Die dymnamische Welt der Ozeane

Nutzung, Probleme, Lösungen


Hausarbeit, 2006
22 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bedeutung des Ozeans

3. Nutzung des Ozeans
3.1 Erdölgewinnung
3.2 Energiegewinnung
3.3 Spurenelementgewinnung
3.4 Nahrungsmittelgewinnung
3.5 Verkehrsraum
3.6 Submarines Atommüllendlager

4. Probleme
4.1 Erdölförderung
4.2 Überfischung
4.3 Probleme für das Klima
4.4 Verkehrsprobleme

5. Lösungen
5.1 Erdölförderung
5.2 Überfischung
5.3 Klima – Forderungen für den Klimaschutz
5.4 Verkehrsproblemlösungen
5.5 Allgemeine Lösungsvorschläge

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

8. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

Diese Arbeit soll sich mit der umfassenden Bedeutung der Meere für die Menschen beschäftigen und auf nötige Veränderung des Umgangs der Menschen mit dem Ozean hinweisen. Sie stellt zunächst die Bedeutung und den Nutzen des Ozeans für den Menschen dar, um dann auf die daraus resultierenden Umweltprobleme einzugehen. In diesem Zusammenhang werden wir nicht auf alle Bereiche des Meeres eingehen, sondern nur auf ausgewählte, wie man bereits dem Inhaltsverzeichnis entnehmen kann. In Bezug auf die einzelnen Problembereiche des Ozeans werden wir im Anschluss auf mögliche Lösungen eines ökologischeren Umgangs des Menschen mit dem Meer eingehen. Auch hierbei werden wir wieder nur ausgewählte Aspekte betrachten. Außerdem haben wir uns bei der Herausarbeitung der Lösungsvorschläge uns hauptsächlich mit der Homepage der Umweltschutzorganisation Greenpeace beschäftigt und stützen daher unsere Angaben auf diese.

2. Bedeutung des Ozeans

Die Bedeutung des Ozeans kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, da man ihn als Wiege des Lebens betrachten kann. Der Ozean bildet die Grundlage und das Reservoir des weltweiten Wasserkreislaufs. Er ist der stabilisierende Faktor des Weltklimas, besitzt ein reichhaltiges Ökosystem und bildet einen entscheidenden Beitrag zu Nahrungsmittelgrundlage des Menschen (Rote Fahne, 2006, S. 24).

Der Ozean nimmt mit ca. 71% der Erdoberfläche den größten Teil von dieser ein. Er ist damit der größte Lebensraum für die Flora und Fauna, ca. 80% der Biomasse befinden sich in ihm. Die Erdoberfläche besteht zumeist aus Wasser. Dies hat eine große Auswirkung auf die geophysikalischen Eigenschaften der Erde (Rosenkranz, 1977, S. 9). So wird von ihm das Klima, über den Wärmetransport der Ozeanströmungen beeinflusst, wie z.B. das relativ milde Klima in Nord-West-Europa. Des Weiteren beeinflusst er den Energiehaushalt der Erde und die Begebenheiten auf dem Festland.

Der Erdozean bildet eine zusammenhängende Wasseroberfläche, wird aber in unterschiedliche Ozeanabschnitte vom Mensch eingeteilt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Ozeaneinteilung

Quelle: Rosenkranz, 1977, 13.

Des Weiteren ist der Ozean als Energiehaushalt der Erdatmosphäre, durch Strahlungs- und Energieumwandlungsvorgänge, von großer Bedeutung. Die Verdunstung der Meeresoberfläche stellt den überwiegenden Anteil des Wassers für den Wasserkreislauf auf dem Festland dar. Durch die Meeresströmungen findet der Energietransport statt, der Einfluss nimmt auf die Lebensbedingungen auf dem Festland hat. Der Ozean spielt speziell für den Menschen eine wichtige Rolle auf der Erde, da er nicht nur Nahrungsraum, Lagerstätte, Energiequelle, sondern auch noch Verkehrsträger ist.

Vergleicht man die Größe des Ozeans mit dem gesamten Erdaufbau, so ist sein Materialanteil gering. Durch seine besondere Nutzenvielfalt für den Menschen und seinen großen Einfluss auf die Umwelt und das Leben im Allgemeinen kann die Bedeutung des Ozeans jedoch nicht hoch genug eingestuft werden.

3. Nutzung des Ozeans

Die nachsehende Darstellung der Teilnutzungsmöglichkeiten des Ozeans verdeutlicht noch mal seine Vielfältigkeit:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Teilnutzen des Ozeans für den Menschen

Quelle: http://www.dsn-projekte.de/de/referenzen/studien/Zukunft_Meer_2004.php, 41.

