Der Teufel im Bann Gottes

Mephistos Verhältnis zum Herrn in ausgewählten Werken des Fauststoffes


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008
33 Seiten, Note: 1,6

Leseprobe

Inhalt

1 Der Teufel in der Reformation

2 Mephistopheles Verhältnis zu Gott in verschiedenen Stufen der Fausttradition
2.1 Ursprung und Bedeutung des Teufelsnamens
2.1.1 Mephistopheles
2.1.2 Leviathan
2.2 „Historia von D Johann Fausten“
2.2.1 Textanalyse
2.2.2 Gottesfürchtiger Teufel mit einsetzender psychologischer Tiefe
2.3 Marlowes „Die tragische Historie vom Doktor Faustus“
2.3.1 Textanalyse
2.3.2 Tragischer Höllenfürst mit komplexer Persönlichkeit
2.4 Klingers „Fausts Leben, Taten und Höllenfahrt“
2.4.1 Textanalyse
2.4.2 Weitsichtiger Teufel als Werkzeug Gottes
2.5 Goethes Urfaust
2.5.1 Textanalyse
2.5.2 Vielschichtige, respektlose Teufelsgestalt
2.6 Die Theodizee als gemeinsames Motiv der Faustbearbeitungen

3 Die ‚Historia‘ als der Grundstein der Fausttradition

4 Literaturangaben

1 Der Teufel in der Reformation

Nachdem in der Faustforschung lange Zeit das Augenmerk nahezu ausschließlich auf dem Titelhelden ruhte, und sein so essentieller Gegenspieler, der Teufel, großenteils unbeachtet blieb, bzw. auf den typischen, bösen Teufel reduziert wurde, wendet sich die Literaturkritik in letzter Zeit mehr und mehr ihm, dem Widersacher zu. Dies ist um so wichtiger, als der Teufel in der Zeit der Reformation, in der die Anfänge des Fauststoffes fußen, einen großen Zuwachs an Popularität erfuhr, aber auch zahlreichen Veränderungen unterworfen war.

Nach Luther war die Macht des Teufels durch Christus zumindest teilweise gebrochen. Der Mensch hatte nun immer die Möglichkeit zu Gott zurückzukehren, und durch innige Reue Gnade zu erlangen bzw. durch festes Vertrauen auf den Herrn die Versuchungen durch den Satan abzuwehren. Dennoch war die Gefahr des Teufels so präsent wie nie zuvor, ständig lauert er selbst dem Reformator auf, der unzählige Tischreden zu dessen Macht, Eigenschaft, Bekämpfung und Vorlieben hinterlassen hat. Durch die „protestantische Betonung der Bibel als einzige Autoritätsquelle“ wurde das „Vertrauen in die neutestamentliche Lehre über den Satan“,[1] und damit an den Teufel als ewigen Widersacher Gottes und der Menschen, erneuert. Die Angst vor ihm und seiner Macht nahm, nachdem sie lange Zeit abgenommen hatte, schlagartig wieder zu, auch weil sowohl Protestanten als auch Katholiken den Teufel und die Angst vor ihm für ihren Propagandakrieg nutzten[2]. Zugleich wurde aber auch der Glaube an Gottes Allmacht bestärkt, die, auch über den Teufel, vollkommen sei, ein Gedanke, der vor allem im alten Testament entscheidend, und essentieller Teil der alten Kirchenlehre ist.

So entstand der ursprüngliche Teufel der Faustgeschichte vor einem Hintergrund, der ihm zwar mehr Macht und Aufmerksamkeit einräumte denn je, der ihn aber gleichzeitig seinem Gegenpol, Gott unterstellte. Wie sich dieses zweischneidige Verhältnis auf die Faustbearbeitungen ausgewirkt, und welche Macht nach des Teufels eigenen Worten der Herr über ihn hat, soll nun im folgenden betrachtet werden, wobei vergleichend auf verschiedene wichtige Stufen der Fausttradition eingegangen werden soll.

2 Mephistopheles Verhältnis zu Gott in verschiedenen Stufen der Fausttradition

2.1 Ursprung und Bedeutung des Teufelsnamens

Zunächst soll hier, der Vollständigkeit halber, auf die verschiedenen Namen des den Pakt schließenden Teufels in der Fausttradition und deren Ursprung eingegangen werden.

