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Grundlagen der traditionellen Bilanzanalyse

Aufgaben, Instrumente, Ziele, Grenzen

Title: Grundlagen der traditionellen Bilanzanalyse

Seminar Paper , 2010 , 31 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Claus Berg (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit behandelt die Grundlagen der traditionellen Bilanzanalyse.
Unter dem Begriff traditionelle Bilanzanalyse ist eine quantitative
Kennzahlenanalyse zu verstehen. Dies rührt daher, dass die Bilanzanalyse
die Bildung und den Vergleich von Kennzahlen als Analyseinstrument
nutzt(Vgl. Sigloch (2002), S. 898; Küting/ Weber (2009), S. 13; Petersen/ Zwirner/ Künkele(2009), S. 7).
Zu Beginn der Arbeit soll der Begriff der Bilanzanalyse definiert werden.
Dabei werden verschiedene Unterscheidungskriterien genannt, die den
Begriff weiter untergliedern. Daran anknüpfend soll auf die Ziele der Bilanzanalyse
eingegangen werden. Im nun folgenden Unterabschnitt sollen
der Interessentenkreis der Bilanzanalyse und die für diese Adressaten
spezifischen Aufgaben einer Bilanzanalyse dargestellt werden. Der letzte
Unterabschnitt des zweiten Kapitels behandelt die Informationsquellen,
die in eine Bilanzanalyse einfließen.
Das dritte Kapitel erläutert zu Beginn die Grundlagen der Aufbereitung der
Informationen des Jahresabschlusses. Der zweite Unterabschnitt widmet
sich der Strukturbilanz und den Aufbereitungsmaßnahmen von Aktiva und
Passiva. Da für Strukturbilanzen keine verbindlichen, gesetzlichen Regelungen
bestehen, kann die in dieser Arbeit dargestellte Strukturbilanz nur
als Vorschlag betrachtet werden (Vgl. Küting/ Weber (2009), S. 85; Bitz/ Schneeloch/ Wittstock (2003), S. 480). Neuerungen aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes
(BilMoG) wurden berücksichtigt, Übergangsregelungen
und die Behandlung von „Altfällen“ sollen nicht Thema
dieser Arbeit sein.
Im Anschluss an die Aufbereitung folgen in Kapitel 4 die Instrumente der
Bilanzanalyse. Diese Abfolge wurde so gewählt, da die Strukturbilanz die
Grundlage für eine Bilanzanalyse mit Kennzahlen bildet.( Vgl. Kresse (2003), S. 99; Küting/ Weber (2009), S. 84). Als Instrumente
sollen im Rahmen dieser Arbeit betriebswirtschaftliche Kennzahlen vorgestellt
werden. Anschließend wird auf die Möglichkeiten der Auswertung
von Kennzahlen eingegangen.
Im abschließenden fünften Kapitel sollen die Grenzen der Bilanzanalyse
kritisch betrachtet werden.
Die Seminararbeit bezieht sich auf den handelsrechtlichen Einzelabschluss
einer Kapitalgesellschaft.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GRUNDLAGEN DER BILANZANALYSE

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Zielsetzung der Bilanzanalyse

2.3 Adressaten und Aufgaben der Bilanzanalyse

2.3.1 Anteilseigner, Gesellschafter und potenzielle Anleger

2.3.2 Kreditgeber und Lieferanten

2.3.3 Arbeitnehmer, Vertreterorganisationen und die Öffentlichkeit

2.3.4 Unternehmensleitung und Kontrollorgane

2.4 Informationsquellen der Bilanzanalyse

3 AUFBEREITUNGSMAßNAHMEN

3.1 Grundlagen der Aufbereitung

3.2 Die Strukturbilanz

3.2.1 Aufbereitungsmaßnahmen der Aktiva

3.2.2 Aufbereitungsmaßnahmen der Passiva

4 INSTRUMENTE DER BILANZANALYSE

4.1 Kennzahlen als Instrument der Bilanzanalyse

4.2 Auswertung von Kennzahlen

5 GRENZEN DER BILANZANALYSE

6 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit den Grundlagen der traditionellen Bilanzanalyse als quantitative Methode zur Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens, wobei der Schwerpunkt auf der Aufbereitung des Jahresabschlusses und der Kennzahlenanalyse unter Berücksichtigung des BilMoG liegt.

  • Definition und Ziele der Bilanzanalyse
  • Analyse der verschiedenen Adressatengruppen und deren Informationsbedürfnisse
  • Methodik der Erstellung einer Strukturbilanz durch Umgliederungsmaßnahmen
  • Einsatz und Auswertung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen
  • Kritische Würdigung der Grenzen und Aussagefähigkeit der Bilanzanalyse

Auszug aus dem Buch

3.1 Grundlagen der Aufbereitung

Die im Jahresabschluss veröffentlichten Daten entsprechen nicht den Ansprüchen einer Bilanzanalyse. Im Jahresabschluss finden sich Positionen die keinen materiellen Gehalt haben oder unter betriebswirtschaftlicher Betrachtung falsch ausgewiesen sind. Aufgrund dessen muss das Datenmaterial für die Durchführung einer Bilanzanalyse aufbereitet werden.

Die Aufbereitungsmaßnahmen gliedern sich in eine quantitative und eine wertmäßige Aufbereitung. Bei den quantitativen Aufbereitungsmaßnahmen handelt es sich um Umgliederungen von Bilanzposten. Die wertmäßigen Maßnahmen der Aufbereitung sind als Umbewertungen einzelner Positionen zu verstehen. Die nachfolgende Abbildung 1 zeigt die verschiedenen Aufbereitungsmaßnahmen.

