Diese Hausarbeit befasst sich mit der Wasserversorgung der Burgen des Mittelrheintals und grenzt verschiedene mittelalterliche Fördertechniken voneinander ab, welche im Mittelalter zur Wasserversorgung der Menschen auf Burgen zum Einsatz kamen. Außerdem werden die jeweiligen Vor-und Nachteile der Fördermethoden dargestellt und immer in Bezug zu konkreten Beispielburgen gesetzt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung: Erläuterungen zum Thema und zum Forschungsstand
- Die Wasserversorgung auf Burgen im Mittelrheintal: Konkrete Beispiele im Vergleich
- Brunnen - Die Beispiele Pfalzgrafenstein und Gutenfels
- Vor- und Nachteile der Wasserförderung aus Brunnenschächten
- Zisternen - Die Beispiele Montfort und Ehrenfels
- Vor- und Nachteile der Wassersammlung in Zisternen
- Externe Wasserleitungen – Das Beispiel Dalberg
- Vor- und Nachteile der Wasserheranführung über Rohrleitungen
- Lastenträger - Wasserbeförderung in Behältern auf Eseln
- Schlussbetrachtung: Zusammenfassung und Ausblick
- Quellen und Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Wasserversorgung auf mittelalterlichen Burgen im Mittelrheintal. Das Hauptziel der Arbeit ist es, die verschiedenen Formen der Wasserversorgung in dieser Region zu analysieren und zu vergleichen. Dabei wird besonderer Wert auf die Einbeziehung konkreter Beispiele gelegt, um die historischen Herausforderungen und technischen Lösungen der mittelalterlichen Wasserversorgung aufzuzeigen.
- Die verschiedenen Formen der Wasserversorgung auf Burgen im Mittelrheintal
- Die Vor- und Nachteile der jeweiligen Fördertechniken
- Die Bedeutung der Wasserversorgung für das Leben auf Burgen im Mittelalter
- Der Forschungsstand zur mittelalterlichen Wasserversorgung im Mittelrheintal
- Die Rolle der Burgendichte im Mittelrheintal für die Wasserversorgung
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung zum Thema und zum Forschungsstand. Es beleuchtet die Bedeutung der Wasserversorgung für das Leben auf Burgen im Mittelalter und setzt den Fokus auf die Region Mittelrheintal, die sich durch ihre hohe Burgendichte auszeichnet. Das zweite Kapitel analysiert verschiedene Formen der Wasserversorgung auf Burgen im Mittelrheintal anhand konkreter Beispiele. Dabei werden sowohl Brunnen als auch Zisternen und externe Wasserleitungen betrachtet. Zudem werden die jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Fördertechniken im Detail erläutert.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Wasserversorgung, Burgen, Mittelrheintal, Brunnen, Zisternen, Wasserleitungen, Mittelalter, Forschungsstand, Burgendichte.
Häufig gestellte Fragen
Wie funktionierte die Wasserversorgung auf mittelalterlichen Burgen?
Die Versorgung erfolgte primär über Brunnenschächte, Zisternen zur Regenwassersammlung, externe Wasserleitungen oder den Transport durch Lasttiere wie Esel.
Was sind die Vor- und Nachteile von Burgbrunnen?
Vorteile sind die Unabhängigkeit von Niederschlägen; Nachteile sind der enorme bauliche Aufwand und die große Tiefe, die das Fördern des Wassers mühsam machte.
Welche Burgen dienen als Beispiel für Zisternen?
Die Burgen Montfort und Ehrenfels werden als konkrete Beispiele für die Nutzung von Zisternen zur Wassersammlung genannt.
Gab es im Mittelalter bereits Wasserleitungen für Burgen?
Ja, ein Beispiel hierfür ist die Burg Dalberg, die über externe Rohrleitungen mit Wasser versorgt wurde, was jedoch im Belagerungsfall ein hohes Risiko darstellte.
Warum war die Wasserversorgung strategisch so wichtig?
Ohne eine gesicherte Wasserquelle war eine Burg im Falle einer Belagerung nicht überlebensfähig, da die Vorräte schnell zur Neige gingen.
- Quote paper
- Götz Schnackenberg (Author), 2010, Die Wasserversorgung auf Burgen im Mittelrheintal, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161071