2.1.1 Mephistopheles

Den Namen Mephostophiles, wie er in Spies „Historia von D Johann Fausten“[3], heißt, hat im sechzehnten Jahrhundert „ein Unbekannter aus halbverstandenen griechischen Wörtern“ zusammengesetzt, und genau dieser Name ist, vor allem durch Goethe „mit einer geringen Abänderung nun unsterblich geworden.“[4] Seit dem Erscheinen des Faustbuches 1587 hat es eine erstaunlich Vielzahl von Variationen gegeben, vor allem in den Puppenspielen, die diesen recht frei handhabten. Die Form Mephistopheles, die auch Goethe verwendet, und die heute die bekannteste ist, taucht erst etwa 100 Jahre nach dem Volksbuch auf. Erstmals findet man sie in Erasmus Franciscis 1680 erschienenem „Überzug der Niderwelt“[5].

Die Bedeutung des Namens ist ungeklärt, doch gibt es zahlreiche Versuche ihn auf die unterschiedlichste Weise zu deuten, von „Der-Licht-nicht-Liebende“ über „Dem-Faust-nicht-Freund“ bis hin zu „Der-Verführer-zu-Torheit“. Eine genaue Auflistung sämtlicher Deutungsversuche findet sich bei Günther Mahal[6], weshalb an dieser Stelle nicht näher darauf eingegangen wird. Jedenfalls wußten weder Widmann noch Goethe selbst, woher der Name stammt und was er bedeutet, und „[g]rundsätzlich ist zu bemerken, daß es nicht unbedingt so zu sein braucht, daß der umworbene Name überhaupt etwas bedeutet.“[7]

2.1.2 Leviathan

Bedeutend anders verhält es sich mit dem von Klinger gewählten Teufelsnamen: Leviathan. Dieser findet sich an mehreren Stellen in der Bibel, zum einen zweimal im Buch Hiob als Schlangenungeheuer bzw. als Krokodil, wo er einen besonders gefährlichen Verführer der Menschen darstellt, zum anderen im Buch Jesaja und in der Offenbarung des Johannes, wo er ebenfalls in Tiergestalt auftritt, als Schlange bzw. als Drache. Bekannt wurde der Name Leviathan aber vor allem durch Thomas Hobbes‘ 1651 erschienenes Werk „The Leviathan, or the Matter, Form, and Power of a Commonwealth, Ecclesiastical and Civil“, in der Leviathan den mächtigen Staat symbolisiert. Klinger verwendet diesen Namen auch in anderen seiner Werke als Teufelsname, und die Abkehr von dem traditionellen Mephistopheles, ist sicherlich seiner Absicht, ein völlig eigenes Werk zu schaffen, das mit den anderen Faustbearbeitungen in keinem Zusammenhang steht, geschuldet.[8]

2.2 Historia von D Johann Fausten

2.2.1 Textanalyse

Die „Historia von D Johann Fausten“,[9] die 1587 von Johann Spies erstmals gedruckt wurde, erschien in einer Zeit des Umbruchs, in der das Thema des Teufelsbündners an Popularität ungeheuer gewonnen hatte, denn einerseits hatten „die Vertreter der Renaissance und des Humanismus so manche geistliche Fessel des Mittelalters überwunden [...], [a]ndererseits war in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts aus der religiösen Erneuerung der Reformationszeit die engstirnige lutherische Orthodoxie geworden“[10], die sämtlichen Wissensdrang verteufelte. Zugleich war durch die Lehre des Protestantismus der Mensch nun auf sich selbst gestellt: „Keine helleuchtenden Heiligen oder Engel, bewaffnet mit dem Ruhmesschwert kamen einem zu Hilfe;“[11] In der ‚Historia‘ ist nicht mehr der Kampf Gottes gegen den Teufel, sondern das Verhältnis des Menschen zum Erzfeind entscheidend. Doch bleibt Mephostophiles weiterhin der gefallene Engel, und damit gefährlicher Widersacher des Herrn.

