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Innovationsfähigkeit in der Öffentlichen Verwaltung

Wie sieht das Rollenbild von Intrapreneuren in der Unterstützung von mehr selbstverantwortlichem Handeln bei Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung aus?

Titel: Innovationsfähigkeit in der Öffentlichen Verwaltung

Seminararbeit , 2025 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Melanie Tippel (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, das Rollenbild von Intrapreneuren im öffentlichen Sektor näher zu beleuchten und zu analysieren, wie dieses zur Förderung von selbstverantwortlichem Handeln unter Beschäftigten beitragen kann. Im Mittelpunkt steht dabei die Verbindung zwischen individuellem Engagement und organisationaler Innovationskultur. Es soll herausgearbeitet werden, inwiefern Intrapreneure als Multiplikatoren für Veränderung fungieren und welche Rahmenbedingungen dies ermöglichen oder hemmen. Nach einer theoretischen Einführung in die Konzepte des Intrapreneurship und Public Entrepreneurship in Kapitel 2, wird im dritten Kapitel das Verständnis von selbstverantwortlichem Handeln im öffentlichen Dienst erläutert. Anschließend widmet sich die Arbeit dem konkreten Rollenbild von Intrapreneuren und geht auf ihre Aufgaben, Eigenschaften und Wirkungsweisen ein. Anschließend werden in Kapitel 5 Mechanismen und Ansätze vorgestellt, wie Intrapreneure selbstverantwortliches Handeln unterstützen können. Kapitel 6 diskutiert bestehende Herausforderungen und Grenzen. Die Arbeit schließt mit einem Fazit und Ausblick.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Einleitung
  • 2 Intrapreneurship und Public Entrepreneurship
  • 3 Selbstverantwortliches Handeln im öffentlichen Sektor
    • 3.1 Bedeutung und Merkmale
    • 3.2 Rahmenbedingungen
    • 3.3 Selbstverantwortung als Innovationsfaktor
  • 4 Intrapreneuren im öffentlichen Sektor
    • 4.1 1 Merkmale und Aufgaben von Intrapreneuren
    • 4.2 Rollenfunktionen innerhalb der Organisation
    • 4.3 Voraussetzungen und Rahmenbedingungen
  • 5 Förderung selbstverantwortlichen Handelns durch Intrapreneure
    • 5.1 Intrapreneure als Ermöglicher und Unterstützer
    • 5.2 Organisatorische Ansätze zur Förderung
    • 5.3 Wirkung auf Mitarbeitende und Organisation
  • 6 Herausforderungen und Grenzen
    • 6.1 Strukturelle Hemmnisse
    • 6.2 Kulturelle Barrieren
    • 6.3 Individuelle Überforderung und Rollenkonflikte
    • 6.4 Grenzen des Intrapreneurship-Ansatzes
  • 7 Fazit und Ausblick
  • II Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit zielt darauf ab, das Rollenbild von Intrapreneuren im öffentlichen Sektor detailliert zu beleuchten und zu analysieren, wie deren Wirken zur Förderung selbstverantwortlichen Handelns bei Beschäftigten beitragen kann. Im Kern steht die Untersuchung der Verbindung zwischen individuellem Engagement und der Schaffung einer innovationsfähigen Organisationskultur, wobei insbesondere die Rolle von Intrapreneuren als Multiplikatoren für Veränderung sowie die fördernden oder hemmenden Rahmenbedingungen erarbeitet werden.

  • Analyse des Rollenbilds von Intrapreneuren in der öffentlichen Verwaltung.
  • Untersuchung der Mechanismen zur Förderung selbstverantwortlichen Handelns durch Intrapreneure.
  • Beleuchtung der strukturellen und kulturellen Voraussetzungen für Intrapreneurship.
  • Herausarbeitung der Wirkung von Intrapreneuren auf Mitarbeitende und Organisation.
  • Diskussion der Herausforderungen und Grenzen des Intrapreneurship-Ansatzes.

Auszug aus dem Buch

4. Intrapreneure im öffentlichen Sektor

Intrapreneure gelten als zentrale Akteure, wenn es darum geht, Veränderungen innerhalb von Organisationen anzustoßen und mitzugestalten. Im öffentlichen Sektor übernehmen sie zunehmend eine wichtige Funktion bei der Umsetzung von Reformen, der Initiierung von Innovationen und der Förderung selbstverantwortlichen Handelns. Doch was genau kennzeichnet das Rollenbild von Intrapreneuren in der öffentlichen Verwaltung? Und welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit diese Rolle überhaupt entstehen kann?

