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Neue Konzepte für Wissensmanagement

Title: Neue Konzepte für Wissensmanagement

Term Paper , 2021 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, neue und innovative Ansätze für das Wissensmanagement vorzustellen und zu analysieren. Dazu sollen zunächst theoretische Grundlagen zum Thema Wissen bzw. Wissensmanagement erläutert werden. Hierzu gehört die Definition des Begriffs Wissen, sowie eine Abgrenzung zu den dazugehörigen Wissensarten. Darauf aufbauend sollen die Lernprozesse aufgezeigt werden, welche zur Erlangung der Wissensarten wichtig sind. Nach erfolgter Vorstellung der Bausteine des Wissensmanagement, folgt eine kurze Erklärung zur Wissensspirale und Wissenstransformation.

Nach erfolgter Kurzpräsentation des Themas in der Einleitung sowie der Zielsetzung im gleichnamigen Kapitel werden nun im folgenden Kapitel zentrale Grundlagen zum Thema Wissen dargestellt und die dazugehörigen Arten erläutert. Daraufhin werden im Kapitel 2.2 die Lernprozesse erläutert, die zur Erlangung der Wissensarten eine zentrale Rolle spielen. Die Wissensarten und Lernprozesse sind in den Bausteinen des Wissensmanagements verankert und werden kurz in Kapitel 2.3 vorgestellt. Die Schaffung von neuem Wissen ist entscheidend für den langfristigen Unternehmenserfolg. Um die Entstehung von neuem Wissen in einer Organisation zu beschreiben, eignet sich das Modell der Wissensspirale. Diese wird mit den vier Wissenstransformationen in Kapitel 2.4 erläutert. Die fünf neuen Ansätze in Kapitel 3 stellen den Schwerpunkt dieser Arbeit dar, die unter Berücksichtigung der erläuterten Modelle in Kapitel 2 analysiert und erörtert werden. Abgeschlossen wird das Assignment in Kapitel 4 mit einem Fazit inkl. einer kritischen Reflexion.

Excerpt

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Verschiedene Arten von Wissen

2.2 Lernprozesse

2.3 Bausteine des Wissensmanagement

2.4 Wissensspirale & Wissenstransformation

3 Fünf wegweisende Konzepte für neues Wissensmanagement

3.1 Microsoft: Die Campus-Company

3.2 Itemis: Vier Tage arbeiten, einen Tag tüfteln

3.3 Deutsche Post: Aufnahme in den Club der Denker

3.4 Procter: Erweckung per Mitarbeiteraustausch

3.5 Gore: Startup-Klima dank Zellteilung

4 Fazit

Literaturverzeichnis


Abkürzungsverzeichnis

 

F&E    Forschung & Entwicklung

P&G Procter & Gamble

1 Einleitung

 

1.1 Problemstellung

 

Über Jahrhunderte hinweg werden die Erfahrungen von Familienunternehmen, Industrien, Bürokratien und Verbänden, also fast aller Organisationen, gesammelt und an die Mitglieder der Organisation und die nächste Generation weitergegeben. Diese geschah lange Zeit ohne bewusstes Verständnis und wenig systematischer Unterstützung. Mittlerweile hat sich diese Situation grundlegend geändert. Geistige Potenziale wie Informationen und Wissen sind zu wichtigen Schlüsselfaktoren geworden.[1] Bereits im 18. Jahrhundert sagte Benjamin Franklin „Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.“[2] Auch wenn dieses Zitat aus dem 18. Jahrhundert ist, kann es dennoch ohne Probleme auf die heutige Zeit übertragen werden.

 

Das vorhandene Wissen wird für die heutigen Unternehmen zu einem immer wichtigeren Produktionsfaktor. Um das Wissen der Mitarbeiter im Unternehmen verfügbar und nutzbar zu machen, ist Wissensmanagement essenziell, um in einem immer komplexer werdenden Markt bestehen zu können.

 

Bislang gibt es noch keine einheitliche Definition von Wissensmanagement, da es in dieser jungen Disziplin viele unterschiedliche Ansätze gibt. Reinmann-Rothmeier et al. liefert aus meiner Sicht die treffendste Definition zu Wissensmanagement: „Wissensmanagement bezeichnet den bewussten und systematischen Umgang mit der Ressource Wissen und den zielgerichteten Einsatz von Wissen in der Organisation. Damit umfasst Wissensmanagement die Gesamtheit aller Konzepte, Strategien und Methoden zur Schaffung einer ‚intelligenten‘, also lernenden Organisation.“[3] Wissensmanagement kann in vielerlei Hinsicht in einem Unternehmen Fuß fassen, der richtige Weg ist hierbei entscheidend.