Bereits auf der ersten Seite der Vorrede an den Christlichen Leser wird der Teufel deutlich vorgestellt als ein „boese[r] Luegen <-> vnd Mordtgeist / der in der Warheit vnd Gerechtigkeit nicht bestanden / vnnd seiner Suende halben auß dem Himmel in den Abgrund der Hellen verstossen worden“(H, S.8f.) sei. Diese Kennzeichnung des gefallenen Engels als Lügner ist entscheidend, denn „das war ein biblischer Topos, der von Luther wieder neu betont worden war; und obgleich der Mephostophiles der ‚Historia‘ meist von einer treuherzig-harmlosen Ehrlichkeit ist, wird durch den Hinweis auf sein Lügenwesen doch eine qualitatis diabolica ins Spiel gebracht“.[12] Demnach vereint auch der noch recht simpel gezeichnete „Helledrachen“ (H, S.11) der ‚Historia‘, verschiedene Aspekte, denn er ist weder der vollkommen böse Teufel, als der er in der Vorrede dargestellt wird, noch immer der harmlose „Spiritus familiaris mit hauskoboldartigen Zügen“,[13] wie ihn die Literaturkritik oft beschreibt. Zudem, und weit wichtiger noch als die Frage nach seiner tatsächlichen Boshaftigkeit, hat er, der oft als flach und funktional gedeutet wird, einige Elemente der Tiefe, sowohl was seine Persönlichkeit, als auch was sein Verhältnis zu Gott angeht.

Jedenfalls ist Mephostophiles‘, wie sich sogleich zeigt, ein Bote des Fürsten der Finsternis (vergl. H, S.16), und daher natürlich ewiger Widersacher des Herrn und der Menschen, und wird in eben dieser Funktion zu Faust geschickt. Diesem erscheint „der Teuffel vnd Geist in Gestalt eines grauwen Muenchs“(H, S.17) - eine deutliche Spitze des protestantischen Autors gegen den katholischen Klerus und erste Andeutung einer weiteren wichtige Funktion des Teufels: immer wieder legt der protestantische Verfasser der ‚Historia‘ dem Teufel katholische Lehren in den Mund, um diese durch die Befürwortung durch den Böse zu verteufeln: „the Volksbuch ascribes several different roles to Mephostophiles, ranging from that of an enemy of mankind to that of a benevolent theological counsellor disseminating anti-catholic propaganda.“[14]

Doch nicht nur um katholische Dogmen verdächtig zu machen wird Mephostophiles Religiöses in den Mund gelegt, „he is also capable of speaking on behalf of conventional Christian theology and voicing opinions which would have been acceptable to members of either Christian denomination.“[15] Der Teufel als Sprachrohr Gottes. Für den protestantischen Verfasser ebenso wie dessen Leser, war dies keineswegs ungewöhnlich.

Doch damit nicht genug, dieser bibelfeste Teufel offenbart auch gleich in der nächsten Szene, der dritten, in der er abwechselnd als „Geist“ und „Teuffel“ bezeichnet wird[16], eine erstaunliche Eigenheit seines Charakters. Luzifer, so erklärt er, der Herrscher des östlichen Teils der Hölle, und sein Herr[17], habe „auß Hoffart vnd Vbermuht sich selbst zu Fall gebracht“(H, S.18). Diese Anklage gegen seinen Herrn, der Gott gelästert und seine Strafe wohl verdient hat, ist eine erste, klare Andeutung von Reue, Selbstmitleid und Schuldbewußtsein in diesem sonst recht flachen Teufel.

Unbekümmert ehrlich fährt Mephostophiles dann auch fort, schildert in aller Deutlichkeit die höllische Hierarchie und die sichere Verdammnis der Teufelsbündner, und schreckt damit nicht nur den Leser, sondern auch Faust gehörig ab. Doch das scheint den Teufel wenig zu bekümmern, er ist sich seiner Sache vollkommen sicher, reagiert auf Fausts Zweifel nur mit Spott. Natürlich rechtfertigt der eindeutig religiös-didaktische Hintergrund der ‚Historia‘, vor dem etwas anderes als Fausts Verdammnis völlig unmöglich ist, Mephostophiles‘ Sicherheit, und läßt jeden Zweifel, auf Seiten des Teufels als auch des Lesers, lächerlich erscheinen.

Mit der Erlaubnis zur Paktschließung in der Tasche, nennt der „Geist“ nun endlich seinen Namen: „er hieß Mephostophiles“(H, S.21),[18] und beginnt seine Dienerschaft, indem er Faust mit allem versorgt, was dieser begehrt, doch, wie der Verfasser betont, ist sämtliche Speise, alle Kleider, jeder Wein, „alles gestolne vnd entlehnete Wahr“(H, S.27), gestohlen bei sowohl weltlichen wie geistlichen Fürsten (H, S.27). Seine böse Natur, und vor allem seine eher geringe Zauberkunst verlangen diese Maßnahme, ein Motiv, das sich in vielen Faustbearbeitungen nach der ‚Historia‘ fortsetzen wird.