Wie die obere Grafik schon zeigt, ist die Nutzung des Ozeans sehr vielseitig möglich, daher werde ich sie einmal aufzählen, um dann nur auf Einzelne einzugehen:

- Rohstoffgewinnung: Erdöl, Erdgas, Energie, Salz, Spurenelemente, Mangan und Süßwasser
- Nahrungsmittelgewinnung: Fische, Muscheln, Krebse und Algen
- Rechtsraum (Seerecht)
- Tourismus
- Klimaforschung
- Verkehrsraum
- submarines Atommüllendlager

Die Nutzung des Ozeans hat sich stark intensiviert mit dem Voranschreiten der industriellen Revolution. Diese machte es möglich und nötig, auf den Ozean und die in ihm verborgenen Ressourcen zurückzugreifen. Neue technische Errungenschaften sorgten dafür, dass ohne viel Rohstoff- und Zeitverlust die Ressourcen des Ozeans gewinnbringend gefördert werden konnten. So wären viele im Weiteren vorgestellte Verfahren ohne die rasante industrielle Revolution nicht möglich gewesen.

Der gesamte Weltmarktumsatz über, durch und mit dem Ozean beläuft sich 2004 auf ca. 1.200 Mrd. € (Baratta, 2003, S. 1324), es kann daher von einem großen wirtschaftlichen Nutzen des Ozeans für die Wirtschaft gesprochen werden.

3.1 Erdölgewinnung

Durch die Entwicklung von Fördertechniken kann Erdöl nun auch in Tiefen bis zu 9.000 m Tiefe gefördert werden. Man begann in der Förderung mit fest in den Boden gerammten Holzkonstruktionen, die bis zur heutigen Zeit in Venezuela angewandt werden (vgl. http://www.paperboy.de/referatanzeigen-210.html). Es folgte die Entwicklung von schwimmenden Plattformen und Hubinseln, welche die Arbeitsplattform zum Schutz vor den Wellen bis zu 20 m in die Höhe heben. Sie machen es möglich in einer Tiefe von 100 m nach Öl zu bohren. In der Reihe der Entwicklungen folgten die Halbtaucher, welche die Förderung von Erdöl erleichterten. Unter Halbtauchern werden Bohrplattformen verstanden, deren Schwerpunkt im Wasser liegt. Sie haben geflutete Ballasttanks. Durch Verankerungen im Meeresboden halten sie auch bei Sturm ihre Position über dem Bohrloch. Hinzu kommt, dass an ihnen computergesteuerte Schiffsschrauben und Sonar-Ortungen für die Unveränderlichkeit der Position sorgen. Für kleinere Bohrungen können auch Bohrschiffe genutzt werden, die über dem Bohrloch schwimmend das Öl absaugen und bei bedarf schnell ihre Position ändern können (vgl. http://www.paperboy.de/referatanzeigen-210.html).

Die Erdölgewinnung findet mit Hilfe von zwei unterschiedliche Förderungsverfahren statt: Dem Offshore- und Onshore-Verfahren. Als Beispiel für eine Offshore-Förderung kann die Gullfaks A-Plattform in der Nordsee genannt werden. Sie muss sowohl rauen klimatischen Bedingungen als auch hohem Benutzungsdruck standhalten. Sie ist auf dem Ozeangrund verankert und ihre erste Plattform befindet sich in einer Höhe von 30 m. Von ihr aus ist es möglich, eine Bohrung in 5.000 m Tiefe durchzuführen. Der Bohrungsdurchmesser beträgt einen Meter und fördert jeden Tag ca. 380 Barrel (entspricht 159 l) Erdöl. Der Betriebsdruck liegt bei ca. 500 bar, was die Rohre zusätzlich belastet. Diese Darstellung zeigt deutlich welche Gefahren der Ozean durch schwimmende Bohrinseln ausgesetzt ist. Sollte das Material den Bedingungen nicht mehr standhalten und brechen, flösse das Erdöl ungehindert in den Ozean. Hinzu kommt, dass durch die Arbeiten mit und auf den Plattformen ein enormer Lärmpegel über und im Wasser entsteht. Die dort lebenden Tiere sind einer Bedrohung ihres Lebensraumes in vielerlei Hinsicht ausgesetzt (vgl. http://www.paperboy.de/referatanzeigen-210.html).

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Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Die dymnamische Welt der Ozeane
Untertitel
Nutzung, Probleme, Lösungen
Hochschule
Universität Potsdam
Note
2,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
22
Katalognummer
V161111
ISBN (eBook)
9783640743858
ISBN (Buch)
9783656562481
Dateigröße
1942 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Welt, Ozeane, Nutzung, Probleme, Lösungen
Arbeit zitieren
Sabrina Oertel (Autor), 2006, Die dymnamische Welt der Ozeane, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161111

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