es regnet, ob es kalt oder warm ist und aus welcher Richtung der Wind weht. Das Wetter kann im Laufe der Zeit an einem Ort sehr stark variieren.[5]

 

Wenn von „Klimawandel“ gesprochen wird, dann steht im Mittelpunkt meist das globale Klima. Hierbei werden seine Merkmale und Veränderungen in den letzten Jahrzehnten bzw. seit der industriellen Revolution betrachtet, die hauptsächlich mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel begann.[6]

 

2.2 Einflussfaktoren für das Klima

 

Alle Prozesse und Zustände, die zur Beeinflussung des Klimas führen, werden als Einflussfaktoren bzw. Klimafaktoren bezeichnet. Tatsächlich ist bekannt, dass viele Faktoren das Klima und seine Entwicklung beeinflussen. Dies sind unteranderem die Intensität und Dauer der Sonneneinstrahlung, die Art der Landoberfläche, vulkanische Aktivitäten oder die Konzentration von Treibhausgasen und Aerosolen in der Atmosphäre. Diese Faktoren sind verantwortlich für die natürliche Klimaänderung und haben in der Vergangenheit auch zu einem raschen und signifikanten Klimawandel geführt. Mit diesen natürlichen Faktoren allein, kann jedoch die Schwere der globalen Erwärmung der letzten Jahrzehnte nicht erklärt werden. Ohne äußere Antriebe ist es schwer den Klimawandel der letzten 50 Jahre zu erklären, da sie höchstwahrscheinlich nicht nur auf bekannte natürliche Ursachen zurückzuführen ist.[7]

 

Im Folgenden wird sich das Assignment daher den Ursachen widmen, die zum Klimawandel geführt haben.

 

2.3 Ursachen für Klimaveränderungen

 

2.3.1 Natürliche Ursachen

 

Die Tatsache, dass die Durchschnittstemperatur auf der Erde + 15 °C beträgt, ist auf die natürliche Wirkung von Treibhausgasen zurückzuführen. Dieser bewirkt, dass ein Teil der Sonnenstrahlung, welche auf die Erde strahlt, reflektiert (zurückgestrahlt) und ein Teil davon absorbiert also aufgenommen wird. Ein Teil dieser absorbierten Strahlung wird dann wieder an die Erde zurückgestrahlt, allerdings in Form von langwelliger Strahlung in Infrarotbereich. Das ist genau der Wellenlängenbereich den Treibhausgasmoleküle auffangen können. Die Infrarotstrahlung versetzt die Treibhausgasmoleküle in Schwingung und wird dadurch in Wärme umgewandelt, die einen wärmenden Effekt auf die Erdoberfläche und die tieferen Schichten der Atmosphäre hat.[8] [9]

 

Ein winziger Teil unserer Erdatmosphäre, weniger als 0.1 % besteht aus Treibhausgasen (Methan, Stickoxide, Ozon, etc.). Die wichtigsten sind jedoch Wasserdampf und Kohlendioxid (CO2). Die restlichen 99,9 % die keine Treibhausgaswirkung haben bestehen aus Stickstoff und Sauerstoff.[10] [11]

 

Ändert sich der Treibhausgaseffekt durch veränderte Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre, so hat diese Auswirkungen auf die Temperaturen und somit auf das gesamte Klimasystem der Erde.11

 

2.3.2 Der Einfluss des Menschen

 

Es ist nachweisbar, dass der Mensch für den Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre verantwortlich ist. Denn seit Beginn der Industrialisierung hat der Mensch große Mengen fossiler Brennstoffe verbrannt, was zu einem Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre um fast 50% geführt hat.11 [12] CO2 entweicht in die Luft und das unabhängig davon, ob Holz, Kohle, Heizöl, Benzin oder Erdgas verbrannt wird.[13]

 

Durch Waldrodung, Landwirtschaft und Bebauung verändert der Mensch zudem die Erdoberfläche in zunehmenden Maßen. Die Erdoberfläche wird nicht nur stärker erwärmt, sondern es werden auch Bäume und Pflanzenarten vernichtet, die eine sehr entscheidende Rolle bei der Aufnahme und Speicherung von großen Mengen an Treibhausgasen haben können.11 [14]

 

Wie bereits in Kapitel 2.2.1 erwähnt, besteht ein kleiner Teil der Erdatmosphäre aus Treibhausgasen, wie z.B. Methan. Gase wie Methan werden größtenteils durch Nutztierhaltung freigesetzt.[15] Die Ansammlung der Treibhausgase in der Atmosphäre führen zu einer Zunahme des Treibhausgaseffekts, was wiederum zu einer globalen Erderwärmung und letztendlich zum Ausbruch des Klimawandels führt.11

3 Maßnahmen in Deutschland, um den Klimawandel entgegenzuwirken

 

3.1 Vorstellung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

 

Die Grundlage der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ist die Agenda 2030, die seit 2015 insgesamt 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht festgelegt hat.[16] Diese beziehen sich auf Themen „wie die Bekämpfung von Armut und Hunger, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum oder Maßnahmen zum Klimaschutz“.16 Die Breite des Begriffs „nachhaltige Entwicklung“ wird mit den aufgestellten 17 Zielen und ihren 169 Unterzielen deutlicher.16

 

Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie wird von der Bundesregierung als ein Prozess verstanden und nicht als Endprodukt, das zeitlich nicht mehr geändert werden kann. Um sich an ändernde Rahmenbedienungen anzupassen, wird die Nachhaltigkeitsstrategie von der Bundesregierung kontinuierlich weiterentwickelt und überprüft.[17]

 

Das Klimaschutzprogramm 2030 und das Bundes-Klimaschutzgesetz haben eine wichtige Grundlage gelegt, um den Klimaschutzplan 2050 und die europäischen Klimaschutzziele für 2030 umzusetzen. Um einen nachhaltigen Übergang zu erreichen, muss der Energieverbrauch bis 2050 halbiert werden. Eine Trennung der Treibhausgasemissionen und des Wirtschaftswachstums ist dabei zwingend notwendig. Damit das Ziel der Neutralisierung von Treibhausgasen bis 2050 erreicht wird, muss die Energieversorgung zunehmend auf erneuerbaren Energiequellen umgestellt werden.[18]

 

In den nachfolgenden Kapiteln wird sich das Assignment deshalb mit den Maßnahmen in Deutschland auseinandersetzten, die dazu beitragen sollen den Klimawandel entgegenzuwirken.

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Résumé des informations

Titre
Klimawandel. Eine verhängnisvolle Dreierbeziehung zwischen Mensch, Klima und Kohlenstoff
Université
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Cours
Interdisziplinäre Kompetenz
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
18
N° de catalogue
V1609260
ISBN (ebook)
9783389148181
ISBN (Livre)
9783389148198
Langue
allemand
mots-clé
klimawandel Dreierbeziehung mensch klima kohlenstoff Interdisziplinäre Kompetenz
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2021, Klimawandel. Eine verhängnisvolle Dreierbeziehung zwischen Mensch, Klima und Kohlenstoff, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1609260
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Extrait de  18  pages
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