 

1.2 Ziel der Arbeit

 

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, neue und innovative Ansätze für das Wissensmanagement vorzustellen und zu analysieren. Dazu sollen zunächst theoretische Grundlagen zum Thema Wissen bzw. Wissensmanagement erläutert werden. Hierzu gehört die Definition des Begriffs Wissen, sowie eine Abgrenzung zu den dazugehörigen Wissensarten. Darauf aufbauend sollen die Lernprozesse aufgezeigt werden, welche zur Erlangung der Wissensarten wichtig sind. Nach erfolgter Vorstellung der Bausteine des Wissensmanagement, folgt eine kurze Erklärung zur Wissensspirale und Wissenstransformation.

 

1.3 Aufbau der Arbeit

 

Nach erfolgter Kurzpräsentation des Themas in der Einleitung sowie der Zielsetzung im gleichnamigen Kapitel werden nun im folgenden Kapitel zentrale Grundlagen zum Thema Wissen dargestellt und die dazugehörigen Arten erläutert. Daraufhin werden im Kapitel 2.2 die Lernprozesse erläutert, die zur Erlangung der Wissensarten eine zentrale Rolle spielen. Die Wissensarten und Lernprozesse sind in den Bausteinen des Wissensmanagements verankert und werden kurz in Kapitel 2.3 vorgestellt. Die Schaffung von neuem Wissen ist entscheidend für den langfristigen Unternehmenserfolg. Um die Entstehung von neuem Wissen in einer Organisation zu beschreiben, eignet sich das Modell der Wissensspirale. Diese wird mit den vier Wissenstransformationen in Kapitel 2.4 erläutert. Die fünf neuen Ansätze in Kapitel 3 stellen den Schwerpunkt dieser Arbeit dar, die unter Berücksichtigung der erläuterten Modelle in Kapitel 2 analysiert und erörtert werden. Abgeschlossen wird das Assignment in Kapitel 4 mit einem Fazit inkl. einer kritischen Reflexion.

2 Theoretische Grundlagen

 

2.1 Verschiedene Arten von Wissen

 

Bevor die verschiedenen Wissensarten erklärt werden, ist es wichtig, die Bedeutung des Begriffs „Wissen“ zu verstehen. Die gängigste Methode zur Definition von Wissen ist die Unterscheidung zwischen Daten und Informationen.[4] Daten sind Rohstoffe für das Wissen, welche nicht interpretiert sind, d.h. sie sind kodiert in Form von beliebigen Zeichen bzw. Zeichenfolgen. Dies können Zahlen, wie z.B. 0, 1, 7, 10 oder das „reine“ Datum eines Kundentermins sein. Erst wenn zu diesen Daten ein Bezug hergestellt wird, werden diese zu Informationen, wie z.B. Außentemperatur 0 °C oder die Ergebnisse, die bei dem Gespräch mit dem Kunden dokumentiert werden.[5] Wissen wird dann generiert, wenn die Informationen in die praktische Umgebung integriert werden. Informationen werden durch Erfahrungen und Erwartungen mit einer Person in Verbindung gebracht, wodurch Wissen entsteht.[6] Beispielsweise ist die Erfahrung im Gespräch mit Kunden das Wissen, das generiert wird.[7] Eine ähnliche Definition ist auch bei Allan et al. zu finden: “Wissen ist die Kombination von Daten und Information, unter Einbeziehung von Expertenmeinungen, Fähigkeiten und Erfahrung, mit dem Ergebnis einer verbesserten Entscheidungsfindung. Wissen kann explizit und/oder implizit, persönlich und/oder kollektiv sein.“[8] Die Komplexität des Begriffs „Wissen“ zeigt sich auch in vielen Wissensarten, die durch gegensätzliche Begriffspaare repräsentiert werden.[9] Explizites Wissen lässt sich leicht durch Sprache vermitteln, aber auch in Daten umwandeln und formal aufbereiten.[10] Ein Beispiel für explizites Wissen ist das Aufpumpen eines Fahrradreifens. Dieser Vorgang kann leicht in einer Anleitung abgebildet werden. Im Vergleich dazu gibt es keine detaillierte Anleitung zum Erlernen des Fahrradfahrens. Dieses Wissen kann nur durch persönliche Erfahrung erlangt werden und wird auch implizites Wissen genannt. Implizites Wissen ist also das informelle Wissen, das schwer zu vermitteln ist und sich auf Handlungen bezieht und auf erfahrene Personen bezogen ist.[11] Während unter individuelles Wissen das Wissen einer einzelnen Person verstanden wird, wird kollektives Wissen immer mit einer Gruppe und nicht mit Individuen in Verbindung gebracht. Solches Wissen beinhaltet gemeinsam gelebte Routinen und Abläufe.[12] Internes Wissen ist das in der Organisation verfügbare Wissen. Im Gegensatz dazu ist externes Wissen, das Wissen, das eine Organisation durch Berater oder Partner erwerben kann.[13]