Durch eine Umbewertung von Bilanzposten und als Folge einer Saldierung kommt es in der aufbereiteten Bilanz zu einer Verlängerung oder Verkürzung. Umbewertungen sollten nur im Ausnahmefall durchgeführt werden, da die handelsrechtlichen, objektiven Wertansätze verloren gehen. Die Aussagekraft von Kennzahlenvergleichen würde gemindert werden. Bei den Umgliederungen lassen sich folgende Maßnahmen unterscheiden:

Umgruppierung: Ein existierender Bilanzposten wird an einen anderen, bereits vorhandenen Posten der gleichen Bilanzseite angefügt.

Neubildung: Durch eine Neubildung wird ein Posten einer für die Bilanzanalyse geschaffenen Abschlusskategorie der gleichen Bilanzseite zugeordnet.

Aufspaltung: Ein Bilanzposten wird getrennt und mehr als einer Abschlusskategorie der gleichen Bilanzseite zugeteilt.

Saldierung: Bei einer Saldierung wird ein Posten der Bilanz zumindest teilweise mit einer Abschlusskategorie der anderen Bilanzseite verrechnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in das Thema der traditionellen Bilanzanalyse und Erläuterung des methodischen Vorgehens sowie der Zielsetzung der Arbeit.

2 GRUNDLAGEN DER BILANZANALYSE: Definition des Begriffs, Darstellung der Ziele und Aufgaben sowie Identifikation der relevanten Informationsquellen für verschiedene Interessengruppen.

3 AUFBEREITUNGSMAßNAHMEN: Erläuterung der Notwendigkeit von Datenaufbereitungen zur Erstellung einer Strukturbilanz unter Berücksichtigung von Umgliederungen.

4 INSTRUMENTE DER BILANZANALYSE: Vorstellung der Kennzahlenrechnung als zentrales Analyseinstrument sowie Methoden zur Auswertung der generierten Kennzahlen.

5 GRENZEN DER BILANZANALYSE: Kritische Analyse der Aussagekraft, insbesondere hinsichtlich Vergangenheitsbezug und Informationsqualität.

6 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und abschließende Bewertung der Bilanzanalyse als wichtiges, aber kritisch zu hinterfragendes Instrument.

Schlüsselwörter

Bilanzanalyse, Jahresabschluss, Strukturbilanz, BilMoG, Kennzahlenanalyse, Vermögenslage, Finanzlage, Ertragslage, Aufbereitungsmaßnahmen, Umgliederung, Bilanzpolitik, Liquidität, Wirtschaftliche Lage, Rechnungslegung, Rentabilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen der traditionellen Bilanzanalyse und erläutert, wie aus dem offiziellen Jahresabschluss eine aussagekräftige Datenbasis gewonnen wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition der Bilanzanalyse, die Aufbereitung von Bilanzen zur Strukturbilanz und die Anwendung verschiedener Kennzahlen zur Unternehmensbeurteilung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie ein Unternehmen seine wirtschaftliche Lage durch eine quantitative Kennzahlenanalyse anhand aufbereiteter Daten transparent und vergleichbar machen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und die systematische Aufbereitung handelsrechtlicher Jahresabschlussdaten nach betriebswirtschaftlichen Kriterien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die methodische Aufbereitung zur Strukturbilanz sowie die Instrumente der Kennzahlenanalyse und deren Auswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Bilanzanalyse, Strukturbilanz, Kennzahlen, BilMoG, Jahresabschluss sowie die Analyse von Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Warum ist die Erstellung einer Strukturbilanz notwendig?

Da die gesetzlich vorgeschriebene Bilanz primär externen Publizitätszwecken dient, sind für betriebswirtschaftliche Analysen Umgliederungen nötig, um eine wirtschaftlich aussagekräftige Struktur zu erhalten.

Welche Bedeutung hat das BilMoG für diese Arbeit?

Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) hat die Ansatz- und Bewertungsvorschriften wesentlich verändert, was direkte Auswirkungen auf die Aufbereitung von Bilanzposten wie Firmenwerten oder Rückstellungen hat.

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Details

Title
Grundlagen der traditionellen Bilanzanalyse
Subtitle
Aufgaben, Instrumente, Ziele, Grenzen
College
University of Applied Sciences Aschaffenburg
Course
Schwerpunkt Rechnungs- und Prüfungswesen
Grade
1,7
Author
Claus Berg (Author)
Publication Year
2010
Pages
31
Catalog Number
V161222
ISBN (eBook)
9783640758081
ISBN (Book)
9783640758241
Language
German
Tags
Bilanzanalyse Jahresabschlussanalyse Jahreabschluß Traditionelle Bilanzanalyse Adressaten Bilanzanalyse Aufgaben Bilanzanalyse Ziele Bilanzanalyse Aufbereitungsmaßnahmen Strukturbilanz Bilanzanalyse nach BilMoG Instrumente Bilanzanalyse Kennzahlen Grenzen Bilanzanalyse Bilanzanalyse HGB BilMog Strukturbilanz BilMog interne Bilanzanalyse Betriebsanalyse externen Bilanzanalyse formellen Bilanzanalyse materielle Bilanzanalyse Jahresabschluss Jahresabschlußanalyse statischen Bilanzanalyse dynamischen Bilanzanalys Analyse der Vermögens- und Finanzlage Analyse der Ertragslage strategische Bilanzanalyse Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Lagebericht quantitative Aufbereitung wertmäßige Aufbereitung Umbewertung Umgliederung Umgruppierung Neubildung Aufspaltung Betriebswirtschaftliche Kennzahlen absolute Kennzahlen Verhältniskennzahlen Gliederungszahlen Beziehungszahlen Indexzahlen Auswertung von Kennzahlen Zeitvergleich Soll-Ist Vergleich Branchenvergleich Grenzen der Bilanzanalyse
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GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claus Berg (Author), 2010, Grundlagen der traditionellen Bilanzanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161222
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