In Bezug auf die Merkmale und Aufgaben sind Intrapreneure Beschäftigte, die innerhalb einer bestehenden Organisation, einer Behörde oder öffentlichen Einrichtung, unternehmerisch denken und handeln, ohne selbst Eigentümer oder Führungskräfte zu sein. Sie agieren in einem von Regeln und starren Hierarchien geprägten Umfeld, nutzen aber vorhandene Spielräume kreativ und strategisch, um neue Lösungen, Prozesse oder Dienstleistungen zu entwickeln (Pinchot, 1985).

Intrapreneure im öffentlichen Sektor weisen typische Merkmale aus. Sie warten nicht auf Aufträge von hierarchisch übergeordneter Stelle, sondern handeln aus intrinsischer Motivation. Zudem identifizieren sie Verbesserungspotenziale und suchen systematisch nach neuen Wegen. Ebenso haben sie die Fähigkeit, organisationale Routinen infrage zu stellen und konstruktiv weiterzuentwickeln. Bei alldem werden von ihnen andere Akteure eingebunden, um Unterstützungsstrukturen aufzubauen und Widerstände zu überwinden. Die Merkmale sind demnach Eigenverantwortung und Proaktivität, Innovationsorientierung, Veränderungskompetenz, Kommunikations- und Netzwerkfähigkeit.

Das Rollenbild von Intrapreneuren lässt sich in verschiedene Funktionen unterteilen, die sie im organisatorischen Kontext wahrnehmen können. Als Impulsgeber initiieren sie Ideen, Prozesse oder Projekte und bringen neue Perspektiven in die Verwaltung. Durch das Vermitteln zwischen Hierarchieebenen oder zwischen Fachabteilungen, um innovationsrelevante Netzwerke zu fördern, sind sie auch Brückenbauer. Im unmittelbaren Umgang mit Beschäftigten übernehmen Intrapreneure die Rolle eines Mentors oder Coaches. Sie ermutigen die Kolleginnnen und Kollegen, eigene Ideen zu entwickeln und dafür Verantwortung zu übernehmen. Als Übersetzer, übersetzen sie Visionen oder strategische Ziele in konkrete operative Maßnahmen und umgekehrt. Diese Rollen erfordern nicht zwingend eine formale Führungsfunktion. Vielmehr geht es um informelle Einflussnahme, die sich durch Kompetenz, Überzeugungskraft und soziale Vernetzung entfaltet (Bason, 2010). Insofern tragen Intrapreneure wesentlich dazu bei, dass sich Innovationsimpulse überhaupt innerhalb der Organisation verbreiten können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Notwendigkeit von Innovationsfähigkeit in der öffentlichen Verwaltung ein und umreißt die Forschungsfrage nach dem Rollenbild von Intrapreneuren zur Förderung selbstverantwortlichen Handelns.

2 Intrapreneurship und Public Entrepreneurship: Hier werden die theoretischen Konzepte des Intrapreneurship und Public Entrepreneurship erläutert, um das Verständnis für unternehmerisches Denken und Handeln im öffentlichen Sektor zu fundieren.

3 Selbstverantwortliches Handeln im öffentlichen Sektor: Das Kapitel beleuchtet die Relevanz, Merkmale und Rahmenbedingungen von selbstverantwortlichem Handeln als Innovationsfaktor in der öffentlichen Verwaltung.

4 Intrapreneuren im öffentlichen Sektor: Dieses Kapitel konzentriert sich auf das spezifische Rollenbild von Intrapreneuren, deren Aufgaben, charakteristische Merkmale und die notwendigen Rahmenbedingungen für ihr Wirken.

5 Förderung selbstverantwortlichen Handelns durch Intrapreneure: Es werden konkrete Mechanismen und organisatorische Ansätze vorgestellt, wie Intrapreneure als Multiplikatoren und Unterstützer die Eigeninitiative und Verantwortung von Mitarbeitenden fördern.

6 Herausforderungen und Grenzen: Dieses Kapitel analysiert die bestehenden strukturellen Hemmnisse, kulturellen Barrieren und individuellen Konflikte, die die Umsetzung von Intrapreneurship im öffentlichen Sektor behindern.