Erstmals seine teuflische Fratze zeigt der vermeidliche Diener bezüglich Fausts Heiratsplänen, denn die Ehe, deren ausgesprochener Befürworter Luther war, sei ein „Werck deß Hoechsten“(H, S.28) und daher dem Teufel natürlich zuwider: „Derohalben / Fauste / sehe dich fuer / wirst du dich versprechen zuverehelichen / soltu gewißlich von vns zu kleinen Stuecken zerrissen werden.“(H, S.28). Doch erst „der Teuffel Leibhaftig“(H, S.28) stimmt den Störrischen um – ein deutliches Zeichen der unterschiedlichen Macht der Teufel, derer Mephostophiles nur ein Geringer ist.

Luzifer hingegen, so erklärt er, sei „ein schoener Engel / von GOtt erschaffen / ein Geschoepff der Seligkeit gewest“(H, S.30). Dieser ersten Einordnung Luzifers in Gottes Schöpfung, der er nicht etwa als unerschaffener Feind gegenüber steht, folgt, nach einer langen Reihe eher ermüdender Details über die Hölle und deren Namen, bald ein aufschlußreicher Bericht über Luzifers Fall, wobei Mephostophiles diesen, wie schon zu Beginn, mit aller Deutlichkeit negativ wertet. Denn Luzifer sei „in solcher Zierd / Gestalt / Pomp / Authoritet / Wirde vnd Wohnung [gewesen] / daß er vber alle andere Geschoepff Gottes“ gestrahlt habe, sei aber dann, „dieweil er also wissentlich vnd vermessentlich wider Gott gewesen ist“ der „Vbermut vnd Hoffart“ verfallen und sei deswegen von Gott „verurtheilet vnnd verdammet“ worden (H, S.32).

An dieser Passage zeigt sich deutlich, wie „der Teufel, Mephostophiles, sozusagen das Amt des Theologen“ ausführt[19], mit einer „seelsorgerischen Intention“, dabei Fausts Fragen stets so beantwortend, dass „Faustus mit immer ängstlicherem Gewissen seinen Teufelsbund bereut und an der Größe seiner Schuld verzweifelt.“[20] So sichert sich der Verführer gerade dadurch, dass er recht unverblümt seine Trauer, Reue und sein Selbstmitleid angesichts seiner eigenen Verdammnis zeigt, sein Opfer, das an seine eigene Rettung einfach nicht mehr glauben kann. Und gerade weil dies für ihn so wichtig ist, beantwortet Mephostophiles die Frage nach der theoretischen Möglichkeit der Erlösung der Verdammten stets mit einem rigorosen „Neyn“(H, S.40), wie er die Möglichkeit einer Erlösung überhaupt immer wieder verneint, was aus der Sicht des protestantischen Autors eine Lüge darstellt, (vergl. H, S.37).

Nach dieser Anklage an seinen Herrn, wird Mephistopheles Selbstmitleid von Szene zu Szene immer deutlicher. Zunächst offenbart er, dass nicht nur die Menschen, auch die Geister „alle Stund hoffen vnd warten“(H, S.40) und um Gottes Versöhnung beten, für die es jedoch keine Hoffnung gibt, und steigert sich dann, auf Fausts Nachfrage zu einem sehr aufschlußreichen, nahezu sentimentalen Schuld- und Leidensbekenntnis:

„Wann ich ein Mensch erschaffen were / wie du / wollte ich mich biegen gegen Gott / allweil ich einen Menschlichen Athem hette / vnnd mich befleissen / daß ich Gott nicht wider mich zu Zorn bewegte / seine Lehr / Gesetz vnnd Gebott / so viel mir moeglich / halten / jn alleine Anruffen / Loben / Ehren vnnd Preisen / darmit ich Gott gefaellig vnd angeneme were / vnnd wueste / daß ich nach meinem Absterben / die ewige Frewde / Glori vnd Herrligkeit erlange.“ (H, S.43)