 

2.2 Lernprozesse

 

Um die im vorherigen Kapitel genannten Wissensarten zu erlangen, werden sie durch Lernprozesse unterstützt, die in Single-Loop-, Double-Loop- und Deutero-Learning unterteilt sind. Beim Single-Loop-Learning (Anpassungslernen) werden Handlungen, die nicht zum erwarteten Ergebnis geführt haben, korrigiert. Dabei bleiben die Rahmenbedingungen unverändert. Beim Double-Loop-Learning (Veränderungslernen) müssen die Rahmenbedingungen überdacht und gegebenenfalls verändert werden, wenn die bloßen Anpassungsmaßnahmen des Single-Loop-Learning nicht ausreichen. Deutero-Learning (Problemlösungslernen) analysiert und hinterfragt den bisherigen Lernprozess des Unternehmens mit dem Ziel, die bisherigen Lernstrategien zu optimieren und dadurch die Lernfähigkeit der Organisation zu verbessern.[14] [15] [16]

 

2.3 Bausteine des Wissensmanagement

 

Die in den Kapiteln 2.1 und 2.2 erwähnten Wissensarten und Lernprozesse sind in den Bausteinen des Wissensmanagement verankert und werden in diesem Kapitel kurz vorgestellt. Das Wissensziel definiert, welche Fähigkeiten auf welchen Ebenen entwickelt werden sollen. Bei der Wissensidentifikation geht es darum, die Transparenz des vorhandenen Wissens nach innen und außen zu gewährleisten. Beim Wissenserwerb geht es um den Import von bereits bestehendem externem Wissen, um den eigenen Wissensbedarf zu decken. Das Gegenstück zum Wissenserwerb ist die Wissensentwicklung. Das Ziel besteht hier nicht darin externes Wissen zu importieren, sondern neue Fähigkeiten und Kompetenzen zu entwickeln. Die Wissensverteilung ist eine wichtige Voraussetzung, um isolierte Informationen oder Erfahrungen für das gesamte Unternehmen bereitzustellen. Die Wissensbewahrung soll sicherstellen, dass relevantes Wissen gespeichert und aktuell gehalten wird. Unter Wissensnutzung wird die Anwendung des Wissens in der Praxis verstanden. Wissensbewertung bezieht sich auf den Vergleich der Ergebnisse des Wissensmanagementprozesses mit den definierten Wissenszielen.[17] [18] [19]

 

2.4 Wissensspirale & Wissenstransformation

 

Für den langfristigen Unternehmenserfolg spielt die Schaffung neuen Wissens eine entscheidende Rolle. Die Wissensspirale ist hierbei ein wichtiges Modell, um die Schaffung von neuem Wissen in einer Organisation zu beschreiben. Diese besteht aus den vier Wissenstransformationen Sozialisation, Externalisierung, Kombination und Internalisierung, die in diesem Kapitel kurz erläutert werden.[20] Sozialisation ist der Austausch von Erfahrungen, aus dem implizites Wissen generiert wird, wie mentale Modelle und technische Fähigkeiten. Hingegen ist die Externalisierung der Prozess bei dem mit Hilfe von Metaphern, Analogien oder Hypothesen, implizites Wissen in explizites Wissen transformiert wird. Ziel ist es schwer formulierbares implizites Wissen, mit möglichst viel Kontext zu artikulieren. Der dritte Prozess ist die Kombination, welche grundsätzlich als Baustein der Wissensverteilung verstanden wird. Durch die Kombination verschiedener Elemente des expliziten Wissens kann neues explizites Wissen geschaffen werden. Die vierte und letzte Form der Wissenstransformation ist die Internalisierung. Die Anwendung und Prüfung expliziten Wissens dient dazu, aus Erfahrungen zu lernen und Wissen mit dem eigenen Vorwissen zu vergleichen und zu verknüpfen.[21] [22] [23]

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Details

Title
Neue Konzepte für Wissensmanagement
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Course
Allgemeine Systemtheorie
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
18
Catalog Number
V1609262
ISBN (eBook)
9783389148204
ISBN (Book)
9783389148211
Language
German
Tags
Wissen Wissentransformation Wissensarbeit Innovative Konzepte Wissensmanagement Allgemeine Systemtheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Neue Konzepte für Wissensmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1609262
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