Die folgende Arbeit gibt einen kurzen Überblick über die zwei wichtigsten Veranstaltungsarten in der Tagungs- und Kongresswirtschaft, nämlich „Association Meetings“ und „Corporate Meetings“. Die beiden Begriffe werden am Anfang der Kapitel kurz definiert und erklärt. Desweiteren folgt eine genaue Erläuterung, welche Ziele und Interessen die jeweiligen „Meetings“ verfolgen. Diverse Motive der „Corporate Meetings“ werden im Kapitel 3 aufgezeigt. Im Kapitel 4 werden beide Veranstaltungen miteinander verglichen und in einer graphischen Darstellung bildlich veranschaulicht.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Argumentationsgang
2. Association Meetings
2.1 Definition Association Meetings
2.2 Ziele und Interessen von Association Meetings
3. Corporate Meetings
3.1 Definition Corporate Meetings
3.2 Motive und Interessen von Corporate Meetings
4. Orientierungsbaum Kongress- & Tagunsstatistik
5. Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, eine klare begriffliche Abgrenzung zwischen „Association Meetings“ und „Corporate Meetings“ innerhalb der Tagungs- und Kongresswirtschaft vorzunehmen. Dabei werden die jeweiligen Definitionen, spezifischen Zielsetzungen, Interessen und Motive der Veranstalter herausgearbeitet, um ein tieferes Verständnis für diese beiden zentralen Marktsegmente zu ermöglichen.
- Definition und Differenzierung von Verbandsveranstaltungen
- Motive und Interessen bei firmeninternen Meetings
- Bedeutung von Wissensmanagement in modernen Organisationen
- Strukturelle Einordnung durch einen Orientierungsbaum der Kongressstatistik
- Wirtschaftliche Relevanz der Veranstaltungsarten für den Dienstleistungssektor
Auszug aus dem Buch
3.2 Motive und Interessen von Corporate Meetings
Sowohl Tagungen als auch Kongresse von Firmen zeichnen sich ebenso durch eine Vielfalt von Veranstaltungsmotiven aus. Im Gegensatz zu den Verbänden, bei welchen der Wissensaustausch und die Fortbildung die wichtigsten Veranstaltungsmotive sind, setzen Firmen ihren Interessensschwerpunkt auf Personalschulungen, Kundenschulungen, Produktpräsentationen, Aktionärsversammlungen, etc. (vgl. Beckmann 2002, S. 281).
In den letzten Jahren konnte man vor allem ein steigendes Interesse im Bereich Kultur-, Sport- oder gesellschaftlichen Eventmarketing der Firmen feststellen, was für die Anbieter dieser Einrichtungen ein weiteres Nachfragesegment ist. Hierbei sind vor allem sog. PCO´s (Professional Congress Organizer) zu nennen, welche im Auftrag der Veranstalter und/oder im eigenen Namen handeln und die Organisation einer Firmenveranstaltung übernehmen (vgl. Beckmann 2002, S. 281).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Wissen als Wettbewerbsfaktor und stellt die Notwendigkeit von organisierten Meetings zur Wissensvermittlung und Zukunftsgestaltung dar.
2. Association Meetings: Dieses Kapitel definiert Verbandsveranstaltungen ab 50 Teilnehmern und analysiert die Ziele von Non-Profit-Organisationen sowie Interessensverbänden bei der Ausrichtung von Kongressen.
3. Corporate Meetings: Hier werden firmeninterne Veranstaltungen (ab 15 Teilnehmern) definiert und die spezifischen Motive wie Schulungen, Produktpräsentationen und Aktionärsversammlungen erläutert.
4. Orientierungsbaum Kongress- & Tagunsstatistik: In diesem Kapitel werden die verschiedenen Veranstaltungsarten grafisch und inhaltlich gegenübergestellt, um eine klare Abgrenzung der Märkte zu ermöglichen.
5. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der wirtschaftlichen Bedeutung beider Meeting-Formen für den Dienstleistungssektor und die Hotellerie.
Schlüsselwörter
Association Meetings, Corporate Meetings, Kongresswirtschaft, Tagungsmanagement, Verbände, Firmenveranstaltungen, Wissensmanagement, Eventmarketing, PCO, Kongressstatistik, Personalschulungen, Produktpräsentationen, Dienstleistungssektor, Non-Profit-Organisationen, Veranstaltungsmotive
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit behandelt die Unterscheidung der beiden zentralen Veranstaltungsarten „Association Meetings“ und „Corporate Meetings“ innerhalb der Tourismus- und Kongresswirtschaft.
Welche Themenfelder stehen im Fokus?
Im Fokus stehen die Definitionen der Begriffe, die unterschiedlichen Ziele und Interessen der jeweiligen Veranstalter sowie die wirtschaftliche Einordnung dieser Events.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist eine präzise Abgrenzung dieser beiden Meeting-Typen, um ein besseres Verständnis für deren Motive und organisatorische Rahmenbedingungen zu schaffen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, bei der bestehende Definitionen und statistische Orientierungshilfen ausgewertet werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Betrachtung von Verbandsveranstaltungen, firmeninternen Meetings und einer grafischen Darstellung zur statistischen Kategorisierung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Kongresswirtschaft, Verbandsveranstaltungen, Corporate Meetings, PCO und Wissensmanagement.
Wie unterscheiden sich die Teilnehmerzahlen bei diesen Veranstaltungen?
Corporate Meetings umfassen meist kleinere Gruppen ab 15 Teilnehmern, während bei Association Meetings (Kongressen/Konferenzen) ab 50 Teilnehmern gesprochen wird.
Welche Rolle spielen PCOs bei Firmenveranstaltungen?
Professional Congress Organizer unterstützen Firmen bei der Organisation ihrer Veranstaltungen und handeln dabei im Auftrag der Unternehmen.
Warum sind diese Veranstaltungen wirtschaftlich relevant?
Sie stellen weltweit wichtige Einnahmequellen für Wirtschaftszweige wie die Hotellerie, Catering-Firmen und Kongresszentren dar.
Was zeichnet die Interessen bei Association Meetings aus?
Das Hauptinteresse liegt hier meist auf der Förderung von Wissenschaft und dem beruflichen sowie sozialen Austausch der Mitglieder von Verbänden.
- Citation du texte
- Julia Jander (Auteur), 2009, Association Meetings vs. Corporate Meetings – Definition, Ziele, Interessen und Abgrenzung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161286