7 Fazit und Ausblick: Die abschließenden Kapitel fassen die Haupterkenntnisse zusammen und geben einen Ausblick auf Möglichkeiten zur systematischen Förderung und Verankerung von Intrapreneurship sowie offene Forschungsfragen.

Schlüsselwörter

Innovationsfähigkeit, Öffentliche Verwaltung, Intrapreneure, Intrapreneurship, Public Entrepreneurship, Selbstverantwortliches Handeln, Verwaltungsmodernisierung, Organisationsentwicklung, Führungsmodelle, Fehlerkultur, Innovationskultur, Bürokratieabbau, Veränderungsmanagement, Mitarbeiterbeteiligung, Gestaltungsspielräume

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Intrapreneure in der öffentlichen Verwaltung dazu beitragen können, selbstverantwortliches Handeln bei den Beschäftigten zu fördern und so die Innovationsfähigkeit der Verwaltung zu stärken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind Intrapreneurship und Public Entrepreneurship, selbstverantwortliches Handeln im öffentlichen Sektor, der kulturelle Wandel in der Verwaltung sowie die Rahmenbedingungen für Innovationen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, das Rollenbild von Intrapreneuren im öffentlichen Sektor zu beleuchten und zu analysieren, wie dieses zur Förderung von selbstverantwortlichem Handeln unter Beschäftigten beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Seminararbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und umfassenden Literaturrecherche, um die relevanten Konzepte und deren Anwendung im Kontext der öffentlichen Verwaltung zu erarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen des Intrapreneurship, die Bedeutung von selbstverantwortlichem Handeln, das spezifische Rollenbild und die Aufgaben von Intrapreneuren sowie Methoden zur Förderung und die Grenzen des Ansatzes diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Innovationsfähigkeit, Öffentliche Verwaltung, Intrapreneure, Selbstverantwortliches Handeln, Verwaltungsmodernisierung und Organisationsentwicklung charakterisiert.

Wie unterscheiden sich Intrapreneurship und Public Entrepreneurship?

Während Intrapreneurship das unternehmerische Denken und Handeln von Mitarbeitenden innerhalb einer Organisation beschreibt, überträgt Public Entrepreneurship dieses Konzept explizit auf den öffentlichen Sektor, unter Berücksichtigung der spezifischen strukturellen und kulturellen Rahmenbedingungen dort.

Welche konkreten strukturellen und kulturellen Barrieren existieren für Intrapreneure im öffentlichen Sektor?

Strukturelle Barrieren umfassen stark hierarchische und formalisierte Strukturen, haushaltsrechtliche Restriktionen und langwierige Genehmigungsverfahren. Kulturelle Barrieren sind eine Misstrauenskultur, geringe Fehlertoleranz und eine ausgeprägte Risikovermeidung.

Inwiefern agieren Intrapreneure als "Brückenbauer" innerhalb der Verwaltung?

Intrapreneure fungieren als Brückenbauer, indem sie zwischen Hierarchieebenen und Fachabteilungen vermitteln, innovationsrelevante Netzwerke fördern und strategische Ziele in operative Maßnahmen übersetzen.

Welche Rolle spielt eine lernförderliche Fehlerkultur bei der Unterstützung von Intrapreneuren?

Eine lernförderliche Fehlerkultur ist essenziell, da sie die Akzeptanz von Fehlern als Teil des Innovationsprozesses ermöglicht. Intrapreneure können dabei als Schutzschild wirken und die Verantwortung für risikoreiche Ideen übernehmen, was die Bereitschaft zu Experimenten und neuen Ansätzen fördert.

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Details

Titel
Innovationsfähigkeit in der Öffentlichen Verwaltung
Untertitel
Wie sieht das Rollenbild von Intrapreneuren in der Unterstützung von mehr selbstverantwortlichem Handeln bei Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung aus?
Veranstaltung
Seminar
Note
1,3
Autor
Melanie Tippel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2025
Seiten
14
Katalognummer
V1612997
ISBN (PDF)
9783389153741
ISBN (Buch)
9783389153758
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Führunf Personal Verwaltung öffentlicher Sektor Innovation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melanie Tippel (Autor:in), 2025, Innovationsfähigkeit in der Öffentlichen Verwaltung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1612997
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Leseprobe aus  14  Seiten
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