Niemand kann ob dieses Geständnisses noch behaupten, bei Mephostophiles handele es sich um einen völlig funktionalen Teufel, ohne jegliche Tiefe oder Persönlichkeit. Im Gegenteil: in diesem Mephostophiles ist bereits die Tragik des Teufels, der zwar nicht anders kann, als böse zu sein (und die Menschen auch ganz gerne stürzt, wie sich zeigen wird), der aber gleichzeitig Trauer und Reue über sein eigenes Teufel-Sein empfindet und gerne zu Gott zurück wollte,[21] angelegt. Ein Teufel also, der gerne wieder Engel, der gerne wieder Gott, den er im Grunde als seinen Herrn und Schöpfer anerkennt, gefällig wäre! Und auch hier lügt der Lügner nicht, betont statt dessen, sozusagen mit erhobenem Zeigefinger, dass Faust seinen Schöpfer „der dich erschaffen / dir die Sprach / Gesicht und Gehoer gegeben hat“ verleugnet und dadurch sein „bestes Kleinot vnnd Zierde der Zuflucht Gottes verloren“(H, S.43) hat.

[...]


[1] Jeffrey Burton Russel: Biographie des Teufels. Das radikale Böse und die Macht des Guten in der Welt. Böhlau Verlag, Wien, 2000, S.164

[2] Vergl. ebd. S.165

[3] Im Folgenden wird dieses Werk als das „Volksbuch“ oder einfach als die „Historia“ bezeichnet

[4] Max Morris: Mephistopheles; In: Goethe-Jahrbuch, Band 22, Frankfurt am Main, 1901, S.150-191, S.150

[5] Vergl. Günther Mahal: Mephisto Splitter; In: Günther Mahal (Hrsg.): Faust. Untersuchungen zu einem zeitlosen Thema; ars una, Neurried, 1998; S.391-409, S.400. Mahal bietet hier auch eine vollständige Aufzählung sämtlicher Variationen des Mephisto-Namens.

[6] Vergl. ebd. S.401

[7] Ebd. S.402

[8] Vergl. hierzu Günther Mahal: Mephistos Metamorphosen. Fausts Partner als Repräsentant literarischer Teufelsgestalten. Alfred Kümmerle, Göppingen, 1972, S.300

[9] Johann Spies: Historia von D Johann Fausten. 1587; Herausgegeben v. Stephan Füssel und Hans Joachim Kreutzer, Reclams Universal-Bibliothek Nr. 1516, Stuttgart 2006. Das Werk wird im folgenden unter der Sigle H zitiert.

[10] Hans Joachim Gernentz (Hrsg.): Der Pakt mit dem Teufel; Union Verlag, Berlin 1988, Nachwort S.333-347, S. 334

[11] Russel: Biographie des Teufels, S.165

[12] Günther Mahal: Mephistos Metamorphosen, S.226

[13] Carl Kiesewetter: Faust. In der Geschichte und Tradition; Georg Olm Verlag, Hildesheim, 1978, S.152

[14] Osman Durrani: Faust and the Bible.A Study of Goethe’s Use of Scriptural Allusions and Christian Religious Motifs in Faust I and II. Peter Lang, Berne, 1977, S.75

[15] Ebd. S.178

[16] Überhaupt deutet die teilweise recht unverständliche und inkonsequente Verwendung verschiedener Bezeichnungen für die Teufel und die recht phantastische und aus den verschiedensten Quellen gespeiste Darstellung des Höllischen Regiments darauf hin, dass sich der Verfasser, der in sonstigen religiösen Dingen recht gut bewandert zu sein scheint, hier nicht recht auskannte. Vergl. hierzu etwa Pieter Leendertz jr.: Zur Dämonologie des Faustbuchs; In: Zeitschrift für Bücherfreunde; Verlag E.A. Seemann, Leipzig, 1923, Nr. 15, S.99-106

[18] Erstmals taucht der so berühmt gewordenen Name bereits in der Überschrift zum 4. Kapitel auf.

[19] Breuer: Mephisto als Theologe, S.91

[20] Ebd. S.92

[21] „Denn ob ich schon gegen GOTT also gesuendigt / wollte ich mich doch widerumb in seinen Gnaden erholen.“ (H, S.43)

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Der Teufel im Bann Gottes
Untertitel
Mephistos Verhältnis zum Herrn in ausgewählten Werken des Fauststoffes
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,6
Autor
Jahr
2008
Seiten
33
Katalognummer
V161073
ISBN (eBook)
9783640742639
ISBN (Buch)
9783640742912
Dateigröße
605 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Teufel, Bann, Gottes, Mephistos, Verhältnis, Herrn, Werken, Fauststoffes
Arbeit zitieren
Andrea Soprek (Autor), 2008, Der Teufel im Bann Gottes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161073

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